Corona-Pandemie: Mehr als 200.000 registrierte Infektionen in Deutschland

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Die Corona-Pandemie hält die Welt weiterhin in Atem: Mehr als 13 Millionen Menschen haben sich bislang mit dem neuartigen Coronavirus infiziert, 200.304 davon in Deutschland. Die USA melden beinahe täglich neue Rekordzahlen. Aktuelle Nachrichten zur Corona-Krise aus Deutschland, Europa und der Welt lesen Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

Corona-News aus Deutschland und der Welt – die Topmeldungen: Mehr als 200.000 registrierte Corona-Infektionen in Deutschland (21.30 Uhr) +++ Wirtin vermutet lang gehegten Plan hinter Ballermann-Aus (19.45 Uhr) +++ London: Russische Hacker wollten Info zu Corona-Impfstoffen stehlen (15.27 Uhr) +++ Keine elektronische Anmeldung: 500 Euro Strafe auf Kreta (15.18 Uhr) +++ Corona-Maßnahmen sollen zukünftig lokaler verhängt werden (14.15 Uhr) – Ausreisesperren möglich Polizei überwacht geschlossene Lokale am Ballermann (13.30 Uhr)

Republikanischer Gouverneur kritisiert Trumps Corona-Krisenmanagement

22.15 Uhr: Das Krisenmanagement von US-Präsident Donald Trump in der Corona-Pandemie gerät auch in seiner Republikanischen Partei in die Kritik. Der Gouverneur des Bundesstaats Maryland, Larry Hogan, warf Trump in einem Gastbeitrag in der “Washington Post” vor, nicht schnell genug auf die Bedrohung reagiert zu haben. “So viele landesweite Maßnahmen hätten in diesen frühen Tagen ergriffen werden können, wurden es aber nicht”, schrieb Logan. “Statt seinen eigenen Gesundheitsexperten zuzuhören, redete und twitterte der Präsident wie ein Mann, dem es mehr um die Ankurbelung des Aktienmarktes oder seine Wiederwahlpläne ging.”

Hogan ist auch Vorsitzender der Nationalen Vereinigung der Gouverneure der 50 US-Bundesstaaten. Hogan kritisierte, Trump habe im März fälschlicherweise behauptet, jeder, der einen Test brauche, könne einen bekommen. Zur selben Zeit hätten Gouverneure um Hilfe beim Testen gebeten. Im April habe Trump dann die Verantwortung für Tests an die Gouverneure abgeschoben. “Es war hoffnungslos, auf ihn zu warten”, schrieb Logan. “Den Gouverneuren wurde gesagt, dass wir auf uns allein gestellt seien.”

Die Sprecherin des Weißen Hauses, Kayleigh McEnany, nannte Hogans Aussagen am Donnerstag “bemerkenswert”. Sie sagte, der Gouverneur habe Trump noch im April für Fortschritte beim Testen gedankt. Trumps Reaktion auf das Coronavirus sei “historisch” gewesen.

Grenzen der USA zu Mexiko und Kanada bleiben weiteren Monat geschlossen

22.12 Uhr: Wegen der Coronavirus-Pandemie riegeln die USA ihre Grenzen zu Mexiko und Kanada mindestens vier weitere Wochen ab. Die Grenzschließungen seien bis zum 20. August verlängert worden, teilte das Heimatschutzministerium am Donnerstag mit. Minister Chad Wolf verwies auf den “Erfolg” der seit Monaten bestehenden Reisebeschränkungen und die enge Zusammenarbeit mit den Nachbarländern Mexiko und Kanada. 

Dadurch sei es gelungen, die Ausbreitung des Virus durch den Reiseverkehr zu begrenzen, erklärte Wolf. Die Maßnahmen sehen ein Verbot für nicht zwingend erforderliche Reisen vor, der Warenverkehr ist davon ausgenommen. 

