Corona-Pandemie: Weiterer Minister von Bolsonaro infiziert – 417 Neuinfektionen

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Die Corona-Pandemie hält die Welt weiterhin in Atem: Mehr als 14 Millionen Menschen haben sich bisher mit dem neuartigen Coronavirus infiziert, 201.373 davon in Deutschland. Die USA melden beinahe täglich neue Rekordzahlen. Aktuelle Nachrichten zur Corona-Krise aus Deutschland, Europa und der Welt lesen Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

Corona-News aus Deutschland und der Welt – die Topmeldungen: +++ 417 Corona-Neuinfektionen in Deutschland, R-Wert sinkt weiter – zwei Bundesländer ohne neue Fälle (19.44 Uhr) +++ Corona-Impfstoff der Uni Oxford liefert gute Ergebnisse (16.43 Uhr) +++ 19 Erntehelfter infizieren sich auf Obsthof bei Bonn mit Coronavirus (15.16 Uhr) +++ Studie: Kinder ab 10 Jahren fast genauso ansteckend wie Erwachsene (07.41 Uhr)

Rekord: Indien meldet 40.000 Corona-Neuinfektionen an einem Tag

22.38 Uhr:  Die Corona-Krise nimmt auch im mit 1,38 Milliarden Einwohnern starken Indien besorgniserregende Ausmaße an. Allein 40.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus zählt der asiatische Mega-Staat am Montag. Das geht aus Zahlen von „Our World in Data“ hervor. Damit vervierfachte sich die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen gut vier Wochen.

Insgesamt sind in Indien nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität bereits 1,18 Millionen Menschen bestätigt mit Covid-19 infiziert, 27.497 Menschen starben nachweislich an den Folgen der Lungenerkrankung.

 

417 Corona-Neuinfektionen in Deutschland, R-Wert sinkt weiter – zwei Bundesländer ohne neue Fälle

19.44 Uhr: Die Zahl der registrierten Infektionen in Deutschland liegt Stand Montagabend bei 202.017. Im Vergleich zum Vortag gibt es 417 neue Fälle. Drei Todesfälle kamen in den vergangenen 24 Stunden dazu.  Die Zahl der aktiven Fälle liegt derzeit bei 5156 – das sind 14 mehr als am Vortag. Mit Brandenburg und dem Saarland blieben zwei Bundesländer ohne neue Covid-19-Fälle.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen mit Datenstand 20.7., 0.00 Uhr, in Deutschland bei 1,15 (Vortag: 1,25). Das bedeutet, dass 100 Infizierte im Mittel 115 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 202.017, 9061 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 36.502 (1838 Todesfälle)
  • Bayern: 49.785 (2614 Todesfälle)
  • Berlin: 8801 (221 Todesfälle)
  • Brandenburg: 3510 (173 Todesfälle)
  • Bremen: 1720 (55 Todesfälle)
  • Hamburg: 5240 (231 Todesfälle)
  • Hessen: 11.409 (514 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 809 (20 Todesfälle)
  • Niedersachsen: 14.001 (647 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 46.075 (1713 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 7318 (238 Todesfälle)
  • Saarland: 2800 (174 Todesfälle)
  • Sachsen: 5496 (224 Todesfälle)
  • Sachsen-Anhalt: 1958 (62 Todesfälle)
  • Schleswig-Holstein: 3271 (155 Todesfälle)
  • Thüringen: 3322 (182 Todesfälle)

Gesamt (Stand 20.07.2020, 19.39 Uhr): 202.017 (9061 Todesfälle)

Vortag (Stand 19.07.2020, 21.38 Uhr): 201.600 (9058 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 187.800.

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl: 1,15 (Stand 20.07.20)

Trump will wieder Pressekonferenzen zum Coronavirus abhalten

19.28 Uhr: US-Präsident Donald Trump nimmt nach mehrmonatiger Pause seine Coronavirus-Pressekonferenzen wieder auf. Dies sei ein “sehr guter Weg”, positive Nachrichten an die Öffentlichkeit zu bringen, sagte Trump am Montag vor Journalisten. Das erste Briefing soll voraussichtlich am Dienstag stattfinden.

