Corona-Live-Ticker vom 22. April: Maskenpflicht in ganz Deutschland | Aktuell Welt | DW

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Das Wichtigste in Kürze:

  • Erstmals darf ein Corona-Impfstoff in Deutschland klinisch getestet werden 
  • Polen meldet über 10.000 Ansteckungen
  • Deutschlandweit gilt ab Montag eine Maskenpflicht

Die Meldungen im Einzelnen – alle Zeiten in MESZ:

16.24 Uhr – In Nigeria haben sich die Gouverneure von 19 Bundesstaaten im Norden und im Zentrum des Landes auf eine Schließung aller Koranschulen geeinigt. Laut Schätzungen besuchen rund neun Millionen Kinder – vorwiegend Jungen – die traditionellen Schulen. Sie sollen nun zurück zu ihren Eltern geschickt werden. In Nigeria gibt es aktuell 782 bestätigte Corona-Fälle.

16.22 Uhr – Das Oberstes Gericht in Bosnien hat Maßnahmen als verfassungswidrig abgelehnt, die die Bewegungsfreiheit von Menschen über 65 und unter 18 Jahren einschränken. Das Gericht gab damit Bürgern recht, die gegen die Regelung geklagt hatten. Sie war von der autonomen bosniakisch-kroatischen Föderation und der Serbischen Republik Bosniens erlassen worden. Bisher gab es in Bosnien 1.368 bestätigte Coronavirus- und 53 Todesfälle.

16.11 Uhr – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Menschen in Deutschland weiter zu Sorgsamkeit und Verantwortungsbewusstsein in der Corona-Krise gemahnt. Gerade angesichts der ersten Lockerungen sei es wichtig, “diesen Weg nicht zu gefährden”, sagte Steinmeier in einer Video-Botschaft. Mit Blick auf die harten wirtschaftlichen Folgen für viele Menschen rief er zu Solidarität und fairem Miteinander auf.

16.09 Uhr – Die Zahl der Menschen, die in Krankenhäusern in Großbritannien gestorben sind, nachdem sie positiv auf das Coronavirus getestet wurden, ist auf über 18.000 gestiegen, Wie das Gesundheitsministerium weiter mitteilte, stieg die Zahl der bestätigten Fälle auf 133.500. Nach einem Bericht der Financial Times ist die Zahl der Corona-Toten aber erheblich höher. Eine Statistik, die auch ungetestete und zu Hause gestorbene Corona-Verdächtige erfasst, listet 41.000 Tote auf.

Großbritannien London | Coronavirus | Schild, Hoffnung (Getty Images/J. Finney)

“Bitte glaubt, diese Tage werden vorübergehen” – ein Schild in London kündet von Hoffnung

15.57 Uhr – Die EU-Kommission will kommenden Monat Vorschläge für eine Öffnung des Flugverkehrs präsentieren. Dazu sollen Abstandsregeln für Passagiere auf Flughäfen und in Flugzeugen gehören, sagt EU-Verkehrskommissarin Adina Valean. Diskutiert würden auch Schutzmasken- und Desinfektionsvorgaben.

15.50 Uhr – Das Bundesland Thüringen lässt ab Donnerstag wieder öffentliche Gottesdienste zu. Wie die Landesregierung bekannt gab, sind religiöse Versammlungen in geschlossenen Räumen mit bis zu 30 Teilnehmern und unter freiem Himmel mit bis zu 50 Teilnehmern erlaubt. Bedingung ist, dass die verordneten Hygiene- und Abstandsregelungen weiter eingehalten werden.

15.41 Uhr – In Belgien trifft die -Pandemie besonders Seniorenheime. 52 Prozent der knapp 6.300 Todesfälle durch das Virus würden dort verzeichnet, teilte das Gesundheitsamt mit. Anders als die meisten Länder zählt Belgien auch tote Verdachtsfälle, also Patienten mit typischen Symptomen, die jedoch nicht getestet wurden.

15.35 Uhr – Der Autobauer Renault hat nach wochenlangem Stillstand die Produktion an mehreren Standorten in Frankreich wieder aufgenommen. In den Fabriken in Cléon, Le Mans und Choisy-le-Roi werde wieder produziert, teilte eine Sprecherin mit. Die Wiederaufnahme der Produktion gehe jedoch nur schrittweise und mit wenigen Arbeitern vonstatten.

