Corona-Pandemie: Mann ergaunerte 7,4 Millionen Euro an Sofort-Hilfen – U-Haft!

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Die Corona-Pandemie hält die Welt weiterhin in Atem: Mehr als 17 Millionen Menschen haben sich bisher mit dem Coronavirus infiziert, 209.966 davon in Deutschland. Die USA melden nahezu täglich neue Rekordzahlen. Aktuelle Nachrichten zur Corona-Krise aus Deutschland, Europa und der Welt lesen Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

Corona-News aus Deutschland und der Welt – die Topmeldungen: Mann ergaunerte 7,4 Millionen Euro Corona-Hilfen (15.25 Uhr) +++ NRW führt Maskenpflicht auch im Unterricht ein (13.07 Uhr) +++ NRW-Minister: “Relativ hohe” Trefferquote bei Coronatests von Reiserückkehrern (12.50 Uhr) +++

Frauen verweigern Maske in Flixtrain – und müssen den Zug verlassen

16.54 Uhr: Vier Frauen aus Nordrhein-Westfalen haben sich am Freitag am Dortmunder Hauptbahnhof geweigert, ihren Mund-Nasen-Schutz aufzusetzen – und mussten als Konsequenz den Zug verlassen. Wie die Bundespolizei mitteilte, waren die Frauen auf dem Weg zu einer Demonstration nach Berlin. Im Flixtrain, der von Dortmund nach Berlin fährt, sei es demnach noch am Dortmunder Hauptbahnhof zu Problemen mit anderen Fahrgästen gekommen, weil sich die Frauen energisch dagegen sperrten, eine Maske aufzusetzen. Als sie der Aufforderung des Zugbegleiters, den Zug zu verlassen, nicht nachkamen, schaltete dieser die Bundespolizei ein. Der Zug fuhr schließlich mit 20 Minuten Verspätung ohne die Frauen los. Ob sie zivilrechtliche Maßnahmen erwarten, müsse Flixtrain klären, so die Bundespolizei.

Corona-Studie in Sachsen: Nur wenige positive Antikörper-Tests

15.58 Uhr: Im Zuge einer Corona-Studie im Mai und Juni an sächsischen Schulen wurden bei 2600 Schülern und Lehrern keine akuten Infektionen gefunden. “Die akute Ansteckung lag bei Null”, sagte Professor Wieland Kiess vom Leipziger Universitätsklinikum am Montag bei der Vorstellung der Ergebnisse in Dresden. In 14 von über 2300 Blutproben fanden sich Antikörper und damit der Hinweis auf eine überstandene Infektion.     

In einer zweiten Studie mit 900 Teilnehmern untersuchten die Experten die psychischen Folgen von Schulschließungen. Laut Kiess führten diese bei Kindern und Jugendlichen zum Verlust von Lebensqualität, zu stärkerer Mediennutzung sowie zu Zukunftssorgen.

Mann wegen Betruges mit Corona-Hilfen in Millionenhöhe in U-Haft

15.25 Uhr: In Schleswig-Holstein haben Ermittler einen massiven mutmaßlichen Betrug mit staatlichen Corona-Hilfen über rund 15 Millionen Euro aufgedeckt. Der Tatverdacht richte sich gegen einen 36-jährigen Unternehmensberater aus dem Kreis Pinneberg, teilten das Hauptzollamt Itzehoe und die Staatsanwaltschaft Lübeck am Montag mit. Der Mann soll im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit unrechtmäßig Sozialversicherungsdaten erworben und damit in mindestens 90 Fällen widerrechtlich Kurzarbeitergeld und staatliche Corona-Soforthilfen beantragt haben. Er sitzt in Untersuchungshaft.

Demnach wurden bereits 7,4 Millionen Euro bereits ausgezahlt, die Bewilligung weiterer 7,6 Millionen Euro wurden während der noch laufenden Ermittlungen noch gestoppt. Der Verdächtige betrieb eine Beraterfirma in Hamburg und befindet sich bereits seit Anfang Juli wegen des Verdachts eines Betrugs in einem besonders schweren Fall in Haft. Damals durchsuchten die Fahnder seine Wohn- und Geschäftsadressen.

