Corona-Ticker: ″Wir haben einen exponentiellen Verlauf der Epidemie″ | Aktuell Welt | DW

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Alle Zeiten in MEZ

14.46 Uhr – Die Grenze zwischen den USA und Kanada wird für den nicht notwendigen Verkehr gesperrt. Wie US-Präsident Donald Trump twitterte, solle der Handel dadurch nicht beeinträchtigt werden.

14.21 Uhr – Der Eurovision Song Contest in Rotterdam ist abgesagt. Man habe in den vergangenen Wochen verschiedene Alternativen geprüft, wie der Pop-Wettbewerb doch noch über die Bühne gehen könne, so die Europäische Rundfunk Union (EBU). Aber die verschiedenen Einschränkungen in den Niederlanden und Europa hätten zu der Entscheidung geführt, das Live-Event nicht wie geplant stattfinden zu lassen.

13.40 UhrDeutschland nimmt vorerst keine Flüchtlinge mehr auf. Wie das Bundesinnenministerium bestätigte, stellt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) die entsprechenden Programme vorübergehend ein. Faktisch seien die Aufnahmeverfahren aus humanitären Gründen wegen verschiedener Reisebeschränkungen und operativer Einschränkungen auch seitens wichtiger Partner bereits seit vergangenem Freitag zum Erliegen gekommen, sagte ein Ministeriumssprecher.

13.05 Uhr – Auch der Sportwagenhersteller Porsche stoppt die Produktion. Ab Samstag bleiben das Stammwerk Zuffenhausen und der Produktionsstandort Leipzig für zwei Wochen geschlossen, teilte das Unternehmen mit. Neben dem Schutz der Belegschaft ließen auch Engpässe bei globalen Lieferketten eine geordnete Produktion derzeit nicht mehr zu.

13.04 UhrÖsterreichs Bundesregierung hat ein Hilfspaket in Höhe von 38 Milliarden Euro angekündigt, um der Wirtschaft durch die Corona-Krise zu helfen. Bundeskanzler Sebastian Kurz sagte, damit solle vor allem verhindert werden, dass es nun zu einer massiven Arbeitslosigkeit komme. Das Paket bestehe aus Krediten, Garantien, Steuerherabsetzungen und Steuerstundungen, so Kurz.

Österreich Wien Bundeskanzler Sebastian Kurz (Reuters/G. Hochmuth)

Österreichs Bundeskanzler Kurz

12.44 Uhr –  In Spanien steigt die Zahl der Coronavirus-Infektionen weiter stark an: Binnen eines Tages wurden mehr als 2500 neue Infektionen registriert. Die Zahl aller Infektionsfälle liegt nun bei mehr als 13.700. An der Lungenkrankheit COVID-19 starben bereits 598 Menschen. 

12.29 Uhr – In Belgien ist eine Ausgangssperre in Kraft getreten. Die Bürger dürfen nur noch für unverzichtbare Aktivitäten wie Arztbesuche und Lebensmitteleinkäufe ihre Häuser verlassen und müssen dabei einen Mindestabstand zueinander halten. Wegen der Vorgaben bildeten sich vor vielen Supermärkten lange Schlangen. Öffentliche Verkehrsmittel verkehren weiterhin. Der Weg zur Arbeit bleibt erlaubt, allerdings nur wenn ein Arbeiten von zu Hause aus nicht möglich ist. Auch sportliche Aktivitäten an der frischen Luft sind weiterhin erlaubt.

12.16 Uhr – Mit einem Nothilfeprogramm in Höhe von 500 Millionen Euro will Schleswig-Holstein wirtschaftliche Folgen der Coronakrise abfedern. Der Landtag beschloss einstimmig einen Nachtragshaushalt für 2020 mit entsprechenden Kreditermächtigungen. Ministerpräsident Daniel Günther hatte zuvor in einer Regierungserklärung um Verständnis für die notwendigen drastischen Maßnahmen gebeten. 

