Corona-Live-Ticker vom 21. April: Kein Oktoberfest in diesem Jahr | Aktuell Welt | DW

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Das Wichtigste in Kürze:

  • Das Münchner Oktoberfest ist abgesagt worden
  • Indonesien verbietet Reisen zum Eid al-Fitr
  • US-Präsident Trump will die Einwanderung aussetzen

 

Die Meldungen im Einzelnen – alle Zeiten in MESZ

 

11.06 Uhr – Die EU-Kommission will Unternehmen der Tourismusbranche vor Übernahmen aus dem Ausland schützen. Die Branche müsse sich gegen “aggressive Investitionsstrategien nichteuropäischer Staaten” wappnen, sagte EU-Industriekommissar Thierry Breton im Verkehrsausschuss des Europaparlaments. Die Branche sei die “am stärksten getroffene Sektor” in der Krise und gleichzeitig einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren in Europa.

10.53 Uhr – In Westafrika sind nach Angaben von Hilfswerken 50 Millionen Menschen wegen der Corona-Krise von Hunger bedroht. Die Vorräte aus der jüngsten Ernte gingen zu Neige, Konflikte dauerten an, und die Pandemie bedeute im Ramadan eine zusätzliche Belastung, heißt es in einer Erklärung von acht NGOs, darunter Care, Oxfam und Save the Children. Die Preise für Lebensmittel stiegen und viele Grundnahrungsmittel seien kaum verfügbar.

10.49 Uhr – Der Vize-Präsident des Robert Koch-Instituts, Lars Schaade, mahnt, Neuinfektionen zu vermeiden, bis ein Impfstoff gefunden sei. Selbst wenn in Deutschland keine neuen Fälle mehr gemeldet würden, sei es jederzeit möglich, das Virus wieder aus dem Ausland einzuschleppen. Man habe zwar einiges erreicht, sagte er. Aber ein Ende der Epidemie sei “nicht in Sicht”.

10.18 Uhr – Wissenschaftler in Frankreich warnen vor zu weitgehenden Lockerungen nach dem Ende der Ausgangsbeschränkungen am 11. Mai. In dem Land werden sich den Berechnungen der Forscher zufolge bis dahin 3,7 Millionen Menschen haben, heißt es in einer Studie. Das entspräche 5,7 Prozent der Bevölkerung und sei nicht ausreichend, um eine zweite Welle der Pandemie zu verhindern. Derzeit sind nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität 156.000 Menschen infiziert, mehr als 20.000 starben.

10.18 Uhr – Die indonesische Regierung hat nun doch Reisen zum Fest des Fastenbrechens am 23. Mai verboten.Vergangenes Jahr waren dazu etwa 15 Millionen Muslime aus der Hauptstadtregion Jakarta in ihre Heimat gefahren. Eine solche Reisewelle soll nun wegen der Ansteckungsgefahr verhindert werden. Damit vollzog Präsident Joko Widodo eine Kehrtwende. Zuerst hatte er die Reisen unter Auflagen gestattet.

Indonesien Jakarta | Coronavirus | Soziale Einschränkungen (DW/A. Muhammad)

Leere Straßen, leere Hallen – auch in Indonesien gibt es erhebliche Einschränkungen

10.06 Uhr – Die Regierung in Italien will bis Ende dieser Woche ihre Pläne für ein schrittweises Aufheben der laufenden Beschränkungen vorlegen. Das kündigte Ministerpräsident Giuseppe Conte auf Facebook an. In Italien gelten seit dem 10. März rigide Ausgangsverbote. Ein großer Teil der Wirtschaft ist lahmgelegt. Die Zahl der Toten stieg auf über 24.000 Fälle.

09.53 Uhr – Die Regierung in Russland hat mehr als 5.600 neue Coronavirus-Fälle gemeldet – deutlich mehr als am Montag. Die Gesamtzahl stieg damit auf fast 52.000. Wie das russische Krisenreaktionszentrum weiter mitteilte, stieg die Zahl der Todesopfer um 51 auf 456.

09.47 Uhr – China will wieder Geschäftsreisen ermöglichen, um den reibungslosen Ablauf globaler Lieferketten zu gewährleisten. Man sei deswegen mit mehreren Staaten im Gespräch, sagte ein des Außenministeriums. Mit Südkorea sei bereits ein Konsens erzielt worden. China hatte zuletzt die Einreise für fast alle Ausländer blockiert.

