Corona-Ticker: ″Größte Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg″ | Aktuell Welt | DW

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Alle Zeiten in MEZ

Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht in der Bekämpfung des neuartigen Coronavirus eine Aufgabe von historischem Ausmaß. In einer Fernsehansprache appelliert sie an Vernunft und Disziplin der Bürger. Die Lage sei ernst, so Merkel. Sie wisse, wie hart die Schließungen etwa von Veranstaltungsräumen, Schulen, Kitas und Spielplätzen sei. “Es sind Einschränkungen, wie es sie in der Bundesrepublik noch nie gab.” Dennoch müssten die Vorschriften befolgt werden, betonte Merkel.

“Ich appelliere an Sie: Halten Sie sich an die Regeln, die nun für die nächste Zeit gelten. Wir werden als Regierung stets neu prüfen, was sich wieder korrigieren lässt, aber auch: was womöglich noch nötig ist.” Seit dem Zweiten Weltkrieg habe es keine entsprechende Herausforderung mehr gegeben.

19.45 Uhr – Am zweiten Tag der Ausgangssperre in Frankreich ist die Zahl der Corona-Toten um 89 auf 264 gestiegen. Das sind im Vergleich zum Vortag fast 51 Prozent mehr. Auch die Infektionsfälle nahmen binnen 24 Stunden zu – um 18 Prozent. Mehr als 900 Patienten befänden sich zudem in einem ernsten Zustand und bräuchten lebenserhaltende Maßnahmen, so der Direktor der Gesundheitsbehörde, Jerome Salomon.

19.39 UhrDeutschland weitet die bereits an den Landesgrenzen zu fünf Nachbarländern geltenden Einreisebeschränkungen auch auf den Luft- und Schiffsverkehr aus. Wie das Bundesinnenministerium mitteilt, dürfen ab sofort nur noch Deutsche oder Reisende mit “einem dringenden Reisegrund” per Flugzeug oder Schiff aus Österreich, Spanien, Italien, der Schweiz, Luxemburg und Dänemark nach Deutschland kommen. Wer aus einem EU-Staat kommt, darf nur noch auf einem deutschen Flughafen landen, wenn er von dort aus weiter in sein Heimatland reist.

Deutschland Rostock | Fähre Scandlines nach Dänemark (picture-alliance/dpa/B. Wüstneck)

Fähre nach Gedser im Hafen von Rostock

19.23 UhrGroßbritannien setzt jetzt doch auf Schulschließungen. Die Regelung tritt landesweit am Freitagnachmittag in Kraft. Die Maßnahme gelte für unbestimmte Zeit, teilte Bildungsminister Gavin Williamson mit. Premierminister Boris Johnson hatte am Montag noch erklärt, auf Schulschließungen verzichten zu wollen. Britische Supermärkte kündigten an, ab Donnerstag eigene Öffnungszeiten nur für Ältere, Schwangere und Gebrechliche anzubieten. Zudem sollen Hamsterkäufe unterbunden werden.

18.16 Uhr – Chiles Präsident Sebastian Piñera hat für 90 Tage den Ausnahmezustand über das südamerikanische Land verhängt. Damit können die Behörden unter anderem Versammlungen verbieten, Lebensmittelreserven anlegen, die Bewegungsfreiheit der Bürger einschränken und Ausgangssperren verhängen. Die Streitkräfte sollen in bestimmten Gegenden die Polizei unterstützen und auch im Gesundheitsbereich helfen. Militärs übernehmen die Kontrolle der öffentlichen Sicherheit in den verschiedenen chilenischen Regionen.

18.14 Uhr – Innerhalb von 24 Stunden sind in Italien weitere 475 Patienten an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben – ein Anstieg um 19 Prozent. Seit Beginn der Viruskrise im vergangenen Dezember ist dies die höchste Zahl an Todesfällen in einem Land an nur einem Tag. Die Zahl der Infektionen erhöhte sich in Italien auf mehr als 35.700. Insgesamt starben nach offiziellen Angaben bislang 2978 Menschen in dem südeuropäischen Land an COVID-19. Damit machen die Todesfälle in Italien mehr als die Hälfte aller Corona-Toten außerhalb Chinas aus.




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