Corona-Live-Ticker vom 20. April: Erste Geschäfte öffnen wieder | Aktuell Welt | DW

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Das Wichtigste in Kürze: 

  • In Deutschland öffnen kleinere Geschäfte, der Buchhandel und Autohäuser
  • Volkswagen fährt langsam die Produktion wieder an 
  • Amerikaner kaufen vermehrt Waffen

Die Meldungen im Einzelnen – alle Zeiten in MESZ

08.22 Uhr – Deutsche Krankenhäuser haben bislang etwa 200 Corona-Notfälle aus dem europäischen Ausland aufgenommen. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums liegen Anfragen für 40 weitere Patienten vor. Die Kosten dafür werden aus dem Bundeshaushalt beglichen, wie Gesundheitsminister Jens Spahn erklärte. “Das ist unser Verständnis von europäischer Solidarität” sagte er. 

08.20 Uhr – Nach einmonatiger Schließung sind in Norwegen wieder die Kindergärten geöffnet worden. Die Behörden verweisen zur Begründung darauf, Kinder seien von COVID-19 weniger betroffen. Einige Eltern äußerten Vorbehalte gegen die Entscheidung. 

08.13 Uhr – Die chinesische Zentralbank legt im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise nach. Sie senkte den Leitzins für Kredite mit einjähriger Laufzeit von 4,05 auf 3,85 Prozent, den mit fünfjähriger Laufzeit von 4,75  auf 4,65 Prozent. Das war bereits die zweite Senkung in diesem Jahr. Damit sollen die Kreditkosten für Unternehmen reduziert und so die Konjunktur angeregt werden. 

07.57 Uhr – Der Autobauer Volkswagen fordert wegen der drohenden Nachfrageflaute in der Corona-Krise eine neue staatliche Förderprämie. “In dieser Situation sollte eine Prämie breit angelegt sein und auch moderne Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor  umfassen”, sagte der bei der Marke VW fürs Tagesgeschäft zuständige Manager Ralf Brandstätter dem “Handelsblatt”.

07.39 Uhr  – Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat eine klinische Studie des Schweizer Pharmakonzerns Novartis mit dem Malaria-Medikament Hydroxychloroquine zur  Behandlung von COVID-19-Patienten genehmigt. An den Tests nehmen rund 440 mit dem Coronavirus Infizierte teil, die in US-Kliniken liegen, wie Novartis bekannt gab.

07.35 Uhr – In Deutschland werden trotz der Corona-Pandemie ähnlich viele Organe transplantiert wie vor der Krise. Schwer kranke Menschen auf der Warteliste müssten nicht länger auf ein Spenderorgan warten, versicherte Axel Rahmel, medizinischer Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation. 

07.14 Uhr – Mehr als 450.000 Alleinerziehende in Deutschland arbeiten in sogenannten systemrelevanten Bereichen, also Wirtschaftssektoren, die auch in Krisenzeiten unbedingt aufrechterhalten werden müssen. Allein im Gesundheitswesen sind es 179.000. Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor, die die Links-Fraktion angefragt hat und die der “Neuen Osnabrücker Zeitung” vorliegen.

06.31 Uhr – Die Corona-Krise hat nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zu einer beispiellosen Nachfrage nach Schusswaffen unter Amerikanern geführt. “Menschen kaufen wegen dieses Seuchenanstiegs Waffen in einem Ausmaß, das man davor nicht gesehen hat”, sagte Trump bei seiner täglichen Pressekonferenz. Der amerikanische Online-Munitionshändler Ammo.com meldet für die Zeit zwischen dem 23. Februar und Ende März ein Umsatzplus von 792 Prozent  verglichen mit dem knapp 40-tägigen Zeitraum davor. 

06.07 Uhr – Das Robert-Koch-Institut (RKI) bestätigt insgesamt 141.672 Infektionen mit dem Coronavirus in Deutschland, das ist ein Plus von 1775 zum Vortag. Weitere 110 Todesfälle wurden gemeldet, insgesamt sind damit bislang 4404 Menschen an dem Virus gestorben. Genesen sind laut RKI rund 91.500 Menschen, rund 3500 mehr als am Vortag.

05.30 Uhr – Der Autobauer Volkswagen nimmt langsam seine Fahrzeugproduktion wieder auf. Im Zwickauer VW-Werk gibt es von heute an entsprechende Vorbereitungen. Europaweit wird zuerst im slowakischen Bratislava losgelegt, wo die Bänder schon an diesem Montag wieder anlaufen sollen.