Trump hatte im Frühjahr nahezu tägliche Unterrichtungen abgehalten, die eigentlich über Neuigkeiten zur Pandemie und den Kampf gegen das Coronavirus informieren sollten. Neben Trump traten dabei immer wieder Regierungsexperten wie der angesehene Virologe Anthony Fauci oder die Medizinerin Deborah Birx auf, die die Arbeit der Corona-Expertengruppe koordiniert.

Kritiker warfen Trump allerdings vor, bei den Pressekonferenzen immer wieder falsche oder irreführende Aussagen zu verbreiten und die Termine als Ersatz für Wahlkampfveranstaltungen zu missbrauchen. Nicht nur lobte der Präsident seine eigene Arbeit stets in höchsten Tönen; er griff auch regelmäßig politische Gegner und anwesende Journalisten an. Ende April wurden die täglichen Briefings mit Trump dann ausgesetzt.

Brasilien: Weiterer Minister der Regierung Bolsonaro mit Coronavirus infiziert

18.44 Uhr: Nach dem brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro hat sich nach eigener Aussage auch der Sozialminister mit dem Coronavirus infiziert. “Donnerstagabend begann ich Symptome zu spüren, die auf Covid zurückzuführen sein könnten”, schrieb Onyx Lorenzoni am Montag auf Twitter. “Am Freitag habe ich Tests gemacht und heute das Ergebnis bekommen: Covid-19 wurde festgestellt.”

Er ist – nach General Augusto Heleno, Chef des Kabinetts für institutionelle Sicherheit, und Energieminister Bento Albuquerque – der dritte Minister mit Corona in der Regierung des rechten Bolsonaro, der vor zwei Wochen positiv getestet worden war.

Brasilien, ein Staat mit 210 Millionen Einwohnern, ist neben den USA derzeit einer der Brennpunkte der Corona-Pandemie. Das größte Land Lateinamerikas durchbrach vergangene Woche die Marke von zwei Millionen bestätigten Infektionen. Täglich melden die Behörden rund 1000 Todesfälle. Inzwischen sind Gesundheitsversorgung und Bestattungswesen auch in Städten im Landesinneren an ihre Grenzen geraten.

Trotz Quarantäne trifft Bolsonaro Fans und nimmt vor laufenden Kameras die Maske ab

Leichte Nebenwirkungen, zwei Immunantworten: Corona-Impfstoff der Uni Oxford liefert gute Ergebnisse

16.43 Uhr: Ein britischer Impfstoff gegen das Coronavirus scheint einer Studie zufolge sicher zu sein und das Immunsystem anzuregen. Das Mittel der Universität Oxford und des britischen Pharmaunternehmens AstraZeneca löst gleich zwei Antworten des Immunsystems aus: Es fördere sowohl die Bildung von spezifischen Antikörpern als auch von T-Zellen – beide sind für die Immunabwehr wichtig.

Über die Ergebnisse berichtete am Montag die britische Medizin-Zeitschrift “The Lancet”. Die ersten Versuche mit 1077 gesunden Personen wurden als vielversprechend eingestuft. In der ersten Runde wurden bei etwa 90 Prozent der Probanden Antikörper nachgewiesen worden. Allerdings sei noch unklar, ob der Impfstoff ausreichend Schutz biete, berichteten Experten. Um diese Frage zu klären, haben bereits in Brasilien weitere Tests mit mehreren Tausend Freiwilligen begonnen. Der Impfstoff löste den Wissenschaftlern zufolge Nebenwirkungen wie Erschöpfung und Kopfschmerzen aus, aber nichts Ernstes.

Jüngst sagte einer der beteiligten Forscher, der Impfstoff könne “bestenfalls” im Oktober bereitgestellt werden. Großbritannien hat bereits 100 Millionen Impfstoffdosen geordert.

International gibt es ein Rennen von Wissenschaftlern und Pharmaunternehmen um einen Corona-Impfstoff. Das Mittel aus Oxford zählt zu den aussichtsreichen Kandidaten. Derzeit werden laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) mehr als 20 Vakzine in klinischen Studien an Menschen getestet.

