Coronavirus: 2500 Tote in den USA – Trump äußert sich zu Labor-Theorie

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News zur Corona-Pandemie im Live-Ticker: 2500 Corona-Tote in den USA – Trump will bald Maßnahmen lockern

Das Coronavirus breitet sich aus! In Deutschland sind bereits 3552 Menschen an den Folgen von Covid-19 gestorben, 131.410 sind oder waren mit dem Virus infiziert. Alle Informationen zur Corona-Krise finden Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

Trauriger Rekord: 2500 Corona Tote in den USA – Trump will bald Maßnahmen lockern und äußert sich zu Labor-Theorie

Topmeldung (06.28 Uhr): In den USA sind einer Universität zufolge innerhalb von 24 Stunden so viele Menschen infolge einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben wie noch nie zuvor. Bis Mittwochabend (Ortszeit 21.00 Uhr/3.00 Uhr MESZ) verzeichneten die Experten der Universität Johns Hopkins in den Vereinigten Staaten 2494 Todesfälle binnen 24 Stunden. Der vorherige Höchstwert war demnach am Dienstag mit 2303 Toten erreicht worden. Das Virus Sars-CoV-2 kann die Lungenkrankheit Covid-19 auslösen.

Seit Beginn der Epidemie sind der Universität zufolge in den USA mehr als 28.300 Menschen infolge einer Infektion mit dem Virus ums Leben gekommen. Die Zahl der bestätigten Fälle in den USA liegt demnach bei mehr als 630.000 – mehr als in jedem anderen Land der Welt. US-Präsident Donald Trump sagte am Mittwochabend im Weißen Haus, viele andere Länder würden ihre Zahlen nicht so transparent veröffentlichen – daher lägen die USA ganz oben in der Statistik. “Glaubt irgendwer wirklich den Zahlen aus einigen dieser Länder?” sagte er. “Wir haben mehr Fälle, weil wir mehr berichten.”

Trump will Maßnahmen lockern

Mitten in der Corona-Krise hat US-Präsident Donald Trump mit der Anordnung einer Zwangspause für das Parlament gedroht, um freie Stellen in seiner Regierung schnell ohne den Kongress besetzen zu können. Besonders wegen der Epidemie sei es nötig, dass seine Regierung freie Positionen endlich füllen könne, sagte Trump am Mittwochabend (Ortszeit) im Weißen Haus. Die Verfassung gebe ihm das Recht, eine solche Pause für den Kongress anzuordnen.

Trump will die kränkelnde US-Wirtschaft in der Corona-Krise mit neuen Richtlinien zur Lockerung der Schutzmaßnahmen so schnell wie möglich wieder in Fahrt bringen. Richtlinien für US-Bundesstaaten sollten an diesem Donnerstag vorgestellt werden, sagte Trump. “Der Kampf dauert an, aber die Daten deuten daraufhin, dass wir landesweit den Höhepunkt der Fälle überwunden haben.” Manche Bundesstaaten könnten früher wieder öffnen als andere – sogar schon vor Monatsende.

Woher stammt das Virus?

Vom White-House-Korrespondenten seines Lieblingssenders Fox News, John Roberts, wurde Trump bei der Pressekonferenz nach Berichten gefragt, wonach das neuartige Coronavirus womöglich aus einem chinesischen Labor stammte. Trump antwortete: “Das will ich nicht sagen, John. Aber ich werde Ihnen sagen, dass wir diese Geschichte immer öfter hören.” Seine Regierung untersuche sehr genau, was passiert sei. US-Außenminister Mike Pompeo sagte unmittelbar nach der Pressekonferenz im Sender Fox News auf eine entsprechende Frage, China sei Antworten in dieser Hinsicht schuldig geblieben. Der Sender verbreitet diese Theorie unter Verweis auf ungenannte Quellen.

Wissenschaftler halten es nicht für plausibel , dass das Coronavirus menschengemacht ist. Vielmehr wird eine natürliche Übertragung für wahrscheinlich gehalten: Entweder könnte das Virus direkt von Fledermäusen übergesprungen sein oder einen tierischen Zwischenwirt genutzt haben. Tatsächlich fehlen bis heute aber abschließende Erkenntnisse, wie sich der Mensch ursprünglich genau mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt hat.

