Corona-Live-Ticker vom 3. April: Deutsches Todesopfer auf einem Kreuzfahrtschiff | Aktuell Welt | DW

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Das Wichtigste in Kürze

– CO2-Ausstoß sinkt wegen Pandemie deutlich
– China meldet neue Infektionsfälle
– UN verabschieden eine Resolution zur Zusammenarbeit in der Corona-Krise

Die Meldungen im Einzelnen – Alle Zeiten in MESZ 

09.27 Uhr – Die US-Wirtschaft wird nach Prognose der Großbank Morgan Stanley in diesem Jahr so stark einbrechen wie seit 1946 nicht mehr. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte um 5,5 Prozent schrumpfen, sagen die Analysten voraus. Im gerade begonnenen zweiten Quartal werde es sogar einen Einbruch um 38 Prozent geben.

09.22 Uhr – Die Deutsche Krankenhausgesellschaft geht davon aus, dass in Deutschland in den nächsten zwei Wochen jeder schwerkranke Covid-19-Patient versorgt werden kann. Verbandspräsident Gerald Gaß sagte im Sender n-tv, derzeit würden 2500 Patienten in deutschen Krankenhäusern beatmet. Es gebe noch gut 10.000 freie Beatmungsplätze.

09.07 Uhr – Das chinesische Außenministerium legt ausländischen Diplomaten nahe, nicht mehr nach Peking zu reisen. Es gebe unter den Diplomaten in China einige bestätigte Coronavirus-Fälle, teilte das Ministerium zur Begründung mit. Bereits zuvor hatte die Volksrepublik Reisebeschränkungen für die meisten Ausländer erlassen. So sollte ein Wiederaufflammen der in China ausgebrochenen Krankheit verhindert werden.

China Corona-Pandemie in Peking (Reuters/G. Rawlins)

Alltag in Peking: Mit Fahrrad und Maske

08.20 Uhr – Der weltgrößte Suchmaschinenanbieter Google hat Analysen mit Standortdaten veröffentlicht, die aufzeigen, wie sich Auflagen zur Eindämmung des Coronavirus auswirken. Der weltweit größte Datensatz von Milliarden Handynutzern in 131 Ländern soll Gesundheitsbehörden dabei helfen, festzustellen, ob sich Menschen beispielsweise an Ausgangssperren halten. Die Berichte enthalten Tabellen, die abbilden, inwieweit die Besuche von Bahnhöfen, Busstationen oder Bäckereien abgenommen haben.

8.08 Uhr – Der weltweite CO2-Ausstoß könnte laut einem Experten wegen der Virus-Krise so deutlich sinken wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht. Er wäre nicht überrascht, wenn es in diesem Jahr zu einem Rückgang von mehr als fünf Prozent kommen würde, sagt Rob Jackson, Vorsitzender des “Global Carbon Projects”, das weltweit beachtete Analysen zu dem Thema erstellt. 

07.38 Uhr – Die Minderheitsregierung in Rumänien wird die für Juni geplanten Kommunalwahlen wegen der Pandemie sehr wahrscheinlich verschieben, sagt Ministerpräsident Ludovic Orban dem TV-Sender Digi24. Die Parlamentswahl ist für November geplant. In Rumänien sind bisher 115 Menschen am Coronavirus gestorben, es gibt 2738 bestätigte Infektionen.

07.08 Uhr – Ein deutscher Kreuzfahrtschiff-Passagier der “Artania” ist nach einer Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben. Die “Artania” liegt vor der Westküste Australiens. 19 Passagiere waren positiv getestet und von Bord in ein Krankenhaus in Perth gebracht worden.

07.02 Uhr – Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat ihre bisherige Bewertung des US-Kreditwürdigkeit trotz der Belastungen durch die Corona-Krise bestätigt. Die Bonität werde weiterhin mit der zweitbesten Note “AA+” bewertet, teilte S&P mit. Der Ausblick für das Rating bleibe stabil, da die beispiellosen fiskalischen und geldpolitischen Stützungsmaßnahmen der USA den wirtschaftlichen Abschwung begrenzen werden.

06.57 Uhr – Thailand meldet die Zahl der Neuinfektionen mit 103. Vier weitere Menschen sind gestorben. Insgesamt verzeichnet das südostasiatische Land knapp 2000 Infektionen und 19 Todesfälle. 

06.37 Uhr – Nach Angaben des Robert Koch-Instituts ist die Zahl der Infektionen in Deutschland auf 79.696 gestiegen. 1017 Menschen sind an den Folgen der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.

06.32 Uhr – Das Nissan-Werk in Vietnam stellt für zwei Wochen seine Produktion ein. Damit folgt das Unternehmen der staatlichen Anweisung, landesweit für Abstand zu sorgen.

04.44 Uhr – In China gibt es nach Behördenangaben 31 neue bestätigte Infektionsfälle. Zudem seien am Donnerstag auch vier neue Todesfälle gemeldet worden, alle in der Millionenmetropole Wuhan, wo der Ausbruch der Pandemie begann.

02.55 Uhr – Hongkong schließt Bars und Lokale für zwei Wochen, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Bei Verstößen drohen bis zu sechs Monate Gefängnis und eine Geldstrafe, teilte die Regierung der Finanzmetropole mit. Alkohol werde weiterhin in Supermärkten und Lebensmittelläden erhältlich sein.

02.34 Uhr – Die UN-Vollversammlung hat globale Solidarität im Kampf gegen die Coronavirus Pandemie gefordert. Sie verabschiedete ohne Gegenstimmen eine Resolution, in der für “internationale Kooperation” und “Mulitlateralismus” plädiert wird. Russland hatte vergeblich einen anderen Resolutionstext vorgeschlagen, in dem indirekt auch die Aufhebung internationaler Sanktionen wegen der Corona-Krise gefordert wurde.

mm/fab (Agenturen, RKI, JHU)




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