Coronavirus: Deutsches Kreuzfahrtschiff beendet dreiwöchige Odyssee

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News zur Coronavirus-Pandemie im Live-Ticker: Aktuelle Zahlen zu Neuinfektionen in Deutschland machen Mut – Dresden verteilt Masken an 200.000 Bürger

Die Coronavirus-Pandemie hält die Welt weiterhin in Atem: Mehr als zwei Millionen Menschen sind weltweit bereits mit dem Virus infiziert – 142.422 davon in Deutschland. Um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, haben die Länder der Welt teils sehr strenge Regeln aufgestellt. Alle neuesten News zur Coronavirus-Epidemie finden Sie im Ticker von FOCUS Online.

20.09 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten stieg am Sonntag auf 142.422. Das sind weniger als 2000 Neuinfektionen im Vergleich zum Samstag. Die Zahl der Todesfälle stieg um 127 auf 4415. Laut Robert-Koch-Institut sind nach aktuellem Standrund 88.000 vom Virus genesen.

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 142.422, 4415 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 28.078 (965 Todesfälle)
  • Bayern: 37.786 (1271 Todesfälle)
  • Berlin: 5225 (94 Todesfälle)
  • Brandenburg: 2378 (88 Todesfälle)
  • Bremen: 601 (25 Todesfälle)
  • Hamburg: 4347 (91 Todesfälle)
  • Hessen: 7147 (231 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 651 (15 Todesfälle)
  • Niedersachsen: 8967 (294 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 29.580 (882 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 5493 (107 Todesfälle)
  • Saarland: 2336 (100 Todesfälle)
  • Sachsen: 4277 (107 Todesfälle)
  • Sachsen-Anhalt: 1371 (30 Todesfälle)
  • Schleswig-Holstein: 2417 (62 Todesfälle)
  • Thüringen: 1768 (53 Todesfälle)

Gesamt: Stand 19.04., 19.54 Uhr: 142.422 (4415 Todesfälle)

Stand vom Vortag: Stand 18.04., 19.45 Uhr: 140.450 (4288 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 88.000

Dresden verteilt Schutzmasken an 200.000 Bürger

Topmeldung (16.25 Uhr): Zum Beginn der Mundschutzpflicht in Bahnen, Bussen und Geschäften in Sachsen verteilt die Stadt Dresden von diesem Montag an 200.000 Schutzmasken. Die Ausgabe beginne um 11.00 Uhr an der Goldenen Pforte des Rathauses, teilte die Stadt am Sonntag mit.

Jeder Dresdener, der keine eigene Möglichkeit sehe, sich eine Mund-Nasen-Bedeckung zu besorgen, solle eine Maske erhalten, hieß es. Sachsen führt an diesem Montag als erstes Bundesland eine Mundschutzpflicht im Einzelhandel und im öffentlichen Nahverkehr ein.

 

Alle weiteren Meldungen zum Coronavirus im News-Ticker:

Bewohner halten sich nicht an Quarantäne: Ordnungsamt überwacht zwei Wohnhäuser rund um die Uhr

18.24 Uhr: Wegen mehrerer Bewohner, die sich mit dem Coronavirus angesteckt und dennoch in der Öffentlichkeit bewegt hatten, hat das Gesundheitsamt der Stadt Hagen Quarantäne für zwei Mehrfamilienhäuser angeordnet, in denen rund 60 Personen leben. Man gehe davon aus, dass sich die Personen auch in den Häusern frei bewegen, schreibt die Stadt Hagen in einer Pressemitteilung.

Doch in den Häusern hält man offenbar nicht viel von der Anordnung. Immer wieder öffne sich die Haustür, Mieter wollen hinaus oder Besucher hinein, wie „Bild“ berichtet. Die Konsequenz der Stadt Hagen: Das Ordnungsamt überwacht die beiden Häuser bis einschließlich 1. Mai rund um die Uhr.

„Aufgrund des bisherigen Verhaltens der Hausbewohner geht die Stadt davon aus, dass die angeordnete Quarantäne nicht befolgt werden wird“, sagte Stadtsprecherin Clara Berwe gegenüber „Bild“. „Um mögliche Neuinfizierungen zu vermeiden, wird das Ordnungsamt zunächst bis zum 1. Mai die angeordnete Quarantäne rund um die Uhr überwachen.“

Zwei Behördenmitarbeiter kamen bereits mit einem Erkrankten in Kontakt und befinden sich mittlerweile in Quarantäne. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich weitere Bewohner der beiden Häuser angesteckt haben, werden nun alle auf das Virus getestet. „Mit Ergebnissen über eventuelle Neuinfektionen rechnen wir nach zwei bis drei Tagen“, so Berwe. Würden weitere Bewohner gegen die Quarantäne verstoßen, könnte auch die Polizei Amtshilfe leisten und möglicherweise Bußgelder aussprechen.