Kreuzfahrt-Neustart gerät zum Fiasko

14.57 Uhr: Nach einem Corona-Ausbruch auf einem Hurtigruten-Schiff hat die norwegische Reederei alle Expeditions-Seereisen vorerst wieder eingestellt. Neben dem betroffenen Schiff “Roald Amundsen” bleiben auch die “Fridtjof Nansen” und die “Spitzbergen” nach dem Ende ihrer derzeitigen Fahrten im Hafen, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Gleichzeitig entschuldigte es sich für den Vorfall. Die Postschiff-Route entlang der norwegischen Küste wird demnach aber fortgesetzt.

Nach zwei aufeinanderfolgenden Fahrten der “Roald Amundsen” zwischen Spitzbergen und dem norwegischen Festland waren zuvor mindestens 36 Besatzungsmitglieder und vier Passagiere positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Die Behörden warfen der Reederei vor, die 386 Passagiere nicht sofort nach dem ersten Covid-Fall informiert zu haben. Zudem habe sie ihre Schiffsreisen zu früh wieder aufgenommen.

Auch für die Kreuzfahrtreederei Aida Cruises gab es  es einen herben Rückschlag. Sie hat ihren Neustart nach der Corona-Zwangspause kurzfristig verschoben. Die geplanten Mini-Kreuzfahrten auf der Ostsee für die erste Augusthälfte wurden am Sonntag abgesagt. Entgegen den Erwartungen stehe eine letzte formale Freigabe für den Start der Kurzreisen ab 5. August durch den Flaggenstaat Italien noch aus, teilte Aida an seinem Sitz in Rostock mit.

TOP-NEWS: NRW führt Maskenpflicht auch im Unterricht ein

13.07 Uhr: NRW führt an allen weiterführenden und berufsbildendenden Schulen eine Maskenpflicht inklusive Unterricht ein. An Grundschulen soll die Maskenpflicht nicht gelten, wenn die Schüler auf ihren festen Plätzen im Unterricht sitzen. Das kündigte das Schulministerium am Montag in Düsseldorf an.

TOP-NEWS: NRW-Minister: “Relativ hohe” Trefferquote bei Corona-Tests von Reiserückkehrern

12.50 Uhr: Bei Corona-Tests von Reiserückkehrern aus Risikogebieten an den nordrhein-westfälischen Flughäfen werden rund 2,5 Prozent der Urlauber corona-positiv getestet. Dies sei eine “relativ hohe” Trefferquote, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Montag im Deutschlandfunk. 40 bis 50 Prozent der Rückkehrer machten von dem kostenlosen Angebot Gebrauch. Rückkehrer aus diesen Gebieten müssen nach der Corona-Einreiseverordnung seit Mitte Juli einen negativen Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden ist oder sich für 14 Tage in Quarantäne begeben.

Diese Auflagen nannte Laumann “absolut richtig”. “Wer in einem Risikogebiet Urlaub macht, der muss ja wenigstens, finde ich, so viel Solidarität gegenüber den Menschen hier haben, dass er ausschließt, wenn er wiederkommt, dass er andere Menschen ansteckt.” Wenn Reisende einen Test verweigerten, sollten ihre Personalien an das örtliche Gesundheitsamt weitergegeben werden, sagte Laumann.

In NRW hatten kostenlose Testangebote für Reisende aus Risikoländern an den Flughäfen Düsseldorf, Köln/Bonn, Dortmund und Münster/Osnabrück vor gut einer Woche begonnen. An den vier Flughäfen landeten vergangene Woche etwa 160 Flugzeuge mit rund 15 000 Passagieren aus Gebieten, die derzeit vom Robert Koch-Institut als Risikogebiet ausgewiesen sind – etwa die Türkei, Ägypten, Marokko und Israel.

Allein am Flughafen Köln/Bonn würden derzeit rund 600 Abstriche für Corona-Tests pro Tag genommen, sagte eine Sprecherin der Stadt. Vom 18. bis zum 30.7. habe es knapp 5000 Tests gegeben. Dabei seien 51 infizierte Urlauber identifiziert worden. “Ohne den Test würden die jetzt draußen rumlaufen.”

Auf die Frage, ob der Start der Tests in den laufenden Schulferien nicht zu spät komme, sagte Laumann: “Wir sind selbst in einem Bundesland wie Nordrhein-Westfalen, wo wir jetzt ja im letzten Drittel der Ferien sind, noch so gerade früh genug, weil natürlich jetzt die große Rückreisewelle in der letzten Woche und in dieser Woche war.” Bei Rückkehrern mit dem Auto seien lückenlose Kontrollen nicht möglich. Er appelliere aber an das Verantwortungsbewusstsein und das Gewissen der betroffenen Menschen, sich testen zu lassen oder 14 Tage in Quarantäne zu gehen, wenn sie sich angesteckt haben könnten, sagte Laumann.

