Corona News: Trump trägt Maske – Über 15.000 Neuinfektionen am Tag in Florida

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Die Corona-Pandemie hält die Welt weiterhin in Atem. Mehr als 12 Millionen Menschen haben sich bislang mit dem neuartigen Coronavirus infiziert, 198.546 davon in Deutschland. Die USA melden nahezu täglich neue Rekordzahlen. Aktuelle Nachrichten zur Corona-Krise aus Deutschland, Europa und der Welt lesen Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

Corona-News aus Deutschland und der Welt – die Topmeldungen: Gehört längst zur Risikogruppe: 92-jähriger Arzt behandelt weiter Corona-Patienten (16.02 Uhr) +++ Immer weniger Deutsche wollen sich gegen Corona impfen lassen (15.22 Uhr) +++ Wut nach Kita-Verbot für schnupfende Kinder (11.29 Uhr) +++

Florida verzeichnet mehr als 15.000 Neuinfektionen an einem Tag – jeder fünfte Test positiv

18.01 Uhr: Die Gesundheitsbehörden im US-Bundesstaat Florida meldeten am Sonntag mehr als 15.300 neue Corona-Fälle. Das ist knapp ein Viertel aller Neuinfektionen in den Vereinigten Staaten – und ein Rekord für den Bundesstaat, wie aus den Daten des Gesundheitsministeriums hervorgeht. Der bisherige Höchststand Floridas wurde laut Daten der Johns-Hopkins-Universität am 4. Juli mit 11.434 Fällen erreicht.

Außerdem zählte der US-Staat bis Sonntag 45 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gezählt. Damit belaufe sich die Gesamtzahl der Todesfälle im Bundesstaat jetzt auf 18.271. Insgesamt zähle Florida jetzt 269.811 Corona-Fälle, berichten die Gesundheitsbehörden des Bundesstaats. 19,6 Prozent aller Corona-Tests im Bundesstaat seien positiv ausgefallen.

Gouverneur Ron De Santis – der wie Trump der Republikanischen Partei angehört – wies Vorwürfe zurück, er habe die Schutzmaßnahmen in Florida voreilig wieder gelockert.

Insgesamt hat die Zahl der Neuansteckungen in den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern, seit Mitte Juni im Zuge der Lockerung der Corona-Auflagen deutlich zugenommen. Am Samstag zählten die USA 61.325 Neuansteckungen.

Seit Beginn der Pandemie haben die Forscher der JHU insgesamt mehr als 3,2 Millionen Infektionen mit dem Coronavirus verzeichnet. Mehr als 134.000 Menschen starben. Die Zahl der täglich verzeichneten Toten liegt zwar weiterhin niedriger als zum Höhepunkt der Krise, hat aber wieder zugenommen. Am Samstag registrierte die JHU-Statistik 685 Tote.

Anm. d. Red.: In einer ersten Version hieß es, dass 19,6 Prozent aller Bewohner Floridas Corona-positiv getestet wurden. Das ist falsch. Richtig ist, dass 19,6 Prozent aller Corona-Tests in Florida positiv ausgefallen sind.

TOP-NEWS: Gehört längst zur Risikogruppe: 92-jähriger Arzt behandelt weiter Corona-Patienten

16.02 Uhr: Mit 92 Jahren zählt Perisamy Govender längst zur Corona-Risikogruppe. Dennoch denkt der Arzt aus der südafrikanischen Hafenstadt Durban nicht daran, in Rente zu gehen. Selbst die rasante Ausbreitung des Virus in seiner Heimat habe den Allgemeinmediziner zuletzt nicht dazu bewegt, seine Praxis zu schließen, wie die südafrikanische “Sunday Times” berichtet.   

Motivation schöpfe Govender demnach aus seinem Glauben. “Mein Alter hat nichts damit zu tun. Ich habe jetzt Gottes Aufgabe zu erfüllen”, wird der altgediente Mediziner zitiert. Drei seiner Patienten sind laut dem Bericht an Covid-19 erkrankt. Sie würden von dem Arzt aus der Ferne betreut.