Trump attackiert China: “Virus hätte gestoppt werden können – ganze Welt leidet deswegen”

17.39 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat China für die weltweite Verbreitung des Coronavirus verantwortlich gemacht und seine eigene Regierung gegen jegliche Kritik verteidigt. “Es hätte in China gestoppt werden können”, sagte Trump am Samstagabend (Ortszeit) bei seiner täglichen Pressekonferenz im Weißen Haus. “Das ist nicht geschehen und die ganze Welt leidet deswegen.”

Trump machte deutlich, dass es um eine entscheidende Frage gehe: “War es ein Fehler, der außer Kontrolle geriet, oder wurde es absichtlich getan?” Das mache einen großen Unterschied. In letzterem Fall “sollte es Konsequenzen geben”, sagte er. In jedem Fall müsse die Regierung in Peking US-Experten erlauben, die Vorgänge vor Ort zu untersuchen. “Sie wollten uns nicht dort haben. Ich denke, dass sie beschämt waren. Ich denke, sie wussten, dass es etwas Schlechtes ist.”

In US-Medienberichten wird China unterstellt, die internationale Gemeinschaft über Tage hinweg nicht über das Virus informiert zu haben. Außerdem gibt es in den USA Berichte unter Berufung auf amerikanische Geheimdiensterkenntnisse, wonach das Virus aus einem Forschungslabor in China stammen könnte. Dieser These zufolge soll das Virus im Institut für Virologie in Wuhan versehentlich von einem Mitarbeiter in die Stadt gebracht worden sein. Die Pandemie hatte in Wuhan ihren Ursprung.

Der Chef des besagten Instituts wies die Vorwürfe zurück. “Das Virus ist auf keinen Fall von uns gekommen”, sagte Yuan Zhiming in einem am Sonntag in chinesischen Medien verbreiteten Interview des Staatsfernsehens. “Wir wissen genau, welche Virus-Forschung in dem Institut vorgeht und wie mit Viren und Proben umgegangen wird”, sagte er. In seinem Labor habe sich niemand mit Sars-CoV-2-Virus infiziert.

Knapp 13.000 freie Intensivbetten in Deutschland

16.52 Uhr: In Deutschland sind nach aktuellen Zahlen der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) fast 13 000 Intensivbetten frei. Insgesamt verfügten die Kliniken über mindestens 30.000 Betten, teilte die Vereinigung am Sonntag mit.

Man habe endlich eine verlässliche Übersicht über alle Intensivkapazitäten in Deutschland erreicht, sagte DIVI-Präsident Uwe Janssens. Dieses Wissen verschaffe Medizinern und Politikern eine kleine Atempause – nicht zu verwechseln mit falscher Euphorie. „Wir sind noch lange nicht über den Berg!“

Wegen der Corona-Pandemie sind seit kurzem alle deutschen Kliniken mit Intensivbetten dazu verpflichtet, die Belegung an die DIVI zu melden, wo sie in einem online frei zugänglichen Register festgehalten werden. Mehr als 95 Prozent der Krankenhäuser meldeten inzwischen ihre freien und belegten Intensivbetten täglich. Die 100-Prozent-Abdeckung werde in der kommenden Woche erwartet, hieß es.

Der Blick auf die Deutschlandkarte verdeutliche ein Nord-Süd- sowie ein Ost-West-Gefälle: Prozentual würden die meisten Coronapatienten in Süddeutschland und im Westen der Republik intensivmedizinisch versorgt. Im Nordosten sei die Lage noch verhältnismäßig entspannt.

Dreiwöchige Odyssee endet für deutsches Kreuzfahrtschiff

15.04 Uhr: Die Menschen im Hafen klatschten zum Abschied. Und Kapitän Morten Hansen und Mitglieder seiner Crew winkten von Bord, als die „Artania“ nach rund drei Wochen endlich vom Hafen der australischen Stadt Fremantle ablegen konnte. In den TV-Bildern war auch ein großes rotes Transparent mit Herz an einem der Decks zu sehen: „Thank you Fremantle“, stand da geschrieben.

Nach mehreren Corona-Infektionen an Bord durfte das aus der ARD-Dokuserie „Verrückt nach Meer“ bekannte Kreuzfahrtschiff am Wochenende die Heimreise antreten. Der Ozeanriese war zwei Wochen zuvor unter Quarantäne gestellt worden. Seit Ende März lag die „Artania“ in Fremantle südlich von Perth. Zu dem emotionalen Abschied trug auch bei, dass kurz vor dem Ablegen zwei Mitglieder der Crew am Kai getraut wurden, wie der Sender ABC berichtete.

