Corona-Live-Ticker vom 30.März: Corona-Ängste in den USA | Aktuell Welt | DW

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Das Wichtigste in Kürze: 

– US-Regierung rechnet mit mindestens 100.000 Toten

– Bei Schutzkleidung gibt es eine Preisexplosion

– Ökonomen warnen vor allzu schnellen Krediten

Die Meldungen im Einzelnen – alle Zeitangaben in MESZ: 

 

06.31 Uhr – In Singapur hat die Zentralbank (MAS) ihre Geldpolitik angesichts der erwarteten Rezession erwartungsgemäß deutlich gelockert. Volkswirte sprechen von dem aggressivsten Schritt seit der Finanzkrise 2009.

05.37 Uhr – Die Zahl der täglich erfassten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Südkorea ist erneut auf unter 100 gesunken. Am Sonntag seien 78 Menschen positiv auf den Sars-CoV-2-Erreger getestet worden, teilten die Gesundheitsbehörden in Seoul mit. Insgesamt wurden 9661 Infizierte registriert. 158 Menschen starben an COVID-19. 

05.02 Uhr – Die Integrationsbeauftragte Annette Widmann-Mauz (CDU) fordert eine Lockerung des Arbeitsverbots für Asylbewerber und Geduldete. So sollen Corona-bedingte Personalengpässe in einigen Branchen abgefedert werden. “Jetzt wird jede helfende Hand gebraucht. Deshalb ist es richtig, wenn wir jetzt Asylbewerbern und Geduldeten befristet ermöglichen, als Erntehelfer oder in der Lieferkette zu arbeiten”, sagte Widmann-Mauz.

04.00 Uhr – Russland will mit einer arbeitsfreien Woche die weitere Ausbreitung der Corona-Pandemie eindämmen. Das ist eine von mehreren Maßnahmen, die an diesem Montag in Kraft tritt. Auf Anordnung von Präsident Wladimir Putin sollen große Teile der russischen Geschäftswelt ruhen. Die Löhne sollen aber weiter gezahlt werden. Supermärkte, Apotheken und Krankenhäuser bleiben geöffnet.

03.51 Uhr – Dem chinesischen Staatsfernsehen zufolge will der chinesische Präsident Xi Jinping die Förderpolitik für kleine und mittlere Unternehmen anpassen, um sie vor den Auswirkungen des Coronavirus zu schützen. Xi sagte, die Produktion müsse wieder aufgenommen werden, gleichzeitig müssten die Bemühungen zur Bekämpfung des Coronavirus weitergehen.

02.52 Uhr  –  Der in der Corona-Krise drastisch gestiegene Bedarf an Schutzkleidung in den medizinischen Einrichtungen in Deutschland hat laut einem Medienbericht zu einer “Preisexplosion” geführt. So sei etwa der Einkaufswert für hochwertige sogenannte FFP2-Atemschutzmasken innerhalb weniger Tage um 3000 Prozent von 0,45 auf 13,52 Euro pro Stück gestiegen, gegeben, berichten NDR, WDR und “Süddeutsche Zeitung” aufgrund gemeinsamer Recherchen.

1.47 Uhr – US-Präsident Donald Trump befürchtet, dass die Coronavirus-Krise in den USA 100.000 Menschen das Leben kosten könnte. Wenn es gelinge, die Todeszahl durch die getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung so zu begrenzen, “dann haben wir alle zusammen einen guten Job gemacht”, sagte Trump. Er ergänzte: “Das ist eine furchtbare Zahl.

USA Corona-Pandemie Präsident Trump (picture-alliance/AP Photo/P. Semansky)

US-Präsident Trump spricht von furchtbaren Zahlen in der Corona-Krise

01.27 Uhr – Japan weitet sein Einreiseverbot auf Bürger aus den USA, China, Südkorea und dem größten Teil Europas aus, berichtet die Zeitung “Asahi”. Die Regierung überlege, auch die Einreise aus einige Länder Südostasiens und Afrikas zu verbieten, schreibt die Zeitung unter Berufung auf Regierungsquellen.

00.38 Uhr – US-Präsident Donald Trump sagt, er werde die Richtlinien zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus bis zum 30. April verlängern. Ursprünglich hatte er die Maßnahmen bis zum Osterwochenende vorgesehen. Trump fügt hinzu, dass die Todesfälle durch das Coronavirus um Ostern herum ihren Höhepunkt erreichen könnten.

00.23 Uhr – US-Präsident Donald Trump wirft den Krankenhäusern vor, Beatmungsgeräte zu horten. Wir haben einige Mitarbeiter im Gesundheitswesen, einige Krankenhäuser, die Geräte, einschließlich Beatmungsgeräte, bunkern”, sagt Trump im Weißen Haus. “Sie müssen diese Beatmungsgeräte freigeben – vor allem Krankenhäuser, die sie nie benutzen werden.” 

00.00 Uhr – Forscher des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) raten einem Medienbericht zufolge vom Einsatz des Euro-Rettungsschirms ESM in der Corona-Krise ab. Die Ökonomen seien der Meinung, dass der Einsatz vorsorglicher Kreditlinien gefährlich sei. Solche Kredite könnten die Situation der betroffenen Staaten sogar noch verschlimmern, meldet die Zeitung die “Welt”.

bri/haz/se (rtr, dpa, afp)

 




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