Südafrika ist von allen Ländern des Kontinents am stärksten von Covid-19 betroffen. Am Sonntag verzeichnete der Schwellenstaat 264.000 Fälle. Täglich kamen zuletzt zwischen 9.000 und 13.000 Neuinfizierte hinzu. Lange galt die Touristenmetropole Kapstadt als Hotspot der südafrikanischen Corona-Krise; diese Woche verzeichnete die Provinz Gauteng (Johannesburg, Pretoria) erstmals mehr Fälle. Lokale Gesundheitsbehörden berichteten vor dem erwarteten Gipfel im August von einem Bettenmangel in Krankenhäusern. Infizierte seien trotz kritischen Zustands nach Hause geschickt worden.

TOP-NEWS: Immer weniger Deutsche wollen sich gegen Corona impfen lassen

15.22 Uhr: Die Bereitschaft zu einer Corona-Impfung ist einer Studie zufolge in Deutschland zuletzt gesunken. So sei der Anteil der Befürworter in den vergangenen drei Monaten von 70 auf 61 Prozent zurückgegangen, berichtete die “Süddeutsche Zeitung” am Sonntag unter Berufung auf eine Umfrage. Die Universität Hamburg hatte in Kooperation mit Hochschulen anderer EU-Staaten Tausende Menschen in mehreren Ländern gefragt, wie sie zu einer Impfung gegen das Coronavirus stehen. Bislang gibt es eine solche Impfung nicht.

Besonders gering ist die Impfbereitschaft in Deutschland den Angaben zufolge mit 52 Prozent in Bayern, in Norddeutschland sei sie hingegen mit 67 Prozent deutlich höher. Ein Ost-West-Gefälle gebe es nicht.

Jonas Schreyögg, Leiter des Hamburg Center for Health Economics an der Uni Hamburg, sagte laut “Süddeutscher Zeitung”, dass es jedoch nur wenige Menschen gebe, die einen Impfstoff generell ablehnen. “Positiv gesprochen heißt das, wenn es uns gelingt, durch Transparenz bei der Prüfung und Zulassung der Impfstoffe sowie mit öffentlichen Aufklärungskampagnen diesen Personen mehr Sicherheit zu geben und sie zu überzeugen, könnte die Impfbereitschaft deutlich erhöht werden”, sagt er. Ein großer Anteil derjenigen, die sich derzeit nicht impfen lassen wollen oder unsicher sind, würden dies mit Angst vor Nebenwirkungen oder Unklarheit zur Sicherheit des Impfstoffes begründen.

Schreyögg sprach davon, dass bereits jetzt Aufklärungskampagnen sinnvoll seien. Besonders wichtig erscheint es ihm, Frauen zu überzeugen. Sie seien “über alle Altersgruppen hinweg unsicherer bezüglich der Impfentscheidung”.

TOP-News: Wut nach Kita-Verbot für schnupfende Kinder

11.29 Uhr: Der Ausschluss von Kitakindern mit geringfügigen Krankheitssymptomen von der Betreuung stößt in Nordrhein-Westfalen auf breite Kritik.

Der Verband der Kinder- und Jugendärzte habe das Robert Koch-Institut gebeten, “Krankheitskriterien, die ein Fernbleiben von der Kita auslösen, risikoangepasst und umsetzbar zu präzisieren”, berichtete der Sprecher des Landesverbands Nordrhein, Edwin Ackermann, der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf.

Die jetzige Regelung werde ansonsten “im Herbst zu einem Kollaps der Eltern und unsäglichen Praxisorganisationsproblemen führen”, warnte der Kinderarzt aus Tönisvorst. “Kinder werden völlig sinnlos laufend aus der Betreuung heraus genommen.” Ähnlich äußerte sich die SPD.

In einer “Handreichung für die Kindertagesbetreuung” des NRW-Familienministeriums heißt es: “Kinder dürfen generell nicht betreut werden, wenn sie Krankheitssymptome aufweisen. Die Art und Ausprägung der Krankheitssymptome sind dabei unerheblich.”

