Corona-Live-Ticker vom 7. April: Aufatmen in den ersten Corona-Hotspots | Aktuell Deutschland | DW

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Das Wichtigste in Schlagzeilen:

  • In Wuhan lockern die Behörden die Eindämmung
  • Boris Johnson wird auf der Intensivstation mit Sauerstoff versorgt
  • Mexiko verzeichnet den bislang höchsten Anstieg der Infektionen

Die Meldungen im Einzelnen – alle Zeiten in MESZ:

09.17 Uhr – Die Hoffnung auf ein allmähliches Nachlassen der Pandemie treibt die Kurse am deutschen Aktienmarkt weiter an. Der Dax stieg im frühen Handel um 3,9 Prozent auf 10 469 Punkte.

09.13 Uhr – Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier warnt davor, sich in der Debatte um eine mögliche Lockerung der Schutzmaßnahmen nach Ostern unter Druck setzen zu lassen. Altmaier sagte im deutschen Fernsehenn,  die Bundesregierung werde “die Nerven behalten” und erst dann über eine Lockerung der Maßnahmen entscheiden, wenn die Datengrundlage eine Entscheidung zulasse, sagte Altmaier. Für die Wirtschaft stellte er jedoch eine stufenweise Aufhebung der Einschränkung nach Ostern in Aussicht.

09.08 Uhr – Frankreich hat nach Einschätzung der Regierung den Höhepunkt der Epidemie noch nicht erreicht. “Wir sind noch immer in einer Phase der Verschlechterung”, sagt Gesundheitsminister Olivier Veran. Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität sind in Frankreich 99.000 Menschen infiziert, knapp 10.000 starben.

09.04 Uhr – Der erkrankte britische Premierminister Boris Johnson liegt weiter auf der Intensivstation eines Londoner Krankenhauses. Sein Gesundheitszustand sei unverändert, sagen Personen aus seinem Umfeld. Johnson wurde am Montag auf die Intensivstation verlegt und mit Sauerstoff versorgt. Die Regierung sprach von einer Vorsichtsmaßnahme für den Fall, dass Johnson beatmet werden müsse.

07.42 Uhr – In Deutschland ist die Zahl der Corona-Infizierten auf 99.225 gestiegen – 3834 mehr als am Vortag, wie das Robert Koch-Institut mitteilte. 1607 Menschen seien bislang an COVID-19 gestorben, 173 mehr als gestern.

5.41 Uhr – In Deutschland ist die Zahl neu ankommender Schutzsuchender angesichts der durch die Corona-Krise eingeführten Grenzkontrollen deutlich gesunken. Im März gab es 5440 grenzüberschreitende Asylerstanträge, wie das Bundesinnenministerium mitteilte. Das entspricht etwas mehr als die Hälfte der Zahl der Anträge im Januar. In dem Monat wurden 10.004 Asylerstanträge gezählt, im Februar 8137. Seit dem 16. März werden Grenzkontrollen zu fünf europäischen Nachbarstaaten durchgeführt. 

5.30 Uhr – Bereits den zweiten Tag in Folge haben Südkoreas Gesundheitsbehörden weniger als 50 Coronavirus-Neuinfektionen erfasst. Am Montag wurden 47 Menschen positiv auf SARS-CoV-2 getestet, wie die Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention mitteilten. Südkorea gilt mittlerweile unter anderem dank seines rigiden Testprogramms als Vorbild für die Eindämmung des Virus.

5.02 Uhr – Die Behörden der chinesischen Großstadt Wuhan lockern die zur Eindämmung der Pandemie verhängten Reisebeschränkungen. Erstmals seit Wuhan am 23. Januar von der Außenwelt abgeriegelt worden war, sollen die Bewohner ab Mittwoch die Stadt wieder verlassen dürfen. Von Wuhan aus hatte sich das Virus weltweit ausgebreitet. In den vergangenen 14 Tagen wurden aus Wuhan aber nur noch zwei bestätigte Neuinfektionen gemeldet.

04.48 UhrChina meldet einen Rückgang der Neuinfektionen. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden wurden am Montag 32 neue Fälle bestätigt nach 39 am Tag zuvor. Bei allen 32 Neuinfektionen handle es sich um Reisende, die aus Übersee nach China gekommen seien. Insgesamt seien nunmehr 81.740 Fälle erfasst. 3331 Menschen seien gestorben.

Osman Kavala (picture-alliance/dpa/W. Dabkowski)

Osman Kavala ist im Hochsicherheitsgefängnis Silivri inhaftiert

4.01 Uhr– Das türkische Parlament will wegen der Ausbreitung des Coronavirus über die Entlassung von bis zu 90.000 Gefangener debattieren. Anwälte und Menschenrechtler kritisieren das Vorhaben scharf, weil zahlreiche wegen Terrorvorwürfen inhaftierte Regierungskritiker und Journalisten von der Regelung ausgenommen wären. So müsste etwa der seit mehr als zwei Jahren inhaftierte Intellektuelle Osman Kavala (62) weiter im Gefängnis bleiben.

04.00 UhrMexiko verzeichnet seinen bislang höchsten Anstieg an Corona-Fällen binnen eines Tages. Das Land registrierte 296 Neuinfektionen, meldeten die Behörden. Insgesamt seien damit bislang 2439 Fälle erfasst. Die Totenzahl liege bei 125. Der stellvertretende Gesundheitsminister Hugo Lopez-Gatell erklärte, die Fälle würden noch erheblich zunehmen. Es sei wichtig, mehr medizinische Fachkräfte einzustellen.

02.22 UhrKolumbien verlängert die landesweite Quarantäne zur Eindämmung des Coronavirus um zwei Wochen bis zum 27. April. Dies teilt Präsident Ivan Duque mit.

mm. sam/pg (Agenturen, RKI, Johns-Hopkins-Universität)



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