Corona-Live-Ticker vom 28. März: Airbus fliegt Patienten aus Italien nach Deutschland | Aktuell Welt | DW

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7.24 Uhr –  EinMedEvac-Airbus der Bundeswehr ist von Köln in RichtungBergamo gestartet, um sechs italienische COVID-19-Patienten nach Deutschland auszufliegen. “In Zeiten größter Not ist es selbstverständlich, dass wir unseren Freunden zur Seite stehen”, sagt Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer. “Deshalb holen wir mit unserer fliegenden Intensivstation jetzt Schwerstkranke aus Italien zur Behandlung nach Deutschland. Das ist ein wichtiges Zeichen der Solidarität. Europa muss zusammenhalten.” Die Luftwaffen-Maschine wird schon gegen Mittag zurück in Köln erwartet. Von dort sollen die Kranken auf zivile Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen verteilt werden.

6.37 Uhr –  Die Isolation der chinesischen Millionenmetropole Wuhan, die als Ausgangspunkt der Coronavirus-Pandemie gilt, ist beendet worden. Die Einreise in die Hauptstadt der Provinz Hubei ist nun wieder erlaubt, während das Ausreiseverbot noch bis zum 8. April gilt. Der U-Bahnverkehr rollte wieder an und die ersten Einkaufszentren werden in der kommenden Woche ihre Pforten öffnen. Die Behörden hatten das knapp 60 Millionen Einwohner zählende Hubei zwei Monate lang von der Außenwelt abgeschottet. In den vergangenen Wochen waren die offiziellen Zahlen der Neuinfektionen innerhalb der Provinz deutlich zurückgegangen.

Bahn-Mitarbeiter desinfizieren den Hauptbahnhof von Wuhan (Foto: AFP/STR)

Bahn-Mitarbeiter desinfizieren den Hauptbahnhof von Wuhan

6.15 Uhr –  Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hat die führenden Industriestaaten angesichts der Corona-Pandemie zu einem Schuldenerlass für Entwicklungsländer aufgerufen. “Alle großen Geber, insbesondere der G20, sollten den Aufruf der Weltbank und des IWF unterstützen und auf die Schuldenrückzahlung der ärmsten Länder verzichten”, sagte Müller dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Der CSU-Politiker lobte zugleich den jüngsten Beschluss der G20-Staaten, zusammen fünf Billionen Dollar (gut 4,5 Billionen Euro) in die Weltwirtschaft zu investieren.

5.58 Uhr – Brasilien verschärft im Kampf gegen die Virus-Krise die Einreiseregeln. Ausländer ohne Wohnsitz in Brasilien dürften nicht mehr per Flugzeug einreisen, teilte das Justizministerium mit. Das Verbot gelte ab Montag für 30 Tage.

5.43 Uhr – In den USA ist ein Schnelltest zugelassen worden, der innerhalb weniger Minuten eine Infizierung mit dem neuartigen Coronavirus nachweisen soll. Die Test-Kits würden von einem mobilen Labor ausgewertet, das nur etwa so groß sei wie ein Toaster, und könne damit auch außerhalb von Krankenhäusern eingesetzt werden, teilte der Hersteller Abbott mit. Der Test stelle innerhalb von fünf Minuten fest, ob eine Probe mit Sars-CoV-2 infiziert sei, ein gesichertes negatives Ergebnis dauere 13 Minuten, hieß es. Die US-Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde FDA erklärte, der Test sei bis auf Widerruf zugelassen worden.




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