Die USA sind mit 3,5 Millionen Corona-Fällen und mehr als 137.000 Toten das mit Abstand am härtesten von der Pandemie betroffene Land der Welt. Mexiko meldete bereits fast 318.000 Infektionen und 37.000 Todesfälle. Einen deutlich milderen Verlauf der Pandemie verzeichnete bislang Kanada mit 110.000 registrierten Infektionen und 8900 Verstorbenen.

In Spanien steigen die Fälle so stark wie seit zwei Monaten nicht mehr

21.42 Uhr: In Spanien sind die Infizierten-Zahlen so stark wie seit zwei Monaten nicht mehr gestiegen. 580 neue Corona-Fälle meldete das Land – am Mittwoch waren es noch 390 neue Fälle gewesen.

Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in einer spanischen Zuchtfarm für Nerze haben die Behörden derweil die Keulung von zehntausenden Tieren angeordnet. Fast 93.000 Nerze müssen getötet werden, wie der Landwirtschaftsminister der Region Aragón, Joaquín Olona, am Donnerstag ankündigte. Sieben Mitarbeiter des Betriebs in der etwa 100 Kilometer nordwestlich von Valencia gelegenen Ortschaft Puebla de Valverde waren vor knapp zwei Monaten positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Seitdem wurde die Farm überwacht und der Verkauf der Tiere eingestellt. Weitere Tests ergaben, dass sich 87 Prozent der Nerze mit dem Coronavirus infiziert hatten. Daraufhin beschloss die Regionalregierung, alle Tiere zu keulen, um eine mögliche Übertragung des Erregers auf Menschen zu verhindern.

TOP-NEWS: Mehr als 200.000 registrierte Corona-Infektionen in Deutschland

21.30 Uhr: Die Zahl der registrierten Infektionen mit dem Coronavirus in Deutschland hat die Marke von 200.000 überschritten. Seit Beginn der Corona-Krise waren mindestens 200.304 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Im Vergleich zum Vortag gibt es 519 neue Fälle, acht weitere Menschen starben an dem Virus. Zwei Bundesländer blieben innerhalb der vergangenen 24 Stunden ohne neue Infektionen: Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen bei 1,10 (Vortag: 1,02). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Die Zahl der aktiven Fälle liegt derzeit bei 4.851.

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 200.304, 9053 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 36.274 (1839 Todesfälle)
  • Bayern: 49.522 (2610 Todesfälle)
  • Berlin: 8724 (221 Todesfälle)
  • Brandenburg: 3496 (173 Todesfälle)
  • Bremen: 1704 (55 Todesfälle)
  • Hamburg: 5231 (231 Todesfälle)
  • Hessen: 11.283 (514 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 805 (20 Todesfälle)
  • Niedersachsen: 13.859 (645 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 45.388 (1711 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 7259 (238 Todesfälle)
  • Saarland: 2793 (174 Todesfälle)
  • Sachsen: 5481 (224 Todesfälle)
  • Sachsen-Anhalt: 1938 (62 Todesfälle)
  • Schleswig-Holstein: 3235 (154 Todesfälle)
  • Thüringen: 3312 (182 Todesfälle)

Gesamt (Stand 16.07.2020, 21.07 Uhr): 200.304 (9053 Todesfälle)

Vortag (Stand 15.07.2020, 20.40 Uhr): 199.785 (9045 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 186.400.

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl: 1,10 (Stand 16.07.20)

Surftipp: Coronavirus – Reproduktionszahl und geglätteter R-Wert erklärt

TOP-NEWS: Wirtin vermutet lang gehegten Plan hinter Ballermann-Aus

19.19 Uhr: Von den Lokalbetreibern auf Mallorca werden schwere Vorwürfe gegen die Inselregierung laut. Als “absolute Überreaktion” und Angriff auf den Party-Tourismus wertet Wirtin Marion Pfaff im Gespräch mit dem Nachrichtenportal “t-online.de” die Schließung der beliebten Partymeilen “Bier-” und “Schinkenstraße” in Palma durch die spanischen Behörden.

