Coronavirus: 54.212 Kranke in Deutschland; Trump erwägt Mega-Quarantäne für N.Y.

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Coronavirus-Ausbruch in Deutschland: 397 Menschen sind bereits gestorben, 54.212 sind mit dem Coronavirus infiziert. Weltweit wurden bereits mehr als 500.000 Fälle registriert. Mittlerweile verzeichnen die USA mit über 115.500 Fällen die meisten Corona-Fälle weltweit. Alle Informationen zur Corona-Krise finden Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

Corona-Todesfälle nun in jedem Bundesland

Topmeldung (20.20 Uhr): In jedem Bundesland in Deutschland gibt es nun Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Am Samstag wurde außerdem bekannt, dass erstmals auch ein Mensch in Mecklenburg-Vorpommern im Zusammenhang mit einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben ist. Es handle sich um einen 57-jährigen Mann aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim, der sich Anfang März im Skiurlaub in Österreich aufgehalten habe, teilte das Gesundheitsministerium mit.

Zudem starben mehrere Deutsche im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Darunter waren zwei Touristen während einer Reise in Ägypten und ein 67-Jähriger Tourist auf Zypern. Auf der griechischen Insel Kreta starb ein 42 Jahre alter deutscher Mathematikprofessor an einer Lungenembolie als Folge einer Infektion mit dem Coronavirus Sars-CoV-2.

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 54.212, 397 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

Baden-Württemberg: 10.819 (118 Todesfälle)

Bayern: 11.862 (85 Todesfälle)

Berlin: 2337 (9 Todesfälle)

Brandenburg: 721 (4 Todesfälle)

Bremen: 278 (2 Todesfälle)

Hamburg: 1935 (4 Todesfälle)

Hessen: 2776 (10 Todesfälle)

Mecklenburg-Vorpommern: 348 (1 Todesfall)

Niedersachsen: 3483 (21 Todesfälle)

Nordrhein-Westfalen: 12.744 (105 Todesfälle)

Rheinland-Pfalz: 2357 (12 Todesfälle)

Saarland: 669 (6 Todesfälle)

Sachsen: 1700 (9 Todesfälle)

Sachsen-Anhalt: 594 (2 Todesfälle)

Schleswig-Holstein: 917 (5 Todesfälle)

Thüringen: 672 (5 Todesfälle)

Gesamt: Stand 28.03., 19.15 Uhr: 54.212 (397 Todesfälle)

Stand vom Vortag: 27.03., 20.15 Uhr: 48.354 (306 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Maas bittet Tausende gestrandete Urlauber um Geduld

Topmeldung (22.53 Uhr): Nach Angaben von Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) sind wegen der Coronavirus-Pandemie bislang mehr als 160.000 Deutsche aus dem Ausland zurückgeholt worden. Er dankte am Samstagabend im Kurzbotschaftendienst Twitter allen Beteiligten, die daran “unfassbar hart” gearbeitet hätten. An die noch im Ausland Verbliebenen appellierte Maas: “Bitte haben Sie Geduld, wenn wir Ihnen noch nicht helfen konnten.”

Die Bundesregierung schätzt die Zahl der Rückkehrwilligen, zumeist Urlauber, auf etwa 200.000. “Wir machen weiter”, twitterte Maas.

Zunächst hatten alle EU-Länder versucht, angesichts der im Zuge der Pandemie verhängten Reisebeschränkungen ihre Bürger in Eigenregie zurück nach Hause zu holen. Mittlerweile gibt es eine Koordination.

 

 
 

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Mehr Informationen im News-Ticker:

Wowereits langjähriger Lebensgefährte stirbt nach Corona-Infektion

21.17 Uhr: Der ehemalige Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit (SPD), trauert um seinen langjährigen Lebensgefährten Jörn Kubicki. Der Neurologe verstarb nach Informationen von “Bild am Sonntag” aus dem Freundeskreis des Paares nach einer langjährigen Lungenkrankheit und einer Infektion mit Coronaviren in dieser Woche an Herzversagen. Wowereits Anwalt Christian Schertz bestätigte den Tod von Kubicki später der Deutschen Presse-Agentur.

Der 54-jährige Kubicki litt an der “Chronic Obstructive Pulmonary Disease”, bei der die Lungenfunktion stark eingeschränkt ist. Vor wenigen Wochen bei einem seiner letzten öffentlichen Auftritte sagte Kubicki: „Ich habe COPD, kann kaum noch einen Fuß vor den anderen setzen.“

Spanien schließt alle “nicht lebenswichtigen Unternehmen”

19.28 Uhr: Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat im Kampf gegen das Coronavirus eine weitere Verschärfung der bereits seit zwei Wochen geltenden Ausgangsbeschränkungen angekündigt. Ab Montag sollen aller Arbeitnehmer, die keine unbedingt notwendigen Arbeiten verrichten, zwei Wochen lang zu Hause bleiben, erklärte der Regierungschef am Samstagabend in einer Fernsehansprache. Welche Sektoren genau gemeint sind, sagte er nicht. Das Gehalt werde den Betroffenen in dieser Zeit weiter gezahlt, die nicht geleisteten Arbeitsstunden könnten sie später schrittweise nachholen.

