Coronavirus aktuell: Mittlerweile mehr als 2000 Todesfälle in Deutschland

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Coronavirus-Ausbruch im News-Ticker: Jetzt mehr als 2000 Corona-Todesfälle in Deutschland – trauriger Rekord in New York

Das Coronavirus breitet sich immer weiter aus: In Deutschland sind bereits 2071 Menschen an den Folgen von Covid-19 gestorben, 108.193 sind mit dem Virus infiziert. Weltweit wurden bereits mehr als eine Million Corona-Fälle registriert. Mittlerweile verzeichnen die USA die meisten Fälle weltweit. Alle Informationen zur Corona-Krise finden Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

Merkel und Ministerpräsidenten entscheiden einen Tag später über Corona-Auflagen

Topmeldung (21.00 Uhr): Wie geht es weiter mit den einschneidenden Corona-Auflagen für Privat- und Geschäftsleute in Deutschland? Diese mit Spannung erwartete Entscheidung wird nach Informationen von FOCUS Online einen Tag später fallen als zunächst geplant: Am 15. April und nicht – wie bisher vorgesehen – am 14. April wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder in einer Telefonschalte beraten, ob Lockerungen möglich sind und wie die dann konkret aussehen könnten.  Wie aus Teilnehmerkreisen zu hören ist, wurde die Verschiebung nötig, weil für den 14. April ein Europäischer Rat angesetzt ist. In Berliner Regierungskreisen und in Staatskanzleien der Länder geht man bisher davon aus, dass solche Lockerungen, wenn sie denn kommen, stufenweise in Kraft treten. Eine Rückkehr zu „echter Normalität“ sei noch nicht lange absehbar, heißt es in Berlin.

Die bisherigen Regeln gelten bis einschließlich 19. April. Sollten Auflagen für die Bürger entfallen oder abgeschwächt werden, hätten die Bundes- und Landesregierungen im Fall der Fälle wenig Zeit für die Vorbereitungen.

Zahl steigt um fast 300: Nun mehr als 2000 Coronavirus-Tote in Deutschland

Topmeldung (20.03 Uhr): Die Zahl der Corona-Todesfälle ist auf 2071 gestiegen. Das bedeutet einen Anstieg von 275 gegenüber dem Vortag. Die Zahl der Infizierten stieg auf 108.193, eine Steigerung um mehr als 5000 im Vergleich zum Dienstag.

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 108.193, 2071 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 21.490 (514 Todesfälle)
  • Bayern: 28.053 (589 Todesfälle)
  • Berlin: 4212 (37 Todesfälle)
  • Brandenburg: 1613 (35 Todesfälle)
  • Bremen: 442 (11 Todesfälle)
  • Hamburg: 3370 (29 Todesfälle)
  • Hessen: 5114 (92 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 571 (11 Todesfälle)
  • Niedersachsen: 6845 (139 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 22.849 (413 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 4247 (50 Todesfälle)
  • Saarland: 1842 (35 Todesfälle)
  • Sachsen: 3339 (52 Todesfälle)
  • Sachsen-Anhalt: 1077 (16 Todesfälle)
  • Schleswig-Holstein: 1830 (28 Todesfälle)
  • Thüringen: 1299 (20 Todesfälle)

Gesamt: 08.04, 20.01 Uhr: 108.193 (2071 Todesfälle)

Stand vom Vortag: 07.04., 20.43 Uhr: 102.888 (1796 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Trauriger Rekord in New York – Flaggen auf Halbmast

Topmeldung (19.21 Uhr): Der besonders heftig von der Corona-Pandemie getroffene US-Bundesstaat New York hat mit 779 Toten an einem Tag so viele Opfer zu verzeichnen wie noch nie in der Krise. Damit liege die Zahl der Toten in dem 20-Millionen-Staat bei insgesamt 6268, sagte Gouverneur Andrew Cuomo am Mittwoch bei seiner täglichen Pressekonferenz. “Diese Zahl der Toten wird weiter ansteigen”, sagte er. 