11.57 Uhr –  Der Iran meldet den größten Anstieg der Todesfälle durch das Coronavirus innerhalb eines Tages überhaupt. Die Zahl erhöhte sich seit Dienstag um 147 auf 1.135. Mehr als 17.300 Menschen sind laut dem Gesundheitsministerium in Teheran infiziert. 

11.39 Uhr –  Zum Schutz vor möglicher Ansteckung mit dem Coronavirus in Supermärkten fordert Bayerns Ministerpräsident Markus Söder die Sicherstellung von Mindestabständen zwischen den Kunden. Er verwies auf Dänemark, wo Klebeetiketten auf dem Boden dabei helfen sollen, dass Kunden an den Kassen ausreichend Abstand zueinander halten. Eine derartige Lösung sei wichtig, sagte Söder bei einem Besuch eines REWE-Logistikzentrums in Eitting bei München. 

Coronavirus - Bayern - Söder im Rewe-Lager (picture-alliance/dpa/P. Kneffel)

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder im Gespräch mit dem REWE-Logistikleiter für die Region Süd, Gustav König

11.17 Uhr –  Gut ein Drittel aller deutschen Hersteller von Medizinprodukten haben einer Umfrage zufolge Probleme, den Bedarf von medizinischer Schutzausrüstung und Desinfektionsmitteln für die eigenen Produktionsstätten sicherzustellen. Knapp 60 Prozent der Unternehmen haben zudem Probleme mit ihren Zulieferbetrieben, wie eine Blitzumfrage des Bundesverbandes Medizintechnologie zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie ergab.  

10.45 Uhr – Russland schließt seine Schulen. Die Schüler werden vom kommenden Montag an drei Wochen lang in die verlängerten Frühlingsferien geschickt, erklärte Bildungsminister Sergej Krawzow. Sie könnten das Lernen durch einen kostenlosen Zugang zu Lernmaterialien im Internet zuhause fortsetzen. In Russland gehen mehr als 16 Millionen Kinder und Jugendliche zur Schule. Bislang sind dort nach offiziellen Angaben mehr als 110 Corona-Fälle registriert.  

10.30 Uhr  Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich am Mittwochabend mit einer Fernsehansprache an die Bevölkerung wenden. Das teilte ein Regierungssprecher in Berlin mit. Er betonte, es gehe nicht um die Verkündung neuer Maßnahmen, sondern um einen Aufruf zur Beteiligung an den bestehenden Schutzmaßnahmen.

10.08 Uhr – Das Robert-Koch-Institut (RKI) rechnet mit einer schnellen Ausweitung der Epidemie. “Wir haben einen exponentiellen Verlauf der Epidemie. Wir sind am Anfang einer Epidemie, die noch viele Wochen und Monate unterwegs sein wird”, sagt RKI-Chef Lothar Wieler. Mit Stand Mitternacht verzeichnet das Institut 8198 Infizierte in Deutschland, über 1000 mehr als zuvor gemeldet. Die Zahl der Toten sei bei zwölf geblieben. Angesicht der stark wachsenden Zahl von Infektionsfällen appellierte Wieler, die Hygiene- und andere Behörden-Vorgaben strikt einzuhalten. Wenn es nicht gelinge, die Infektionsfälle zu reduzieren, könne es in zwei oder drei Monaten bis zu zehn Millionen Infizierte in Deutschland geben, sagte er.

Das Foto vom Mai 2019 zeigt die BMW-i8-Produktion in Leipzig. Auch hier ist nun für vier Wochen Schluss. (Foto: picture-alliance/dpa/J. Woitas)

Das Foto vom Mai 2019 zeigt die BMW-i8-Produktion in Leipzig. Auch hier ist nun für vier Wochen Schluss.

10.02 Uhr – BMW stoppt wegen wegen der Ausbreitung des Coronavirus seine Autoproduktion in Europa für vier Wochen. Vorstandschef Oliver Zipse sagte in München: “Ab heute fahren wir unsere europäischen Automobilwerke und das Werk Rosslyn in Südafrika herunter. Die Produktionsunterbrechung wird voraussichtlich bis zum 19. April eingeplant.”




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