Coronavirus aktuell: Remdesivir könnte „in einigen Tagen“ EU-Zulassung erhalten

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Die Coronavirus-Pandemie hält die Welt weiterhin in Atem: Mehr als drei Millionen Menschen haben sich bereits weltweit mit dem neuartigen Virus infiziert – 162.760 davon in Deutschland. Alle Meldungen zur Corona-Krise und dem Kampf gegen die Verbreitung des Virus finden Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

Bericht: Remdesivir könnte „in einigen Tagen“ EU-Zulassung für Corona-Behandlung erhalten

Topmeldung (16.49 Uhr): Das ursprünglich zur Behandlung von Ebola entwickelte Medikament Remdesivir könnte einem Medienbericht zufolge schon in Kürze eine Zulassung in der EU erhalten. Das berichtet der schwedische Fernsehsender TV4 unter Berufung auf die Leiterin der Abteilung für Infektionskrankheiten bei der schwedischen Arzneimittelbehörde. Die Entscheidung, ob das Medikament eine Genehmigung für die Behandlung von Corona-Patienten in der EU erhält, könnte demnach bereits „in einigen Tagen“ fallen. In den USA hat Remdesivir bereits eine Sondergenehmigung für die Behandlung von Corona-Patienten erhalten.

In Deutschland hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) Anfang April ein sogenanntes Arzneimittelhärtefallprogramm für Remdesivir bestätigt. Damit dürfen auch hierzulande behandelnde Ärzte ihren Patienten den Wirkstoff verabreichen. Zudem hat das BfArM nach eigenen Angaben derzeit insgesamt vier klinische Prüfungen mit Remdesivir zur Behandlung von Covid-19 genehmigt.

“Klare Kriterien, pragmatische Entscheidungen”: Wirtschaft fordert “überzeugenden Plan” in Corona-Krise

Topmeldung (18.05 Uhr): Wenige Tage vor einem abermaligen Bund-Länder-Treffen zur Bewältigung der Corona-Krise mehren sich die Forderungen nach einem konkreten Ausstiegsfahrplan. „Nach bald zwei Monaten Shutdown muss wirtschaftliche Tätigkeit wieder die Regel werden – und nicht Stillstand“, sagte Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, der Süddeutschen Zeitung (Montagausgabe). Nötig seien „klare Kriterien und pragmatische Entscheidungen“, gerade auch mit Blick auf den Gesundheitsschutz. „Jetzt kommt es vor allem darauf an, dass wir auf der Basis verlässlicher Daten und Termine agieren.“ Auch Ökonomen treten für verlässliche Vorgaben ein. „Erforderlich ist nicht notwendigerweise ein schneller Exit“, sagte Clemens Fuest, Chef des Münchner Ifo-Instituts, der SZ. „Aber ein überzeugender Plan dafür.“ Dazu gehöre vor allem flächendeckendes Testen. „Wir wissen bis heute nicht, welcher Teil der Bevölkerung infiziert ist oder war“, sagte Fuest.

Am Mittwoch wollen Bund und Länder erneut über weitere Schritte im Kampf gegen die Pandemie beraten – und auch über eine vorsichtige Lockerung. „Angesichts des massiven Konjunktureinbruchs kann die Bundesregierung eine Öffnungsstrategie nicht länger aufschieben“, sagte FDP-Fraktionsvize Michael Theurer der SZ. Schon am Mittwoch müssten Bund und Länder „einen konkreten Lockerungsplan“ vorlegen.

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 162.760, 6659 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 32.272 (1413 Todesfälle)
  • Bayern: 43.050 (1907 Todesfälle)
  • Berlin: 5970 (154 Todesfälle)
  • Brandenburg: 2965 (151 Todesfälle)
  • Bremen: 875 (30 Todesfälle)
  • Hamburg: 4831 (163 Todesfälle)
  • Hessen: 8479 (367 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 698 (18 Todesfälle)
  • Niedersachsen: 10.344 (459 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 33.200 (1268 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 6130 (176 Todesfälle)
  • Saarland: 2596 (139 Todesfälle)
  • Sachsen: 4715 (165 Todesfälle)
  • Sachsen-Anhalt: 1577 (44 Todesfälle)
  • Schleswig-Holstein: 2723 (112 Todesfälle)
  • Thüringen: 2335 (93 Todesfälle)

Gesamt: Stand 02.05., 18.32 Uhr, 162.760 (6659 Todesfälle)

Vortag: Stand 01.05., 19.58 Uhr, 161.972 (6601 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 130.600

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl: 0,78 (Stand 2.5.)