19 Erntehelfter infizieren sich auf Obsthof bei Bonn mit Coronavirus

15.16 Uhr: Auf einem Obsthof in Swisttal bei Bonn haben sich 19 Erntehelfer mit Corona infiziert. Am Donnerstagabend war das Virus bei einer Mitarbeiterin des Betriebs festgestellt worden. Daraufhin seien am Samstag alle 323 Mitarbeiter getestet worden, sagte die Kreisdirektorin des Rhein-Sieg-Kreises, Svenja Udelhoven, am Montag in einer Pressekonferenz. Bei 19 von ihnen sei dieser Test positiv ausgefallen. Sie hätten aber bisher keine Krankheitssymptome. Alle Mitarbeiter stünden nun unter Quarantäne.

Die Erntehelfer stammen den Angaben zufolge überwiegend aus Rumänien, aber auch aus anderen Ländern und zu einem geringen Anteil auch aus Deutschland. Die Unterbringung der Helfer wurde als gut beschrieben, es gebe keine Sammelunterkünfte, vielmehr seien die Arbeiter jeweils zu zweit in Containern untergebracht, sagte der Leiter des Kreisgesundheitsamtes, Rainer Meilicke. Die Erdbeeren auf dem Hof können nun erst einmal nicht mehr gepflückt werden.

Entwarnung nach Corona-Ausbruch auf Gemüsehof – nur 11 von 148 Tests positiv

13.07 Uhr: Nach einem Corona-Ausbruch auf einem Gemüsehof im Kreis Borken haben die Behörden Entwarnung gegeben. Die letzten der am vergangenen Donnerstag entnommenen 148 Abstriche waren am Montag ausgewertet und laut Mitteilung des Kreises insgesamt 11 positiv. Den Angaben zufolge arbeiten auf dem Hof vorwiegend rumänische Beschäftigte, die auch auf dem Betriebsgelände wohnen.

Der Kreis hatte für die Mitarbeiter Kontaktbeschränkungen erlassen und das Verlassen des Hofes untersagt. Eine erneute Testung der gesamten Belegschaft sei geplant. Nach Aussage von Landrat Kai Zwicker bestand keine Gefährdung der Bevölkerung im Kreis Borken.

“Die zuständigen Behörden – Gesundheitsamt, Stadt Borken, Amt für Arbeitsschutz – und der Betriebsinhaber arbeiten eng bei der Durchführung der bereits angeordneten Schutzmaßnahmen zusammen”, versicherte Zwicker. Zuvor hatte der WDR über die Zahl der Infizierten berichtet.

Keine Ermittlungen nach Dutzenden Corona-Todesfällen in Würzburger Seniorenheimen

13.01 Uhr: Die Serie von Todesfällen im Zusammenhang mit dem Coronavirus in zwei Würzburger Seniorenheimen ist nach Ansicht der Staatsanwaltschaft nicht auf Personalfehler zurückzuführen. “Konkrete Vorwürfe können weder einzelnen Personen noch der Heimleitung gemacht werden”, teilte Oberstaatsanwalt Thorsten Seebach am Montag mit. “Teilweise traten durch die Vielzahl der Fälle und einen Mangel an Pflegepersonal Engpässe auf, die jedoch niemandem konkret angelastet werden können.” Es gebe keine Anhaltspunkte für strafrechtlich relevantes Verhalten. “Erhebliche Hygienemängel, die den Ausbruch der Erkrankungen begünstigten, wurden nicht festgestellt.” Daher seien über die Vorermittlungen hinaus keine weiteren Ermittlungen nötig.

Als möglicher Anfangsverdacht war fahrlässige Tötung oder fahrlässige Körperverletzung in Betracht gekommen. In der Senioreneinrichtung St. Nikolaus in Trägerschaft der Bürgerspitalstiftung sind bislang 26 mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infizierte Bewohner gestorben. In einem Heim der Arbeiterwohlfahrt (Awo), dem Hans-Sponsel-Haus, starben 19 der etwa 100 Bewohner nach einer Infektion, wie eine Sprecherin des Landratsamtes sagte.

