Corona-Ticker: Rohani will im Iran weiter keine Ausgangssperre verhängen | Aktuell Welt | DW

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Alle Zeiten in MEZ 

11.42 Uhr –  Apple schließt alle seine Läden außerhalb Chinas für zwei Wochen. Der Konzern wolle damit dazu beitragen, die COVID-19-Krankheit zu bremsen, erklärte sein Chef Tim Cook. Das Technologieunternehmen hat außerhalb der Volksrepublik rund 460 hauseigene Geschäfte. In den vergangenen Tagen waren bereits die Stores in Italien dicht gemacht geworden. 

11.04 Uhr –  Der iranische Präsident Hassan Rohani hat Spekulationen über eine Ausgangssperre im Land wegen der Corona-Krise zurückgewiesen. Es werde auch während der Neujahrsferien vom 20. März bis zum 2. April keine Quarantäne geben, sagte Rohani im Staatsfernsehen. Damit wies er erneut Kritik an seiner Krisenpolitik zurück. Experten und Abgeordnete sind der Meinung, dass es ohne Ausgangssperre zu einer Katastrophe im Iran kommen könnte. Diese Sorgen werden durch die aktuellen Opferzahlen gestützt: Die Zahl der Corona-Toten ist auf 724 gestiegen, die der Infizierten auf knapp 14.000.

10.56 Uhr –  Die Coronavirus-Krise bringt Bewegung in die bisher fast aussichtslose Regierungsbildung in Belgien. Vertreter der wichtigsten Parteien, die sich seit der Parlamentswahl im Mai 2019 nicht einigen konnten, berieten bis zum frühen Sonntagmorgen über die Bildung einer Notregierung, wie die Nachrichtenagentur Belga meldete. Die Gespräche sollen an diesem Sonntag fortgesetzt werden. 

Reisende am Flughafen in Brüssel-Zaventem (Foto: AFP/K. Tribouillard)

Reisende am Flughafen in Brüssel-Zaventem

10.34 Uhr –  Der kasachische Präsident Kassym-Schomart Tokajew hat wegen des Virus-Ausbruchs den Ausnahmezustand ausgerufen. Ein vom Büro Tokajews veröffentlichtes Dekret verbietet die Ein- und Ausreise in und aus dem zentralasiatischen Land. Nicht betroffen sind Diplomaten und von der Regierung eingeladene Personen. Auch eine Kasachstan-weite Quarantäne wurde angeordnet.

10.03 Uhr –  Die Republik Kongo hat ihren ersten Fall von Coronavirus gemeldet. Betroffen sei ein 50 Jahre alter französisch-kongolesischer Mann, der am 1. März mit einem Flug aus Paris angekommen sei, teilte die Regierung in Brazzaville mit.

9.31 Uhr – Das Osterfest im Vatikan wird wegen des Coronavirus-Ausbruchs in diesem Jahr ohne Besucher begangen. Dasselbe gelte für alle liturgischen Feiern der Karwoche, diese fänden “ohne die physische Anwesenheit der Gläubigen” statt, heißt es in einer Mitteilung des Vatikan.

Papst Franziskus selbst dürfte seine starke Erkältung überwunden haben (Foto: picture-alliance/AP/G. Borgia)

Papst Franziskus selbst (hier ein Foto vom 26. Februar) dürfte seine starke Erkältung überwunden haben

9.12 Uhr –  Der Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, Peter Dabrock, hat die Absage aller Gottesdienste gefordert. Er halte es für unverantwortlich, dass die Kirchen Veranstaltungsangebote machen, die Menschen aus der Hochrisikogruppe einer Gefahr der Ansteckung mit dem Coronavirus aussetzten, kritisierte Dabrock mit Blick auf das hohe Alter vieler Gottesdienstbesucher. 

8.48 Uhr – Südkoreas Präsident Moon Jae In erklärt die am stärksten vom Virus-Ausbruch betroffenen Provinzen zu “besonderen Katastrophenzonen”. Dies ermöglicht der Regierung, Sanierungskosten mit bis zu 50 Prozent zu unterstützen und Einwohner von Steuern und anderen Zahlungsverpflichtungen zu entbinden.

