Corona-Pandemie: Bayerische Polizei nutzt für Ermittlungen Corona-Gästelisten

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In Deutschland ist die Zahl der Neuinfektionen im Zuge der Corona-Pandemie in den vergangenen Tagen zunächst zurückgegangen, am Dienstag folgte jedoch wieder ein deutlicher Anstieg. In mehreren Bundesländern ist die Lage deutlich angespannter als im bundesweiten Durchschnitt. Alle Neuigkeiten zur Corona-Pandemie hier im News-Ticker.

Topmeldungen zur Corona-Pandemie: Bericht: Polizei greift auch bei Kleinkriminalität auf Corona-Gästelisten zurück (15.18 Uhr) +++ USA verweigern Impfstoff-Allianz (06.45 Uhr) +++ Roche bringt im September Corona-Schnelltest auf den Markt (00.10)

Bericht: Polizei greift auch bei Kleinkriminalität auf Corona-Gästelisten zurück

15.18 Uhr: Bayerns Polizei hat nicht nur bei schweren Straftaten und Notfällen auf Corona-Gästedaten aus der Gastronomie zugegriffen, sondern auch für Ermittlungen zu weniger gravierenden Delikten. Laut einer Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der FDP-Fraktion im bayerischen Landtag, die der “Süddeutschen Zeitung” vorliegt, befinden sich unter 24 Fällen bis Ende Juli etwa auch Diebstahl, Beleidigung und Fahrerflucht. Gleichwohl ging es aber auch um Kapitaldelikte wie Mord oder schweren Raub und Vermisstensuchen, auf die das Ministerium im Sommer stets verwiesen hatte.

Die persönlichen Daten, die Gäste in Restaurants, Cafés und Biergärten hinterlassen, sind eigentlich zur Rückverfolgung beim Infektionsschutz gedacht. Als im Juli erstmals bekannt wurde, dass diese Daten auch für polizeiliche Zwecke verwendet werden, löste das hitzige politische Debatten aus. FDP-Fraktionsvorsitzender Mann Hagen sieht nun seinen damaligen Verdacht bestätigt: Der Zugriff auf die Gästedaten sei eben nicht nur in Ausnahmefällen und bei besonders schwerer Kriminalität erfolgt, sondern etwa auch bei Fahrerflucht. Zudem seien laut der Antwort des Innenministeriums Daten Unbeteiligter erhoben und gespeichert worden. „Ich halte das für hochproblematisch. Diese Gästelisten wurden ausschließlich zur Pandemiebekämpfung eingeführt. Eine Zweckentfremdung zerstört das Vertrauen der Bürger in staatliches Handeln und die Akzeptanz für die Corona-Regeln.“ 

Das Innenministerium betont in der Antwort hingegen die „Berücksichtigung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit“. Die 24 Fälle betreffen nahezu alle Regionen im Freistaat, ein Schwerpunkt ist jedoch im Bereich der beiden Polizeipräsidien München und südliches Oberbayern auszumachen. Auch in anderen Bundesländern hatte es Fälle von Zweckentfremdung der Corona-Gästelisten gegeben. Daraufhin waren Rufe nach einer bundesweiten Regelung laut geworden – inklusive einem Begleitgesetz, dass solche Fälle der Datennutzung klar definieren soll.

Insel Lesbos: Erster Corona-Fall im Migrantencamp Moria

12.32 Uhr: Erstmals ist im überfüllten Migrantenlager von Moria auf der griechischen Insel Lesbos ein Mensch positiv auf das Coronavirus getestet worden. Es handle sich um einen 40-Jährigen aus Somalia, dem bereits im Juli Asyl gewährt worden sei, teilte das Migrationsministerium in Athen am Mittwoch mit. Er sei zunächst nach Athen gefahren, habe dort aber keine Arbeit gefunden und sei dann nach Moria zurückgekehrt. Die Gesundheitsbehörden gehen demnach allen Kontakten des Mannes nach, um auch sie auf das Virus zu testen. Das Lager wurde für 14 Tage unter Quarantäne gestellt, wie das Migrationsministerium weiter mitteilte.