Für Pfaff, die das Lokal “Krümels Stadl” in Peguera im Südwesten der Insel betreibt, steht der zweimonatige Lockdown in keinem Verhältnis zu dem, was am vergangenen Wochenende in Palma passiert ist. “Dass das Geschehen auf der Bierstraße stattgefunden hat, ist Fakt. Aber dass die Wirte vor Ort die Situation nach kurzer Zeit wieder im Griff hatten, das wird dann in den Medien nicht gezeigt”, sagt sie. “Es wird dann immer so dargestellt, dass der Ballermann das zweite Ischgl ist, aber es kommen dann zum Teil falsche Informationen nach Deutschland.” Auch Gesundheitsminister Spahn macht sie den Vorwurf, sich nicht richtig informiert zu haben.

Die Wirtin hat den Eindruck, die Behörden würden die Corona-Krise politisch nutzen, “um den Party-Tourismus und Ballermann endlich plattmachen zu können”. Pfaff sagt: “Die Regierung will seit Jahren den Ballermann-Tourismus weghaben und stattdessen den Reichen-Tourismus nach Mallorca holen.” Dafür seien auch etliche Fünf-Sterne-Hotels gebaut worden, die jetzt aber überwiegend nicht gebucht würden, weil das Publikum ausbleibe.

Zu den Party-Touristen, die sich nicht an die Regeln halten, hat Pfaff gleichsam eine klare Meinung: “Das geht gar nicht. Wer nicht merkt, dass Corona wirklich da ist, der hat die Welt nicht verstanden. Solche Touristen haben auch bei uns keine Chance. Wenn die Leute sich nicht benehmen, werden sie eben rausgeschmissen.”

Pfaff betreibt ihr Lokal in der zehnten Saison in Peguera, das rund 40 Kilometer vom Ballermann entfernt liegt. Sie selbst ist von der Schließung daher nicht betroffen. Dennoch berichtet sie, dass die Behörden ihren Laden im Blick hätten. “Wir hatten zum Beispiel gestern regelmäßig Polizeiautos vor unserem Laden. Man hat das Gefühl, die warten nur darauf, bis du einen Fehler begehst. Und dann machen sie dir den Laden dicht”.


Die 47-Jährige hätte sich gewünscht, dass die Behörden einen anderen Weg als den harten Lockdown gewählt hätten. “Man muss den Gastronomen die Chance geben, sich zu beweisen. Und das geht nicht von jetzt auf gleich. Das hat auch in Deutschland in den Restaurants nicht gleich überall sofort funktioniert – da war auch erstmal Chaos.” Pfaff befürchtet durch die verhängten Maßnahmen Schäden weit über die Gastronomie hinaus. “Es werden auch Unbeteiligte wie Tattoo-Läden oder kleine Supermärkte bestraft, nur weil sie sich zufällig auf dieser Straße befinden. Hier werden die Existenzen von Menschen zerstört, die mit der Party gar nichts zu tun hatten.”

TOP-NEWS: London: Russische Hacker wollten Info zu Corona-Impfstoffen stehlen

15.27 Uhr: Russische Hacker versuchen nach britischen Angaben im Auftrag Moskaus, an Informationen zu Corona-Impfstoffen zu kommen. “Mit ziemlicher Sicherheit” agiere die Hacker-Gruppe als Teil der russischen Geheimdienste, erklärte die britische Behörde für Cybersicherheit am Donnerstag. Ziele sind demnach Institute zur Forschung und Entwicklung von Impfstoffen in Großbritannien, Kanada und den USA.

“Russische Akteure” haben nach Angaben der britischen Regierung außerdem versucht, sich in die Parlamentswahl in Großbritannien im vergangenen Jahr einzumischen. Außenminister Dominic Raab erklärte am Donnerstag, die Regierung erachte es als “praktisch gesichert”, dass von russischer Seite eine Einflussnahme auf die Wahl versucht wurde.

