Corona-Live-Ticker vom 7. April: Vietnam spendet Masken für Europa | Aktuell Welt | DW

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Das Wichtigste in Schlagzeilen:

  • In Wuhan lockern die Behörden die Eindämmung
  • Boris Johnson wird auf der Intensivstation mit Sauerstoff versorgt
  • Paris verbietet tagsüber Sport im Freien

Die Meldungen im Einzelnen – alle Zeiten in MESZ:

16.03 Uhr – EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wird am Mittwoch ihre Ausstiegsstrategie aus den Notfallmaßnahmen gegen die Pandemie vorstellen. Die Kommission werde Leitlinien verabschieden, wie die Länder “zu gegebener Zeit” wieder zur Normalität zurückkehren könnten, sagte ein Sprecher der Brüsseler Behörde. Er verwies auf Dänemark und Österreich, die bereits Lockerungen nationaler Regeln in Aussicht gestellt haben.

15.56 Uhr – Die Hoffnung auf eine baldige Eindämmung des Virus lockt Anleger vermehrt an die Wall Street zurück. Die US-Leitindizes Dow Jones, Nasdaq sowie S&P 500 stiegen zur Eröffnung am Dienstag um bis zu 3,9 Prozent. Zuvor hatten die Gouverneure der von der Pandemie besonders hart getroffenen Bundesstaaten New York und New Jersey von ersten Anzeichen für abflachende Infektionsraten berichtet.

15.53 Uhr – Die britische Queen Elisabeth wünscht Premierminister Boris Johnson eine “vollständige und rasche Genesung”.Eine entsprechende Botschaft sandte der Buckingham-Palast an dessen schwangere Verlobte und seine Familie.

15.42 Uhr – Der Gesundheitsminister Saudi-Arabiens warnt vor einem massiven Anstieg der Coronaviren-Fälle. Mit dsen Worten “in den nächsten Wochen könnte die Zahl der Infektionen zwischen 10.000 und 200.000 liegen”, wurde Minister Tawfiq al-Rabiah in staatlichen Medien zitiert.

15.38 Uhr – Die Deutsche Post verzeichnet vor Ostern einen deutlichen Anstieg der Paket-Mengen in Deutschland.  Die Zahl der Pakete hätten schon Vorweihnachtsniveau erreicht, sagte ein Sprecher. Gerade auch kleine Händler setzten verstärkt auf den Postversand, um ihre Waren trotz geschlossener Ladenlokale an die Verbraucher zu bringen.

15.20 Uhr – Die Regierung in Israel schreibt das Tragen von Gesichtsmasken in der Öffentlichkeit vor. Die Vorschrift gelte ab Sonntag, hieß es. Außerdem werden von Dienstagabend bis Sonntag der öffentliche Nahverkehr und der internationale Passagierflugverkehr eingestellt. Die Bürger dürfen ihre Wohnorte von Dienstag bis Freitag nicht verlassen. Die Einschränkungen hängen mit dem Beginn des jüdischen Pessachfestes am Mittwochabend zusammen.

15.15 Uhr – In Schweden ist die Zahl der Toten auf knapp 600 gestiegen. Die Gesundheitsbehörden registrierten 7.700 Infektionen. Schweden hatte keine Ausgangssperren oder Kontaktverbote erlassen, wie es sie anderswo in Europa gibt. Die Regierung wies deshalb Vorwürfe zurück, sie habe sich im Kampf um die Eindämmung des Virus zu passiv verhalten.

14.58 Uhr – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht eine besorgniserregende Zunahme der Fallzahlen in der Golfregion. Der zuständige WHO-Direktor Richard Brennan, sagte, in der WHO-Region östliches Mittelmeer – die unter anderem Afghanistan, den Iran und Somalia umfasst, aber nicht die Türkei – seien bislang mehr als 77.000 Infektionen bekannt sowie fast 4000 Tote.

14.41 Uhr – Die Regierung von Malawi hat den ersten Coronavirus-Todesfall sowie drei weitere Infektionsfälle bekanntgegeben. Damit stieg die Zahl der Infektionen auf acht. Malawi ist eines der ärmsten Länder der Welt – und eines der letzten Länder Afrikas, die die Krankheit gemeldet haben.



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