09.34 Uhr – Inmitten der Pandemie hat Israel der Opfer des Holocaust gedacht. Landesweit heulten zwei Minuten lang die Sirenen. Menschen, die trotz Ausgangsbeschränkungen unterwegs waren, hielten im Gedenken an die sechs Millionen durch die Nazis ermordeten Juden inne. Viele verharrten auf ihren Balkonen in stillem Gedenken. Mehrere Gedenkveranstaltungen wurden online abgehalten.

09.00 Uhr – Das Münchner Oktoberfest fällt in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie aus. “Es tut uns weh. Es ist unglaublich schade”, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder. Aber er sei mit dem Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter übereingekommen, dass das Risiko zur Durchführung der Wiesn in diesem Jahr “schlicht und einfach zu groß ist”. Das größte Volksfest der Welt zieht jedes Jahr rund sechs Millionen Besucher an.

08.50 Uhr – Die US-Regierung hat erste Hilfen an die von der Corona-Pandemie besonders hart getroffenen Fluggesellschaften ausgezahlt. 2,9 Milliarden Dollar (2,7 Milliarden Euro) seien an “zwei große Airlines und 54 kleinere Passagierflug-Anbieter” gegangen, teilte das Finanzministerium mit. Insgesamt umfasst das US-Paket für die Airlines 25 Milliarden Dollar. In der Branche arbeiten in den USA mehr als 750.000 Menschen. 

08.14 Uhr – Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach plädiert dafür, das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes in Deutschland verpflichtend zu machen. In Geschäften und im  öffentlichen Nahverkehr etwa sei das Tragen eines Mundschutzes medizinisch sinnvoll, erklärte Lauterbach. Seit Montag gilt in Sachsen eine Maskenpflicht, andere Bundesländer werden in Kürze nachziehen oder beraten darüber.

08.09 Uhr – Die japanische Zentralbank befürchtet bei einer länger anhaltenden Pandemie eine Negativspirale für das Finanzsystem. Eine kriselnde Wirtschaft könne das heimische Finanzsystem destabilisieren, warnt das Institut. Wegen der extrem niedrigen Zinsen hätten die japanischen Banken risikoreiche Kredite vergeben, darunter auch an ausländische Energieunternehmen. Diese Jagd nach höheren Renditen berge jetzt Risiken. 

07.49 Uhr – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor verfrühten Lockerungen der Kontakteinschränkungen und anderen Pandemie-bedingten Verboten. Andernfalls drohe eine
Wiederbelebung der Infektionswelle. “Bis ein Impfstoff oder eine sehr effektive Behandlungsmethode gefunden ist, wird dies unsere neue Normalität sein”, betonte WHO-Regionaldirektor Takeshi Kasai.

07.30 Uhr – Die weltweiten Maßnahmen gegen das Coronavirus führen nach Angaben der SOS-Kinderdörfer zu einem Rückschlag im Kampf gegen die Heuschreckenplage in Afrika. Es seien kaum noch Flugzeuge unterwegs, folglich kämen nicht genügend Pestizide an, erklärte Ayele Sebaro, Nothilfekoordinator der Hilfsorganisation in Ost- und Südafrika, in München. Auch die strengen Ausgangsbeschränkungen erschwerten die Eindämmung der Heuschreckenplage.

06.58 Uhr – Alten- und Pflegeheime, andere Betreuungseinrichtungen und Massenunterkünfte haben bisher mindestens 14.228 Coronafälle gemeldet. Nach einer Anfrage von NDR Info veröffentlichte das Robert Koch-Institut erstmals Zahlen zu den Einrichtungen. Experten vermuten allerdings eine deutlich höhere Dunkelziffer.

06.40 Uhr – In Deutschland ist die Zahl der Corona-Infektionen nach Angaben des Robert-Koch-Instituts binnen eines Tages um 1785 auf 143.457 gestiegen. 194 weitere Menschen sind gestorben. Die Zahl der Toten insgesamt stieg damit auf 4598. 

06.35 Uhr – Die großen Fraktionen im nordrhein-westfälischen Landtag wollen ein Zeichen in der Corona-Krise setzen und dieses Jahr auf ihre turnusmäßige Diätenerhöhung verzichten. Man wolle sich so solidarisch mit den Menschen im Land zeigen, die um ihre Existenzen bangen, heißt es in einem gemeinsamen Gesetzentwurf von CDU, SPD, FDP und Grünen. Dem Vernehmen nach würde das Land damit rund 500.000 Euro sparen. 



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