Corona-Ticker: RKI weist Tirol und Madrid als Risikogebiet aus | Aktuell Welt | DW

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Alle Zeiten in MEZ 

11.05 Uhr  – Polen will wegen der Corona-Pandemie seine Gottesdienste einschränken. Der Vorsitzende der katholischen Polnischen Bischofskonferenz, Erzbischof Stanislaw Gadecki, bat “alle Gläubigen, den Kontakt zu anderen Menschen einzuschränken”. Während der Gottesdienste sollten sich höchstens 50 Menschen in Kirchen aufhalten. Zugleich legte er Katholiken einen Verzicht auf Gottesdienstbesuche nahe. Auch in Deutschland wurden vielerorts Gottesdienste abgesagt oder die Absage empfohlen. 

10.15 Uhr – In Italien nimmt die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Spieler der ersten italienischen Fußball-Liga weiter zu. Nachdem am Mittwoch beim 28 Jahre alten Juve-Spieler Daniele Rugani das Virus nachgewiesen wurde, gab es bei Sampdoria Genua fünf positive Tests unter den Profis, bei der AC Florenz drei. Auch zwei Spieler des französischen Fußball-Zweitligisten ES Troyes haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Luca Kilian vom SC Paderborn ist der erste Corona-Fall in der deutschen Bundesliga. 

09.31 Uhr – Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die internationalen Coronavirus-Risikogebiete ausgeweitet: Das Bundesland Tirol in Österreich und die spanische Hauptstadt Madrid gelten offiziell als Gebiete, in denen “eine fortgesetzte Virus-Übertragung von Mensch zu Mensch vermutet werden kann”. Derzeit gelten außerdem die Länder Italien und Iran sowie die französische Region Grand Est (Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne) und Provinzen in China und Südkorea als Risikogebiet.

09.18 Uhr – Wegen der Auswirkungen der Corona-Krise auf den internationalen Luftverkehr streicht die niederländische Fluggesellschaft KLM bis zu 2000 Jobs. Zahlreiche Flüge müssten abgesagt werden und Kurzarbeit sei unumgänglich, teilte das Unternehmen mit. Zur Begründung verwies KLM unter anderem auf das von den USA verhängte Einreiseverbot für Europäer. Auch die Lufthansa-Tochter Swiss International fährt ihr Angebot massiv zurück, rund die Hälfte der Kurz- und Langstreckenflotten würden vorübergehend aus dem Betrieb genommen. 

07.27 Uhr – Die chinesischen Behörden haben lediglich elf neue Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus gemeldet. Die Mehrzahl der neuen Fälle sei aus dem Ausland eingeschleppt, teilte die nationale Gesundheitskommission in Peking mit. Demnach gab es vier neue Fälle in der Stadt Wuhan. Die übrigen sieben Infektionen seien bei Menschen aufgetreten, die aus dem Ausland nach China gereist seien. 

Wahsington: Sprecherin des US-Repräsentantenhauses Nancy Pelosi zu Corona (Reuters/Y. Gripas)

Nancy Pelosi, Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, kündigte Hilfen für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall an

07.24 Uhr – Das US-Repräsentantenhaus hat mit sehr großer Mehrheit ein Multi-Milliarden-Hilfspaket zur Bewältigung der Virus-Krise abgesegnet. Es sieht unter anderem Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und kostenlose Virus-Tests vor. Ziel ist vor allem, den wirtschaftlichen Schaden der Pandemie zu begrenzen, die zur Schließung von Schulen, Büros und Sportstätten geführt hat. US-Präsident Donald Trump unterstützt nach eigenen Worten das Vorhaben. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es kommende Woche auch vom Senat als zweiter Kongresskammer angenommen wird.

06.25 Uhr – Das US-Militär kündigt an, dass Inlandsreisen von Soldatinnen und Soldaten sowie von Zivilbediensteten des Verteidigungsministeriums und deren Familien größtenteils ausgesetzt werden. Die Maßnahme gelte ab Montag.

06.15 UhrSchon vor der offiziellen Schließung steht Berlins berühmte Tanzszene still. Fast alle bekannten Clubs öffneten schon am Freitagabend nicht mehr. Viele Kneipen in den Innenstadtbezirken waren schlecht besucht. Zu den bereits geschlossenen Clubs gehörten unter anderem das etwas freizügigere Kitkat und der bekannte Tresor in Mitte. Der Berliner Senat hatte am Freitag angekündigt, ab dem kommenden Dienstag müssten alle Kneipen und Clubs schließen.