Cuomo ordnete an, die Flaggen im Bundesstaat auf Halbmast zu hängen. Er verglich die Situation mit den Terroranschlägen vom 11. September 2001, bei denen in New York knapp 2800 Menschen starben. 

Trotzdem bekräftigte der Gouverneur, dass die weitreichenden  Ausgangsbeschränkungen funktionierten, dies zeige sich weiterhin bei der zurückgehenden Zahl an neu ins Krankenhaus Eingewiesenen. Dies bedeute aber nicht, dass die Maßnahmen nun bereits gelockert werden könnten. “Wenn wir etwas ändern, wird sich die Kurve ändern.”

Man sei noch nicht ansatzweise aus dem Gröbsten raus. Nach Berichten über höhere Infiziertenzahlen unter Afro-Amerikanern und Latinos kündigte Cuomo an, mehr Tests in den entsprechenden Communities durchführen zu wollen.

 

Gemeldete Coronavirusfälle in Deutschland (klicken Sie auf Ihr Bundesland) test mit gesamt

 
 

Mehr Informationen im News-Ticker:

Britischer Schatzkanzler: Boris Johnsons Zustand verbessert sich

19.23 Uhr: Der Gesundheitszustand des britischen Premierministers Boris Johnson hat sich nach Angaben von Finanzminister Rishi Sunak gebessert. “Der Premierminister bleibt in Intensivbehandlung, wo sich sein Zustand verbessert”, sagte Sunak in einer Pressekonferenz am Mittwochabend in London. Außerdem habe sich Johnson im Bett aufsetzen können und habe “positiv” mit dem medizinischen Team interagiert.

Zuvor hatte der Regierungssitz Downing Street mitgeteilt, Johnson sei “klinisch stabil” und die Behandlung schlage an. Er werde weiterhin auf der Intensivstation des St. Thomas’s Hospital in London behandelt und sei gut gelaunt.

Bei einem Pressebriefing am Mittag hatte ein Regierungssprecher gesagt, Johnson erhalte eine reguläre Sauerstoffbehandlung, könne aber selbstständig atmen. Er arbeite nicht, sei aber in der Lage, die für ihn notwendigen Kontakte zu pflegen.

Premierminister Boris Johnson wegen Covid-19 auf Intensivstation

 

WHO kontert Trumps heftige Kritik mit dramatischem Appell

18.41 Uhr: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Vorwürfe und Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen die UN-Organisation mit einem dramatischen Appell gekontert. Das Coronavirus für politische Zwecke zu missbrauchen, sei das Schädlichste, was jetzt passieren könne, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch in Genf. Es gehe um nationale Einheit, das Arbeiten über ideologische und Parteigrenzen hinweg und schließlich um internationale Solidarität. “Das Schlimmste steht uns noch bevor, wenn wir uns nicht beeilen, Einigkeit sicherzustellen”, warnte der WHO-Chef. Trump hatte der WHO mit einem Stopp von Beitragszahlungen gedroht. Er warf der Organisation vor, nicht genügend aufgeklärt und einen auf China fokussierten Ansatz gehabt zu haben.

Ein Vorgehen, das die Gesellschaft in diesem Moment spalte, sei wie ein Spiel mit dem Feuer, meinte Tedros. Nur Einigkeit helfe, “wenn man nicht noch viel mehr Leichensäcke” riskieren wolle. Statt Länder gegeneinander auszuspielen, käme es jetzt auf einen Schulterschluss zwischen den USA und China an. Ein solches Bündnis habe bei der Bekämpfung der Pocken zu Zeiten des Kalten Kriegs zwischen den USA und der damaligen Sowjetunion funktioniert. Beide Staaten hätten sich führend an der Ausrottung der Seuche beteiligt, was damals innerhalb von zehn Jahren gelungen sei, sagte Tedros weiter.

