Corona-Ticker vom 28. April: Surfen wieder erlaubt | Aktuell Welt | DW

0
89
Werbebanner

Zunächst das Wichtigste in Schlagzeilen: 

  • Luxemburg will gesamte Bevölkerung auf Corona testen
  • Berlin führt als letztes Bundesland Maskenpflicht im Einzelhandel ein
  • Sorge vor Zusammenhang mit Krankheit bei Kindern

Die Meldungen im Einzelnen – alle Zeiten in MESZ:

15.25 UhrPolens Wirtschaft wird in diesem Jahr laut Schätzungen der Regierung um 3,4 Prozent schrumpfen. Dabei werde das Staatsdefizit auf 8,4 Prozent steigen.

15.18 Uhr – Laut Robert-Koch-Institut (RKI) liegt die Ansteckungsrate in Deutschland nun doch wieder bei 0,9. Der erst am Dienstagmorgen verkündete Wert von 1,0 hat sich nach Berücksichtigung neuer Daten wieder verringert. RKI-Chef Lothar Wieler warnte davor, die sogenannte Reproduktionszahl in ihrer Aussagekraft überzubewerten.

15.00 UhrLuxemburg will seine gesamte Bevölkerung testen. Binnen eines Monats sollen alle gut 600.000 Einwohner untersucht werden, sagte Forschungsminister Claude Meisch in einer Video-Pressekonferenz. Das bedeute rund 20.000 Tests pro Tag bei Kosten von rund 40 Millionen Euro. Bislang wurden gut 39.000 Menschen in Luxemburg auf das Coronavirus getestet, davon 3729 positiv.

14.51 Uhr – In britischen Pflegenheimen sind Tausende Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben. Allein in England und Wales wurden in den vergangenen zwei Wochen 4343 solcher Todesfälle registriert. Die Betreiber fürchten, dass der Höhepunkt noch nicht erreicht ist. Insgesamt starben im Vereinigten Königreich bisher mehr als 19.300 Menschen in Kliniken – Sterbefälle außerhalb tauchen in Corona-Statistiken nicht auf.

14.22 Uhr – Als letztes deutsches Bundesland hat nun auch Berlin eine Maskenpflicht für den Einzelhandel beschlossen – das erfuhren dpa und “Tagesspiegel” aus dem Senat, der den Beschluss demnach später erklären will. Damit gilt die Regel ab Mittwoch ohne Ausnahmen deutschlandweit. In Bussen und Bahnen müssen die Berliner bereits Mund und Nase bedecken.

14.13 Uhr – Das UN-Welternährungsprogramm WFP befürchtet, dass die Corona-Pandemie eine Hungersnot in Ostafrika mit 43 Millionen betroffenen Menschen auslöst. Binnen drei Monaten könnte sich die Zahl der an Hunger leidenden Menschen in neun Ländern (Äthiopien, Südsudan, Kenia, Somalia, Uganda, Ruanda, Burundi, Dschibuti, Eritrea) mehr als verdoppeln. Millionen Menschen hätten bereits ihre Jobs verloren. Laut WFP wären 500 Millionen US-Dollar für Lebensmittellieferungen in den nächsten drei bis sechs Monaten nötig.

Coronavirus Afrika Kenia Nairobi Kibera Slum Essensausgabe (picture-alliance/AP/B. Inganga)

Bei Essensausgaben im Slum Kibera in Kenias Hauptstadt Nairobi sind viele schon jetzt verzweifelt

14.11 Uhr – Die Regierung im Vereinigten Königreich will nichts überstürzen: Premierminister Boris Johnson hat vorzeitigen Lockerungen vor der geplanten Überprüfung der Maßnahmen am 7. Mai eine Absage erteilt. “Es ist wichtig, dass sie derzeit noch in Kraft bleiben”, sagte Johnson, der erst am Montag die Amtsgeschäfte nach seiner überstandenen COVID-19-Erkrankung wieder aufgenommen hatte.



[Coustom ad_2]
Dieser Beitrag ist ein öffentlicher RSS Feed. Sie finden den Original Post unter folgender Quelle (Website) .

Krypto-Nachrichten ist ein RSS-Nachrichtendienst und distanziert sich vor Falschmeldungen oder Irreführung. Unser Nachrichtenportal soll lediglich zum Informationsaustausch genutzt werden.

Werbebanner

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

achtzehn − 15 =