Corona-Live-Tickerl: Meiste Corona-Tote in USA und Italien | Aktuell Welt | DW

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Das Wichtigste in Schlagzeilen: 

  • Mehr als 100.000 Todesfälle weltweit
  • USA und Italien haben weltweit die meisten Corona-Todesopfer
  • Bundespräsident Steinmeier richtet eindringlichen Appell an die Bundesbürger
  • Zahl der Neuinfektionen in Deutschland geringer als in den Vortagen 
  • 48-stündige Ausgangssperre in der Türkei

Die Meldungen im Einzelnen – alle Zeiten in MESZ

22.13 Uhr – Die Bulgaren müssen ab Sonntag Mund und Nase in der Öffentlichkeit bedecken. Dies ordnete die Regierung jetzt an, eine Woche vor den orthodoxen Osterfeierlichkeiten. Die Regelung soll bis zum 26. April gelten. In Bulgarien sind die Kirchen noch geöffnet. Allerdings hat die Regierung die Menschen aufgerufen, zu Hause zu beten. Da Atemmasken Mangelware seien, werde es keine Bußgelder geben, sollten Menschen ohne eine Maske in der Öffentlichkeit angetroffen werden, erklärte Ministerpräsident Boiko Borissow. Allerdings würden sie angewiesen, Mund und Nase dann beispielsweise mit Schals zu bedecken.

21.00 Uhr –  Papst Franziskus feiert seit 21 Uhr die Messe zur Osternacht im fast leeren Petersdom. Wegen der Corona-Pandemie ist die Basilika für die Öffentlichkeit gesperrt. Der Gottesdienst wird im Internet live übertragen.

20.00 Uhr – Königin Elizabeth II. hat sich zum zweiten Mal innerhalb einer Woche und zum ersten Mal zu Ostern an die Briten gewandt. “Dieses Jahr wird Ostern für viele von uns anders, aber indem wir Abstand halten, retten wir Leben”, sagt sie in einer Audiobotschaft. Doch Ostern sei nicht abgesagt, man brauche es mehr denn je. Denn “wir wissen, dass uns das Virus nicht besiegen wird.”

19.15 Uhr – Die Gesamtzahl der bestätigten Corona-Infizierten ist in Italien auf 152.271 geklettert. Außerdem meldete der Zivilschutz in Rom mit 619 Toten innerhalb von 24 Stunden eine wieder leicht gestiegene Zahl von Opfern. Insgesamt registrierten die Behörden 19.468 Todesfälle im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit COVID-19. Nach dieser Zählung gibt es in Italien dann doch wieder mehr Todesopfer als in den USA.

18.15 Uhr – Die USA sind nach neuen Zahlen der Johns-Hopkins-Universität nun vor Italien das Land mit den meisten Corona-Todesfällen weltweit. Demnach starben in den USA mindestens 18.860 Menschen nach einer Infektion mit dem neuartigen Virus. In Italien sind es laut der Zählung einige Hundert Menschen weniger.

17.11 Uhr – Das berühmteste Radrennen der Welt – die Tour de France – soll verschoben werden. Das geht aus einer Email der Veranstalter hervor, die die Nachrichtenagentur Reuters einsehen konnte. Bislang ist das Rennen für den 27. Juni bis 19 Juli terminiert. Überlegt wird, die Tour später im Sommer starten zu lassen.

17.00 Uhr – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ruft die Deutschen zur Solidarität in der Corona-Krise auf. “Wir stehen jetzt an einer Wegscheide”, sagt er laut vorab veröffentlichten Auszügen in einer TV-Ansprache. Man müsse sich entscheiden, ob die Welt nach der Krise eine egoistische oder eine solidarische sein solle. Er appelliert eindringlich an den Gemeinsinn.

16.40 Uhr – In New York bleiben die staatlichen Schulen bis September geschlossen. In diesem Schuljahr würden sie nicht wiedereröffnet, kündigt Bürgermeister Bill de Blasio an. In New York – einem Schwerpunkt der Coronavirus-Epidemie, sind die Schulen seit dem 16. März zu. Der Unterricht sollte ursprünglich am 20. April wieder aufgenommen werden.

16.03 Uhr – Seit Beginn der strengen Ausgangsbeschränkungen ist die Zahl der Verkehrsunfälle in Frankreich deutlich gesunken. Im März gab es im Vergleich zum Vorjahr fast 40 Prozent weniger Verkehrstote im Land, teilte die französische Regierung mit. Die Zahl der Verletzten ging um 44 Prozent zurück.

