Corona-Live-Ticker vom 23. April: In den USA wächst die Arbeitslosigkeit | Aktuell Welt | DW

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Das Wichtigste in Schlagzeilen:

  • Kanzlerin Merkel: “Deutschland ist noch nicht über den Berg”
  • Die UN warnen vor antidemokratischen Repressalien
  • In den USA wächst die Arbeitslosigkeit

Die Meldungen im Einzelnen – alle Zeiten in MESZ:

 

15.04 Uhr – Die finanziell gefährdeten Profiklubs der Fußball-Bundesliga und der 2. Liga sind nicht mehr akut von der Pleite bedroht. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat wie erwartet die Mediengelder der Rechte-Inhaber erhalten. Durch die rund 300 Millionen Euro ist die Liquidität der Vereine laut DFB-Boss Christian Seifert bis zum 30. Juni gesichert. Wann wieder Fußball gespielt werde, sei unklar, sagte Seifert. Das festzulegen, sei Aufgabe der Politik. 

14.59 Uhr – Der französische Präsident Emmanuel Macron strebt landesweit einheitliche Regeln für die ab dem 11. Mai geplante Lockerung der Schutzmaßnahmen an. Macron habe den Bürgermeistern in einer Videokonferenz erklärt, dass der Ausstieg nicht Region für Region erfolgen sollte, teilte das Präsidialamt mit. Eine Rückkehr zur Schule solle auf freiwilliger Basis ab dem 11. Mai möglich sein. Das Tragen einer einfachen Maske in der Öffentlichkeit werde empfohlen, aber nicht verpflichtend sein.

14.54 Uhr – Aufgrund der Pandemie wird die Wirtschaft der Demokratischen Republik Kongo nach Angaben des Internationalen Währungsfonds in diesem Jahr um 2,2 Prozent schrumpfen. Ursache sei der Preisverfall etwa für Kupfer und die Auswirkungen des Coronavirus. In dem Land, das auch gegen Ebola kämpft, sind 377 Infizierte und 25 Tote registriert.

Coronavirus Kongo Katungo Methya, ehrenamtliche Mitarbeiterin des Roten Kreuz (picture-alliance/dpa/A.K. Maliro)

Rot-Kreuz-Mitarbeiterin Katungo Methya erklärt Präventionsmaßnahmen

14.42 Uhr – Die Beschränkungen in der Corona-Krise verfestigt nach einer Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung die soziale Ungleichheit. Die Möglichkeiten für Familien mit Kindern seien sehr unterschiedlich, sagte Forschungsdirektor Martin Bujard. Fast jede dritte Familie in Deutschland habe keinen Zugang zu einem Garten. Insbesondere in Großstädten und Ballungsgebieten lebten zudem viele beengt in kleinen Wohnungen.

14.31 Uhr – In den USA haben die fünfte Woche in Folge Millionen Menschen einen Erstantrag auf Arbeitslosenhilfe gestellt. In der Woche bis zum 18. April wurden nach Angaben des Arbeitsministerium 4,4 Millionen Neuanträge registriert. Damit haben innerhalb eines Monats mehr als 26 Millionen Menschen ihren Job verloren.

13.58 Uhr – Die Regierung in Indonesien verbietet von Freitag an einstweilig alle Inlandsflüge und Schiffsreisen im Lande. Das Verbot gelte bis zum Anfang Juni, sagte ein Sprecher des Verkehrsministeriums. Der Gütertransport sei von dem Verbot ausgenommen.

13.50 Uhr – Die Zentralbank der Ukraine senkt im Kampf gegen die Folgen der Virus-Krise zum zweiten Mal innerhalb von vier Wochen die Leitzinsen. Der Schlüsselsatz zur Versorgung der Geschäftsbanken mit Geld liegt künftig bei acht statt wie zuvor bei zehn Prozent. Die Notenbank geht davon aus, dass die Wirtschaft des Landes dieses Jahr um fünf Prozent schrumpfen wird.

13.38 Uhr – Die Arena des Traditionsclubs Kickers Offenbach heißt ab sofort “Kommt-Gesund-Wieder-Stadion”. Der bisherige Namensgeber Sparda-Bank-Hessen und die Stadiongesellschaft wollen damit in der Pandemie eine positive Botschaft senden. Verbunden mit der Namensänderung ist eine Spendenaktion zu Gunsten von Mitarbeitern “systemrelevanter Berufe”.

13.27 Uhr – Nach der Verschiebung der Männer-EM und der Olympischen Spiele ins Jahr 2021 wird auch die Frauenfußball-EM ein Jahr später als geplant stattfinden. Wie die UEFA mitteilte, wird das Turnier in England aufgrund von Terminkollisionen vom 6. bis 31. Juli 2022 ausgetragen. Ursprünglich sollte die EM vom 7. Juli bis 1. August 2021 ausgetragen werden.

13.18 Uhr – Ein Gericht in Prag hat einen Großteil der Corona-Maßnahmen der tschechischen Regierung für rechtswidrig erklärt. Konkret handelt es sich um die Ausgangsbeschränkungen für die Bevölkerung sowie die Schließung des Einzelhandels. Die Maßnahmen hätten als Notstandsgesetze verabschiedet werden müssen, nicht als außerordentliche Verordnungen eines Ministeriums, entschieden die Richter. Da das Urteil erst am Montag rechtskräftig wird, hat die Regierung bis dahin Zeit, die Maßnahmen neu zu beschließen. In Tschechien gibt es 7100 Infektionen und 210 Todesfälle.



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