Alle weiteren Meldungen zum Coronavirus im News-Ticker:

Pompeo sieht Herkunft des Coronavirus aus Labor in Wuhan als erwiesen an

18.17 Uhr: US-Außenminister Mike Pompeo hat China in der Debatte über den Ursprung der Coronavirus-Pandemie erneut scharf attackiert. Es gebe “überwältigende Beweise” dafür, dass der neuartige Erreger aus einem Labor in der chinesischen Stadt Wuhan stamme, sagte Pompeo am Sonntag dem TV-Sender ABC. Zum Vorwurf, das Virus sei absichtlich freigesetzt worden, äußerte sich der frühere CIA-Direktor nicht.

Bereits in der Vergangenheit sei die Welt durch Viren aus chinesischen Laboren in Gefahr gebracht worden, sagte Pompeo. China sei bekannt dafür, “die Welt zu infizieren und minderwertige Labore zu betreiben”. Der US-Außenminister warf Peking mit Blick auf die Corona-Krise eine “kommunistische Desinformationskampagne” vor. China blockiere außerdem weiterhin die Beteiligung von Experten aus westlichen Ländern an den Untersuchungen zum Coronavirus.

US-Präsident Donald Trump hatte China im Streit um den Ursprung der Coronavirus-Pandemie am Donnerstag mit neuen Strafzöllen gedroht. Neben den USA verlangen auch eine Reihe weiterer Staaten von China mehr Transparenz. Den chinesischen Behörden zufolge ging das Coronavirus von einem Fisch- und Wildtiermarkt in Wuhan auf den Menschen über.

Seit Monaten gibt es aber Spekulationen, das Virus könnte in dem Wuhan-Institut für Virologie durch einen Unfall freigesetzt oder sogar absichtlich geschaffen worden sein. Die chinesischen Behörden weisen solche Theorien entschieden zurück.

Lesen Sie auch: Was passiert eigentlich, wenn nie ein Impfstoff gegen Covid-19 gefunden wird?

Rheinland-Pfalz: Polizei überwacht Corona-Regeln mit Hubschrauber

17.49 Uhr: Die Polizei in Rheinland-Pfalz hat am Sonntag einen Hubschrauber eingesetzt, um die Beschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie zu überwachen. “Der Hubschrauber ist in ganz Rheinland-Pfalz unterwegs und unterstützt die Kollegen am Boden”, teilte ein Sprecher der Polizei Trier mit. Diesen Sonntag habe der Hubschrauber unter anderem in der Teufelsschlucht (Eifelkreis Bitburg-Prüm) viele Wanderer und Familien gesichtet. Beim Eintreffen der Beamten sei die Lage aber entspannt gewesen. “Die Bevölkerung nimmt die Regeln nach wie vor an”, sagte der Polizeisprecher.

Auch im Rest von Rheinland-Pfalz berichteten die Polizeistationen von einem ruhigen Sonntag. “Es läuft extrem entspannt”, sagte ein Polizeisprecher aus Mainz. Bis 15 Uhr habe man keinen einzigen Verstoß festgestellt. Die Menschen hielten sich sowohl an die Abstandsregeln als auch an die Mundschutzpflicht. Auch in Kaiserslautern, Ludwigshafen und Koblenz hieß es nur: “Alles ruhig.”

Slowenien meldet keine Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden

17.40 Uhr: Das EU-Land Slowenien hat erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie in einem 24-Stunden-Zeitraum keine einzige Neuansteckung registriert. Von 500 Tests sei kein einziger positiv gewesen, berichtete die Nachrichtenagentur STA am Sonntag.