Seit dem Inkrafttreten des Alarmzustandes am 15. März durften Angestellte und Selbstständige trotz Ausgangsbeschränkungen weiter in ihre Büros gehen. Jedoch war die Bevölkerung aufgefordert, so viel wie möglich von Zuhause aus zu arbeiten. Jetzt schickt Sánchez die meisten Arbeitnehmer komplett in eine Art “Zwangsurlaub”. Die Bevölkerung darf bereits seit zwei Wochen nur noch in Ausnahmefällen aus dem Haus, so etwa zum Einkaufen und nur alleine. Spazieren gehen oder Sport im Freien sind in Spanien derzeit nicht erlaubt.

“In Spanien stehen wir vor den schwersten Stunden, das Virus trifft uns mit erbarmungsloser Gewalt”, betonte Sánchez. Erst am Mittag war bekannt geworden, dass allein seit Freitag 832 Covid-19-Patienten gestorben waren – das war der bisher höchste Anstieg überhaupt. Insgesamt sind knapp 5700 Menschen an dem Virus gestorben. Die Zahl der Infizierten kletterte auf rund 72.000. Der Anstieg nimmt prozentual gesehen aber seit Tagen ab. Die Regierung hatte zuletzt beschlossen, das ursprünglich für 15 Tage geplante Ausgehverbot bis zum 11. April zu verlängern.

Italien meldet jetzt mehr als 10.000 Tote

18.20 Uhr: In Italien sind seit Beginn der Pandemie mehr als 10.000 Corona-Patienten gestorben. Der Zivilschutz meldete am Samstag 889 neue Todesfälle. Damit stieg deren Gesamtzahl auf 10.023. Das ist die höchste Zahl weltweit.

Die Gesamtzahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Italien erhöhte sich am Samstag um fast 6000 auf 92.472. Die Zahl der geheilten Menschen stieg auf 12.384. Das sind 1434 mehr als am Freitag.

Schon seit dem 10. März dürfen in Italien die Menschen im ganzen Land nur noch in Ausnahmefällen aus dem Haus gehen. Die Beschränkungen waren am 20. März noch einmal verschärft worden. Es wird allgemein erwartet, dass Italien die Sperren, die bisher bis zum 3. April gelten, verlängert. Wann das allerdings geschieht, ist unklar. Zivilschutzchef Angelo Borrelli dankte am Samstag Deutschland für die Aufnahme italienischer Patienten.

Der Vatikan meldete am Samstag zwei neue Corona-Fälle. Die Gesamtzahl der an Covid-19 Erkrankten unter den Mitarbeitern des Heiligen Stuhls und den Bürgern des Vatikanstaats erhöhte sich damit auf sechs, wie Sprecher Matteo Bruni mitteilte. “Ich kann bestätigten, dass weder der Heilige Vater noch seine engsten Mitarbeiter betroffen sind”, sagte er.

Italien verschärfte am Samstag die Einreisebestimmungen. Nach einer vom Verkehrsministerium veröffentlichten Mitteilung muss jeder, der auf dem Luft-, See- oder Landweg einreist, unter anderem ganz genau den Grund seiner Reise, seinen Aufenthaltsort in Italien und seine Telefonnummer angeben. Die Reisenden müssen außerdem mitteilen, wie sie ihren Zielort in Italien erreichen werden.

Auch Menschen, die keine Symptome einer Covid-19-Erkrankung zeigen, müssen sich demnach bei den örtlichen Gesundheitsbehörden melden und in eine 14-tägige Selbstisolation begeben. Flug- und Schifffahrtsgesellschaften werden verpflichtet, bei ihren Passagieren schon beim Einchecken die Körpertemperatur zu messen und Personen ab 37,5 Grad nicht an Bord zu lassen.

Trump spricht über mögliche Quarantäne für New York

18.09 Uhr: Die USA erwägen nach Aussage von Präsident Donald Trump, New York und andere besonders betroffene Landesteile abzuschotten. “Einige Leute würden New York gerne unter Quarantäne gestellt sehen, weil es ein Hotspot ist”, sagt Trump am Samstag.

Neben New York werde auch über New Jersey und gewisse Teile von Connecticut nachgedacht, erklärt Trump. Viele New Yorker würden derzeit nach Florida reisen. “Das wollen wir nicht”, betont Trump.

