Corona-Live-Ticker vom 31. März: Italien hängt Flaggen auf Halbmast | Aktuell Welt | DW

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Das Wichtigste in Kürze:

  • In Italien hängen die Flaggen auf Halbmast
  • Indonesien lässt keine Ausländer mehr ins Land
  • Australien meldet einen Rückgang der Neuinfizierten

Die Meldungen im Einzelnen – Alle Zeiten in MESZ

12.39 Uhr – In ganz Italien sind Fahnen aus Trauer um die Opfer der Corona-Pandemie auf halbmast gesetzt worden. Auch der Vatikan beteiligte sich an der Aktion. Italien hat weltweit die meisten Toten in der Corona-Krise. Bisher sind es rund 11 600.

12.32 Uhr – Die Deutsche Telekom will Patienten schneller über ihr Covid-19-Testergebnis benachrichtigen. Dazu sei eine App entwickelt worden, die automatisiert den Befund übermittele, teilt das Unternehmen mit. Die Anwendung sei zusammen mit der BS Software Development entwickelt worden.

12.26 Uhr – Der US-italienische Autobauer Fiat Chrysler hat wegen seiner Werksschließungen in der Corona-Krise eine zeitweise Lohnkürzung um 20 Prozent angekündigt. In einem Brief an die Belegschaft schrieb Geschäftsführer Mike Manley, damit sollten Entlassungen vorerst vermieden werden. Das Management geht laut Manley mit gutem Beispiel voran: Er selbst verzichte für drei Monate auf die Hälfte seines Gehalts, die anderen Mitglieder der Geschäftsführung auf 30 Prozent.

12.16 Uhr –  Im Iran ist die Zahl der bestätigten Infektionen binnen 24 Stunden um 3100 auf über 44.600 gestiegen. Das gab das Gesundheitsministerium bekannt. Die Zahl der Todesfälle legte um 1401 auf knapp 2900 zu.

12.05 Uhr – Die wegen der Corona-Krise geschlossenen Zoos in Deutschland haben die Bundesregierung um 100 Millionen Euro Soforthilfe gebeten. Der Präsident des Verbands der Zoologischen Gärten, Jörg Junhold, sagte, derzeit müsse ein einzelner großer Zoo einen wöchentlichen Umsatzverlust von etwa 500.000 Euro verkraften. “Anders als andere Einrichtungen können wir unseren Betrieb nicht einfach runterfahren – unsere Tiere müssen ja weiterhin gefüttert und gepflegt werden”, sagte Junhold.

Rostocker Zoo - langsam wird es eng (picture-alliance/dpa/B. Wüstneck)

Keine Einnahmen, aber laufende Kosten – die Zoos geraten in die Klemme

11.45 Uhr – Die Regierung in Spanien meldet einen Anstieg der Zahl der Infizierten auf 94.400, das sind im Vergleich zu gestern 9200 mehr. Die Zahl der Toten nahm auf knapp 8200 zu — das ist ein Anstieg von 850, wie das Gesundheitsministerium mitteilt.

11.39 Uhr – In Belgien ist ein mit Covid-19 infiziertes 12-jähriges Mädchen gestorben. Ein Regierungssprecher nannte den Tod des Mädchens erschütternd. Aus Belgien werden 11.900 Infizierte und 513 Todesfälle gemeldet.

11.30 Uhr – In  Mailand wird an diesem Dienstag eine Not-Klinik offiziell eröffnet. Die ersten Patienten sollen ab Donnerstag behandelt werden. Nach dem Vorbild einer in der chinesischen Stadt Wuhan errichteten Not-Klinik war in den Messehallen binnen zweier Wochen ein Krankenhaus mit 3.000 Betten aufgebaut worden. In Italien sind nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität knapp 102.000 Menschen infiziert, 11.600 starben.

11.20 Uhr – In Russland steigen die Infektionen weiter sprunghaft an. An diesem Dienstag meldet das Land 2337 Infizierte. Das sind 500 mehr als ein Tag zuvor. 18 Menschen seien an dem Virus gestorben.

11.13 Uhr – Europa und der Iran haben mit vielen Monaten Verspätung das erste Geschäft über die Tauschbörse Instex abgewickelt, die trotz der US-Sanktionen zumindest einen eingeschränkten Handel ermöglichen soll. Die erste Transaktion sei die Ausfuhr medizinischer Geräte gewesen, teilte das Auswärtige Amt mit. Wegen der Corona-Pandemie werden solche Geräte besonders dringend gebraucht.

10.55 Uhr – In Deutschland ist die Zahl der Infizierten weiter gestiegen. Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität haben sich rund 63.300 Menschen mit dem Virus angesteckt. 600 Menschen starben. Der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, appellierte, “diese Krankheit ernst zu nehmen”. Noch immer unterschätzten Viele die Gefahr des Covid-19-Virus. Er gehe davon aus, dass die bislang niedrige Todesrate in Deutschland noch steigen werde.

Deutschland | Coronavirus | Frankfurt am Main (picture-alliance/dpa/F. Rumpenhorst)

Öffentliche Plätze sind weltweit menschenleer – Hier die U-Bahnstation Hauptwache in Frankfurt am Main.

10.44 Uhr – Um seine Landsleute zu ermutigen, sich während der 21-tägigen nationalen Abriegelung fit zu halten, gibt Indiens Premierminister Narendra Modi Yoga-Tipps und animierte Videos von seinen eigenen Körperhaltungen weiter. “Ich bin weder ein Experte in Fitness noch in Medizin. Yoga ist aber seit vielen Jahren ein fester Bestandteil meines Lebens, und ich habe es als vorteilhaft empfunden”, schrieb Modi auf Twitter.

10.26 Uhr – In Australien geht  die Zahl der Neuinfektionen zurück. Die Zuwachsrate habe sich zuletzt auf durchschnittlich neun Prozent von 25 bis 30 Prozent vor einer Woche verlangsamt, sagt Gesundheitsminister Greg Hunt. Seinen Angaben zufolge gibt es landesweit etwa 4400 Coronavirus-Fälle und 19 Tote.

10.19 Uhr – In Großbritannien fehlt es in Kliniken an Ausrüstungen wie Masken und Einmal-Handschuhen. Krankenschwestern hatten berichtet, dass sie ohne Schutz Patienten versorgen mussten. Wie die Ärzteorganisation Royal College of Physicians mitteilte, ist jeder vierte Mediziner des staatlichen Gesundheitsdienstes inzwischen krank oder in Isolation. In Großbritannien sind bereits mehr als 1400 Menschen an den Folgen der Covid-19-Lungenkrankheit gestorben. Der Regierung von Premierminister Boris Johnson wird vorgeworfen, zu spät und zu lasch auf den Ausbruch reagiert habe. 




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