Bereits Mitte August waren im Lager von Vial auf der benachbarten Insel Chios fünf Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Ausbreitung des Virus konnte jedoch durch Isolierung der Erkrankten gestoppt werden.

Corona-Schutz: US-Forscher raten vom Tragen von Gesichtsschildern und Ventil-Masken ab

09.48 Uhr: Welcher Mund-Nase-Schutz ist in der Corona-Krise der effektivste, wenn es darum geht, die Erreger der Lungenkrankheit abzuwehren? Nach Erkenntnissen von US-Forschern sind Gesichtsschilder und Masken mit einem Ventil weniger wirksam als medizinische Masken sowie Stoffmasken. Das geht aus Daten der Wissenschaftler der Florida Atlantic University hervor. Spezielle Atemschutzmasken (N95-Standard) und Stoffmasken würden zwar keinen hundertprozentigen Schutz bieten, ließen aber weniger Tröpfchen durch. Deshalb raten die Forscher zum Tragen dieser Masken – selbst wenn sie weniger komfortabel seien.

18 Kreise sind derzeit in Deutschland Corona-frei

09.40 Uhr: Die Zahl der Landkreise in Deutschland, die in den vergangenen sieben Tagen frei von Corona-Infektionen sind, bleibt stabil. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts mit Stand von Dienstag, 00.00 Uhr sind insgesamt 18 Kreise in Deutschland ohne Neuinfektionen innerhalb der vergangene sieben Tage. Den Höchstwert von 158 Kreise ohne Infektionen über die Dauer von sieben Tagen erreichte das Land am 15. Juni.

Dieses 18 Kreise weisen eine Sieben-Tage-Inzidenz von Null auf:

  • Landkreis Vorpommern-Rügen
  • Landkreis Rostock
  • Kreis Ostholstein
  • Landkreis Vorpommern-Greifswald
  • Ostprignitz-Ruppin
  • Landkreis Stendal
  • Landkreis Oder-Spree
  • Landkreis Teltow-Fläming
  • Landkreis Spree-Neiße
  • Landkreis Oberspreewald-Lausitz
  • Kreisfreie Stadt Cottbus
  • Landkreis Kyffhäuserkreis
  • Landkreis Saalfeld-Rudolstadt
  • Landkreis Ilm-Kreis
  • Landkreis Kulmbach
  • Landkreis Bayreuth
  • Landkreis Südliche Weinstraße
  • Landkreis Hildburghausen

Corona-Pandemie: Unionsfraktionschef erwartet keinen erneuten Lockdown

09.03 Uhr: Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) rechnet nicht mit einem erneuten Lockdown wegen der Corona-Pandemie, wenn die Bürger sich an die Schutzmaßnahmen halten. “Jetzt im Herbst geht es um eines: Eigenverantwortung, Eigenverantwortung, Eigenverantwortung”, sagte der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion am Mittwoch in der Sendung “Frühstart” der Fernsehsender RTL und n-tv. Er denke, “wenn wir das hinbekommen, dann brauchen wir auch nicht über einen Lockdown reden”.

Bei lokalen Ausbrüchen müsse aber weiterhin konsequent eingegriffen werden, forderte Brinkhaus. Im Rückblick auf das bisherige Vorgehen in der Corona-Pandemie sagte er:  “Wir sind ja ein lernendes System.” Niemand habe gewusst, wie mit so einer Pandemie umzugehen sei. “Da macht man Sachen richtig, da macht man Sachen falsch.” Insgesamt sei aber in Deutschland sehr viel richtig gemacht worden.

Jeder Dritte Deutsche momentan gegen Coronavirus-Impfung

08.33 Uhr: Jeder dritte Deutsche würde sich momentan nicht gegen Covid-19 impfen lassen. Das geht aus einer repräsentativen Studie hervor, die das Weltwirtschaftsforum (WEF) zusammen mit den Marktforschern von Ipsos erhoben hat.

Demnach planen 36 Prozent der Deutschen ausdrücklich eine Covid-19-Impfung, 31 Prozent wären eher bereit, 20 Prozent eher nicht und 13 Prozent sind sich sicher, auf eine Impfung verzichten zu wollen. Jeder dritte Deutsche will sich derzeit also offenbar einer Impfung verweigern.