36 Tatverdächtige nach Ausschreitungen in Wohnblock ermittelt

12.09 Uhr: Nach den Ausschreitungen Ende Juni an einem Wohnkomplex in Göttingen, der wegen vieler Corona-Fälle unter Quarantäne stand, wird gegen 36 Tatverdächtige ermittelt. Das sei die vorläufige Bilanz der Sonderkommission, teilte die Polizei am Montag mit. Bei den Ausschreitungen am 20. und 21. Juni wurden Polizisten unter anderem mit Flaschen, Steinen, Stangen, Haushaltsgegenständen und Pyrotechnik beworfen. Elf Beamte wurden den Angaben zufolge verletzt. Drei von ihnen seien dadurch vorerst nicht mehr dienstfähig gewesen, hieß es.

Die Stadt hatte den Gebäudekomplex wegen einer Häufung von Corona-Infektionen für acht Tage unter Quarantäne gestellt. Rund 120 der mehr als 600 Bewohner hatten sich in der Zeit nachweislich mit dem Virus infiziert. Der Präsident der Polizeidirektion Göttingen, Uwe Lührig, betonte jedoch am Montag, dass die Gewalt nur von einem kleinen Teil der Bewohner ausging. “Die überwiegende Mehrheit folgte der durch die Stadt und das Gesundheitsamt Göttingen verhängten häuslichen Quarantäne”, sagte Lührig.

Mehr als 5000 Neuinfektionen am Wochenende: Corona-Alarm auf den Philippinen

08.12 Uhr: Die philippinische Hauptstadt Manila bereitet sich auf einen neuen Lockdown wegen der rasant gestiegenen Corona-Zahlen vor. Präsident Rodrigo Duterte kündigte an, dass für die 12,8 Millionen Einwohner der Metropolregion Metro Manila an diesem Dienstag wieder strikte Ausgangsbeschränkungen in Kraft treten.

Das Gesundheitsministerium hatte am Wochenende eine Rekordzahl von 5032 Neuinfektionen gemeldet. Die Gesamtzahl stieg damit auf mehr als 103.000. 2059 Menschen sind in dem südostasiatischen Inselstaat mit seinen 106 Millionen Einwohnern in Verbindung mit Covid-19 gestorben.

Die Bürger dürfen ihre Wohnungen nur noch in Ausnahmefällen verlassen, der öffentliche Verkehr wird ausgesetzt und Zusammenkünfte werden auf maximal fünf Personen begrenzt.

Die Maßnahmen sollen für mindestens zwei Wochen gelten. Gleichzeitig will die Regierung 20 Millionen Masken an arme Menschen verteilen.

Zahlreiche Mitarbeiter des Gesundheitswesens hatten am Wochenende in einem offenen Brief an Duterte vor einem Kollaps des gesamten Systems gewarnt. Die Ärzte und Pfleger erklärten, sie stünden davor, den Kampf gegen Covid-19 zu verlieren. “Wenn die Infektionen nicht gestoppt werden, werden wir das nächste New York City sein, wo Menschen auf Krankentragen, in der Notaufnahme oder zu Hause sterben, weil die Krankenhäuser voll sind”, hieß es.

Corona kehrt in Japan stärker zurück als bei der ersten Welle

08.00 Uhr: Japan überstand die erste Corona-Welle sehr glimpflich. An keinem Tag gab es in dem asiatischen Land auch nur 1000 neue Fälle. Im Mai und Juni flachte das Virus sogar komplett ab , mit nur sehr wenigen Neuinfektionen. Doch nun kehrt Corona nach Japan zurück – und zwar deutlich stärker als zuvor. In den letzten Tagen stiegen die täglichen Fälle auf mehr als 1200 und sogar auf knapp 1800 am vergangenen Donnerstag. Noch verzeichnet Japan insgesamt mehr als 40.000 Covid-19-Fälle insgesamt. Doch die Tendenz spricht aktuell nicht für Japan.