An Bord befinden sich nach Angaben des deutschen Reiseveranstalters Phoenix noch gut 400 Menschen, hauptsächlich Crew-Mitglieder. Lediglich acht Passagiere entschieden sich gegen einen Heimflug und für eine Rückfahrt per Schiff.

Mehr als 840 Reisende und Besatzungsmitglieder waren nach Deutschland geflogen worden, 23 Gäste und 13 Crewmitglieder kamen in australische Krankenhäuser. Ein 69 Jahre alter deutscher Passagier und zwei Mitglieder der Crew starben. Insgesamt seien 81 Menschen an Bord positiv auf das Coronavirus getestet worden, hieß es.

„Der Kapitän und wir sind sehr froh, dass wir die Crew zu ihren Familien bringen können“, sagte eine Sprecherin des Reiseunternehmens Phoenix. „Wir erwarten die ‘Artania’ Ende Mai zurück in Bremerhaven.“

NRW-Chef Laschet will auch Kirchen so schnell wie möglich für Gottesdienste öffnen

14.49 Uhr: Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, Kirchen, Synagogen und Moscheen möglichst bald wieder zu öffnen. “Wenn man Läden öffnet, darf man auch in Kirchen beten”, sagte Laschet am Sonntag im Deutschlandfunk. Dass sich Menschen nicht zu Gottesdiensten treffen dürften, sei eine massive Einschränkung der Grundrechte, die man jeden Tag aufs Neue begründen müsse. Von Montag an dürfen vielerorts kleinere Geschäfte, aber auch Auto- und Möbelhäuser wieder die Türen öffnen.

Vertreter von Religionsgemeinschaften und Kirchen wollen in den kommenden Tagen gemeinsam mit Bund und Ländern ein Konzept erarbeiten, wie Gottesdienste in Deutschland bei Einhaltung der Hygieneregeln zum Schutz vor Corona schrittweise wieder möglich werden. Sachsen will schon ab diesem Montag unter bestimmten Bedingungen wieder öffentliche Gottesdienste erlauben. Teilnehmen dürfen daran maximal 15 Gläubige.

Jetzt über 160.000 Corona-Tote weltweit

14.16 Uhr: Die Zahl der weltweit verzeichneten Todesfälle durch das Coronavirus hat sich auf mehr als 160.000 erhöht. Zwei Drittel der offiziell registrierten Todesfälle entfallen auf Europa, wie eine Zählung der Nachrichtenagentur AFP auf Grundlage von Behördenangaben vom Sonntag ergab. Die Zahl der Infektionsfälle stieg weltweit auf mehr als 2,3 Millionen. 

Der am schwersten von der Pandemie betroffene Kontinent ist damit nach wie vor Europa: In europäischen Ländern starben insgesamt mehr als 101.000 Menschen nach einer Coronavirus-Infektion, mehr als 1,1 Millionen Menschen haben sich europaweit mit dem Erreger Sars-Cov-2 angesteckt. 

Das Land mit den meisten registrierten Todesfällen weltweit bleiben die USA. Dort starben inzwischen mehr als 39.000 Corona-Infizierte. An zweiter Stelle steht Italien mit 23.227 Todesfällen, gefolgt von Spanien mit 20.453 und Frankreich mit 19.323 Todesfällen. 

ECDC: Mittlerweile eine Million Corona-Infektionen in Europa erfasst

Sonntag, 19. April, 13.15 Uhr: In Europa sind mittlerweile mehr als eine Million Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Bis Sonntagmittag erfasste das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) dort insgesamt 1 018 221 Covid-19-Fälle, wie aus Zahlen auf der Webseite der EU-Agentur hervorging. Mit Spanien, Italien, Deutschland, Frankreich und Großbritannien kommen mittlerweile fünf europäische Länder auf sechsstellige Infektionszahlen. Covid-19-Todesfälle gab es europaweit demnach bislang 98 852, davon die meisten in Italien, Spanien, Frankreich, Großbritannien und Belgien.

Für den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) – das sind die Staaten der EU sowie Norwegen, Island und Liechtenstein – einschließlich Großbritannien kam das in Solna bei Stockholm ansässige Zentrum auf 926 333 gemeldete Infektionen sowie 96 779 Todesfälle. Zahlen aus Ländern wie die Schweiz, Russland und verschiedenen kleineren europäischen Staaten werden hierbei aber nicht eingerechnet.

Weil in allen Ländern von einer unweit höheren Dunkelziffer ausgegangen wird, geben die Statistiken nicht die tatsächliche Zahl der Infektionen wieder. Dabei spielt vielerorts unter anderem eine Rolle, dass die Testkapazitäten begrenzt sind und Infektionen mit mildem Verlauf nicht erkannt werden.

 

Gemeldete Coronavirusfälle in Deutschland (klicken Sie auf Ihr Bundesland)

 
 

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