Weltweit seien laut Studie drei von vier Befragten bereit, sich einer Immunisierung per Impfstoff unterziehen zu wollen. Am impffreundlichsten ist man demnach in China. Nur drei Prozent wollen sich hier einer Covid-19-Impfung verweigern. Aber auch die Brasilianer, Australier, Inder, Briten und Südkoreaner sind bereit, sich einer Impfung zu unterziehen: Insgesamt 85 bis 90 Prozent befürworten eine solche Maßnahme.

Skeptischer als in Deutschland ist man nur in Italien (34 Prozent Ablehnung), Frankreich (41 Prozent), Polen (45 Prozent) und Russland (47 Prozent).

Die Meinungsforscher fragten auch, wann die Befragten mit einem Impfstoff rechnen. In Deutschland gaben 77 Prozent an, in diesem Jahr nicht mehr mit einem Impfstoff zu rechnen. Noch weniger Hoffnung hat man nur in Belgien, Japan und Polen.

Das WEF hat zwischen dem 24. Juli und dem 7. August 19.519 Menschen in 27 Ländern rund um den Globus befragt.

TOP-NEWS: “Lassen uns nicht einschränken”: USA verweigern Impfstoff-Allianz

06.45 Uhr: Die US-Regierung lehnt eine Teilnahme an der internationalen Initiative Covax ab, die einen fairen weltweiten Zugang zu Covid-19-Impfstoffen garantieren soll. Die USA ließen sich nicht durch multilaterale Projekte einschränken, die unter dem Einfluss “der korrupten Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Chinas” stünden, hieß es am Dienstag (Ortszeit) in einer Erklärung aus dem Weißen Haus. Covax wird federführend von den Impfallianzen Gavi und Cepi und von der WHO getragen.

Die USA waren im Juli aus der WHO ausgetreten. Präsident Donald Trump warf der in Genf ansässigen Organisation vor, zu spät über die Gefahr des Coronavirus informiert zu haben und unter der Kontrolle der Regierung in Peking zu stehen, obwohl China geringere Beiträge an die WHO zahle als die USA. Trump macht die WHO mitverantwortlich für die hohe Anzahl der Toten im Zusammenhang mit dem Virus.

Der Präsident werde keine Kosten scheuen, um sicherzustellen, dass jeder neue Impfstoff die Standards der US-Lebens- und Arzneimittelbehörde FDA einhalte, gründlich getestet werde und Leben rette, teilte Regierungssprecher Judd Deere in der Erklärung mit.

Mehrere Dutzend Länder haben bislang Interesse an einer Covax-Kooperation gezeigt. Das Programm umfasst mehrere Impfstoffkandidaten. Sobald ein Präparat sich als effektiv und sicher herausgestellt hat, sollen bis Ende 2021 zwei Milliarden Impfdosen hergestellt werden. Damit sollen in allen Ländern weltweit Pflegekräfte und durch Alter oder Vorerkrankung besonders gefährdete Menschen geschützt werden – etwa 20 Prozent der Gesamtbevölkerung in den teilnehmenden Ländern.

Die WHO hatte kürzlich vor nationalen Alleingängen beim Kampf gegen das Coronavirus gewarnt und an alle Länder appelliert, mehr Geld in die Covax-Initiative zu investieren. Es nütze nichts, die gesamte eigene Bevölkerung zu impfen, wenn in anderen Ländern besonders Bedürftige wie Pflegepersonal ungeschützt blieben. Die EU hatte kürzlich angekündigt, die Initiative mit Garantien in Höhe von 400 Millionen Euro zu unterstützen.

Knapp 90 Tote auf 100.000 Einwohner: Peru bei Covid-19-Sterblichkeit weltweit an der Spitze

04.51 Uhr: Gemessen an der Bevölkerungszahl sterben in keinem Flächenstaat der Erde so viele Menschen an der Krankheit Covid-19 wie in Peru. 89,99 Tote je 100 000 Einwohner registrierte das südamerikanische Land zuletzt. Damit liegt es vor Belgien, Andorra und Großbritannien weltweit an erster Stelle. Nur der Kleinstaat San Marino in Italien kommt umgerechnet auf die Bevölkerungszahl auf noch mehr Tote – allerdings mit insgesamt gerade einmal 42 Opfern.