TOP-NEWS: Keine elektronische Anmeldung: 500 Euro Strafe auf Kreta

15.18 Uhr: Mindestens zwei Passagiere eines Fluges aus Berlin, der am Donnerstag auf Kreta landete, mussten eine Strafe in Höhe von 500 Euro zahlen, weil sie kein Formular ausgefüllt hatten, mit dem sie lokalisiert werden können, solange sie sich in Griechenland aufhalten. Die Betroffenen sagten Reportern am Flughafen von Heraklion, niemand habe sie vor Antritt der Reise informiert, dass sie dieses Formular ausfüllen müssen. Es war das erste Mal, dass die griechischen Behörden diese Geldstrafe verhängten. Bislang war es möglich, das Formular auch schriftlich nach der Ankunft an einem griechischen Flughafen auszufüllen. Eine Reaktion des Tourismusministeriums in Athen gab es zunächst nicht.    

Alle Urlauber, die auf dem Luftweg nach Griechenland kommen, müssen sich mindestens 24 Stunden vor der Ankunft elektronisch anmelden und angeben, wo sie vorher waren und wo sie sich in Griechenland aufhalten werden. Ein Algorithmus errechnet dann, ob und welche Reisende nach ihrer Ankunft einen Corona-Test machen müssen.

Urlauber, die auf dem Landweg kommen, können nur aus dem bulgarischen Kulata nach Griechenland einreisen und müssen einen negativen Coronavirus-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Anderenfalls werden sie zurückgewiesen. Griechenland ist eines der EU-Länder mit den wenigsten Corona-Infektionen.

TOP-NEWS: Corona-Maßnahmen sollen zukünftig lokaler verhängt werden – Ausreisesperren möglich

14.15 Uhr: Bund und Länder wollen künftig zielgenauer auf lokale Ausbrüche der Corona-Pandemie reagieren. Ein- und Ausreisesperren soll es geben können, wenn die Zahl der Infektionen weiter steigt oder es keine Gewissheit gibt, dass die Infektionsketten bereits unterbrochen sind, heißt es in einem Beschluss von Kanzleramtschef Helge Braun und der Staatskanzleichefs der Länder vom Donnerstag. “Diese Maßnahmen sollen zielgerichtet erfolgen und müssen sich nicht auf den gesamten Landkreis bzw. die gesamte kreisfreie Stadt beziehen.”

Polizei überwacht geschlossene Lokale am Ballermann

13.30 Uhr: Nach der Zwangsschließung von Lokalen am “Ballermann” in Folge von Partys ohne Maske und Sicherheitsabstand wacht die Polizei der spanischen Urlaubsinsel nun über die Einhaltung. Am Donnerstagmittag herrschte im betroffenen Herzstück der vor allem bei deutschen Touristen beliebten Feiermeile an der “Bier-” und “Schinkenstraße” gähnende Leere. Neben Polizisten waren dort nur wenige Menschen zu sehen. Alle Lokale, die normalerweise oft schon mittags voll sind, waren zu. Das galt auch für die vom Dekret der Regionalregierung ebenfalls betroffene Party-Straße Punta Ballena in der Briten-Hochburg Magaluf westlich der Insel-Hauptstadt Palma.

Die Anordnung war am Mittwoch in Kraft getreten und gilt zunächst für zwei Monate. Der balearische Tourismusminister Iago Negueruela erklärte, sowohl eine Verkürzung als auch eine Verlängerung der Zwangsschließungen seien je nach Verhalten der Menschen nicht auszuschließen. Seine Aussagen über die sogenannten “Sauftouristen” waren am Donnerstag auf den Titelseiten vieler Regionalblätter zu sehen: “Wir wollen diese Touristen nicht. Sie sollen nicht kommen.”