Mit Blick auf mögliche Einschränkungen der Bewegungsfreiheit sagt Trump: “Ich würde es lieber nicht tun, aber vielleicht brauchen wir es.” Für den Fall, dass solche Maßnahmen ergriffen werden müssten, würden diese für kurze Zeit gelten. Trump sprach von zwei Wochen und stellte in Aussicht, dass bereits am Samstag eine Entscheidung darüber getroffen werden könnte.

Der Gouverneur des Bundesstaates New York, Andrew Cuomo, reagierte zurückhaltend auf Trumps Aussagen. “Ich habe nicht mit ihm über irgendeine Quarantäne gesprochen”, sagt Cuomo bei seiner täglichen Pressekonferenz. “Ich weiß nicht einmal, was das bedeutet.” Er wisse auch nicht, wie eine solche Regelung rechtlich durchgesetzt werden solle.

Wolfsburger Pflegeheim reagiert auf den Tod von zwölf Bewohnern

17.39 Uhr: Nach dem Tod von zwölf Patienten eines Wolfsburger Pflegeheims werden dort mit dem Coronavirus Infizierte von negativ getesteten Bewohnern getrennt. Von etwa 165 Bewohnern seien derzeit 72 infiziert, sagte der Leiter des Wolfsburger Gesundheitsamts, Friedrich Habermann, am Samstag. Die zwölf Bewohner waren innerhalb von nur wenigen Tagen gestorben. “Den ersten Toten hatten wir am Montag zu beklagen”, sagte Heimleiter Lothar Laubert.

“Es sind schreckliche Nachrichten über eine hohe Zahl von Todesfällen in einem Pflegeheim, die uns aus Wolfsburg erreichen”, sagte Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) zu der Situation. Sie sprach den Angehörigen, Freunden und Bekannten ihr Mitgefühl aus.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil mahnte alle Bürger erneut zur Vorsicht. “Das Geschehen in Wolfsburg führt uns die Unerbittlichkeit dieses Virus vor Augen”, sagte er am Samstag. Er bitte alle Bürgerinnen und Bürger, direkte Kontakte zu vermeiden und Telefon, Mail oder Post zu nutzen.

Der SPD-Politiker nannte die Entwicklung in Wolfsburg dramatisch. “Mein besonderer Dank gilt all denen, die in dem Heim versuchen, trotz eigener Gefährdung weitere Ansteckungen und weitere Todesopfer zu verhindern”, sagte Weil der Staatskanzlei in Hannover zufolge.

Russland schließt seine Grenzen wegen Coronavirus vollständig

17.30 Uhr: Im Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus schließt Russland seine Grenzen vollständig. Ab Mitternacht in der Nacht zum Montag werde der Verkehr an allen Grenzübergängen auf Straßen, Bahnverbindungen, Häfen und Fußgängerübergängen “vorübergehend beschränkt”, hieß es in einem am Samstag veröffentlichten Dekret. Ausgenommen sind nur russische Diplomaten und Lastwagenfahrer.

Mit der Grenzschließung solle verhindert werden, dass “neue Infektionsfälle ins Land kommen”. Betroffen ist demnach auch die Grenze zu Weißrussland, an der es normalerweise keinerlei Kontrollen gibt.

Russland hatte seine Grenzen vor einer Woche bereits für Ausländer geschlossen und internationale Flüge am Donnerstag eingestellt.

Nach offiziellen Zahlen wurden in Russland bisher 1264 Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus diagnostiziert, vier Menschen starben.

Mehr als 1000 Corona-Tote in England

16.23 Uhr: In Großbritannien steigt die Zahl der Toten in der Corona-Pandemie auf mehr als 1000. Am Vortag lag die Zahl der Toten durch die durch das neuartige Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 noch bei 759. Europaweit starben laut offiziellen Zahlen vom Samstag inzwischen mehr als 20.000 Menschen an den Folgen des Coronavirus.

In Großbritannien war die Zahl der Coronavirus-Infektionen in den vergangenen Tagen stark gestiegen, auf mehr als 17.000. Am Freitag war bekannt geworden, dass auch Premierminister Boris Johnson und Gesundheitsminister Matt Hancock mit dem neuartigen Coronavirus infiziert sind.

Beide haben nach eigenen Angaben nur leichte Symptome. Auch der britische Thronfolger Prinz Charles wurde positiv auf das Coronavirus getestet. 

Johnson war zuvor wegen seines lange zögerlichen Umgangs mit der Krise heftig kritisiert worden. Erst am Montagabend war in Großbritannien eine dreiwöchige Ausgangssperre in Kraft getreten – viel später als in den meisten Ländern in Kontinentaleuropa. Großbritanniens staatlicher Gesundheitsdienst NHS beklagte zuletzt eine zunehmende Überlastung der Londoner Krankenhäuser wegen der Pandemie.