Damit bleibe die Zahl der Menschen, die nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert wurden, bei 1439. Die Zahl der Toten wurde mit 59 angegeben. Den ersten Corona-Fall hatte das Land am 4. März verzeichnet. Seitdem wurden 55 520 Tests durchgeführt. Das zwischen Alpen und Adria gelegene Slowenien hat zwei Millionen Einwohner.

Statt Quarantäne: Flughafen Wien bietet jetzt Corona-Schnelltest an

15.21 Uhr: Reisende und Interessierte können ab sofort am Flughafen Wien einen Corona-Schnelltest machen. Das teilte der Airport auf seiner Homepage mit. Mit einem Befund könne man bereits nach drei Stunden rechnen. Ein Test kostet 190 Euro.

Bei einem positiven Testergebnis werden die Personen umgehend telefonisch benachrichtigt. Reisende, die einen Corona-Schnelltest am Flughafen machen, müssen, sofern ihr Test negativ ausfällt, nicht in 14-tägige Quarantäne.

Bislang mussten Einreisende entweder einen negativen Corona-Test, der nicht älter als vier Tage ist, vorweisen, oder sich alternativ für 14 Tage in Quarantäne begeben.

Berlin knöpft sich Sachsen-Anhalt nach Corona-Lockerungen vor

14.32 Uhr: Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller hat die Landesregierung von Sachsen-Anhalt für deren Lockerungen der Corona-Beschränkungen kritisiert. “Sachsen-Anhalt hat jetzt etwas losgetreten, was wir hoffentlich wieder einfangen”, sagte Müller am Sonntag im Interview mit dem Deutschlandfunk. Denn das Virus mache nicht an Landesgrenzen halt. “Sachsen-Anhalt würde auch den anderen Kollegen nichts Gutes tun, wenn die Lockerungen dort zu einer großen Infektionswelle führen”, kritisierte er.

Am Samstag hatte die schwarz-rot-grüne Landesregierung in Sachsen-Anhalt ein Bündel an Erleichterungen beschlossen. Unter anderem weicht das Land als erstes Bundesland überhaupt die Kontaktbeschränkungen auf. So können sich von Montag an Gruppen von bis zu fünf Menschen treffen – bei Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern. Das erlaubt zahlreiche Lockerungen, etwa beim Vereinssport, aber auch bei Bildungsangeboten. Gastronomen können nach jetzigem Plan eine Wiedereröffnung für den 22. Mai vorbereiten.

Das “Ärgerliche” sei, sagte Müller, dass man noch Donnerstagabend in einer Videokonferenz mit dem Kanzleramt und den anderen Ministerpräsidenten zusammengewesen sei. Dabei sei kein Wort über die Lockerungen in Sachsen-Anhalt gesagt worden. “Und 48 Stunden später wird das dann verkündet”, sagte der Regierende Bürgermeister.

Sachsen will Restaurants schon bald öffnen

13.49 Uhr: Die seit Wochen wegen der Corona-Pandemie geschlossenen Cafés, Kneipen und Restaurants sollen nach dem Willen von Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig schnell Klarheit haben, wann sie wieder öffnen können. Sollte es die Entwicklung der Infektionszahlen zulassen, schlägt er eine Öffnung der Außenbereiche unter strengen Auflagen für den 15. Mai vor, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag. “Man könnte testen, ob die Sicherheitsvorkehrungen funktionieren, bevor sich alles am Pfingstwochenende ballt.”

Den 15. Mai will Dulig dem Ministerpräsidenten mit Blick auf die nächste Bund-Länder-Schalte am 6. Mai vorschlagen. Gemeinsam mit Kulturministerin Barbara Klepsch und Verbänden werde derzeit an einem Stufenplan gearbeitet, so Dulig. “Soweit es geht, sollten wir das bundeseinheitlich abstimmen.” Zu Pfingsten könnten dann weitere Lockerungen – etwa für den Innenbereich in der Gastronomie – folgen.

