Corona-Ticker: Weltweit immer drastischere Maßnahmen gegen die Covid-19 Pandemie | Aktuell Welt | DW

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Das Wichtigste in Kürze:

– Die EZB lanciert ein Notprogramm in Höhe von 750 Milliarden Euro

– Menschen in Italien und Frankreich müssen sich auf längere Ausgangssperre einstellen

– In Wuhan werden erstmals keine neuen Infektionen gemeldet

 

Die Meldungen im Einzelnen – Alle Zeiten in MEZ:

13:15 Uhr –  Mexiko hat seinen ersten Coronavirus-Toten gemeldet. Ein 41-jähriger Mann sei in Mexiko-Stadt gestorben, teilte die Regierung mit. Weiter hieß es, dass in dem Land jetzt 118 Fälle von COVID-19-Infektionen bestätigt worden seien.

12:48 Uhr –  Jetzt schränken auch die Behörden in Ägypten die Öffnungszeiten für Restaurants, Cafés, Clubs und Geschäfte ein. Bis Ende März müssten sie täglich zwischen 19 Uhr abends und 6 Uhr morgens geschlossen bleiben, berichtete das Staatsfernsehen. Lediglich Lebensmittelläden, Bäckereien und Lieferdienste seien von der Anordnung nicht betroffen. Aus Ägypten werden  210 Infektionen mit Sars-CoV-2 gemeldet, sechs Menschen seien gestorben. Das Land hatte bereits Schulen, Universitäten, Theater und Kinos geschlossen und den internationalen Flugverkehr ausgesetzt.

12:41 Uhr – Eine irische Gin-Brennerei hat im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus ihre Produktpalette erweitert und stellt nun auch Hand-Desinfektionsmittel her. “Im Grunde verwenden wir dieselben Zutaten; man könnte von einem sehr, sehr starken Gin sprechen”, sagte die Chefin der Listoke-Destillerie, Bronagh Conlon. “Wir raten dringend davon ab, es zu trinken.”

12:33 Uhr – Nach Angaben der Regierung in Madrid ist die Zahl der Todesfälle in Spanien durch die Coronavirus-Epidemie um 209 auf 767 gestiegen. Die Zahl der Coronavirus-Fälle stieg am Donnerstag um 25 Prozent auf 17.147. 

12:11 Uhr – Mehrere Interessenverbände europäischer Landwirte, Händler sowie der Lebensmittelindustrie werfen der EU vor, durch die neuen Grenzkontrollen Lieferketten für Lebensmittel zu behindern. Es seien schon Verzögerungen und Unterbrechungen von Lieferungen bei Agrar-Gütern und einigen Lebensmitteln sowie bei Verpackungsmaterialien aufgetreten, heißt es in einer Stellungnahme.

12:02 Uhr –  Im Iran sind mittlerweile 1284 Menschen infolge des Coronavirus gestorben. Binnen 24 Stunden seien 149 Menschen der Krankheit erlegen, teilt das Gesundheitsministerium mit. Die Zahl der Infektionsfälle sei um 1046 auf  mehr als 18.400  gestiegen, teilt das Gesundheitsministerium mit.

11:50 Uhr – Der EU-Chefunterhändler für den Brexit, Michel Barnier, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilt der Franzose selbst mit.

11:40 Uhr – Die Zahl der Neuinfektionen in Belgien ist sprunghaft angestiegen. Am Mittwoch seien 309 neue Fälle bestätigt worden, so viele wie noch nie an einem Tag, teilt das Gesundheitsministerium mit. Außerdem seien sieben Menschen an der Infektion gestorben. Insgesamt hätten sich 1795 Menschen angesteckt, 21 seien der Lungenkrankheit erlegen.

Österreich Coronavirus (Getty Images/APA/AFP/B. Gindl)

Ein Mitarbeiter des österreichischen Roten Kreuzes bei einer “Drive-In-Teststation” in Salzburg

11:33 Uhr – In thailändischen Krankenhäusern werden jetzt Roboter bei der Diagnose möglicher Corona-Patienten eingesetzt. Die eigentlich zur Überwachung von Schlaganfall-Patienten entwickelten Geräte sollen bei einem Verdacht auf das neuartige Coronavirus Fieber messen – und damit das Krankenhauspersonal vor einer Ansteckung zu schützen. In Thailand gibt es bislang mehr als 200 bestätigte Ansteckungsfälle und mindestens einen Toten. Mehr als 40 Covid-19-Infizierte gelten inzwischen als geheilt.

10:50 Uhr – In Indonesiens Hauptstadt Jakarta werden für zwei Wochen die muslimischen Freitagsgebete untersagt. Auch andere religiöse Versammlungen dürften wegen der Coronavirus-Pandemie nicht stattfinden, teilen die Behörden mit. Indonesien ist weltweit das Land mit der größten muslimischen Bevölkerung. Allein in Jakarta leben rund zehn Millionen Menschen.

10:46 Uhr – Die Bundesregierung plant ein Rettungspaket für Solo-Selbständige und andere Kleinstunternehmer,  die von den Folgen der Coronakrise betroffen sind. Dafür wolle die Regierung insgesamt 40 Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Zehn Milliarden Euro davon sollen demnach als direkte Zuschüsse an notleidende Ein-Mann-Betriebe und Kleinstunternehmen vergeben werden, der Rest von 30 Milliarden Euro als Darlehen.

10:29 Uhr – In Deutschland sind nach Angaben des Robert-Koch-Instituts mittlerweile 11.000 Infektionsfälle bestätigt. Dies seien 2801 mehr gewesen als einen Tag zuvor. Es seien 20 Todesfälle bekannt. Die John-Hopkins-Universität weist für Deutschland 12.816 Infizierte aus. Das entspricht einer Verdoppelung der Fälle innerhalb von 2,9 Tagen.

10:10 Uhr – Nach der Ankündigung des neuen Corona-Notpakets durch die EZB hat sich der deutsche Aktienmarkt etwas stabilisiert. Der Dax stieg im frühen Handel um knapp zwei Prozent.

09:55 Uhr –  Die EU hat das massive Anleihekaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise begrüßt. Europa gebe “eine starke wirtschaftliche Antwort” auf die Herausforderungen durch die Pandemie, schrieb EU-Ratspräsident Charles Michel auf Twitter. Die EZB hatte in der Nacht zum Donnerstag ein Notfallprogramm in Höhe von 750 Milliarden Euro verkündet.

09.24 Uhr – Bayerns Ministerpräsident Markus Söder schließt eine flächendeckende Ausgangssperre für Bayern nicht aus. Wenn sich die Menschen nicht an die Beschränkungen hielten, “dann bleibt nur eine bayernweite Ausgangssperre”, sagt der CSU-Politiker in einer Regierungserklärung. Viele hielten sich nicht an die Empfehlungen. “Wir können da nicht endlos zuschauen. Wir dürfen kein zweites Heinsberg oder Ischgl zulassen.” Nach der am Mittwoch beschlossenen Ausgangssperre für Mitterteich würden an diesem Donnerstag in zwei weiteren Gemeinden im benachbarten Landkreis Wunsiedel ähnliche Maßnahmen eingeleitet.




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