Ackermann stellte fest: “Im derzeitigen Praxisalltag erleben wir Kinder- und Jugendärzte teilweise groteske Veranlassungen für Kita-Verbote – zum Beispiel Mückenstiche, laufende Nasen bei bekannter Gräserpollenallergie, Husten bei bekanntem und gut eingestelltem Asthma bronchiale, juckende Hautausschläge durch Schwitzen bei bekannter Neurodermitis.” Dabei sei den Erzieherinnen kein Vorwurf zu machen, da sie letztlich selbst keinen Spielraum hätten und nicht abschätzen könnten, ob das betreffende Kind nun relevant krank sei oder nicht. Das unterstreicht auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

Das helfe den Eltern aber kaum und belaste die Praxen trotzdem über Gebühr, stellte Ackermann fest. “Ein Elternteil muss jetzt wegen der laufenden Nase der Arbeit fern bleiben, benötigt dafür einen “Arbeitsunfähigkeitsschein Kind” und muss deshalb eine Arztpraxis aufsuchen.” Im Ergebnis bedeute das: “Ein banaler Schnupfen führt zu einem mehrtägigen Kita-Verbot und das betreffende Kind erlebt keine konstante, sondern eine ständig unterbrochene Betreuung in der Kita.”

Trump trägt erstmals Mund-Nasen-Schutz in der Öffentlichkeit

07.18 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat sich erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie mit einer Gesichtsmaske in der Öffentlichkeit gezeigt. Trump trug am Samstag bei einem Termin im Walter-Reed-Militärkrankenhaus nahe Washington einen dunklen Mund-Nasen-Schutz mit dem Siegel des Präsidenten.

Die USA verzeichneten unterdessen die meisten Neuinfektionen seit Beginn der Pandemie an einem Tag. Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität (JHU) vom Samstag lag die Zahl der am Vortag registrierten Neuansteckungen bei 66.627.

Trump, der sich in der Klinik mit verwundeten Veteranen traf, ging schweigend an den auf dem Krankenhausflur wartenden Reportern vorbei. “Ich bin nie gegen Masken gewesen, aber ich glaube, dass sie ihre Zeit und ihren Ort haben”, hatte der Präsident kurz zuvor im Weißen Haus gesagt. 

Dies sei unter anderem bei Besuchen im Krankenhaus der Fall, wenn er sich mit Patienten treffe, die gerade erst operiert worden seien. Ob Trump nun auch bei anderen Auftritten regelmäßig eine Maske tragen wird, blieb offen.

Der Präsident hatte sich bislang beharrlich geweigert, bei seinen öffentlichen Auftritten einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Selbst bei einem Besuch in einer Fabrik für Atemschutzmasken im Bundesstaat Arizona Anfang Mai trug er keine Maske. Medienberichten zufolge beugte er sich nun dem Druck seiner Berater, die den Präsidenten seit Wochen dazu gedrängt hätten, die Empfehlung seiner Regierung zum Tragen von Masken umzusetzen. 

TOP-NEWS: Sinkende Zahl der Corona-Antikörper dämpft Hoffnung auf Impfstoff

Sonntag, 12. Juli, 07.07 Uhr: Neue Untersuchungen von genesenen Covid-19-Patienten dämpfen die Hoffnung auf eine lang anhaltende Immunität und damit auch auf eine lange Wirksamkeit einer möglichen Impfung. Bluttests der ersten Corona-Patienten in Deutschland, die Ende Januar in der München Klinik Schwabing behandelt wurden, zeigten ein deutliches Absinken der Anzahl von sogenannten neutralisierenden Antikörpern im Blut, berichtete Clemens Wendtner, Chefarzt der dortigen Klinik für Infektiologie.

“Bei vier der neun Patienten sehen wir sinkende neutralisierende Antikörper in einem sehr speziellen Test, der nur in einem Hochsicherheitslabor erfolgen kann”, sagte Wendtner. “Inwieweit dies Auswirkungen für die Langzeitimmunität und die Impfstrategien hat, ist derzeit noch spekulativ, muss aber im weiteren Verlauf kritisch beobachtet werden.” Es deute aber darauf hin, dass nach durchgemachter Krankheit eine Neuansteckung möglich sei.

Dies müsse weiter beobachtet werden, sagte Wendtner. Für die Langzeitimmunität sei neben der sogenannten B-Zell-assoziierten über Antikörper gemessenen Immunität auch die sogenannte T-Zell-Immunität relevant. Wenn Patienten neutralisierende Antikörper verlören, könne diese eventuell einen Schutz geben. T-Lymphozyten können virusinfizierte Zellen gezielt abtöten, wenn sie zuvor ihren Gegner einmal kennen gelernt haben.

