Corona-Live-Ticker vom 22. April: Prüfung von Impfstoff in Deutschland genehmigt | Aktuell Welt | DW

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Das Wichtigste in Kürze:

  • EU-Ratspräsident sieht nach Corona massiven Reformbedarf
  • Die Psyche vieler Menschen leitet unter Lockdown
  • Spaniens Kinder dürfen erstmals wieder ins Freie

Die Meldungen im Einzelnen – alle Zeiten in MESZ:

11.47 Uhr – Vertreter verschiedener Religionen wollen an diesem Mittwoch in Jerusalem angesichts der weltweiten Corona-Krise zusammen beten. Die beiden israelischen Chefrabbiner, der griechisch-orthodoxe Patriarch Theophilos III., der lateinische Patriarch Pierbattista Pizzaballa, zwei muslimische Vertreter und der spirituelle Führer der Drusen, Scheich Mowafak Tarif, werden dabei ein eigens dafür geschriebenes Gebet sprechen. Das Gebet beginnt um 12 Uhr UTC und wird online übertragen.

11.41 Uhr – In der chinesischen Stadt Wuhan häufen sich die Fälle, in denen Covid-19-Patienten nach überstandener Erkrankung das Virus weiter in sich tragen. Sie gelten damit als Ansteckungsgefahr. Diese Menschen zeigten aber keine Krankheitssymptome, erklärten Ärzte der Stadt, von der aus sich die Pandemie im Dezember ausgebreitet hatte. Alle waren bereits negativ getestet worden.

11.15 Uhr – In Deutschland ist die erste Zulassung für die klinische Prüfung eines Corona-Wirkstoffs erteilt worden. Das zuständige Paul-Ehrlich-Institut genehmigte den Test eines Impfstoff-Kandidaten an rund 200 gesunden Freiwilligen durch das Mainzer Unternehmen Biontech. In der klinischen Studie soll vor allem die Verträglichkeit und Sicherheit des Impfstoff-Kandidaten geprüft werden.

11.07 Uhr – Auch in Niedersachsen und Brandenburg soll nun eine landesweite Maskenpflicht eingeführt werden. In Niedersachsen gilt sie im Nahverkehr und im Einzelhandel, in Brandenburg nur in Bussen und Bahnen. Damit haben zwölf der 16 Länder eine Maskenpflicht angekündigt oder wie in Sachsen bereits eingeführt.

11.01 Uhr – In den USA sind bereits Wochen vor der offiziellen Registrierung des landesweit ersten Corona-Toten Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Bei der Autopsie von zwei im Februar verstorbenen Menschen seien die Erkrankungen nachgewiesen worden, teilte die Rechtsmedizin des kalifornischen Bezirks Santa Clara mit. Experten haben immer wieder darauf hingewiesen, dass der Mangel an Tests dazu führe, das Ausmaß der Pandemie in den USA deutlich zu unterschätzen.

10.30 Uhr – Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat zusätzliche Hilfen für die Hotel- und Gastronomiebranche angekündigt. Altmaier nannte in der “Passauer Neuen Presse” eine mögliche Senkung der Mehrwertsteuer von 19 auf sieben Prozent “eine gute Option”. Er könne sich aber auch Hilfen bei Modernisierungen und Kosteneinsparungen vorstellen.

10.14 Uhr – In Polen hat die Zahl der Infizierten die Marke von 10.000 überschritten. Die Zahl der Todesopfer sei auf über 400 gestiegen, teilte das Gesundheitsministerium mit. Am Montag hatte die Regierung begonnen, einige der während des Ausbruchs auferlegten Beschränkungen zu lockern. Für Mai wurde in Aussicht gestellt, die Hotels wieder zu öffnen.

10.06 Uhr –  Ein palästinensisches Flüchtlingslager im Libanon wurde abgeriegelt, nachdem die UN dort den ersten bestätigten Corona-Fall bekannt gegeben hatte. Nun sollen die dem Mann nahestehenden Personen in dem Lager im östlichen Bekaa-Tal getestet werden. Die Vereinten Nationen haben wiederholt davor gewarnt, dass Flüchtlinge in überfüllten Lagern weltweit einem besonderen Risiko ausgesetzt sind.

09.59 Uhr – Die Regierung Spaniens will in der zweiten Maihälfte die Restriktionen lockern. Dabei solle schrittweise vorgegangen werden, um die Sicherheit zu gewährleisten, sagt Regierungschef Pedro Sanchez. Der Ausnahmezustand Spaniens werde bis zum 9. Mai verlängert. Spanien ist nach den USA das Land mit den meisten Corona-Fällen.