Berlin: Polizei sperrt Platz nach Versammlung von 150 Menschen

14.55 Uhr: Weil etwa 150 Personen auf dem Boxhagener Platz in Berlin trotz mehrfacher Warnung den Platz nicht verlassen wollten, musste die Polizei den Platz am Samstagmittag sperren. Das vermeldeten die Beamten via Twitter.

Nachdem drei Lautsprecherdurchsagen ohne Erfolg blieben, sperrte die Polizei den Platz in Absprache mit dem Bezirksamt ab. Der Wochenmarkt sei davon nicht betroffen, heißt es auf Twitter weiter.

Bundeswehr fliegt an Covid-19 erkrankte Italiener nach Deutschland

14.18 Uhr: Wegen der dramatischen Notlage norditalienischer Krankenhäuser in der Corona-Krise bringt die Luftwaffe Patienten zur Behandlung nach Deutschland. Der Airbus A310 MedEvac, die fliegende Intensivstation der Bundeswehr, flog am Samstag von Köln nach Bergamo, um sechs schwer erkrankte Italiener zur Intensivbehandlung nach Nordrhein-Westfalen zu bringen.

Die Maschine sei am Mittag von der italienischen Stadt aus in Richtung Köln gestartet, sagte ein Sprecher der Luftwaffe der Deutschen Presse-Agentur.

“In Zeiten größter Not ist es selbstverständlich, dass wir unseren Freunden zur Seite stehen”, sagte Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) zu dem Einsatz. “Deshalb holen wir mit unserer fliegenden Intensivstation der Luftwaffe jetzt Schwerstkranke aus Italien zur Behandlung nach Deutschland. Das ist ein wichtiges Zeichen der Solidarität. Europa muss zusammenhalten.”

Nach dem Tod eines Pflegers geht in New York die Angst um – Trump droht, kritische Staaten im Stich zu lassen

13.40 Uhr: Der Höhepunkt der Corona-Ansteckungswelle in New York wird erst in rund drei Wochen erwartet – doch bereits jetzt droht die Lage in der US-Küstenmetropole außer Kontrolle zu geraten. Unter Ärzten und Pflegern im Zentrum der Pandemie in den USA geht die Angst um, sich selbst anzustecken. Seit dem Tod des 48-jährigen Krankenpflegers Kious Kelly ist die Besorgnis noch gestiegen.

Die Arbeitsbelastung für Krankenhauspersonal sei durch die Corona-Krise ins Unermessliche gewachsen, berichten Krankenhausmitarbeiter. Rund um die Uhr werde gearbeitet, um die vielen Coronavirus-Patienten zu versorgen.

Einige Kliniken geraten demnach bereits an ihre Grenzen – auch jene, in der der verstorbenen Pfleger Kelly arbeitete. Mehrere Abteilungen des Mount-Sinai-Krankenhauses im Stadtteil Manhattan platzten wegen der Zahl der Coronavirus-Patienten bereits aus allen Nähten, sagt Kellys Kollegin Diana Torres der Nachrichtenagentur AFP. 

US-Präsident Trump macht derweil einmal mehr mit bizarren Drohung Schlagzeilen. Auf einer Pressekonferenz berichtete er, er habe Vizepräsident Mike Pence geraten, sich kritisch äußernde Staaten im Stich zu lassen und nicht mehr anzurufen. Sie würden die Arbeit der Regierung nicht genug wertschätzen.

Er habe Pence gesagt, er würde lediglich “seine Zeit verschwenden” wenn er die Gouverneure von Washington oder Michigan anrufen würde. “Wenn sie dich nicht richtig behandeln, rufe ich nicht an”, erklärte Trump – nur um kurz darauf festzustellen, Pence werde sie dennoch “heimlich sowieso anrufen”.

Samstag, 28. März, 12.23 Uhr: Nach Italien wird auch im schwer von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Spanien das Militär beim Transport der Leichen helfen. Dies teilte das Gesundheitsministerium am Samstag im Amtsblatt mit.

Die Streitkräfte würden wegen der großen Zahl der Toten und des Fehlens verfügbarer Bestattungsinstitute während der Dauer des Alarmzustandes eingesetzt, hieß es. Wegen der vielen Todesopfer war zuletzt bereits die Eishalle in Madrid zum Leichenhaus umfunktioniert worden.

In den vergangenen 24 Stunden starben 832 Menschen in Spanien am Coronavirus, die Gesamtzahl steigt damit auf 5690. Es ist der höchste Anstieg, der in dem Land bisher registriert wurde. Spanien ist nach Italien das am schwersten von der Krise betroffene Land Europas.

 

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