Wendtners Erkenntnisse reihen sich ein in Erfahrungen anderer Wissenschaftler und Studienergebnisse. Chinesische Forscher berichteten im Fachblatt “Nature Medicine”, dass die Antikörper nach zwei Monaten vor allem bei Patienten mit symptomfreiem Verlauf stark zurückgingen, aber auch bei tatsächlich erkrankten Patienten fielen die Werte deutlich. Patienten mit wenig Symptomen hatten zudem weniger Antikörper und somit eine schwächere Immunantwort entwickelt.

“Wir sind Hygieneprofis”: Prostituierte fordern auf der Reeperbahn Wiedereröffnung der Bordelle

23.21 Uhr: Es muss endlich wieder Leben in die Bordelle kommen – mit dieser Forderung sind am Samstagabend nach Polizeiangaben rund 400 Prostituierte und Bordellbetreiberinnen und -betreiber aus ganz Deutschland auf der Hamburger Reeperbahn auf die Straße gegangen. Sie hielten Plakate in die Höhe mit Aufschriften wie: “Sexarbeit darf nicht durch Corona in die Illegalität abrutschen” und “wir sind Hygieneprofis”.

“Die Situation ist beschissen”, schildert eine Frau, die nach eigenen Worten seit zwei Jahren in der Hamburger Herbertstraße als Prostituierte arbeitet. Ihren Namen will sie nicht nennen. Bordelle sind deutschlandweit coronabedingt seit mehr als drei Monaten geschlossen.

“Dass sich die jungen Leute in dieser Sache politisch engagieren, ist toll und es zeigt die Brisanz der Lage”, sagte Johanna Weber vom Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen. Die Sexarbeiterinnen und -arbeiter hätten sehr lange viel Verständnis für die Corona-Beschränkungen aufgebracht, doch so langsam schwinde die Geduld. Das habe auch damit zu tun, dass in vielen Nachbarländern erotische und sexuelle Dienste bereits wieder erlaubt sind. “In der Schweiz ist Prostitution seit vier Wochen wieder erlaubt und es hat seitdem keine Corona-Fälle im Zusammenhang mit Bordell-Besuchen dort gegeben”, so Weber, die seit 27 Jahren in Hamburg als Prostituierte arbeitet.

Vier Bundesländer ohne Corona-Neuinfektionen – ein Bundesland knackt Rekord

19.44 Uhr: In Deutschland sind bislang 198.546 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden, wie aus den Meldungen der Landesgesundheits- und Sozialministerien hervorgeht. Das sind 301 mehr Fälle als noch am Freitag. Allerdings gaben Sachsen, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg am Samstag keine neuen Zahlen bekannt. Vier Bundesländer blieben am Samstag ohne Neuinfektionen – Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Thüringen.

In Mecklenburg-Vorpommern war es bereits der achte Tag in Folge ohne Neuinfektionen. Damit hat das Bundesland erstmals und als einziges Bundesland überhaupt eine 7-Tage-Inzidenz von 0,0 erreicht.

9034 Menschen sind an den Folgen des Coronavirus gestorben. Laut Robert Koch-Institut sind rund 184.400 Menschen, die sich mit dem Virus infiziert hatten, inzwischen wieder genesen. Somit sind rund 5100 Menschen akut infiziert (aktive Fälle). Das sind 100 weniger als noch am Freitag. Der R-Wert stieg unterdessen leicht von 0,80 auf 0,93. Er gibt an, wie viele weitere Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt.

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 198.546, 9034 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 36.051 (1837 Todesfälle)
  • Bayern: 49.175 (2609 Todesfälle)
  • Berlin: 8636 (217 Todesfälle)
  • Brandenburg: 3482 (173 Todesfälle)
  • Bremen: 1692 (55 Todesfälle)
  • Hamburg: 5229 (231 Todesfälle)
  • Hessen: 11.122 (514 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 804 (20 Todesfälle)
  • Niedersachsen: 13.765 (644 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 44.788 (1704 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 7149 (236 Todesfälle)
  • Saarland: 2781 (174 Todesfälle)
  • Sachsen: 5469 (224 Todesfälle)
  • Sachsen-Anhalt: 1909 (61 Todesfälle)
  • Schleswig-Holstein: 3206 (154 Todesfälle)
  • Thüringen: 3288 (181 Todesfälle)

Gesamt (Stand 11.07.2020, 19.34 Uhr): 198.546 (9034 Todesfälle)

Vortag (Stand 10.07.2020, 20.29 Uhr): 198.245 (9029 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 184.400.