Corona-Pandemie in Großbritannien: Auch London sichert sich Impfdosen

11.47 Uhr: Die britische Regierung hat sich Zugang zu 90 Millionen potenziellen Impfstoffdosen im Kampf gegen das Coronavirus gesichert. So schlossen das Mainzer Unternehmen Biontech und der US-Konzern Pfizer mit Großbritannien eine erste Liefervereinbarung zu einem in der Entwicklung befindlichen Vakzin. Vorbehaltlich einer behördlichen Genehmigung oder Zulassung sollen – voraussichtlich noch 2020 und 2021 – 30 Millionen Dosen des Impfstoffkandidaten «BNT 162» geliefert werden, wie die Unternehmen am Montag berichteten.

Weitere 60 Millionen Dosen habe sich Großbritannien von dem Unternehmen Valneva gesichert, teilte der britische Wirtschaftsminister Alok Sharma am Montag in London mit. Das Unternehmen mit Sitz in Frankreich hat auch eine Produktionsstätte in Schottland. Es arbeitet an einem Vakzin mit inaktiven Coronaviren. Bereits zuvor hatte sich Großbritannien 100 Millionen Dosen eines Impfstoffes gesichert, an dem Forscher im britischen Oxford arbeiten.

Mehr als 150 Impfstoffe gegen das Coronavirus werden derzeit getestet, davon mehr als 20 am Menschen. Großbritannien ist das am schlimmsten von der Pandemie betroffene Land in Europa.

Corona-Pandemie: Frankreich verschärft Maskenpflicht

09.56 Uhr: In Frankreich gilt im Kampf gegen das Coronavirus seit Montag eine verschärfte Maskenpflicht. In öffentlichen geschlossenen Räumen muss dort nun verbindlich eine Schutzmaske getragen werden. Die neuen Regeln gelten unter anderem für Geschäfte, Banken, Markthallen, aber auch in Kinos, Museen und Sehenswürdigkeiten, wie Frankreichs Gesundheitsminister Olivier Véran im Nachrichtensender Franceinfo erklärte. Auch in Fitnessstudios und Orten der Religionsausübung muss eine Maske getragen werden. Damit solle der Schutz der Menschen vor dem Coronavirus gestärkt werden, erklärte Véran. Bisher konnten Betreiber selbst entscheiden, ob Kunden und Besucher eine Maske tragen müssen. Bei der Nichteinhaltung der Maskenpflicht droht nun ein Bußgeld von 135 Euro.

In öffentlichen Verkehrsmitteln gilt in Frankreich landesweit bereits seit Mai eine Maskenpflicht. Auch viele Sehenswürdigkeiten wie der Eiffelturm oder der Louvre in Paris konnten nur mit Maske besucht werden. Staatspräsident Emmanuel Macron hatte die Regelverschärfung in der vergangenen Woche in einem TV-Interview persönlich angekündigt. In Frankreich wird – wie auch in anderen Ländern – eine zweite Welle der Covid-19-Pandemie befürchtet. Behörden in Frankreich warnten bereits vor einem Anstieg der Corona-Fälle – wenn auch auf niedrigem Niveau. Frankreich ist von der Corona-Krise mit mehr als 30 000 Toten hart getroffen geworden.

TOP-NEWS: Studie aus Südkorea: Kinder ab 10 Jahren fast genauso ansteckend wie Erwachsene

07.41 Uhr: Für einen “weitestgehend normalen” Schulbetrieb sprach sich Kanzleramtsminister Helge Braun im Interview mit der “Bild am Sonntag” aus. Konkret sagte er dem Blatt: “Wir müssen dafür sorgen, dass der Schulbetrieb nach den Sommerferien in ganz Deutschland weitestgehend normal läuft.” Das könnte einer neuen Studie aus Südkorea zufolge jedoch problematischer werden als gedacht.

