Corona-Live-Ticker vom 8. April: Wirtschaftsforscher warnen vor Rezession | Aktuell Welt | DW

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Das Wichtigste in Schlagzeilen:

  • Die Wirtschaftsinstitute prophezeien eine Rezession für Deutschland
  • In Deutschland haben sich 100.000 Menschen infiziert
  • In den USA sterben an nur einem Tag fast 2000 Menschen

Die Meldungen im Einzelnen – alle Zeiten in MESZ:

14.15 Uhr – Der Iran will die strengen Corona-Maßnahmen in drei Phasen wieder lockern. Irans Präsident Hassan Ruhani kündigte an, dass von Samstag an zunächst in den Provinzen die Arbeit in Wirtschaftsbereichen mit geringem Gefährdungsrisiko wieder aufgenommen würden. In der zweiten Phase soll dies dann auch in der Hauptstadt Teheran passieren. Die laut Ruhani “risikoreichen” Gewerbe sollen vorerst weiter verboten bleiben. 

13.47 Uhr – In den kommenden Monaten wird Kroatien nach Regierungsangaben iumgerechnet zehn Milliarden Dollar benötigen, um die Maßnahmen zur Bekämpfung der von Pandemie verursachten Krise zu finanzieren. Finanzminister Zdravko Maric sagte, ein Teil der Maßnahmen seien schon in Kraft. Im Laufe dieser Woche sollen Gespräche mit den Gewerkschaften über mögliche Lohnkürzungen im öffentlichen Sektor aufgenommen werden. Das Land hat knapp 1300 Infektionen und 18 Tote registriert.

13.35 Uhr – In der Schweiz ist die Zahl der an der Covid-19-Erkrankung gestorbenen Personen um 64 auf 705 gestiegen. Bei 22.800 Personen wurden das Virus nachgewiesen – das sind 550 mehr als am Dienstag.

13.05 Uhr – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verwahrt sich gegen Kritik von US-Präsident Donald Trump und seine Drohung, ihr die Mittel zu streichen. “Wir sind noch immer in der akuten Phase der Pandemie, daher ist jetzt nicht die Zeit, die Finanzierung zu verringern”, sagte der WHO-Regionaldirektor für Europa, Hans Kluge. Trump hatte der WHO Versagen vorgeworfen und getwittert, sie habe beim Umgang mit der Pandemie “wirklich Mist gebaut”. Er drohte zudem damit, die Beitragszahlungen auszusetzen. Die USA haben 2019 mehr als 400 Millionen Dollar gezahlt, so viel wie kein anderer Staat.

13.02 Uhr – Das Europaparlament will in der Corona-Krise Obdachlose aufnehmen. Ein Teil Nebengebäude des Parlaments in Brüssel werde ihnen zur Verfügung gestellt, sagte Parlamentspräsident David Sassoli. Darüber hinaus sollten die Küchen des Europaparlaments über tausend Mahlzeiten am Tag herstellen, die an Bedürftige und Mitarbeiter des Gesundheitswesens verteilt würden, kündigte er an.

12.58 Uhr – In der Slowakei sind verschärfte Ausgangsbeschränkungen in Kraft getreten. Bis einschließlich Ostersonntag darf niemand ohne dringenden Grund die Grenze des eigenen Wohnbezirks überschreiten. Ausgenommen sind Wege zum Arbeitsplatz, für die eine Bestätigung des Arbeitgebers vorzuweisen ist.

12.40 Uhr – Der Ministerpräsident des Kosovo, Albin Kurti, bleibt mit seiner Regierung weiterhin geschäftsführend im Amt, obwohl er bis zum heutigen Mittwoch einen Nachfolger hätte benennen müssen. Kurti war Ende März durch ein Misstrauensvotum gestürzt worden. Die Regierung werde aber so lange amtieren, bis die Pandemie überwunden ist und Neuwahlen abgehalten werden können, teilte Außenminister Glauk Konjucfa mit.

12.36 Uhr – In Südafrika hat Präsident Cyril Ramaphosa Kommunikationsministerin Stella Ndabeni-Abrahams für zwei Monate beurlaubt, weil sie gegen die geltende Ausgangssperre verstoßen hat. Sie war bei einem Mittagessen mit fünf weiteren Personen im Online-Netzwerk Instagram zu sehen. Ramaphosa bestellte die Ministerin ein und stellte sie für zwei Monate frei – einen Monat davon unbezahlt. In dem Land sind 1700 Infektions- und 13 Todesfälle registriert.

12.28 Uhr – In der süddeutschen Region Bodensee-Oberschwaben will die Polizei über Ostern die Beschränkungen zur Eindämmung des Virus mit einem Zeppelin überwachen. Polizeipräsident Uwe Stürmer sagte, man könne aus der Höhe Menschengruppen viel besser erkennen als vom Streifenwagen aus. Zudem eigne sich der Zeppelin wegen seines leisen Flugs besonders für eine derartige Mission.

12.13 Uhr – Sowohl in Polen als auch in Tschechien hat die Zahl der bestätigten Corona-Fälle die 5000er-Marke überschritten. In Tschechien starben bisher 91 Menschen mit dem Virus, in Polen 136. Die Entwicklung sei dennoch positiv, erklärte Gesundheitsminister Adam Vojtech in Prag. Es sei gelungen, die unkontrollierte Ausbreitung der Erkrankung zu stoppen. Beide Schengen-Staaten haben die Grenzen mit Ausnahme des Güterverkehrs geschlossen.



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