Fast 210.000 Corona-Fälle in Deutschland – R-Wert sinkt leicht

21.44 Uhr: Bislang haben sich in Deutschland 209.966 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, wie aus den Daten der Landesgesundheits- und Sozialministerien hervorgeht. Das sind 225 Fälle mehr als noch am Samstag. Allerdings veröffentlichten Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Sachsen und Sachsen-Anhalt am Sonntag keine neuen Zahlen.

Die Zahl der gemeldeten Todesfälle blieb am Sonntag mit 9121 unverändert. Die Zahl der Genesenen beziffert das Robert Koch-Institut auf 192.900. Somit sind rund 7950 Menschen akut infiziert (aktive Fälle). Der R-Wert fiel erstmals seit Tagen wieder leicht, von 1,13 auf 1,09. Er gibt an, wie viele weitere Personen ein Infizierter ansteckt.

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 209.966, 9121 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 37.317 (1847 Todesfälle)
  • Bayern: 51.063 (2620 Todesfälle)
  • Berlin: 9327 (223 Todesfälle)
  • Brandenburg: 3592 (173 Todesfälle)
  • Bremen: 1784 (56 Todesfälle)
  • Hamburg: 5435 (231 Todesfälle)
  • Hessen: 12.117 (520 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 877 (20 Todesfälle)
  • Niedersachsen: 14.524 (653 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 49.145 (1739 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 7535 (239 Todesfälle)
  • Saarland: 2851 (174 Todesfälle)
  • Sachsen: 5539 (224 Todesfälle)
  • Sachsen-Anhalt: 2024 (64 Todesfälle)
  • Schleswig-Holstein: 3467 (156 Todesfälle)
  • Thüringen: 3369 (182 Todesfälle)

*Diese Bundesländer haben keine neuen Fallzahlen gemeldet

Gesamt (Stand 02.08.2020, 21.37 Uhr): 209.966 (9121 Todesfälle)

Vortag (Stand 01.08.2020, 19.35 Uhr): 209.741 (9121 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 192.900

Die Zahl der aktiven Fälle liegt damit bei rund 7950

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl: 1,09 (Stand 02.08.20)

Hausärzte schimpfen über Gratis-Tests für Rückkehrer: “Schlechter Scherz”

21.40 Uhr: Der Deutsche Hausärzteverband warnte vor erheblichem Aufwand bei der Umsetzung, wenn nun viele Reiserückkehrer mit einer 72-Stunden-Frist für Tests in die Praxen kommen. Im günstigsten Falle kriege ein Arzt Patienten noch irgendwo unter, sagte der Vorsitzende Ulrich Weigeldt. “Dann heißt es Schutzausrüstung anziehen, Abstrich nehmen und Aufklärungsgespräch über Hygienemaßnahmen, Validität der Tests und deren Konsequenz führen.” Da wirkten die 15 Euro, die Hausärzte für einen Abstrich bekommen sollen, “wie ein schlechter Scherz”.

Bezahlt werden die Tests zunächst von den gesetzlichen Krankenversicherungen – das Gesundheitsministerium hat aber bereits signalisiert, dass der Bund die Finanzierung am Ende über einen schon beschlossenen höheren Milliardenzuschuss an die Kassen übernimmt. Pro Test setzt die Verordnung vorerst 50,50 Euro für Laborleistungen an, für Ärzte ist eine pauschale Vergütung von 15 Euro vorgesehen. An der Finanzierung der Tests auf Steuerzahlerkosten gibt es Kritik. Spahn argumentiert dagegen, dass niemand aus finanziellen Gründen darauf verzichten sollte. Unentdeckte Infektionen könnten teurer werden.

“Sprengen alle Kapazitäten”: Virologin warnt vor Corona-Massentests

17.53 Uhr: Seit Samstag können sich alle Einreisenden innerhalb von 72 Stunden nach der Ankunft in Deutschland auch ohne Krankheitsanzeichen kostenlos testen lassen. Das legt eine Verordnung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) fest. Diese soll zum Beispiel in Teststellen an Flughäfen, in Gesundheitsämtern und Arztpraxen möglich sein. Die Kosten trägt letztlich der Staat. Spahn rief dazu auf, die neuen Testmöglichkeiten zu nutzen. “Wer von einer Reise zurückkommt, sollte sich testen lassen – freiwillig und kostenlos.” Die steigenden Infektionszahlen seien ein Warnsignal.

