Corona-Live-Ticker vom 9. April: IWF sieht Jahrhundert-Krise wegen Covid-19 | Aktuell Welt | DW

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Das Wichtigste in Schlagzeilen:

  • Lufthansa verliert eine Million Euro Stunde für Stunde
  • Robert-Koch-Institut: Fast 5000 Fälle mehr als am Vortag
  • Die USA verzeichnen wieder fast 2000 Corona-Tote an einem Tag

Die Meldungen im Einzelnen – alle Zeiten in MESZ:

14.50 Uhr – In den USA steigt die Zahl von Anträgen auf Arbeitslosenhilfe drastisch an. In der vergangenen Woche stellten 6,60 Millionen Amerikaner einen entsprechenden Erstantrag, wie das Arbeitsministerium  mitteilte. In der Woche zuvor war die Zahl der Anträge auf den Rekordwert von 6,86 Millionen angestiegen. In den USA sind 432.000 Menschen infiziert, fast 31.000 starben.

14.12 Uhr – Polen verlängert die Alltagsbeschränkungen. Die Grenzen blieben bis zum 3. Mai geschlossen, teilte Ministerpräsident Mateusz Morawieck mit. Unternehmen müssten bis zum 19. April geschlossen bleiben, die Beschränkungen für Schulen sowie den Bahn- und Flugverkehr würden um weitere zwei Wochen verlängert. Zudem seien die Bürger angewiesen, ab nächstem Donnerstag in der Öffentlichkeit Mund und Nase zu bedecken.

14.19 Uhr –Im Jemen hat die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition wegen der Pandemie eine zweiwöchige Waffenruhe ausgerufen. Die einseitige Feuerpause trat inzwischen in Kraft, ob sich die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen daran halten werden, ist noch unklar. Sollte die Waffenruhe halten, wäre dies der erste Durchbruch, seitdem sich die Konfliktparteien Ende 2018 unter UN-Vermittlung auf eine Waffenruhe in der Hafenstadt Hodeida einigten.

14.12 Uhr – Eine 107-jährige Frau aus den Niederlanden hat sich von einer Corona-Infektion erholt und ist damit die älteste bekannte Überlebende der Pandemie weltweit. Ihre Nichte sagte der Zeitung “AD”, sie habe “nicht erwartet, dass sie das überleben würde”. Die Frau war Mitte März zusammen mit 40 weiteren Menschen positiv getestet worden. Zwölf Menschen aus dieser Gruppe seien inzwischen gestorben, berichtet das Blatt.

14.06 Uhr – Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet wegen der Pandemie mit dem stärksten Einbruch seit der Großen Depression vor fast 100 Jahren. “Wir sind mit einer noch nie dagewesenen Krise konfrontiert”, sagte IWF-Chefin Kristalina Georgiewa kurz vor Beginn der Frühjahrestagung, die dieses Jahr nur virtuell stattfinden kann. Die Krise treffe alle Länder, ärmere Staaten könnten aber nicht so gut darauf reagieren.

13.41 Uhr – Die Bundesregierung will die Produktion medizinischer Schutzausrüstung in Deutschland ankurbeln. Gesundheitsminister Jens Spahn sagte, bis zum Jahresende würden aber allein im Gesundheitssektor eine Milliarde OP-Masken und bis zu 450 Millionen sogenannte FFP2-Masken benötigt. Laut Wirtschaftsminister Peter Altmaier werden momentan rund 90 Prozent aller Masken in Asien produziert.

13.24 Uhr – In der Schweiz beschleunigt sich der Zuwachs an Infektionen wieder etwas. Die Zahl der Infizierten stieg gegenüber Mittwoch um 785 auf fast 23.600. In den drei Tagen davor hatte das Plus nur 547, 590 und 552 betragen. Bislang starben 756 Personen an der Erkrankung – 51 mehr als am Mittwoch.

13.12 Uhr –  Die Lufthansa verhandelt wegen der Corona-Krise über Staatshilfe.”In der Summe verlieren wir jede Stunde eine Million Euro unserer Liquiditätsreserve”, sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr in einer Videobotschaft an die Mitarbeiter. Deshalb sei absehbar, dass das Unternehmen die Krise nur mit staatlicher Unterstützung überstehen werde, sagte Spohr.



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