8.31 Uhr – In Bayern hat die Kommunalwahl begonnen. Etwa zehn Millionen Menschen sind zur Stimmabgabe aufgerufen. Die bayerische Landesregierung hielt trotz der Schließung von Schulen und Kindergärten wegen des Coronavirus an dem Wahltag fest und rief zur Teilnahme auf.

8.18 Uhr – Wegen der Coronavirus-Krise wird der Korruptionsprozess gegen Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu um zwei Monate verschoben. Nach Angaben des Justizministeriums soll der Prozess nun am 24. Mai beginnen. Ursprünglich war der Auftakt für kommenden Dienstag angesetzt.

Kommunalwahl in Frankreich in Corona-Zeiten: Hier zeigen Wählerin und Wahlhelfer, wie es - annähernd - richtig gemacht wird (Foto: AFP/E. Cabanis)

Wahlen in Frankreich in Corona-Zeiten: Hier zeigen Wählerin und Wahlhelfer, wie es – annähernd – richtig gemacht wird

8.06 Uhr –  Ungeachtet der Pandemie hat in Frankreich die erste Runde der Kommunalwahlen begonnen. Landesweit sind fast 48 Millionen Wähler aufgerufen, neue Stadt- und Gemeinderäte zu bestimmen. Laut Umfragen könnten viele Bürger aus Angst vor einer Ansteckung den Wahlurnen fernbleiben.

7.55 Uhr – Wegen des Verdachts einer Coronavirus-Infektion dürfen in Neuseeland 2600 Passagiere und 1100 Besatzungsmitglieder eines Kreuzfahrtschiffes nicht von Bord gehen. Drei Passagiere der “Golden Princess” seien vom Schiffsarzt unter Quarantäne gestellt worden, teilten Neuseelands Behörden mit. Einer der Passagiere gelte als Verdachtsfall, weil er Symptome einer COVID-19-Erkrankung aufweise.

Die Golden Princess liegt im Hafen von Akaroa auf der südlichen Insel Neuseelands vor Anker (Foto: picture-alliance/dpa/M. Baker)

Die “Golden Princess” liegt im Hafen von Akaroa auf der südlichen Insel Neuseelands vor Anker

7.35 Uhr –  Im Kampf gegen die Pandemie schließen nach Lettland auch die baltischen Staaten Litauen und Estland ihre Grenze für Ausländer. Litauen hat dies bereits gemacht. Nun dürfen nur noch Personen mit einer Aufenthaltsgenehmigung, Diplomaten sowie NATO-Soldaten einreisen, Estland folgt am Dienstag. Hier haben dann nur noch Esten sowie Ausländer mit einer Aufenthaltsgenehmigung oder Angehörigen in Estland die Erlaubnis zur Einreise. Sie müssen allerdings für zwei Wochen in Quarantäne.

Noch wird an den Grenzübergängen zu Estland nur genau kontrolliert. Das wird sich bald ändern (Foto: AFP/R. Pajula)

Noch wird an den Grenzübergängen zu Estland “nur” genau kontrolliert. Das wird sich bald ändern

7.18 Uhr –  Australien ordnet eine 14-tägige Selbstisolierung aller Passagiere an, die aus dem Ausland kommen. Die Maßnahme solle ab 14 Uhr MEZ gelten, kündigt Ministerpräsident Scott Morrison an. Für alle Kreuzfahrtschiffe, die von ausländischen Häfen kommen, gilt ein Anlegeverbot von 30 Tagen.  

7.11 Uhr – Argentinien untersagt Ausländern, die in den vorangegangenen 14 Tage in einem von der Pandemie betroffenen Land gewesen sind, die Einreise. Offen bleibt, welche Länder gemeint sind. In dem südamerikanischen Land sind bislang 45 Infektionen registriert worden. 

sti/djo (afp, dpa, rtr)




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