Corona-Ticker vom 27. April: Wuhans Kliniken COVID-19-frei | Aktuell Welt | DW

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Zunächst das Wichtigste in Schlagzeilen: 

  • Keine COVID-Patienten mehr in Wuhans Krankenhäusern
  • Bayerisches Gericht: Schließung großer Läden verstößt gegen Grundgesetz
  • Russland überholt China bei COVID-Fallzahlen

Die Meldungen im Einzelnen – alle Zeiten in MESZ

16.56 Uhr – Fast jeder zweite New Yorker hat im eigenen Umfeld Corona-Tote zu beklagen, heißt es in einer Umfrage. In der besonders betroffenen Metropole an der US-Ostküste sind bislang mehr als 16.000 Menschen infolge einer COVID-19-Erkrankung verstorben.

16.10 Uhr – Die Wohnungsvermittlungsplattform Airbnb will mit neuen Reinigungsvorschriften wieder mehr Reisende anlocken. Die Sicherheitsvorschriften seien im Einklang mit den Empfehlungen der US-Seuchenschutzbehörde CDC, teilte das US-Unternehmen mit. Man wolle sich für die auf Gesundheit und Vorbeugung ausgerichtete Zukunft des Reisens vorbereiten, hieß es. Unter anderem sehen die Maßnahmen vor, dass zwischen dem Check-Out und Check-In von Gästen 24 Stunden vergehen müssen, in denen die Unterkunft nicht genutzt wird.

16.00 Uhr – Die Regierung in Frankreich schätzt, dass inländische Hersteller ab sofort 26 Millionen Alltagmasken wöchentlich herstellen können. An der Produktion sind rund 240 Firmen im Land beteiligt. Präsident Emmanuel Macron hat bereits angekündigt, dass das Tragen solcher einfacher Masken in der Öffentlichkeit empfohlen und im Nahverkehr womöglich Pflicht wird, wenn ab dem 11. Mai die Ausgangsbeschränkungen gelockert werden.

15.47 Uhr – In Südafrika sind mehr als 200 Ärzte und Pflegekräfte aus Kuba eingetroffen, um das Land im Kampf gegen das Coronavirus zu unterstützen. Das Land ist mit gut 4500 Infizierten so stark betroffen wie kein anderes in Afrika. Die vergleichsweise harten Ausgangsbeschränkungen sollen ab 1. Mai schrittweise gelockert werden. Südafrika unterhält seit der Präsidentschaft Nelson Mandelas, dessen Partei ANC Kuba schon zu Apartheidszeiten im Untergrund unterstützt hatte, enge Verbindungen nach Havanna. Kubanische Gesundheitskräfte waren aber auch schon in anderen Ländern wie Angola oder auch Italien im Einsatz gegen Corona – die medizinische Nothilfetruppe ist ein wichtiger Devisenbringer für den Inselstaat, der unter US-Sanktionen wirtschaftlich leidet.

15.14 Uhr – In der chinesischen Stadt Wuhan sind laut Gesundheitsbehörden keine COVID-19-Patienten mehr im Krankenhaus. Eine von der Stadtverwaltung herausgegebene Zeitung sprach von einem “historischen Tag”, nachdem die letzten 12 Patienten entlassen wurden. 1728 Personen stehen weiter unter medizinischer Beobachtung, nachdem sie mit Infizierten in Kontakt waren. Die Stadt war Anfang des Jahres Schauplatz der ersten großen Corona-Welle – inzwischen rühmt sich China, die Epidemie mit harten Maßnahmen schnell in den Griff bekommen zu haben.

Corona in Portugal (DW/M.-L. Darcy)

In Portugal, hier in der Hauptstadt Lissabon, sind wegen der Pandemie nur wenige Menschen vor der Tür

15.05 Uhr – In Portugal stellt Ministerpräsident Antonio Costa eine Lockerung der Corona-Ausgangsbeschränkungen in Aussicht. “Wir werden wahrscheinlich eine Stufe runtergehen, aber Normalität wird erst einkehren, wenn wir in einem oder anderthalb Jahren eine Impfung haben”, sagte Costa. Sollte sich die Lage nach einer Öffnung verschlechtern, seien erneute Verschärfungen der Vorschriften nicht auszuschließen.

15.05 Uhr – Als erstes europäisches Land hat Italien Hilfsgelder aus dem EU-Solidaritätsfonds beantragt. In diesem Jahr stehen laut EU-Kommission bis zu 800 Millionen Euro zur Verfügung. Allerdings wird über die Verteilung erst entschieden, nachdem am 24. Juni die Antragsfrist ausläuft. Das Geld dürfte dann nach der Sommerpause fließen und kann etwa für Schutzausrüstung ausgegeben werden. Der Fonds existiert schon länger für Hilfen bei Naturkatastrophen und war kürzlich auf die Pandemie-Situation angepasst worden.

15.00 Uhr – 30 Arbeiter einer Bohrinsel vor Äquatorialguinea sind positiv auf das Coronavirus getestet worden, wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf zwei Quellen im Umfeld des dortigen Ölministeriums meldet. Die “Serpentina”-Plattform sei evakuiert worden und werde vom Betreiber Exxon Mobil sowie staatlichen Bediensteten gereinigt.

14.53 Uhr – Die EU-Kommission organisiert einen Spendenmarathon, um 7,5 Milliarden Euro für den Kampf gegen das Coronavirus einzusammeln. An der Geberkonferenz, die am kommenden Montag online stattfinden soll, sind außerdem die Regierungen Deutschlands, Frankreichs, Großbritanniens, Norwegens und Saudi-Arabiens beteiligt. Die erhofften Spenden sollen in Diagnostik, Behandlungen und Impfstoffe fließen. Die Summe von 7,5 Milliarden Euro bezieht sich auf eine Schätzung eines Gremiums von Weltbank und WHO.

14.38 Uhr – Die fünf Vetomächte des UN-Sicherheitsrats (USA, Großbritannien, Frankreich, Russland, China) wollen laut Russlands Außenminister Sergej Lawrow per Videoschalte zu einer Sitzung zusammenkommen. Ein Termin stehe noch nicht fest, hieß es aus dem Kreml. Zur Corona-Krise ist der Sicherheitsrat bislang kaum in Erscheinung getreten: Die USA und China stritten über die Herkunft des Virus; Chinesen und Russen hatten die Krise bisher als rein gesundheits- und wirtschaftspolitisch betrachtet. Zuletzt hatten Frankreich und die USA auf Gesprächen der Vetomächte auf höchster Ebene gedrängt.



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