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 131.410, 3552 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 26.050 (820 Todesfälle)
  • Bayern: 34.664 (995 Todesfälle)
  • Berlin: 4870 (74 Todesfälle)
  • Brandenburg: 2159 (71 Todesfälle)
  • Bremen: 504 (21 Todesfälle)
  • Hamburg: 3978 (61 Todesfälle)
  • Hessen: 6334 (174 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 633 (13 Todesfälle)
  • Niedersachsen: 8217 (248 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 27.657 (708 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 5032 (83 Todesfälle)
  • Saarland: 2225 (78 Todesfälle)
  • Sachsen: 4028 (87 Todesfälle)
  • Sachsen-Anhalt: 1249 (26 Todesfälle)
  • Schleswig-Holstein: 2244 (53 Todesfälle)
  • Thüringen: 1566 (40 Todesfälle)

Gesamt: Stand 15.04., 20.07 Uhr: 131.410 (3552 Todesfälle)

Stand vom Vortag: 14.04., 20.09 Uhr: 128.514 (3218 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei 72.600.

Lesen Sie dazu auch: Konzerte, Messen, Volksfeste abgesagt: Bis wann Großveranstaltungen ausfallen

Die Pressekonferenz nach dem Coronavirus-Gipfel von Bund und Ländern zum Nachlesen im Ticker-Protokoll

Das Wichtigste in Kürze: Bund und Länder haben eine Reihe von Lockerungen der coronabedingten Beschränkungen in Deutschland beschlossen – das private und öffentliche Leben bleibt aber stark reglementiert. Die strengen Kontaktverbote würden mindestens bis Anfang Mai weiter gelten,erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel auf einer Pressekonferenz mit Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, Hamburgs Erstem Bürgermeister Peter Tschentscher und Vizekanzler OIaf Scholz. Die Situation habe sich zwar in eine gute Richtung entwickelt, das sei aber nur “ein zerbrechlicher Zwischenerfolg”, betonte Merkel. Ziel sei es, künftig wieder jede einzelne Infektionskette nachverfolgen zu können.

 

Gemeldete Coronavirusfälle in Deutschland (klicken Sie auf Ihr Bundesland)

 
 

Alle weiteren Meldungen im News-Ticker:

Aktuelle Zahlen in Deutschland: Knapp 3000 Neu-Infektionen, mehr als 300 zusätzliche Tote

23.11 Uhr: Die Anzahl der Corona-Neu-Infektionen in Deutschland ist im Vergleich zu den vergangenen Tagen wieder etwas gestiegen. Eine Erhebung bei den Gesundheitsministerien der Länder ergibt mittlerweile 131.410 positive Tests auf Corona – das sind 2896 mehr als am Vortag. Zum Vergleich: Der Anstieg von vorgestern zu gestern betrug unter 2000 neuen Fällen. Die Zahl der Toten in Deutschland ist um 334 auf 3552 gestiegen – einer der höchsten Anstiege seit Beginn der Krise.

Corona-Krise: Söder kann sich Oktoberfest 2020 “kaum vorstellen”

22.51 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sieht wegen der Corona-Pandemie das Oktoberfest in diesem Jahr in akuter Gefahr. “Ich bin sehr, sehr skeptisch und kann mir aus jetziger Sicht kaum vorstellen, dass eine solch große Veranstaltung überhaupt möglich ist zu dem Zeitpunkt”, sagte der CSU-Chef am Mittwochabend im Bayerischen Rundfunk.

Söder betonte, dass die finale Entscheidung aber noch nicht getroffen sei. In den kommenden beiden Wochen wolle er zusammen mit Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) darüber beraten und entscheiden. Grundsätzlich stehe das Volksfest aber “sicher” auf der Kippe. “Es wäre zwar schade, aber aus jetziger Sicht eher unwahrscheinlich”, betonte er.

Am Mittwoch hatten in Berlin Bund und Länder beschlossen, Großveranstaltungen zunächst bis Ende August zu verbieten. Nach dem Zeitplan wäre die Wiesn – geplanter Start ist der 19. September – durchführbar. Allerdings sehen die Experten bis dahin zu wenig Zeit, um Medikamente und Impfungen zu entwickeln.

