Corona-Ticker: Restaurants sollen früh schließen | Aktuell Welt | DW

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Alle Zeiten in MEZ

15.05 – In Berlin hat das neue Corona-Krisenkabinett unter Leitung von Kanzlerin Angela Merkel getagt, um weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Virus zu beschließen. Danach schlägt die Bundesregierung vor, eine Vielzahl von Geschäften zu schließen. Supermärkte und andere Läden, die zur Versorgung der Menschen dienen, sollen allerdings offen bleiben. Wie die “Bild”-Zeitung darüber hinaus berichtet, sollen soziale Kontakte auf ein Minimum reduziert werden. Restaurants sollen frühestens ab 06.00 Uhr öffnen und spätestens um 18.00 Uhr schließen. Umgesetzt werden müssen die Empfehlungen aber von den Bundesländern.

Vor 15.00 Uhr

14.20 Uhr – Die Bundesregierung erwägt ein Landeverbot für Flüge aus den Risikogebieten Iran und China an deutschen Flughäfen. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer ist in Kontakt mit den zuständigen Behörden. Wie die “Bild”-Zeitung berichtet, arbeitet Scheuer mit Hochdruck an einer Lösung, um Flüge aus Iran und China sofort zu unterbinden.

14.00 Uhr Die zur Lufthansa gehörende Austrian Airlines und die Ryanair-Tochter Laudamotion stellen ihren regulären Flugbetrieb ein. Austrian will die Flüge ab Donnerstag aussetzen. Der vorerst letzte Flug soll am 19. März in den Morgenstunden aus Chicago kommend  in Wien landen, wie die Fluglinie mitteilte. Bis dahin werde der Flugbetrieb zurückgefahren, um möglichst alle Passagiere, Crews und Flugzeuge nach Hause zu holen. Die zur irischen Billigfluglinie Ryanair gehörende Laudamotion stellt ihren Flugbetrieb ab sofort ein. Bei der deutschen Lufthansa soll nur noch jeder zehnte geplante Fernflug stattfinden und ungefähr jede fünfte Nah- und Mittelstreckenverbindung. 

Vor 14.00 Uhr

13.10 UhrTansania vermeldet seinen ersten Corona-Fall. In Ostafrika sind außerdem bereits Ruanda und Kenia betroffen.

13.08 Uhr – Die internationale Militärübung “Defender Europe 20” unter dem Kommando der USA wird wegen der Corona-Pandemie kontrolliert eingestellt. “Nach meiner Kenntnis ist die Entscheidung seitens der Amerikaner gefallen, jetzt geordnet diese Übung zu beenden”, sagte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums.

Aktuelle Fallzahlen weltweit – wenn die Karte nicht angezeigt wird, klicken Sie hier.

Vor 13.00 Uhr

12.55 Uhr – Frankreichs Präsident Macron hat angekündigt, die Europäische Union wolle “in den kommenden Stunden” eine zentrale Entscheidung über koordinierte Maßnahmen an den Außengrenzen der Staatengemeinschaft fällen. Macron hatte hierzu gemeinsam mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident Charles Michel beraten.

12.53 Uhr – Autofahrer an der deutsch-französischen Grenze nehmen die vermehrten Kontrollen bislang mit Geduld und Gelassenheit auf, berichtet DW-Korrespondent Bernd Riegert vom saarländischen Grenzübergang Goldene Bremm: “Doch einige sagten, sie verstünden nicht den Sinn der Maßnahme, schließlich ist das Virus bereits auf beiden Seiten der Grenze angekommen.” Seit 8.00 Uhr morgens gelten an den deutschen Landgrenzen zu Österreich, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg sowie Dänemark verschärfte Kontrollen.

12.50 Uhr – Der Automobilkonzern PSA, zu dem die französischen Marken Citroen und Peugeot sowie der deutsche Autobauer Opel gehören, schließt alle Werke in Frankreich. Auch beim französischen Reifenhersteller Michelin kommt die Produktion wegen der Coronavirus-Pandemie zum Erliegen.

12.46 Uhr – Südafrika erlässt eine Visumspflicht für deutsche Staatsangehörige. Auch andere Nationalitäten mit vielen Corona-Fällen sind betroffen, darunter Italien, China, die USA und der Iran. Außerdem sollen künftig keine Kreuzfahrtschiffe mehr in südafrikanische Häfen einlaufen. Das Land zählt bislang 61 Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus.

12.32 Uhr – Sogar die Terrormiliz IS warnt inzwischen ihre Anhänger vor der Ausbreitung des Coronavirus. In der wöchentlich erscheinenden Propagandazeitschrift “Al-Naba” geben die Extremisten Tipps: “Wascht die Hände” und “bedeckt den Mund beim Gähnen und Niesen”, heißt es in einer Übersicht. Auch von Reiseverkehr aus und in besonders betroffene Gebiete wurde abgeraten – ohne Europa wörtlich zu nennen, wo der IS sonst zu Anschlägen aufruft.

12.20 Uhr – Die Bundesregierung schätzt, dass mehrere Tausend Deutsche wegen der Pandemie-bedingten Reisebeschränkungen derzeit im Ausland festsitzen. Vor allem aus der Türkei, Marokko, Indonesien und den Philippinen gestalte sich die Heimreise für Bundesbürger derzeit schwierig. Man sei mit Fluggesellschaften und Reiseveranstaltern im intensiven Gespräch, “um möglichst pragmatische und möglichst schnelle Lösungen” für eine Ausreise zu finden, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts. Unterdessen hat die Bundesregierung der Luftfahrtbranche Hilfe zugesichert.

Belgien Mann mit Maske am Flughafen Brüssel (Getty Images/AFP/K. Tribouillard)

Wegen der Corona-Epidemie ist der Luftverkehr eingeschränkt

12.20 Uhr – Puerto Rico verhängt eine nächtliche Ausgangssperre, um die Verbreitung des Coronavirus auszubremsen. Sie gilt ab sofort bis zum 30. März. Ausgenommen sind Menschen, die dringend medizinische Hilfe brauchen, sowie medizinisches Personal. Bei Zuwiderhandlungen werden Geldstrafen von bis zu 5000 Dollar (4500 Euro) fällig. Es handelt sich um die bislang strikteste Maßnahme auf US-amerikanischem Boden.

12.16 Uhr – Mehr als 500 Millionen Kinder und junge Erwachsene weltweit können nach Schätzungen der Vereinten Nationen wegen des Coronavirus derzeit nicht zur Schule oder Universität gehen. Das habe es so noch nie gegeben, erklärte die UN-Bildungsorganisation UNESCO in Paris. In 73 Staaten mit insgesamt 516,6 Millionen Schülerinnen und Schülern seien Schulschließungen angekündigt oder bereits in Kraft.




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