Tedros erinnerte daran, dass die WHO bereits seit Anfang Januar ihre Mitgliedsstaaten umfassend über die aufziehende Gefahr gewarnt habe. Ende Januar habe die Organisation eine “gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite” erklärt. Damals habe es erst sehr wenige Sars-CoV-2-Fälle außerhalb Chinas gegeben. Die WHO unterstütze die internationale Gemeinschaft unermüdlich mit Informationen und auch Material wie Schutzausrüstungen und Tests.

Corona-Krise: Italien meldet weniger als 600 Tote an einem Tag

18.31 Uhr: In Italien ist der tägliche Anstieg der Zahl von Todesopfern in der Corona-Krise auf unter 600 gefallen. Am Mittwoch kamen 542 Tote dazu, insgesamt sind es nun 17 669, wie der Zivilschutz in Rom mitteilte. Das ist der zweitniedrigste Anstieg in fast drei Wochen.

Insgesamt stieg die Zahl der Ansteckungen um 2,8 Prozent auf 139 422, Experten gehen jedoch von einer großen Dunkelziffer aus. Die Zahl der Patienten auf der Intensivstation nahm weiter ab. Italien ist weltweit das Land mit den meisten Toten in der Corona-Krise.

Die Regierung in Rom plant nun ein sehr langsames, schrittweises Vorgehen, um das Land wieder zu öffnen, wie Medien am Mittwoch berichteten. Diese Pläne werden “Phase 2” genannt. Die Regierung habe den wissenschaftlichen Beirat beauftragt, Details zu erarbeiten.

Zuletzt waren die Ausgangsbeschränkungen für die rund 60 Millionen Italiener, die am 10. März erlassen wurden, bis Ostermontag verlängert worden. Außerdem ist die nicht lebensnotwendige Produktion gestoppt und viele Läden sowie Restaurants sind geschlossen. Es wurde erwartet, dass die Arbeit in einigen stillgelegten Firmen nächste Woche wieder anlaufen darf. Unternehmerverbände machen zunehmend Druck wegen drohender Pleiten.

EU-Kommission für Verlängerung des Einreisestopps bis 15. Mai

17.01 Uhr: Der weitgehende Stopp der Einreisen in die Europäische Union soll nach Ansicht der EU-Kommission bis zum 15. Mai verlängert werden. Dies schlug die Brüsseler Behörde am Mittwoch vor; die Entscheidung darüber kann jedoch jedes Land für sich treffen. Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie hatten sich Mitte März alle EU-Staaten außer Irland sowie die Schweiz, Norwegen, Liechtenstein und Island darauf geeinigt, nicht zwingend notwendige Reisen in die EU zunächst für 30 Tage einzuschränken.

Jugendliche sprühen “Fuck RKI” an Hauswand

16.55 Uhr: Die Corona-Krise hinterlässt sichtbare Spuren im öffentlichen Raum, unter anderem in Form illegaler Graffiti an Wänden mit dem Schriftzug “FUCK RKI”. Die auf “Denglisch” verfasste Kritik am Robert Koch-Institut, der Bundesbehörde für Infektionskrankheiten, sei in den letzten Tagen von Sprayern aus der linken Szene ein paar Mal aufgetaucht, sagte ein Sprecher der Münchner Polizei am Mittwoch.

Am Vortag hatten seine Kollegen zwei Jugendliche erwischt, die besagten Schriftzug mit Hilfe einer extra angefertigten Schablone in schwarzer Farbe an eine Wand in der Innenstadt gesprüht hatten. Ein Zeuge beobachtete die 13- und 14-Jährigen und alarmierte die Beamten. Drei Streifen rückten aus. Auf einem nahe gelegenen Friedhof nahmen die Polizisten die Teenager fest und brachten sie zu ihren Eltern.

 

Für eine Befragung im Beisein der Eltern müssten die Jugendlichen erst noch vorgeladen werden, erklärte der Sprecher. Daher sei das Motiv unklar, auch ob die beiden konkret zur linken Szene gehören.