Laut “Bild” warnen “Regierungs-Insider” jedoch, dass die Testkapazitäten und das Testmaterial für PCR-Tests in dieser Größenordnung gar nicht ausreichen, um die Urlaubsrückkehrer mit Tests zu versorgen.

“Derzeit liegen die Testkapazitäten bei bis zu 1,2 Millionen Tests pro Woche”, erklärte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums der “Bild”. Davon werde seit Wochen knapp die Hälfte abgeschöpft.

Virologin Juliane Böttcher-Lorenz befürchtet Engpässe. Die Leiterin eine Labors in Sachsen-Anhalt sagte der “Bild”: “Zahlreiche Komponenten der PCR-Tests sind sehr knapp und werden zum Teil gar nicht mehr von den üblichen Lieferanten geliefert”. Der Mangel beginne bereits bei Tupfern für die Abstrichentnahme, warnte sie. Eine Verbesserung der Situation sei nicht in Sicht, so Böttcher-Lorenz weiter, im Gegenteil: Die Massentests “sprengen alle Kapazitäten.”

Corona wütet in fast allen Landesteilen: Iran verzweifelt an verheerender Pandemie

15.45 Uhr: Der Iran hat die höchste Zahl neuer Ansteckungen mit dem Coronavirus seit drei Wochen verzeichnet. In den vergangenen 24 Stunden seien 2685 Neuinfektionen festgestellt worden, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums in Teheran am Sonntag. Demnach ist die Situation in 25 der 31 iranischen Provinzen “besorgniserregend”.

208 weitere Menschen seien an den Folgen der Infektion gestorben, sagte die Sprecherin weiter. Die offizielle Gesamtzahl der Corona-Toten im Iran stieg damit auf 17.190, die Zahl aller Infektionsfälle liegt nun bei knapp 310.000.

Die Islamische Republik ist von der Corona-Pandemie stark getroffen. Nach einem vorübergehenden Rückgang bei den Corona-Fällen im April verzeichnet der Iran seit Juni wieder Infektions- und Todesfallzahlen in Rekordhöhe.

Die Ministeriumssprecherin hob die Situation in der zentraliranischen Provinz Ghom hervor und warnte, “dass eine Verharmlosung der Situation und eine laxe Einhaltung der Gesundheitsprotokolle zu einer Verschlimmerung des Ausbruchs in der Provinz führen könnten”. Ghom war bereits im Februar und März die am stärksten betroffene Provinz. Außerdem warnte die Sprecherin vor Reisen nach Masandaran, einem beliebten Touristenort im Norden.

Um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, hat die Regierung verschiedene restriktive Maßnahmen wie eine Maskenpflicht in geschlossenen Räumen erlassen. Eine landesweite Ausgangssperre wurde hingegen nie verhängt. Auf Provinzebene können die Behörden strengere Regeln festlegen.

Feuerwehr sperrt Zufahrten zu überfüllten Badeseen

15.43 Uhr: Wegen des zu großen Besucherandrangs musste die Polizei und die Feuerwehr in Gifhorn die Zufahrten zu zwei Badeseen vorübergehend sperren. Der Betreiber des Tankumsees habe sich gemeldet, weil er mit den vielen Besuchern am Samstag überfordert gewesen sei, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Die Sicherheit der Badegäste, sowie der Mindestabstand zwischen den Besuchern habe nicht mehr gewährleistet werden können. Die Feuerwehr sperrte in Zusammenarbeit mit der Polizei dann die Zufahrten, sodass keine neuen Gäste mehr kommen konnten.

Kurze Zeit später wurde es dann auch am nur wenige Kilometer entfernten Bernsteinsee zu voll. Auch hier mussten die Zufahrten am Samstag abgesperrt werden. Autofahrer wurden gebeten, auf andere Orte auszuweichen.

Unterdessen ging bei der Polizei in Winsen (Luhe) in der Nacht zum Sonntag kurz vor Mitternacht ein Hinweis auf ein Treffen einer größeren Personengruppe an einem Baggersee im Ortsteil Scharmbeck ein. Vor Ort trafen die Beamten auf rund 80 bis 100 junge Leute, die die Flucht ergriffen. Von einzelnen wurden die Personalien festgestellt. Aufgrund der Corona-Epidemie seien solche Treffen zur Zeit nicht zulässig, erklärte die Polizei.

 

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