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl: 0,93 (Stand 11.07.20)

Surftipp: Coronavirus – Reproduktionszahl und geglätteter R-Wert erklärt

Deutsche Urlauber sorgen mit riesiger Ballermann-Party für Entsetzen

15.36 Uhr: Hunderte Urlauber aus Deutschland sollen am Ballermann auf Mallorca Party gemacht haben, ohne sich um die derzeit in Spanien geltenden Corona-Regeln zu scheren. Auf einem am Samstag veröffentlichten Video der “Mallorca Zeitung” (MZ) ist zu sehen, wie die Menschen am Freitagabend auf der berühmten “Bierstraße” im dichten Gedränge feiern, trinken und tanzen – “als gäb’s kein Corona”, so die “MZ”. Praktisch niemand trägt dabei Maske, obwohl der von der spanischen Regierung für die Zeit der “neuen Normalität” vorgeschriebene Mindestabstand von eineinhalb Metern weder auf der Straße noch in den Lokalen einzuhalten ist.

Die Bilder schockierten die Insel. Die Szenen zeigten, so die “Mallorca Zeitung”, “wie groß die Gefahr einer zweiten Corona-Welle auf Mallorca sein könnte”. Viele der angetrunkenen Gäste hätten mit fremden Urlauberinnen und Urlaubern geflirtet, in größeren Gruppen getanzt und Straßenhändler umarmt. Die wenigen Menschen, die Maske trugen, seien zum Teil ausgelacht worden, berichteten Medien.

Obwohl nach dem Ende des Lockdowns einige Partys von größeren Gruppen in Kneipen und in Parks schon erste Sorgen ausgelöst hatten, hatte man eine solch große Ansammlung feiernder und trinkender Menschen auf den Balearen seit der Öffnung der Grenzen für ausländische Touristen Mitte Juni bisher nicht gesehen.

Angesichts der Nachlässigkeit einiger Bürger bei der Beachtung der Corona-Schutzregeln hatte die Regionalregierung in Palma erst am Freitag illegalen Partys den Kampf angesagt. Es wurde ein Strafenkatalog mit Bußgeldern von bis zu 600.000 Euro beschlossen; außerdem wurden verstärkte Kontrollen angekündigt. Am Freitagabend habe sich die Polizei am “Ballermann” aber nicht blicken lassen, so die “MZ”.

Corona-News: Bundesregierung warnt vor falschem “Bundesamt für Krisenschutz”

14.58 Uhr: Die Bundesregierung warnt Unternehmen vor Betrügern, die sich als Vertreter eines imaginären “Bundesamts für Krisenschutz und Wirtschaftshilfe” ausgeben. Eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums sagte am Samstag auf Anfrage: “Ein Unternehmen hat uns darauf aufmerksam gemacht.” In der Sache werde bereits ermittelt. Sie verwies zudem auf eine Warnung vor betrügerischen E-Mails mit Bezug zu Corona-Zuschüssen für Unternehmen, die das Wirtschaftsministerium am vergangenen Mittwoch online veröffentlicht hatte.

Auf der Website des erfundenen “Bundesamtes”, die in ihrer Optik stark an die Internet-Auftritte der Bundesbehörden erinnert, heißt es: “Aktuell werden in mehreren deutschen Unternehmen Befragungen durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Bundesamtes durchgeführt. Wir wollen gemeinsam mit Ihnen an Strategien für eine nachhaltige Bewältigung der Coronakrise arbeiten.” Auf der Seite findet sich auch ein Foto von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU).

Urlaubsexperte schildert Mallorca-Einreise und was Touristen jetzt beachten müssen

Weitere Meldungen zum Coronavirus aus diesem News-Ticker finden Sie auf der nächsten Seite.

 

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