USA Trump und Bolsonaro geben sich die Hand (Reuters/T. Brenner)

Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro (l.) und US-Präsident Trump sollen sich auf das Coronavirus testen lassen

06.02 Uhr: Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro soll sich einem weiteren Test auf das Coronavirus unterziehen, nachdem er mitgeteilt hatte, dass sein erster Test negativ ausgefallen sei. Die Empfehlung stammte nach Informationen des brasilianischen Fernsehsenders “TV Globo” von Gesundheitsminister Luiz Henrique Mandetta. Bolsonaro war mit einer brasilianischen Delegation in die Vereinigten Staaten gereist und hatte dort Präsident Donald Trump getroffen. Bei Kommunikationssekretär Fábio Wajngarten war das Virus Sars-CoV-2 nachgewiesen worden. Trump will sich unter wachsendem Druck nun wahrscheinlich doch auf das Coronavirus testen lassen.

05.47 Uhr – Uruguay schließt wegen der Coronavirus-Pandemie seine Grenzen für Reisende aus Deutschland und acht anderen “Risikoländern”. Präsident Luis Lacalle Pou kündigte an, dass sich Reisende aus diesen Ländern für zwei Wochen unter Quarantäne begeben müssten. Zu den “Risikoländern” gehören auch China, Südkorea, Japan, Singapur, Iran, Italien, Spanien und Frankreich. Bislang sind vier Coronavorus-Fälle in Uruguay bekannt. Auch in Taiwan müssen Besucher aus Europa in Quarantäne. 

05.45 Uhr – Die Bundesagentur für Arbeit sieht sich auch für einen starken Anstieg von Kurzarbeit in Folge der Coronavirus-Krise gerüstet. Es seien keine besonderen Vorkehrungen im Haushalt erforderlich, um Kurzarbeitergeld zu zahlen, sagte eine Sprecherin der Behörde. Derzeit seien dafür 255 Millionen Euro eingeplant.  Am Freitag hatte der Bundestag in einem Schnellverfahren einen Gesetzesentwurf für das Kurzarbeitergeld beschlossen.

New Zealand Prime Minister Jacinda Ardern during a news conference in Christchurch (Reuters/M. Hunter)

Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern hat scharfe Einreiseregeln für ihr Land eingeführt

05.35 Uhr – In Neuseeland müssen fast alle Einreisenden künftig für zwei Wochen in Quarantäne. Ausnahmen bildeten lediglich Menschen, die von den Pazifik-Inseln kämen, erklärte Premierministerin Jacinda Ardern. Bisher ist Neuseeland mit nur sechs Fällen noch relativ wenig vom Coronavirus betroffen. 

05.05 Uhr –  Die Golden State Warriors wollen die Mitarbeiter in ihrer Halle mit einer üppigen Spende unterstützen. Wie der ehemalige Meister der NBA mitteilte, soll den Angestellten des Chase Center wegen der Unterbrechung des Spielbetriebs mit knapp 900.000 Euro geholfen werden. Basketball-Superstar Giannis Antetokounmpo von den Milwaukee Bucks kündigte an, knapp 90.000 Euro an die Mitarbeiter im Fiserv Forum zu spenden, Jungstar Zion Williamson von den New Orleans Pelicans will für die dortige Arena die Gehälter der Angestellten für die nächsten 30 Tage aufbringen.

05.05 Uhr – Die für Risikogruppen empfohlenen Impfstoffe gegen Pneumokokken sind gegenwärtig nur eingeschränkt lieferbar. In Zusammenhang mit der derzeitigen Coronavirus-Epidemie hatten Experten besonders gefährdeten Menschen geraten, sich gegen Pneumokokken impfen zu lassen, um das Risiko für eine Lungenentzündung zu senken. Der Impfstoff soll voraussichtlich Anfang Mai wieder lieferbar sein. 

05.00 Uhr –  Der Präsident des Bundesverbands der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft, Jens Michow, hat vor schwerwiegenden Folgen für seine Branche durch die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus gewarnt. Schon Veranstaltungsabsagen über zwei, drei Wochen führten dazu, dass sich zahlreiche Firmen davon nicht wieder erholen könnten, sagte Michow der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf die Vielzahl der abgesagten Veranstaltungen wegen des Virus Sars-CoV-2.

01.03 Uhr – Der CSU-Vorsitzende Markus Söder fordert, die Bundeswehr mehr für den Kampf gegen die Corona-Epidemie einzusetzen. “Sie muss mit Pflegepersonal, Ärzten, Laboreinrichtungen und Kapazitäten in ihren Krankenhäusern mithelfen”, sagte der bayerische Ministerpräsident den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Bundeswehr hilft bereits Kreisen und Kommunen, zum Beispiel mit medizinischer Schutzausrüstung sowie Unterstützung mit medizinischem Fachpersonal.

sth/mk (dpa, afp, rtr, sid, kna) 




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