15.29 Uhr – In Kenia sind nach Angaben von Human Rights Watch mindestens sechs Menschen durch Polizeigewalt getötet worden. Um die nächtliche Ausgangssperre durchzusetzen, hätten Polizisten Menschen zusammengeschlagen und auf sie geschossen, oftmals vor Beginn der Ausgangssperre, teilte die Organisation mit. Ein Polizei-Sprecher gab zu, dass es in Einzelfällen Fehlverhalten gegeben habe.

15.1 Uhr – Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat um Verständnis für Entscheidungen in der Corona-Krise geworben. Er sagte im Bundestag, noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik hätten in so kurzer Zeit unter solchen Unwägbarkeiten so tiefgreifende Entscheidungen getroffen werden müssen. In den vergangenen Wochen hätten alle viel dazugelernt, sagte Spahn. Es werde eine Phase kommen, in der man feststelle, dass man vielleicht an der einen oder anderen Stelle falsch gelegen habe. Das sei aber “vergleichsweise normal”.

Berlin | Coronakrise : Bundestagssitzung (Getty Images/AFP/T. Schwarz)

Auch im Bundestag gilt die Abstandsregel

15.12 Uhr – Die Schweiz verzichtet auf eine allgemeine Maskenpflicht. Hygienemasken schützten vor allem andere Menschen und nur in geringem Maß die Personen, die sie trügen, teilte die Regierung zur Begründung mit.

15.02 Uhr – Unter deutschen Politikern mehren sich Forderungen nach Erleichterungen für Kinder von den geltenden Einschränkungen. Familienministerin Franziska Giffey und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet forderten, die Spielplätze wieder zu öffnen. Allerdings müsse es weiter Schutzmaßnahmen geben. So könnte beispielsweise nur eine bestimmte Zahl von Kindern eingelassen werden.

14.28 Uhr –  In Deutschland soll es bundesweit eine Maskenpflicht geben. Jetzt kündigte auch Bremen als letztes Bundesland eine Plicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes an: Sie solle ab Montag für den Nahverkehr und das Einkaufen gelten, teilte ein Sprecher der Landesregierung mit.

14.27 Uhr – In der Türkei stecken sich nach Angaben von Ärzten zahlkreiche Mitglieder des medizinischen Personals an. Fast 3500 Mitarbeiter im medizinischen und im Pflegedienst hätten sich infiziert, darunter 1300 Ärzte, teilte der türkische Ärzte-Verband TTB mit. 24 von ihnen seien gestorben. Insgesamt sind in der Türkei fast 100.000 Menschen infiziert.

14.23 Uhr – Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat eine Revision seiner Wachstumsprognose angekündigt. “Wir haben im März für Deutschland ein Minus von 2,8 Prozent erwartet”, sagte der Vorsitzende Lars Feld der Wochenzeitung “Die Zeit”. Damals sei man aber davon ausgegangen, dass der Stillstand nur fünf Wochen anhält. Nun rechne er eher mit einem Rückgang von 5,5 Prozent – “und selbst das ist noch optimistisch”.

14.14 Uhr – In der Corona-Krise ist mit der Luftfahrtgesellschaft Walter die erste deutsche Fluggesellschaft von Insolvenz betroffen. Das Unternehmen mit 15 Flugzeugen und 354 Beschäftigten war zuletzt im Auftrag der Lufthansa-Tochter Eurowings unterwegs.

13.54 Uhr – Die Regierung in Rumänien will die geltenden Ausgangssperren nach dem 15. Mai lockern und stattdessen eine Maskenpflicht einführen. Das kündigte Staatspräsident Klaus Iohannis an. Bisher starben mehr als 500 Menschen nach einer Infektion, knapp 9800 haben sich angesteckt.

13.46 Uhr – Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat die Bedeutung der öffentlichen Diskussion über Krisenmaßnahmen hervorgehoben. Eine Parlamentsdebatte könne nicht durch Videokonferenzen ersetzt werden, sagte er im Bundestag. “Wir müssen auch und gerade in dieser Krise die Argumente pro und contra in öffentlicher Rede und Gegenrede diskutieren, um zu für Bürger nachvollziehbaren Entscheidungen zu kommen.”