Merkel und Spahn nannten rund um Corona-Gipfel falsche Infektionszahlen

13.21 Uhr: Nach dem Corona-Gipfel zwischen Bund und Ländern am Donnerstag sprachen sowohl Kanzlerin Merkel als auch Gesundheitsminister Jens Spahn von derzeit etwa 40.000 akut Infizierten in Deutschland. In einem Gastbeitrag für die “Frankfurter Allgemeine Zeitung“, der am Mittwoch (29. April) erschien, sprach Spahn ebenfalls von “aktuell rund 40.000” derzeit Infizierten in Deutschland. Wie die Nachrichtenagentur “Reuters” berichtet, war diese Zahl jedoch falsch. Das räumte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums gegenüber der Agentur ein. Die Zahl war höher, als die vom RKI zum damaligen Zeitpunkt offiziell ausgewiesene Zahl von etwa 29.000 Infizierten. Auf eine Frage auf der Pressekonferenz im Anschluss an den Gipfel hatte Merkel am Donnerstag geantwortet: “Heute liegen wir aktuell bei 40.000 Infizierten und einer Gesamtzahl von 150.000 bis 160.000”.

Wie kam die falsche Zahl zustande Die Nachrichtenagentur vermutet, der Ursprung liege in einer Rechnung, die Gesundheitsminister Spahn am Mittwoch aufstellte, also am Tag vor der Pressekonferenz. Dort habe er von 157.000 Infizierten und 120.000 Genesenen gesprochen und war auf eine Zahl von 37.000 aktuell Infizierten gekommen. Bei dieser Rechnung sei aber die Zahl der Toten nicht mit einbezogen worden, die zu diesem Zeitpunkt bereits bei etwa 6000 lag. Die Zahl der aktuell Infizierten lag also eigentlich bei etwa 31.000. Am Tag der Pressekonferenz selbst hatten sich die RKI-Zahlen wieder verschoben, die Zahl der Infizierten lag dann bei etwa 29.000. 

Neuer Höchststand bei Corona-Infektionen in Russland

12.36 Uhr: In Russland steigt die Zahl der neu mit dem Coronavirus Infizierten weiter dramatisch an. Mit 10.633 neuen Fällen innerhalb eines Tages sei ein neuer Höchststand erreicht worden, teilten die Behörden am Sonntag in Moskau mit. Damit gibt es nun landesweit mehr als 134.600 nachgewiesene Infektionen. Bisher starben 1280 Menschen mit dem Virus. 16.600 erholten sich wieder.

Im größten Land der Erde blieb die Zahl der Corona-Patienten lange niedrig. Seit Tagen nimmt sie aber so rasant zu wie in keinem anderen Land – obwohl Ausgangssperren gelten, mit denen eine weitere Ausbreitung des Erregers verhindert werden sollte. In den vergangenen Wochen wurden die Corona-Tests deutlich ausgeweitet. Experten zufolge sind deshalb deutlich mehr Fälle in Russland nachgewiesen worden. In Moskau haben sich etwa nach Angaben von Bürgermeister Sergej Sobjanin schon mehr als eine Viertelmillion Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Reihentests in der russischen Hauptstadt hätten bei rund zwei Prozent der Einwohner – also bei mehr als 250.000 Menschen – eine Infektion nachgewiesen, schrieb Sobjanin am Samstag in seinem Blog.

Der Gesundheitszustand des mit dem Coronavirus infizierten Regierungschefs Michail Mischustin hat sich nicht verschlechtert. Er werde in einem Krankenhaus behandelt und stehe unter der Aufsicht von Spezialisten, sagte ein Regierungssprecher der Agentur Interfax zufolge am Sonntag. Sein Wohlbefinden sei normal. Der Ministerpräsident stehe mit seinen Kollegen telefonisch in Kontakt. Seine Erkrankung war am Donnerstag bekannt geworden.

Das russische Verteidigungsministerium nannte das hochansteckende Virus eine “große Bedrohung”. “Diese Infektion kennt keine Grenzen”, sagte Vize-Verteidigungsminister Alexander Fomin in einem Fernsehinterview. In der russischen Armee gibt es dem Ministerium zufolge mittlerweile fast 3000 Infektionsfälle.