Hunderte Corona-Infizierte auf französischem Flugzeugträger

22.00 Uhr: Viele Militärs auf dem französischen Flugzeugträger “Charles de Gaulle” haben sich mit dem Coronavirus angesteckt. Von knapp 1 800 getesteten Seeleuten, die überwiegend von dem Flugzeugträger kamen, hätten sich rund 670 infiziert, teilte das Verteidigungsministerium am Mittwochabend in Paris mit. 31 von ihnen würden in Krankenhäusern behandelt.

Aus den Angaben ging hervor, dass für ein rundes Drittel der Tests noch keine Ergebnisse vorlagen – die Zahlen könnten also noch steigen.

Das riesige Kriegsschiff war Ostersonntag im südfranzösischen Hafen Toulon eingelaufen. Zuvor war bekanntgeworden, dass sich Dutzende Besatzungsmitglieder mit dem Coronavirus infiziert hatten. Die Ursache ist unklar. Rund 1900 Besatzungsmitglieder der Charles-de-Gaulle und der sie begleitenden Fregatte wurden in Toulon und Umgebung für zwei Wochen isoliert.

New Yorks Gouverneur kündigt Maskenpflicht in der Öffentlichkeit an

 

21.37 Uhr: Im Kampf gegen die Corona-Pandemie soll im US-Bundesstaat New York eine Maskenpflicht verhängt werden. Menschen müssten künftig in der Öffentlichkeit Mund und Nase bedecken, wenn sie nicht knapp zwei Meter Sicherheitsabstand zu anderen einhalten könnten, sagte Gouverneur Andrew Cuomo am Mittwoch. Wer allein auf einem leeren Bürgersteig laufe, müsse keinen Gesichtsschutz tragen – an einer belebten Kreuzung oder in öffentlichen Verkehrsmitteln werde dies aber Pflicht.

Die US-Gesundheitsbehörde CDC hatte Anfang April landesweit das Tragen von Schutzmasken in der Öffentlichkeit empfohlen. Die Maßnahme ist aber freiwillig und nicht verpflichtend. Die Frage wird in den USA unterschiedlich geregelt. In der Hauptstadt Washington müssen Menschen etwa eine Schutzmaske tragen, wenn sie Supermärkte oder Hotels betreten und mit dem Taxi fahren.

Der Bundesstaat New York und die gleichnamige Millionenstadt sind vom Coronavirus besonders betroffen. Nirgendwo in den USA gibt es mehr bestätigte Infektionen und Todesopfer. Die Zahl der Toten liegt in dem Bundesstaat inzwischen bei mehr als 11.000, allein am Dienstag starben rund 750 Menschen.

Amazon setzt Betrieb in Frankreich aus

20.43 Uhr: Nach einem Gerichtsurteil setzt Amazon den Betrieb seiner Verteilzentren in Frankreich vorläufig aus. Das teilte das Unternehmen am Mittwochabend mit. Ein Gericht in Nanterre bei Paris hatte dem Online-Händler zuvor auferlegt, sich auf eine Auswahl wichtiger Artikel zu beschränken.

Wie lange die Aussetzung laufen soll, wurde explizit nicht mitgeteilt. “Diese Woche werden wir die Mitarbeiter unserer Verteilzentren bitten, zuhause zu bleiben”, schrieb das Unternehmen.

Das Gericht hatte am Dienstag erklärt, der Online-Händler habe in der Coronavirus-Krise seine Verpflichtungen zum Schutz von Gesundheit und Sicherheit der Angestellten in seinen Logistikzentren nicht ausreichend erfüllt.

Der Versandhändler solle sich daher in Frankreich auf Bestellungen von Lebensmitteln sowie Hygiene- und Medizinprodukten beschränken. Amazon müsse nun in allen Lagern eine Risikobewertung durchführen und erforderliche Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen treffen.

Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben erstaunt über das Urteil und kündigte an, dagegen in Berufung zu gehen. Amazon habe bereits erheblich investiert, um die Sicherheit der Mitarbeiter zu gewährleisten und zu verbessern.

Weitere Meldungen zum Coronavirus finden Sie auf der nächsten Seite

 

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