Das Verhalten einiger weniger Urlauber und Lokalbesitzer dürfe nicht die riesigen Anstrengungen der Menschen auf den Balearen im Kampf gegen die Pandemie aufs Spiel setzen, so der Minister. Er bezog sich auf Fotos und Videoaufnahmen, die gezeigt hatten, wie Hunderte – mutmaßlich Touristen aus Deutschland und Großbritannien – am Wochenende an der Playa de Palma sowie in Magaluf getrunken, getanzt und gefeiert hatten. Sie waren unterwegs, ohne Schutzmaske zu tragen und ohne den in ganz Spanien vorgeschriebenen Sicherheitsabstand von mindestens eineinhalb Metern einzuhalten.

Gesundheitsminister für lokale Beschränkungen nach Corona-Ausbruch

10.56 Uhr: Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern haben sich auf zielgenauere, lokale Beschränkungen in Regionen mit einem starkem Corona-Ausbruch verständigt. Lokale Ausreisesperren könnten dabei “ein geeignetes Mittel” sein, heißt es in einem Papier der Gesundheitsministerkonferenz vom Donnerstag, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Die Minister empfehlen den Regierungschefs der Länder, künftig kleinere örtliche Einheiten bei einem Ausbruch einzuschränken. “Die Abriegelung ganzer Bezirke zum Beispiel in Hamburg oder Berlin ist nicht möglich”, heißt es in dem Papier. Es dürfe bei solchen Maßnahmen keinen Automatismus geben: “Entscheidungen müssen vor Ort flexibel von den zuständigen Behörden getroffen werden.”

Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) hatte bereits zielgenauere Lösungen für Corona-Hotspots angeregt. Am Donnerstagvormittag waren dazu Beratungen zwischen Bund und Ländern geplant. Eine Reihe von Ministerpräsidenten hatte es vorher abgelehnt, Ausreiseverbote für ganze Landkreise auszusprechen.

Braun verteidigt Pläne für lokale Reisebeschränkungen

08.52 Uhr: Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) hat die Pläne für lokale Reisebeschränkungen verteidigt. Es gehe darum, nach Corona-Ausbrüchen “schneller, kleinräumiger, präziser” zu handeln, sagte Braun am Donnerstag im ZDF-“Morgenmagazin” vor neuerlichen Beratungen mit den Bundesländern. Es gehe nicht darum, ganze Landkreise mit Reisesperren zu belegen. Ziel könnten auch “Teile von Landkreisen sein oder Cluster” wie ein Betrieb oder eine Gemeinde.

Die Beschränkungen sollen sich “nur auf diesen Bereich beziehen”, wo es erforderlich sei, betonte Braun. Das sei die Erfahrung aus den Corona-Ausbrüchen in den vergangenen Wochen etwa im Landkreis Gütersloh, wo nach massenhaften Infektionsfällen beim Fleischkonzern Tönnies vorübergehend wieder ein Lockdown verhängt worden war.

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Braun und die Chefs der Staatskanzleien der 16 Bundesländer wollen sich am Donnertag erneut für Beratungen zusammenschalten. Dabei soll es Braun zufolge auch um den Umgang mit Urlaubsrückkehrern gehen. Es gehe um jene Regionen, die keine Corona-Hotspots seien, aber wo das Infektionsgeschehen deutlich größer sei als in Deutschland. Es müsse darüber gesprochen werden, dass auch in diesen Fällen durch vermehrtes Testen bei Reiserückkehrern dafür gesorgt werden könne, dass es nicht zu mehr Infektionen in Deutschland komme, sagte der Kanzleramtsminister.

Corona-Pandemie: Maas droht Party-Urlaubern mit neuen Beschränkungen

07.25 Uhr: Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat mit neuen Corona-Beschränkungen gedroht, sollten sich Urlauber wie zuletzt auf Mallorca wenig verantwortungsvoll verhalten. “Uns ist es gerade erst gelungen, in Europa die Grenzen wieder zu öffnen. Das dürfen wir jetzt nicht durch leichtsinniges Verhalten aufs Spiel setzen”, sagte Maas den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). “Sonst werden neue Beschränkungen unvermeidbar sein.”