Denn die Ergebnisse der Untersuchung weisen darauf hin, dass Kinder und Jugendliche das Coronavirus ähnlich stark verbreiten wie Erwachsene. Lediglich Kinder, die jünger als zehn Jahre sind, geben das Virus den Forschungsresultaten zufolge nur in Ausnahmefällen weiter. Die Studie wurde im US Centers for Disease Control sowie im Prevention journal Emerging Infectious Diseases veröffentlicht, insgesamt werteten die Forscher 59.073 Kontakte von 5.706 Sars-CoV-2-Infizierten aus.

Unter den Erstinfizierten befanden sich 153 Heranwachsende, die zu rund 700 Personen Kontakt hatten. Laut der Analyse steckten Kinder unter zehn Jahren zu Hause 5,3 Prozent ihrer Mitmenschen an, bei älteren Kindern war der Anteil mit 18,6 Prozent deutlich höher. “Das ist eine von vielen Studien”, sagte Dr. Ashish Jha, der Leiter des Harvard Global Health Institute dem Sender “CNN”. Sie würde jedoch die allgemeine Wahrnehmung, dass jüngere Kinder das Coronavirus weniger stark verbreiteten als ältere, noch einmal untermauern.

TOP-NEWS: Deutscher Impfstoff-Hersteller schließt erste Liefervereinbarung – mit Großbritannien

07.12 Uhr: Das Mainzer Unternehmen Biontech und der US-Konzern Pfizer haben mit Großbritannien eine erste Liefervereinbarung zu einem möglichen, gerade in der Entwicklung befindlichen Corona-Impfstoff geschlossen. Vorbehaltlich einer behördlichen Genehmigung oder Zulassung sollen 30 Millionen Dosen des Impfstoffkandidaten “BNT 162” geliefert werden, voraussichtlich in den Jahren 2020 und 2021, wie die Unternehmen am Montag mitteilten. Finanzielle Details wurden nicht bekannt. “Wir befinden uns in fortgeschrittenen Gesprächen mit verschiedenen anderen Regierungen und hoffen, bald weitere Liefervereinbarungen bekanntgeben zu können”, sagte Biontech-Mitgründer und -chef Ugur Sahin nach der Mitteilung.

Zu insgesamt vier RNA-Impfstoffkandidaten von Biontech und Pfizer laufen derzeit in den USA und in Deutschland Studien der Phase I und II. Für zwei dieser Kandidaten genehmigte die US-Arzneimittelbehörde FDA kürzlich ein beschleunigtes Zulassungsverfahren.

Erste Ergebnisse der bisherigen Studien in den USA haben Biontech und Pfizer schon offengelegt und nannten sie “ermutigend”, auch mehrere Experten hatten von positiven Ergebnissen gesprochen. Probanden – insgesamt waren es 45 gesunde Menschen im Alter von 18 bis 55 Jahren – hatten Antikörper gegen den Erreger Sars-CoV-2 entwickelt. Unklar ist aber noch, ob diese Antikörper tatsächlich vor einer Infektion schützen. Das sollen Tests mit bis zu 30.000 Probanden zeigen.

Nun teilten die Unternehmen mit, noch diesen Monat könnte es mit den weiteren Studien der Phasen IIb und III mit einem Hauptkandidaten für den Impfstoff losgehen. Wenn auch dies erfolgreich laufe, könne im Oktober das Zulassungsverfahren beantragt werden. Zu den Tests in Deutschland stehen erste Ergebnisse noch aus, sie werden noch im Juli erwartet.

Corona-Pandemie: Ticket-Rückerstattung bei Lufthansa dauert noch bis zu sechs Wochen

06.19 Uhr: Die Lufthansa will die Erstattung von Tickets für ausgefallene Flüge beschleunigen. “Innerhalb der nächsten zehn bis 14 Tage wollen wir die automatisierten Prozesse wieder einschalten. Dann werden große dreistellige Millionenbeträge im Monat ausgezahlt”, sagte Lufthansa-Vorstand Harry Hohmeister der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” (Montagsausgabe). Dennoch werde es noch vier bis sechs Wochen dauern, um alle Erstattungen für wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagte Flüge bis Ende Juni abzuarbeiten.