Deutschland Coronavirus - Bad Wildungen (picture-alliance/dpa/U. Zucchi)

Jeder wirbt auf eine andere Art um Kunden – hier ein Buchhändler im hessischen Bad Wildungen

05.16 Uhr – Das Bundeskartellamt zeigt sich besorgt über die Zunahme der Marktmacht des Versandriesen Amazon im deutschen Online-Handel während der Corona-Pandemie. Kartellamtspräsident Andreas Mundt sagte: “Ausgelöst durch die Corona-Krise erhalten wir derzeit vermehrt Beschwerden von Händlern.” Man habe Amazon zu einer Stellungnahme aufgefordert, wie mit Lieferengpässen umgegangen werde und welche Lieferungen im Zweifel bevorzugt oder nachrangig behandelt würden.

05.00 Uhr – In den USA werden die Proteste gegen die Beschränkungen des öffentlichen Lebens lauter. Schätzungsweise 2500 Menschen versammelten sich laut Polizei in der Hauptstadt des Bundesstaates Washington, um gegen die Maßnahmen des demokratischen Gouverneurs Jay Inslee zur Eindämmung des Coronavirus zu demonstrieren.

03.11 Uhr – Japans Außenhandel schrumpft infolge der Corona-Pandemie. Durch den Einbruch der Auslandsnachfrage sind die Exporte im Vergleich zum Vorjahr um 11,7 Prozent gefallen, wie vorläufige Daten des japanischen Finanzministeriums zeigen.

Brasilien | Jair Bolsonaro spricht vor dem Hauptquartier des Militärs | Brasilia (Getty Images/AFP/E. Sa)

Brasiliens rechtspopulistischer Präsident Jair Bolsonaro hält die Vorsorgemaßnahmen wegen Corona für überflüssig

02.20 Uhr – Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro hat sich an einer Demonstration gegen die in der Corona-Krise verhängten Ausgangsbeschränkungen beteiligt. “Ihr müsst für Eurer Land kämpfen”, rief Bolsonaro den rund 600 Demonstranten zu, die sich vor dem Hauptquartier der Armee in der Hauptstadt Brasília versammelt hatten. Bolsonaro hat die durch das Coronavirus ausgelöste Lungenkrankheit mehrfach als “kleine Grippe” sowie den weltweiten Kampf gegen die Pandemie als “Hysterie” bezeichnet.  

01.43 Uhr – Nach Bundesarbeitsminister Hubertus Heil plädiert auch Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig in der Corona-Wirtschaftskrise für eine rasche Anhebung des Kurzarbeitergeldes. Die SPD-Politikerin sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe , dies wäre insbesondere für die Beschäftigten in der Tourismuswirtschaft und der Gastronomie ein wichtiges Signal.

01.09 Uhr – Die Arbeitslosigkeit in Europa könnte sich in den kommenden Monaten fast verdoppeln. Nach Schätzungen des Beratungsunternehmen McKinsey sind 59 Millionen Arbeitsplätze davon bedroht, durch dauerhafte Einbußen wie Lohn- und Arbeitsstundenkürzungen infolge der Coronavirus-Pandemie wegzufallen.

00.43 Uhr – Die Deutsche Post will in der Corona-Krise auch am Sonntag Pakete zustellen. “Es wäre hilfreich, wenn wir einen weiteren Tag bekommen könnten, um in der aktuellen Situation der Flut der Pakete Herr zu werden”, sagt Thomas Schneider, der für das Bundesgebiet zuständige Betriebschef der Deutschen Post DHL, der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung.

00.00 Uhr – Von diesem Montag an dürfen in Deutschland kleinere Geschäfte mit einer Ladenfläche von bis zu 800 Quadratmetern wieder öffnen. Ebenfalls erlaubt ist dies – unabhängig von ihrer Größe – auch Kfz- und Fahrradhändlern sowie Buchhandlungen. Kanzleramtschef Helge Braun warnt die Bürger vor Übermut. Wenn die Infektionszahlen wieder zu stark steigen würden, “werden wieder mehr Einschränkungen nötig werden, weil sonst ein Teufelskreis entsteht”.

se/sti (alle agenturen, rki, jhu)



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