13.36 Uhr – In Großbritannien sind 69 Mitarbeiter des National Health Service an COVID-19 gestorben. Das gab Außenminister Dominic Raab bekannt. Er verwahrte sich zugleich gegen Kritik, die Regierung habe nicht genügend Schutzausrüstung für das medizinische Personal zur Verfügung gestellt.

13.30 Uhr – In Deutschland sind die Schutzstandards veröffentlicht worden, nach denen Friseursalons ab dem 4. Mai wieder öffnen dürfen. Dazu zählen das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für Friseure und Kunden sowie ein Mindestabstand, heißt es in Erlass der zuständigen Berufsgenossenschaft. Dienstleistungen wie Wimpernfärben, Rasieren oder Bartpflege sind vorerst nicht erlaubt.

China Wuhan | Coronavirus | Friseur (Getty Images/AFP/N. Celis)

Was in China möglich ist, soll nun auch in Deutschland gelten: Haare schneiden mit Maske

13.25 Uhr – Die Familie des 2018 verstorbenen britischen Physikers Stephen Hawking hat sein Beatmungsgerät gespendet, um Corona-Patienten behandeln zu können. Seine Tochter Lucy sagte, dass das Gerät sei an das Royal Papworth Hospital in Cambridge übergeben worden, wo er sein Leben lang medizinisch versorgt wurde.

13.03 Uhr – Die Pandemie wird nach Erkenntnissen der Weltorganisation für Meteorologie die Kohlendioxidemissionen in diesem Jahr voraussichtlich um sechs Prozent senken. Das sei der größte jährliche Rückgang seit dem Zweiten Weltkrieg, sagte Generalsekratär Petteri Taalas.

12.57 Uhr – Nach dem ersten bestätigten Corona-Todesfall im Nordosten Syriens zeigt sich die Organisation Ärzte ohne Grenzen “zutiefst besorgt”. Das geschwächte Gesundheitssystem und Grenzschließungen machten es dort fast unmöglich, angemessen auf die Krankheit zu reagieren, teilte die Organisation in Berlin mit.

12.52 Uhr – Der Zentralrat der Muslime in Deutschland hat über die Änderungen im diesjährigen Fastenmonat Ramadan informiert. Wegen Corona blieben das gemeinsame Fastenbrechen sowie Koranlesungen und Gebete in Moscheen aus, sagte der Vorsitzende des Gremiums, Aiman Mazyek. Jeder Tag, an dem Muslime nicht in Moscheen gingen, sei ein gewonnener Tag im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Der Fastenmonat Ramadan beginnt am Freitag und endet am 23. Mai.

12.44 Uhr – Die Ukraine verlängerte die geltenden Quarantänemaßnahmen bis zum 11. Mai. Ministerpräsident Denys Shmygal sagte, man habe die Hoffnung, danach die Beschränkungen lockern zu können. Insgesamt werden in dem Land knapp 6600  Infizierte, 174 Tote und mehr als 400 Genesende registriert.

12.24 Uhr – Die Umweltorganisation Greenpeace hat dazu aufgerufen, Wiederaufbauprogramme für eine nachhaltigere und zukunftsfähigere Ausrichtung der Wirtschaft zu nutzen. “Wir müssen die wirtschaftliche Erholung von COVID-19 mit mehr Klimaschutz verbinden”, sagte die Leiterin von Greenpeace International, Jennifer Morgan, in einem Video-Briefing anlässlich des Internationalen Petersberger Klimadialogs, der nächste Woche stattfindet.

12.17 Uhr – Auch in Nordrhein-Westfalen solle es nun eine landesweite Maskenpflicht zur Eindämmung des Coronavirus geben. Vom kommenden Montag an sei das Tragen einer Maske beim Einkaufen sowie in Bussen und Bahnen verpflichtend, teilte die Landesregierung mit. Damit wird in den meisten Bundesländern die Maskenpflicht eingeführt.

12.02 Uhr – In Frankreich steigt die Zahl der Kurzarbeiter weiter. Derzeit seien mehr als zehn Millionen Franzosen auf Kurzarbeit angewiesen, sagte Arbeitsministerin Muriel Pénicau. Fast jeder zweite Arbeitnehmer und 60 Prozent der Unternehmen in der Privatwirtschaft seien betroffen



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