Ernüchterung nach Mai-Demo in Berlin: “War eine wilde Corona-Party”

11.53 Uhr: Entgegen mehrfacher Ankündigungen ist es der Berliner Polizei am 1. Mai in Kreuzberg nicht gelungen, die Corona-Regeln durchzusetzen und große Ansammlungen von Schaulustigen zu verhindern. Das räumten Innensenator Andreas Geisel und Polizeipräsidentin Barbara Slowik am Samstag ein.

Geisel sprach von “kopflosem Aktionismus” von mehreren Tausend Demo-Schaulustigen. “Hier konnte der Infektionsschutz wegen der schieren Masse von Menschen nicht in der Form durchgesetzt werden, wie ich es mir gewünscht hätte.” In den Tagen vor dem 1. Mai hatte der Innensenator mehrfach betont, dass große Menschenmengen zusammenkommen, “dürfen wir nicht zulassen”.

Monika Herrmann (Grüne), Bürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, erklärte gegenüber dem “Tagesspiegel“: “Wenn man das, was im Laufe des Abends passiert ist betrachtet, dass viele Menschen aufeinandertrafen – ich glaube das war eine wilde Coronaparty”.

Unerlaubte Proteste in Berlin: Polizei stößt auf heftigen Widerstand bei Demo-Auflösung

Slowik gab im RBB-Inforadio zu: “Natürlich sind mehrere Hundert bis mehrere Tausend Menschen auf den Straßen unvernünftig gewesen. Das muss man sagen.”

Auch der CDU-Fraktionsvorsitzende Burkard Dregger kritisierte, die Polizei habe unerlaubte Demonstrationen “erfolgreich verhindert, größere Ansammlungen leider nicht”. Für die “Dummheit” dieser Protestierer und Schaulustigen könne “angesichts des Infektionsrisikos niemand Verständnis haben”.

In der Oranienstraße und den umliegenden Straßen waren vom frühen Abend bis in die Nacht trotz des Corona-Verbots von Ansammlungen einige Tausend Menschen unterwegs. Zunächst demonstrierten zwischen 18.00 und 20.00 Uhr bis zu Tausend junge Menschen aus der linken Szene immer wieder an wechselnden Orten. Dass sich ein großer Demonstrationszug bildete, verhinderte die Polizei mit Absperrungen.

Flugzeug abgestürzt: Vier Spanier sterben bei Corona-Rückholaktion

Sonntag, 3. Mai, 09.38 Uhr: Bei einem Flugzeugabsturz in Bolivien sind sechs Menschen ums Leben gekommen – darunter vier Spanier, die wegen der Coronavirus-Pandemie in ihr Heimatland zurückgebracht werden sollten. Wie die bolivianische Armee mitteilte, verunglückte das Militärflugzeug am Samstag während eines “humanitären Hilfseinsatzes”. Die zweimotorige Maschine sollte demnach drei Spanier und eine Frau mit bolivianischer und spanischer Staatsangehörigkeit von Trinidad nach Santa Cruz bringen, um sie dann nach Spanien auszufliegen.

Die Maschine stürzte nach Militärangaben aber kurz nach dem Start in Trinidad ab. Auch die beiden bolivianischen Piloten kamen ums Leben. Das Flugzeug hatte neben den Passagieren noch Hilfslieferungen und Coronavirus-Tests an Bord. Die Tests sollten den Angaben zufolge in ein Labor in Santa Cruz gebracht werden. Die Behörden nahmen Ermittlungen auf, um die Unglücksursache zu klären.

Seit Beginn der Reise– und Ausgangssperren in zahlreichen Ländern wegen der Corona-Pandemie hat die EU nach Angaben des Außenbeauftragten Josep Borrell schon mehr als 550.000 im Ausland gestrandete EU-Bürger zurückgeholt. 50.000 Europäer sitzen demnach aber immer noch im Ausland fest.

Weitere Meldungen zum Coronavirus aus diesem News-Ticker finden Sie  auf der nächsten Seite.

 

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