Corona-Live-Ticker vom 29. März: Laschet widerspricht Kanzlerin wegen Exit-Strategie | Aktuell Welt | DW

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Alle Zeiten in MESZ

7.59 Uhr  In der Corona-Krise droht nach Einschätzung des Chefs des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, auch das deutsche Gesundheitssystem an seine Grenzen zu geraten. “Wir müssen damit rechnen, dass die Kapazitäten nicht ausreichen, ganz klar”, sagte Wieler der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”. Mit Blick auf die vergleichsweise niedrige Sterberate in Deutschland warnte der Seuchenexperte vor Illusionen: Dies sei vor allem darauf zurückzuführen, dass in Deutschland viel getestet werde. “Wir können nicht ausschließen, dass wir hierzulande ebenfalls mehr Patienten als Beatmungsplätze haben.” Ausrdrücklich betonte der RKI-Chef, dass aus medizinischer Sicht die räumliche Distanzierung noch möglichst lange durchgehalten werde müsse. Deutschland stehe “immer noch am Anfang der Welle”.

7.17 Uhr – Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet wendet sich in der Debatte über die Beschränkung des öffentlichen Lebens wegen der Corona-Pandemie gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel. “Der Satz, es sei zu früh, über eine Exit-Strategie nachzudenken, ist falsch”, schrieb der CDU-Vize in einem Gastbeitrag für die “Welt am Sonntag”. Es müsse schon jetzt die Zeit in den Blick genommen werden, in der die rigiden Maßnahmen erste Wirkung zeigten. Die Kanzlerin und Ex-Vorsitzende der CDU hatte am Donnerstag gesagt, es sei noch zu früh, um über eine Lockerung der wegen des Coronavirus verhängten Restriktionen in Deutschland zu sprechen.

7.15 Uhr  Die Volkswirte führender deutscher Finanzorganisationen sagen einen herben Einbruch der Wirtschaftsleistung um rund fünf Prozent voraus – ähnlich dem nach der Finanzkrise 2009. Dabei gehen sie in ihren Rechenmodellen davon aus, dass um Anfang Mai herum wieder weitgehend gearbeitet werden kann – in den Augen von Medizinern eine optimistische Sicht auf die Dinge. Die Experten von unter anderem der Allianz-Gruppe, der Landesbank Baden-Württemberg, der Deutschen Bank und der KfW-Gruppe äußerten sich in einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur.

7.06 Uhr – In Illinois wird der Tod eines Babys untersucht, das mit dem Coronavirus infiziert war. In Verbindung mit der Erkrankung COVID-19 habe es bislang noch keinen Todesfall eines Kleinkindes gegeben, erklärte das Gesundheitsamt des US-Bundestaates in einer Mitteilung. Das verstorbene Kind war demnach jünger als ein Jahr. Eine “umfassende Untersuchung” solle die genaue Todesursache klären, hieß es weiter.

7.01 Uhr – Die Entscheidung über eine mögliche vorübergehende Schließung des Berliner Flughafens Tegel könnte am Montag fallen. Der starke Passagier-Rückgang in der Corona-Krise ist nach Regierungsangaben ein Thema der Gesellschafterversammlung der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg. Erwogen wird nach Medien-Informationen, Tegel zunächst bis Ende Mai zu schließen. Bei der Telefonkonferenz dürfte es daher auch um mögliche Finanzhilfen für das staatliche Unternehmen gehen.




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