Scharf kritisierte Maas die Party-Szenen auf Mallorca. “So ein Verhalten ist nicht nur gefährlich, sondern auch rücksichtslos gegenüber allen, die auch in Sicherheit ihren Urlaub verbringen möchten”, sagte der Minister. Viele Urlaubsregionen hätten “monatelang hart daran gearbeitet, dass Touristen jetzt wieder einreisen können”. Die Regelungen dienten dem Schutz aller.

Fast 68.000 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden in den USA

07.20 Uhr: Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in den USA hat einen weiteren Rekordwert erreicht: Binnen 24 Stunden wurden nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität vom Mittwochabend (Ortszeit) 67.632 neue Ansteckungsfälle registriert. Die Zahl der Corona-Toten sei um 795 auf mehr als 137.200 gestiegen. Erst am Samstag hatten die USA mit mehr als 66.500 Corona-Fällen einen Höchststand bei den täglich festgestellten Neuinfektionen verzeichnet.

In den USA breitet sich das neuartige Virus seit einigen Wochen wieder verstärkt aus. Betroffen sind vor allem Bundesstaaten im Süden und Westen. Insgesamt liegt die Zahl der erfassten Infektionsfälle im Land den Angaben der Johns-Hopkins-Universität zufolge inzwischen bei 3,49 Millionen. 

Die USA sind das mit Abstand am härtesten von der Pandemie betroffene Land der Welt. Dies gilt sowohl für die Infektions- als auch die Totenzahlen. Zuletzt waren immer neue Rekordstände bei den Ansteckungszahlen verzeichnet worden.

In Lateinamerika und der Karibik stieg die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit der Pandemie derweil auf mehr als 150.000. Nach einer AFP-Zählung verzeichnete die Region am Mittwoch offiziell 151.022 Todesopfer und 3,54 Millionen Infektionen. Damit steht die Region an zweiter Stelle hinter Europa, wo insgesamt 203.793 Menschen starben.

Am schwersten betroffen ist Brasilien mit mehr als 74.100 Corona-Toten – das entspricht fast der Hälfte aller Opfer in Lateinamerika. Experten glauben jedoch, dass sowohl die Zahl der Corona-Toten wie auch der Infizierten in Lateinamerika in Wirklichkeit deutlich höher ist.  

Tönnies schlachtet wieder

Donnerstag, 16. Juli, 6.42 Uhr: Nach vier Wochen Zwangspause hat Deutschlands größter Schlachtbetrieb Tönnies am Stammsitz in Rheda-Wiedenbrück am Donnerstag seine Produktion wieder hochgefahren. Am frühen Morgen wurden die ersten Schweine angeliefert. Nachdem rund 1400 Corona-Infizierte in der Tönnies-Belegschaft nachgewiesen worden waren, hatten die Behörden Mitte Juni die Produktion gestoppt.

Gouverneur von Oklahoma mit Coronavirus infiziert

22.27 Uhr: Der Gouverneur des US-Bundesstaates Oklahoma, in dem Präsident Donald Trump im Juni eine umstrittene Wahlkampfveranstaltung abgehalten hatte, hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. Trumps Parteifreund Kevin Stitt sagte am Mittwoch bei einer Online-Pressekonferenz, ein Covid-19-Test bei ihm sei positiv ausgefallen. Er habe sich umgehend in Quarantäne begeben und werde von zu Hause aus arbeiten. Der 47-jährige Republikaner ist der erste US-Gouverneur, bei dem eine Coronavirus-Infektion bekannt wird.

Stitt hatte am 20. Juni bei einer Wahlkampfveranstaltung Trumps in Tulsa in seinem Bundesstaat teilgenommen. Eine Gesichtsmaske trug der Gouverneur wie die meisten Teilnehmer nicht. Am Mittwoch sagte Stitt, es sei höchst unwahrscheinlich, dass er sich das Virus bei dem Trump-Besuch zugezogen habe. Dafür liege die Veranstaltung zu lange zurück.

Weitere Meldungen zum Coronavirus aus diesem News-Ticker finden Sie auf der nächsten Seite

 

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