09.46 Uhr – Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat mit Papst Franziskus über eine größere Unterstützung für afrikanische Länder angesichts der Corona-Krise gesprochen. Den ärmsten Ländern müsse geholfen werden, schrieb Macron nach einem Telefonat mit Franziskus auf Twitter. Das Leiden müsse durch einen allgemeinen Waffenstillstand in Konflikten gelindert werden.

09.42 Uhr – In Russland sind abermals mehr als 5.200 neue Fälle registriert worden. Damit stieg die Zahl der Infizierten nach Angaben Coronavirus-Krisenreaktionszentrums auf 58.000. Die Zahl der Toten erhöhte sich um 57 auf 513. Russland gehört zu den Ländern, in denen sich das Virus derzeit schneller ausbreitet.

Russland Sankt Petersburg | 150. Geburtstag von Lenin | Lenin-Denkmal (picture-alliance/dpa/S. Mikhailichenko)

Ein Soldat in Schutzkleidung desinfiziert ein Lenin-Denkmal in Sankt Petersburg

09.26 Uhr – Der Chef des Pharmakonzerns Roche, Severin Schwan, dämpft die Hoffnungen auf eine baldige Verfügbarkeit eines Corona-Impfstoffs. Üblicherweise dauere die Entwicklung Jahre. Das wahrscheinlichste Szenario sei leider, dass vor Ende 2021 kein Impfstoff verfügbar sei, sagte Schwan.

09.18 Uhr – In Großbritannien sind nach einer Analyse der “Financial Times” durch die Corona-Krise bereits bis zu 41.000 Menschen gestorben. Die Zeitung fußt ihre Erkenntnisse auf jüngste Daten der Statistikbehörde ONS. Sie berücksichtigt auch Todesfälle, die sich außerhalb von Krankenhäusern ereigneten. Offiziell weist die britische Regierung nur 16.500 Tote aus.

09.06 Uhr – Im brasilianischen Amazonas-Gebiet infizieren sich immer mehr Indigene mit dem Coronavirus. Zuletzt stieg die Zahl bekannter Fälle innerhalb von 24 Stunden von neun auf 23, wie aus den Daten des Spezialsekretariats für Indigene Gesundheit Sesai hervorgeht. Vier Ureinwohner starben.

08.42 Uhr – Die chinesische Hauptstadt Peking hat ihre Maßnahmen gegen eine Einschleppung des Coronavirus nochmals verschärft. Menschen, die in die Stadt kommen, müssen nach einer zweiwöchigen Quarantäne nun zusätzlich eine Woche in “häusliche Beobachtung”. China hat das Virus laut eigenen Angaben weitgehend unter Kontrolle, ist aber besorgt über den Zustrom von Rückkehrern, die infiziert sind. 

08.16 Uhr – Das Deutsche Kinderhilfswerk appelliert an Länder und Kommunen, die öffentlichen Spielplätze schrittweise wieder zu öffnen. Um die Infektionsgefahr zu minimieren, müsse man sich eng mit dem Robert Koch-Institut abstimmen, erklärte die Organisation. Auch in Deutschland fehlen vielen Kindern aufgrund der Beschränkungen Bewegung und Kontakte zu Gleichaltrigen.

08.01 Uhr – Ein Schweizer Immunologe arbeitet nach eigenen Angaben an einem Impfstoff, der nach erfolgreichen Prüfungen möglicherweise noch in diesem Jahr eingesetzt werden könnte. Martin Bachmann vom Universitätsspital Bern erläuterte, eine erste kleine Erprobung am Menschen – eine sogenannte Phase-I-Studie – solle im Juli starten. An nur wenigen Teilnehmern wird dabei zunächst die Sicherheit und allgemeine Verträglichkeit getestet.

07.46 Uhr – Am Ölmarkt geht es weiter kräftig nach unten. Zum Handelsstart stand vor allem der Preis für die Nordseesorte Brent unter Druck. Der Preis für Lieferungen im Juni fiel um bis zu 3,35 Dollar oder 17 Prozent auf 15,98 Dollar. Damit kostete ein Barrel (159 Liter) erstmals seit 1999 weniger als 16 Dollar.

07.32 Uhr – In Japan warnen Experten vor dem falschem Gebrauch von Desinfektionsmitteln zum Schutz vor Corona. Es gibt zunehmend Unfälle, etwa weil Menschen auf Alkohol basierende Mittel in Getränke-Plastikflaschen lagern und versehentlich daraus trinken, wie der japanische TV-Sender NHK berichtet.



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