Corona-Ticker: Spanien verhängt Ausgangssperre | Aktuell Welt | DW

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Die Coronavirus-Pandemie breitet sich immer weiter aus. Deutsche Städte wie Berlin oder Köln haben ihre Beschränkungen für Veranstaltungen noch einmal verschärft. In verschiedenen europäischen Ländern kann nicht mehr jeder wie bisher einreisen. Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten steigt gleichzeitig weiter an. Die nächsten Tage werden zeigen, ob die Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung greifen. 

Alle Zeiten in MEZ 

21.15 Uhr – Nach Italien hat auch Spanien wegen der Coronavirus-Pandemie eine landesweite Ausgangssperre beschlossen. Die Regierung wies die Bevölkerung an, in den kommenden 15 Tagen zu Hause zu bleiben. Ausnahmen seien nur im Notfall möglich oder wenn Menschen Lebensmittel und Medikamente einkaufen beziehungsweise zur Arbeit müssten. Spanien ist in Europa nach Italien am zweitschwersten von der Pandemie erfasst. Von Freitag auf Samstag stieg die Zahl der bestätigten Infektionen um ein Drittel auf mehr als 5750.

20.15 Uhr – Frankreich schließt im Kampf gegen das Coronavirus alle Restaurants, Läden und Bars. Apotheken und Lebensmittelgeschäfte oder Banken sollen aber geöffnet bleiben, wie Frankreichs Premier Édouard Philippe ankündigte. Allerdings sollen ab Mitternacht alle nicht für das Leben notwendigen öffentlichen Einrichtungen schließen. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden zählte Frankreich am Samstag 4500 Fälle, am Vortag waren es noch 3661. Es seien 91 Tote zu verzeichnen. 

20.00 Uhr – Das Robert-Koch-Institut in Berlin meldet einen Anstieg der bestätigten Infektionen in Deutschland. Diese werden mit 3795 angegeben. Am Freitag waren es noch 3062. Die Zahl der Todesfälle wurde mit acht angegeben (Stand 15.00 Uhr).

18.30 Uhr – Das Bundesgesundheitsministerium wies darauf hin, es werde behauptet, die Bundesregierung wolle bald weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens ankündigen. Das stimme nicht, twitterte das Ministerium. Im Netz kursieren auch andere Falschmeldungen, etwa dass die Einnahme gewisser Medikamente die Anfälligkeit für eine Corona-Infektion angeblich erhöhe. 

18.15 Uhr – Die USA weiten ihren Einreisestopp für Personen aus weiten Teilen Europas auf Großbritannien und Irland aus. Das kündigte Präsident Donald Trump vor Journalisten im Weißen Haus an. Vizepräsident Mike Pence ergänzte, die Maßnahme trete in der Nacht von Montag auf Dienstag in Kraft. Amerikaner und Personen mit einer so genannten Green Card, die sich in diesen beiden Ländern aufhielten, dürften auch danach weiter in die USA einreisen. Sie müssten sich aber Tests unterziehen und sollten sich in eine 14-tägige Selbstquarantäne begeben. In der Nacht zu Samstag war bereits ein 30-tägiger Einreisestopp für Menschen aus dem Schengen-Raum in Kraft getreten.

USA Präsident Trump ruft nationalen Notstand aus (Reuters/J. Ernst)

US-Präsident Donald Trump hat sich auf das Coronavirus testen lassen

18.05 Uhr – US-Präsident Donald Trump hat bei sich einen Test auf das neuartige Corona-Virus machen lassen. Er habe den Test Freitagabend vornehmen lassen, sagte er in Washington. Ein Ergebnis werde erst ein oder zwei Tage nach dem Test vorliegen. Im Weißen Haus wird ab sofort Fieber bei Besuchern gemessen. Bei allen Menschen mit “engem Kontakt zu dem Präsidenten” und Vize-Präsident Mike Pence werde die Temperatur gemessen, hieß es. In den USA ist die Zahl der Infizierten nach Angaben der Johns Hopkins Universität auf 2488 gestiegen. Allerdings dürfte die tatsächliche Zahl der Infizierten deutlich höher liegen. Wegen fehlender Tests wurden in den USA im Vergleich zu anderen Ländern bislang nur wenige Menschen getestet.

17.00 Uhr – Russland schließt ab Mitternacht seine Grenzen zu Polen und Norwegen für Ausländer. Wer als Tourist, Student, zum arbeiten oder aus privaten Gründen über diese Grenzen einreisen wolle, werde nicht mehr ins Land gelassen, hieß es aus Moskau. Ausgenommen seien Bürger Weißrusslands und offizielle Delegationen.




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