Corona-Live-Ticker vom 23. April: Merkel warnt vor schnellen Lockerungen | Aktuell Welt | DW

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Das Wichtigste in Schlagzeilen:

  • Kanzlerin Merkel: “Deutschland ist noch nicht über den Berg”
  • Die UN warnen vor antidemokratischen Repressalien
  • Präsident Trump unterzeichnet ein Dekret zum Einwanderungsstopp

Die Meldungen im Einzelnen – alle Zeiten in MESZ:

10.48 Uhr – Fast sechs Wochen nach der Schließung der Schulen in Nordrhein-Westfalen sind die ersten Schüler in die Klassenräume zurückgekehrt. In Sachsen waren die ersten Schulen bereits am Montag wieder geöffnet worden.

10.39 Uhr – Der Klassiker “Pata Pata” der südafrikanischen Musiklegende Miriam Makeba ist mit einem neuen Text wiederveröffentlicht worden. Das Lied solle dazu beitragen, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, heißt es in einer Erklärung des UN-Kinderhilfswerks UNICEF. In dem neuen Text wird dazu aufgerufen, sich die Hände zu waschen und Anstand zu wahren. “Pata Pata” war 1967 ein wichtiges Symbol für den Kampf gegen die Apartheid.

Eine Menschenschlange vor einer Suppenküche in Johannesburg (AFP/L. Sola)

Eine Menschenschlange vor einer Suppenküche in Johannesburg

10.23 Uhr – In Frankreich dürfen Unternehmen, die Hilfe vom Staat in Anspruch nehmen, ihre Gewinne nicht ins Ausland verschieben oder an die Anteilseigner auszahlen. Wirtschaftsminister Bruno Le Maire sagte, es gebe klare Regeln: “Wenn Sie von den Finanzen des Staates profitieren, können Sie keine Dividenden ausschütten oder Aktien zurückkaufen.” Es sei “selbstverständlich”, dass ein Unternehmen mit Sitz oder Töchtern in einem Steuerparadies nicht von staatlichen Hilfen profitieren könne.

10.12 Uhr – Serbien und Ungarn haben sich darauf geeinigt, drei Kontrollpunkte an ihrer Grenze wieder zu öffnen. Das gab der ungarische Außenminister Peter Szijjarto bekannt. Dadurch könnten die in Nordserbien lebenden ethnischen Ungarn wieder in Ungarn arbeiten. Serbien hatte die Grenze im März geschlossen.

10.01 Uhr – Russland meldet den dritten Tag in Folge eine Abschwächung bei den Neuinfektionen. Die Zahl der Ansteckungen stieg um knapp 4800 auf 62.800, wie die Behörden mitteilen. Am Mittwoch seien es noch mehr als 5200 Neuinfektionen gewesen. Die Zahl der Todesfälle klettert um 42 auf 555.

09.54 Uhr – Die Regierung in Italien fordert eine rasche Einigung der EU bei dem geplanten Wiederaufbaufonds zur Bewältigung der Folgen der Krise. Ihr Land könne es sich nicht leisten, bis Juni auf eine Vereinbarung für eine gemeinsame Finanzierung des Fonds zu warten, sagte die stellvertretende Wirtschaftsministerin Laura Castelli. Die Staats- und Regierungschefs der EU wollen im Tagesverlauf über den Fonds beraten.

09.46 Uhr – China stellt der Weltgesundheitsorganisation WHO zusätzlich 30 Millionen Dollar zur Verfügung. Das Geld solle für den Kampf gegen Covid-19 eingesetzt werden, twittert eine Sprecherin des chinesischen Außenministeriums. US-Präsident Donald Trump hatte die WHO heftig kritisiert und die Zahlungen eingestellt.

09.42 Uhr – Nach der ersten Zulassung eines klinischen Testsmit einem möglichen Covid-19-Impfstoff in Deutschland rechnet der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, Klaus Cichutek, weiterhin nicht vor dem kommenden Jahr mit einem Impfstoff. “Wichtig für uns ist, der Impfstoff muss wirksam und verträglich sein – das ist das oberste Ziel”, bekräftigte Cichutek im Bayerischen Rundfunk.

09.28 Uhr – Bundeskanzlerin Angela Merkel wertet die jüngsten Zahlen des Robert-Koch-Instituts als Schritt in die richtige Richtung. “Das ist ein Zwischenerfolg.” Man bewege sich aber auf “dünnstem Eis”, sagt Merkel in ihrer Regierungserklärung im Bundestag. Noch sei Deutschland nicht über den Berg. Einige der Lockerungen seien “zu forsch”. Außerdem hob sie die Rolle der Weltgesundheitsorganisation WHO hervor. Die WHO sei “ein unverzichtbarer Partner” bei der Überwindung der Pandemie.

09.15 Uhr – Für Bundeskanzlerin Angela Merkel muss die Bevölkerung sich noch lange mit dem Virus und den Einschränkungen im öffentlichen Leben arrangieren. “Wir leben nicht in der Endphase der Pandemie”, sagte Merkel im Bundestag.Für die Demokratie seien die geltenden Einschränkungen “eine Zumutung”. Die entsprechenden Entscheidungen seien ihr nicht leichtgefallen, aber notwendig. “Unser Gesundheitssystem hält der Bewährungsprobe bisher stand.”



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