Insgesamt seien bei dem Konzern mehr als zwei Millionen Erstattungsanfragen eingegangen, sagte Hohmeister. Die Zahl sei durch die Einführung eines neuen Flugplans nochmal gestiegen. “Zum 29. Juni haben wir unsere größte Flugplanänderung aller Zeiten durchgeführt – mit 250.000 Änderungen bis Ende Oktober.” Dadurch entstehe ein neues Erstattungsvolumen von 1,2 Milliarden Euro.” Bis heute seien bereits etwa 1,4 Milliarden Euro ausgezahlt worden.

Die Lufthansa war durch die Pandemie in Schieflage geraten und erhält nun Milliardenhilfen vom Staat.

Erneut mehr 60.000 neue Coronavirus-Infektionen in den USA

05.44 Uhr: In den USA hat die Zahl der verzeichneten Neuinfektionen mit dem Coronavirus am sechsten Tag in Folge bei mehr als 60.000 gelegen. Wie aus einer Zählung der Johns-Hopkins-Universität vom Sonntagabend (Ortszeit) hervorging, wurden binnen 24 Stunden weitere 63.872 Ansteckungsfälle registriert. Die Gesamtzahl der Infektionen im Land nahm damit auf rund 3,762 Millionen zu.

TOP-NEWS: WHO-Chefforscherin hält breite Corona-Impfung Mitte 2021 für möglich

05.11 Uhr: Eine breit angelegte Corona-Impfung könnte nach Meinung der Chefwissenschaftlerin der Weltgesundheitsorganisation WHO Mitte 2021 erfolgen. “Im Moment sind mehr als 20 Impfstoffkandidaten in klinischen Studien”, sagte Soumya Swaminathan in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur. “Deshalb sind wir zuversichtlich, dass ein paar von ihnen funktionieren werden.” Anfang 2021 könnten erste Ergebnisse vorliegen. Nach der Massenproduktion der Impfstoffe könnte es daraufhin Mitte 2021 einen Impfstoff geben, der auf breiter Basis eingesetzt wird.

“Natürlich lässt sich das nicht vorhersagen”, betonte Swaminathan. Sie hat jedoch große Hoffnungen: “Wenn wir annehmen, dass es eine zehnprozentige Chance für jeden der Impfstoff-Kandidaten gibt, erfolgreich zu sein, bedeutet das immer noch, dass ein oder zwei Impfstoffe erfolgreich sein könnten – vielleicht sogar mehr.”

Golf-Legende Nicklaus war mit Coronavirus infiziert

Montag, 20. Juli, 01.50 Uhr: US-Golf-Legende Jack Nicklaus war schon früh mit dem Coronavirus infiziert. “Mitte März haben Barbara und ich beide das Virus gehabt. Barbara war ohne Symptome, ich hatte Halsschmerzen und Husten. Nicht lange, da waren wir beide sehr glücklich”, berichtete der 80-Jährige am Sonntag am Rande seines Memorial Tournaments in Dublin/Ohio von sich und seiner Ehefrau. Sie seien beide etwa einen Monat zu Hause geblieben. Nicklaus ist mit 18 Major-Siegen der bis dato erfolgreichste Golfer der Geschichte.

Corona-Pandemie in Deutschland: Zahl der Infektionen jetzt bei 201.600 – R-Wert sinkt

21.58 Uhr: Die Zahl der registrierten Infektionen in Deutschland liegt Stand Sonntagabend bei 201.600. Im Vergleich zum Vortag gibt es 227 neue Fälle. Todesfälle kamen in den vergangenen 24 Stunden nicht dazu.  Allerdings haben die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt am Sonntag keine neuen Zahlen gemeldet. Die Zahl der aktiven Fälle liegt derzeit bei 5142.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen mit Datenstand 19.7., 0.00 Uhr, in Deutschland bei 1,25 (Vortag: 1,42). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Zudem gibt das RKI ein sogenanntes Sieben-Tage-R an. Es bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Nach RKI-Schätzungen lag dieser Wert mit Datenstand 19.7., 0.00 Uhr, bei 1,22 (Vortag: 1,34). Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen.

Weitere Meldungen zum Coronavirus aus diesem News-Ticker finden Sie auf der nächsten Seite.

 

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