Corona-Live-Ticker vom 4. April: Schweigeminuten für die Toten in China | Aktuell Welt | DW

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Das Wichtigste in Kürze:

  • Drei Schweigeminuten zu Ehren der “Märtyrer und Landleute”
  • Entwicklungsminister Müller befürchtet Unruhen in Afrika
  • Wirtschaftsweise Feld spricht sich gegen Eurobonds aus

Die Meldungen im Einzelnen – Alle Zeiten in MESZ

10.01 Uhr – Das Gesundheitministerium der Philippinen berichtet von acht neuen Todesfällen. Dazu kommen 76 neue Infektionen. Für den Inselstaat sind bei der Johns Hopkins University bislang rund 3000 Infektionsfälle registriert. Demnach starben dort bislang 136 Menschen.

09.48 Uhr – Australien meldet einen anhaltenden Rückgang bei den Neuinfektionen. Die bestätigten Fälle stiegen binnen 24 Stunden um 198 auf 5548, wie das Gesundheitsministerium mitteilt. Die Zahl der Todesfälle wuchs auf 30. Damit bleibt die tägliche Neuinfektionsrate bei etwa fünf Prozent und liegt deutlich unter dem noch vor etwa zwei Wochen verzeichneten Anstieg von 25 bis 30 Prozent.

09.40 Uhr – Papst Franziskus hat 60.000 Euro für das Krankenhaus in Bergamo gespendet. Wie die Diözese der norditalienischen Stadt mitteilte, ließ das Kirchenoberhaupt das Geld der “Papst-Johannes-XXIII-Klinik” über den Bischof zukommen.  Bergamo ist eine der am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen Provinzen Italiens.

09.30 Uhr – Bayern will in der Corona-Krise zehn schwerkranke COVID-19-Patienten aus der französischen Hauptstadt Paris zur Behandlung aufnehmen. Das teilte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bei Twitter mit.

07.44 Uhr – Mit einer Videobotschaft hat sich der Papst eigens an von der Corona-Pandemie betroffene Familien gewandt. 

Er stelle sich Familien vor, die aus Angst vor Ansteckung “ein ungewöhnliches Leben” führten, sagte der Papst in dem fünfminütigen Clip. Er denke auch an ältere, einsame Menschen, die in der gegenwärtigen Notlage auf sich allein gestellt seien. Das bevorstehende Osterfest werde diesmal “auf sehr ungewöhnliche Weise” begangen, sagte Franziskus. Der Osterglaube nähre jedoch die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. 

07.33 Uhr – Die Staatlichen Museen zu Berlin rechnen mit massiven Einbrüchen bei den Einnahmen durch die Corona-Krise. “Wenn wir von den Vorjahreszahlen ausgehen, hätten die Staatlichen Museen zu Berlin einen Einnahmeverlust von etwa zwei Millionen Euro pro Monat für alle Häuser”, sagt Vize-Generaldirektorin Christina Haak der Deutschen Presse-Agentur. 

06.50 Uhr – In Thailand ist die Zahl der Coronavirus-Infizierten nach Behördenangaben um 89 auf 2067 gestiegen. Zudem habe es einen weiteren Todesfall geben. Insgesamt seien damit bislang 20 Menschen in dem südostasiatischen Land an der Covid-19-Erkrankung gestorben.

06.40 Uhr – Die US-Sängerin Pink hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Dies gab die zweifache Mutter auf Instagram bekannt. Die Symptome bei ihr und ihrem dreijährigen Sohn seien vor zwei Wochen aufgetreten, nach der Isolation sei die Familie nun gesund. Pink kündigte an, sie werde eine Million Dollar für das Gesundheitswesen spenden. 

Sängerin Pink (Imago Images/ZUMA Press/A. Amrchini)

Pink in Aktion – trotz Genesung wird der nächste Bühnenauftritt auf sich warten lassen müssen

06.35 Uhr – Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten ist weltweit auf knapp 1,1 Millionen gestiegen. Die meisten Fälle wurden nach Angaben der Johns Hopkins Universität in den USA gezählt, wo 277.953 Menschen als infiziert gemeldet wurden. An zweiter und dritter Stelle lagen demnach Italien mit 119.827 und Spanien mit 119.199 Fällen, gefolgt von Deutschland mit 91 159 bekannten Infektionen. 

05.30 Uhr – Südkorea verlängert seine am Montag auslaufenden Maßnahmen zum sozialen Abstand halten um zwei weitere Wochen. Gesundheitsminister Park Neung-hoo sagte, es sei “zu früh, um sich zu beruhigen.” Er verwies auf die jüngste Zunahme von importierten Coronavirus-Fällen. Ursprünglich sollte die Politik der sozialen Distanzierung am 21. April enden.

04.40 Uhr – China hat mit drei Schweigeminuten der Toten durch das Coronavirus gedacht. Landesweit heulten am chinesischen Totengedenktag die Sirenen. Auch hupten Autos und Schiffe ließen ihre Hörner ertönen. Das Gedenken sei zu Ehren der “Märtyrer und Landsleute, die im Kampf gegen die Epidemie ums Leben gekommen sind”, teilte der Staatsrat mit.

04.00 Uhr – Der deutsche Entwicklungsminister Gerd Müller befürchtet, dass die Corona-Pandemie in Afrika zum Ausbruch neuer Gewalt und zu neuen Flüchtlingsbewegungen führt. “Ich habe große Befürchtungen, dass es in fragilen Staaten zu Unruhen kommt, auch zu Bürgerkriegen”, sagte Müller der “Augsburger Allgemeinen”. Die wirtschaftlichen Verwerfungen der Krise träfen Afrika mit voller Wucht. “Millionen Menschen haben schon ihre Arbeit verloren.”

03.02 Uhr – In China gibt es nach Angaben der Gesundheitsbehörde 19 neue bestätigte COVID-19-Fälle, darunter eine neue Infektion in der zentralen Provinz Hubei. Von den neuen Fällen betrafen 18 Reisende, die aus dem Ausland ankamen, teilte die Behörde mit.

01.31 Uhr – Die sich schnell ausbreitende Covid-19-Pandemie wird nach Ansicht von Weltbank-Präsident David Malpass wohl eine “große globale Rezession” auslösen. Diese werde wahrscheinlich die ärmsten und verwundbarsten Länder am härtesten treffen, sagte Malpass in einem Beitrag auf LinkedIn.

01.10 Uhr – Der Chef der Wirtschaftsweisen, Lars Feld, hat sich gegen Eurobonds ausgesprochen und den Kurs der Bundesregierung in der Debatte um die gemeinsame Finanzierung der Coronakrisen-Folgen in der EU unterstützt.

fab/wo (Agenturen, JHU)



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