Bislang haben sich in Peru über 652 000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, mehr als 28 000 Patienten sind an Covid-19 gestorben. In Südamerika ist nur das viel größere Brasilien stärker von der Pandemie betroffen. Trotz großer Bemühungen ist es der peruanischen Regierung bislang nicht gelungen, die Infektionszahlen zu drücken.

Mehr als 80 Prozent der Deutschen stehen hinter Corona-Maßnahmen

01.55 Uhr: Die Deutschen stehen mehrheitlich hinter den Corona-Maßnahmen in Deutschland. Das ergab eine Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Forsa. Die “Bild”-Zeitung berichtete. Demnach seien mehr als 80 Prozent der Befragten mit den Maßnahmen zufrieden oder finden, dass sie nicht weit genug gehen.

TOP-NEWS: Roche bringt im September Corona-Schnelltest auf den Markt

Mittwoch, 02. September, 00.10 Uhr : Der schweizerische Pharmakonzern Roche wird noch im laufenden Monat einen Corona-Antigen-Schnelltest auf den Markt bringen. Bei diesem stehe das Testergebnis in der Regel innerhalb von 15 Minuten fest, teilte das Unternehmen am Dienstagabend mit.

Der Test soll laut den Angaben Ende September zunächst in Europa (Länder mit CE-Kennzeichnung) lanciert werden. Es sei aber geplant, auch in den USA bei der zuständigen Behörde FDA eine schnelle Zulassung (Emergency Use Authorisation) zu beantragen.

Der Test kann der Mitteilung zufolge ohne Laborinfrastruktur mit einem Nasen-Rachen-Abstrich durchgeführt werden und habe eine hohe Zuverlässigkeit. Bei der Markteinführung sollen laut Roche monatlich 40 Millionen Schnelltests zur Verfügung stehen. Diese Kapazität werde sich bis Ende dieses Jahres mehr als verdoppeln.

1425 neue Corona-Fälle in Deutschland – fünf Bundesländer besonders im Blickpunkt

22.00 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen zieht nach dem Wochenende wieder deutlich an. In den vergangenen 24 Stunden haben die Gesundheitsämter der Bundesländer 1425 neue Corona-Fälle gemeldet. Im gleichen Zeitraum wurden drei weitere Todesfälle gemeldet. Der R-Wert hingegen sank leicht auf 0,84.

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 244.254, 9273 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 42.365 (+248) / 1866 Todesfälle (+0)
  • Bayern: 57.620 (+311) / 2638 Todesfälle (+1)
  • Berlin: 11.346 (+81) / 226 Todesfälle (+0)
  • Brandenburg: 3911 (+5) / 173 Todesfälle (+0)
  • Bremen: 2018 (+13) / 57 Todesfälle (+1)
  • Hamburg: 6312 (+51) / 236 Todesfälle (+0)
  • Hessen: 15.596 (+165) / 532 Todesfälle (+1)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 1009 (+1) / 20 Todesfälle (+0)
  • Niedersachsen: 16.837 (+74) / 660 Todesfälle (-1)
  • Nordrhein-Westfalen: 59.022 (+336) / 1811 Todesfälle (+1)
  • Rheinland-Pfalz: 9128 (+45) / 243 Todesfälle (+0)
  • Saarland: 3125 (+5) / 175 Todesfälle (+0)
  • Sachsen: 6.013 (+52) / 224 Todesfälle (+0)
  • Sachsen-Anhalt: 2253 (+10) / 65 Todesfälle (+0)
  • Schleswig-Holstein: 4.063 (+19) / 160 Todesfälle (+0)
  • Thüringen: 3636 (+9) / 186 Todesfälle (+0)

Gesamt (Stand 01.09.2020 21.30 Uhr): 244.254 (9273 Todesfälle)

Vortag (Stand 31.08.2020 20.00 Uhr): 242.820 (9270 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 217.600

Die Zahl der aktiven Fälle liegt damit bei 17.381 (+31)

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl: 0,84 (Vortag 0,94)

Obwohl in absoluten Zahlen die meisten neuen Fälle auf das größte Bundesland Nordrhein-Westfalen entfallen, stehen derzeit laut Lagebericht des RKI fünf andere Bundesländer besonders im Blickpunkt. Bayern, Baden-Württemberg, Bremen, Berlin und Hessen liegen deutlich über der bundesweiten 7-Tage-Inzidenz von 9,3 Fällen pro 100.000 Einwohner.