16.01 Uhr Uhr – Bayerns Regierungschefs Markus Söder dämpft in seiner Osteransprache Hoffnungen, in Kürze würden die Kontaktbeschränkungen abgebaut. “Es wird auch nach den Osterferien nicht einfach so weitergehen können wie vorher. Wer zu früh lockert, riskiert einen Rückfall.” Schrittweise Erleichterungen seien möglich, “wenn uns die Virologen und Mediziner grünes Licht geben”.

Deutschland München | Coronavirus | Markus Söder, Ministerpräsident (Imago Images/S. Minkoff)

Bayerns Ministerpräsident Söder will keinen Rückfall riskieren

15.45 Uhr – Die indische Regierung will die Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Krise um weitere zwei Wochen verlängern. Premierminister Narendra Modi werde die Einschränkungen nach Ablauf des derzeit geltenden dreiwöchigen Lockdowns am Dienstag fortsetzen, teilten Vertreter indischer Bundesstaaten. In Indien wurden nach offiziellen Angaben bislang rund 7500 Infektionen mit dem Coronavirus registriert, 240 Menschen starben an COVID-19.

15.30 Uhr – In der Metall- und Elektroindustrie befinden sich derzeit zwei Drittel der Betriebe in Kurzarbeit oder planen diese. Acht Prozent der Unternehmen hätten bereits Liquiditätsprobleme, 18 Prozent sähen akute oder mittlere Insolvenzgefahr in den kommenden drei Monaten, sagte IG-Metall-Chef Jörg Hofmann dem “Handelsblatt”. Hofmann beruft sich bei seinen Zahlen auf eine Umfrage seiner Gewerkschaft unter knapp 4000 Unternehmen.

15.10 Uhr – In Schweden sind nach Angaben der dortigen Gesundheitsbehörde mittlerweile mehr als 10.000 Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. 887 Menschen mit COVID-19-Erkrankung sind demnach bislang gestorben, darunter mehr als 500 rund um die Hauptstadt Stockholm. Die Schweden dürfen weiter in Restaurants und Cafés gehen, auch Schulen und Kindergärten sind nach wie vor offen. 

Schweden Stockholm Einkaufsstraße während Coronakrise (Getty Images/AFP/TT News Agency/F. Sandberg)

In Stockholms Einkaufsstraßen geht auch Anfang April das normale Leben weitestgehend weiter

15.02 Uhr – Pakistan hat den Export von Medikamenten zur Malariaprophylaxe verboten, die möglicherweise auch gegen COVID-19 helfen. Das Exportverbot wurde bereits am Donnerstag eingeführt, hieß es in einem Erlass des pakistanischen Handelsministeriums. In mehreren Ländern laufen derzeit Analysen dazu, ob sich Medikamente mit Anti-Malaria-Wirkstoffen auch zur Behandlung von COVID-19 einsetzen lassen könnten.

14.27 Uhr – Die Mehrheit der Leichtathleten fürchtet wegen der geringeren Zahl an Doping-Tests in der Corona-Krise Ungerechtigkeiten bei Wettkämpfen. In einer Umfrage der Athleten-Organisation “The Athletics Association” gaben 78 Prozent der befragten Sportler an, sich Gedanken um die Gültigkeit von Ergebnissen zu machen. Wegen der Coronavirus-Pandemie ist das Doping-Kontrollsystem nahezu weltweit zum Erliegen gekommen. 

14.23 Uhr – Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat die nahezu ungeprüfte Auszahlung von Corona-Soforthilfen verteidigt. Eine ausführliche Begutachtung hätte zu einem monatelangen Warteprozess geführt, sagte er. Bundesweit seien inzwischen rund 1,7 Millionen Anträge von Kleinunternehmern, Solo-Selbstständigen, Freiberuflern und Handwerkern eingegangen. Nordrhein-Westfalen hatte wegen Betrugsverdachts vorübergehend die Auszahlungen gestoppt. 

14.07 Uhr – In Belgien ist die Zahl der COVID-19-Toten leicht gestiegen. Am Freitag starben nach Angaben des Krisencenters 327 Personen, zwei mehr als am Vortag. 219 von ihnen seien im Altenheim gestorben. Insgesamt gibt es in dem Land mit den gut elf Millionen Einwohnern bisher 3346 Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus.

13.29 Uhr – In Thailand  haben die meisten Provinzen den Verkauf von alkoholischen Getränken untersagt. Das für zehn Tage geltende Verbot soll während des thailändischen Neuen Jahres die Lust zu feiern dämpfen und damit die Ausbreitung des Virus eindämmen. 

13.26 Uhr – Die Linke im Bundestag fordert angesichts der Corona-Krise einen Pandemie-Zuschlag von 200 Euro pro Monat auf Hartz IV und Sozialhilfe. Viele Tafeln seien derzeit geschlossen und Kosten für einige Güter gestiegen, erklärte die Linken-Sozialexpertin Sabine Zimmermann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.



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