Pikantes Detail am Rande: Weil das Duo nicht in einer Wohnung lebt, hat es mit der gemeinsamen Sprayaktion wohl gegen die im Freistaat geltenden Vorgaben zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie verstoßen. Inwiefern hier Strafen drohen, muss laut dem Sprecher ein Gericht entscheiden. Nach dem bayernweiten Bußgeldkatalog muss derjenige, der keinen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen einhält, 150 Euro zahlen. In diesem Fall könne aber auch das Säubern der Wand infrage kommen, das liege im Ermessen der Richter. Zumal der 13-Jährige wegen seines Alters noch strafunmündig ist.

Münchner Klinik nach Corona-Welle wieder offen – Kritik an Quarantäne

16.31 Uhr: Nach einer einwöchigen Schließung wegen einer Häufung von Corona-Infektionen läuft am Helios Klinikum München West wieder der normale Betrieb – begleitet von Kritik der Beschäftigten. Das Krankenhaus sei für Patienten wieder uneingeschränkt geöffnet, sagte ein Sprecher am Mittwoch. Derweil äußerten die Mitarbeiter öffentlich ihren Unmut. Die Stadt hatte sie in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt und nur vereinzelt Ausnahmen zugelassen, unter anderem um den Klinikbetrieb nicht zu gefährden. In einem offenen Brief beschwerte sich das Personal bei Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) über die Bedingungen der Quarantäne.

Darin war von “willkürlichen Einschränkungen unserer Grund- und Freiheitsrechte” und von gefängnisähnlichen Zuständen die Rede, wie die “Süddeutsche Zeitung” am Mittwoch berichtet hatte. Das Ausbruchgeschehen sei in seiner Dimension in München bisher einzigartig und rechtfertige deshalb diese Maßnahmen, erklärte hingegen daraufhin das Gesundheitsreferat. Einigen Mitarbeitern habe man eine Unterbringung in einem Hotel angeboten, da bei ihnen eine häusliche Isolierung nicht möglich gewesen sei. Da es auch nach der Testung noch zu infektionsrelevanten Kontakten gekommen sei, habe man eine Quarantäne angeordnet. Inzwischen wurden laut Gesundheitsreferat auch mehrere Infektionsfälle nachgewiesen.

Die Klinik selbst sprach von einer physisch und psychisch belastenden Situation für die Beschäftigten. “Die Sorgen, die das Team unserer Intensivstation mit dem offenen Brief zum Ausdruck gebracht hat, nehmen wir sehr ernst. Wir sind mit dem Team in engem Austausch, um die einzelnen Punkte zu besprechen”, sagte ein Kliniksprecher.

Rund 250 Patienten und knapp 1000 Beschäftigte wurden nach Auskunft der Stadt seit dem 31. März getestet. Bei 97 Menschen fielen die Tests positiv aus. Im Kampf gegen das Coronavirus spielt die Klinik eine wichtige Rolle. Sie hat nach eigenen Angaben einen Schwerpunkt für Lungenkranke und hat zudem Intensivbetten für Covid-19-Patienten.

Äthiopien ruft Notstand aus

16.20 Uhr: Im Kampf gegen das Coronavirus hat Äthiopien am Mittwoch landesweit den Notstand ausgerufen. In einer Erklärung des Büros von Regierungschef Abiy Ahmed wird die Bevölkerung des ostafrikanischen Landes dazu aufgerufen, den noch zu erlassenden Anweisungen Folge zu leisten.

Die Ausrufung des Notstandes erlaubt ihm eine Verschärfung bereits bestehender Einschränkungen. Äthiopien hatte die für den 29. August geplante Parlamentswahl schon wegen der Corona-Krise verschoben. Als Gründe führte die Wahlkommission die Ausbreitung der Lungenkrankheit Covid-19 und die unterbrochenen Vorbereitungen an. Ein neues Datum steht noch nicht fest.

Weitere Meldungen zum Coronavirus finden Sie auf den nächsten Seiten.

 

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