In seiner Einordnung schreibt das RKI: “Der in den vergangenen Wochen berichtete Zuwachs in den übermittelten Fallzahlen ist noch in BadenWürttemberg, Bayern und Bremen weiter zu beobachten, während in einigen Bundesländern die 7-Tage-Inzidenz wieder gesunken ist. Dabei fällt auf, dass sich in den letzten Wochen vermehrt jüngere Personen infizieren, so dass die 7-Tage-Inzidenz in jüngeren Altersgruppen deutlich höher ist als in höheren Altersgruppen.”

Erzieherin in Lohne infiziert – 43 Kinder und zehn Kolleginnen in Quarantäne

19.02 Uhr: Nach der Corona-Infektion einer Erzieherin in Lohne sind 43 Kinder sowie neun weitere Erzieherinnen und eine Reinigungskraft in Quarantäne geschickt worden. Wie der Landkreis Vechta am Dienstag mitteilte, bleibe die Kindertagesstätte geöffnet, da die Kontakte der Erzieherin eingegrenzt werden konnten. Die Eltern der betroffenen Kinder wurden über das weitere Vorgehen vom Gesundheitsamt des Landkreises informiert.

Über 100 Corona-Infizierte in britischem Geflügelbetrieb

18.47 Uhr: Mehr als 100 Mitarbeiter eines britischen Geflügelbetriebs haben sich mit dem Coronavirus angesteckt. Insgesamt sind in dem Unternehmen Banham Poultry in Attleborough im Osten Englands 769 Personen beschäftigt. Noch sind nach Angaben der Gesundheitsbehörden nicht alle Mitarbeiter in der Region getestet worden, wie mehrere Medien am Dienstag berichteten. Nur ein kleines Team sei noch in dem Betrieb tätig, um die nötigsten Aufgaben zu erledigen. Eine Behörde für Lebensmittelsicherheit berichtete kürzlich, dass in etwa 40 Fabriken in England Ausbrüche registriert worden sind.

Corona-Pandemie: Grillen auf öffentlichen Plätzen in Bayern wieder erlaubt

17.54 Uhr: Das im Zuge der Corona-Schutzmaßnahmen verbotene Grillen auf öffentlichen Plätzen und in Anlagen ist im Freistaat wieder erlaubt. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof setzte die entsprechende Regelung am Dienstag in einem Normenkontroll-Eilverfahren wegen Unverhältnismäßigkeit vorläufig außer Vollzug. Die Staatsregierung hatte das Grillen in der Öffentlichkeit zum Schutz vor Ansteckungen unabhängig von den anwesenden Personen generell untersagt. Ab Mittwoch dürfen Grillfans nun wieder anschüren – unter Beachtung des Mindestabstands natürlich.

Der Freistaat hatte mit Blick auf die gerade in Ballungszentren oft überfüllten Grillplätze argumentiert, dass die Mindestabstände zwischen unterschiedlichen Gruppen oftmals nicht eingehalten werden könnten. Somit komme es auf die Größe der einzelnen Gruppe nicht an. Die Kammer sah dies unter Verweis auf das Grundrecht der allgemeinen Handlungsfreiheit und den Gleichbehandlungsgrundsatz jedoch anders: «Ein undifferenziertes Verbot erweist sich hingegen als unverhältnismäßig.» In der Verordnung werde nicht ausreichend auf unterschiedliche Gegebenheiten eingegangen, schließlich verbiete sie das Grillen auch dort, wo es ausreichend Platz und keine Probleme mit Menschenansammlungen gebe.

 

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