Coronavirus Deutschland: 2 Kinder gestorben: WHO untersucht mysteriöse Krankheit

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Die Coronavirus-Pandemie betrifft auch in Deutschland Medizin, Politik, Tourismus und Gesellschaft: Mehr als vier Millionen Menschen haben sich bereits mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert,  173.694 davon in Deutschland. Alle Neuigkeiten zur Corona-Pandemie aus Deutschland, Europa und der Welt finden Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

Coronavirus in Deutschland und der Welt – die Topmeldungen: Zwei Kinder gestorben: WHO untersucht mysteriöse Krankheit (07.26 Uhr) +++ Kanzleramtschef Braun: Es wird keine Impfpflicht gegen das Coronavirus geben (07.25 Uhr) +++ Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen bleibt stabil unter 1000 – weniger als 100 neue Tote  (19.19 Uhr)

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EU-Grenzen werden geöffnet: Maas reist schon wieder

08.53 Uhr: Nach zehn Wochen ohne Dienstreise wegen der Corona-Krise hat Bundesaußenminister Heiko Maas erstmals wieder ein Flugzeug bestiegen. Er brach am Samstagmorgen mit einer Regierungsmaschine zu einem Besuch an der Grenze zu Luxemburg auf, die um Mitternacht wieder komplett für den Reiseverkehr geöffnet wurde. Am Übergang vom saarländischen Perl zum luxemburgischen Schengen an der Mosel wollte er sich mit seinem Amtskollegen Jean Asselborn treffen.  

Im Grenzort Schengen in einem Dreiländereck zwischen Luxemburg, Deutschland und Frankreich wurde 1985 das Abkommen zur Aufhebung von Grenzkontrollen in Europa unterzeichnet. Heute gehören dem sogenannten Schengen-Raum die meisten Staaten der Europäischen Union aber auch einzelne Länder außerhalb der EU wie die Schweiz, Island und Norwegen an.

Die Öffnung der Grenze zu Luxemburg markiert den Beginn der schrittweisen Aufhebung der Kontrollen, die im März zur Eindämmung der Corona-Pandemie an den Übergängen zu den Nachbarländern eingeführt wurden. Zwei Monate lang waren mehr als ein Dutzend Übergänge an der deutsch-luxemburgischen Grenze gesperrt gewesen – der Verkehr war über überwachte Übergänge gelenkt worden. Die Kontrollen und Sperrungen hatten in der Region heftige Kritik ausgelöst. Vor allem traf es Berufspendler, die Staus und Umwege in Kauf nehmen mussten.

RKI: Temperaturmessungen an Flughäfen “ineffektiv”

08.32 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat sich gegen Temperaturkontrollen an Flughäfen in der Corona-Pandemie ausgesprochen. “Insgesamt werden Entry- und Exit-Screening-Maßnahmen an Flughäfen mit Temperaturmessungen bei der Covid-19-Bewältigung in Deutschland für ineffektiv und der mögliche Mehrwert für vernachlässigbar eingeschätzt”, schreiben RKI-Experten in einem Bericht.

Die Fachleute führen als Argumente gegen Temperaturmessungen an, dass viele Corona-Infizierte nicht erkannt werden würden: So sei bei weniger als der Hälfte der Betroffenen, über die das RKI Daten hat, überhaupt Fieber aufgetreten. Reisende könnten ihre Temperatur zudem durch die Einnahme fiebersenkender Mittel verschleiern. Manche Infizierte hätten noch keine oder generell keine Symptome, könnten aber dennoch ansteckend sein. Auch bei früheren Ausbrüchen – etwa bei Sars 2002/2003 – habe sich der Einsatz von Screening-Verfahren in anderen Ländern “nicht als wirksam erwiesen, um Fälle zu erkennen”.

Als für Flughäfen angemessen und sinnvoll erachten die Experten Verhaltenshinweise für den Corona-Verdachtsfall in mehreren Sprachen sowie eine elektronische Erfassung der Kontaktdaten der Reisenden, damit diese im Fall des Falles schnell von Gesundheitsämtern kontaktiert werden können. Neben dem Einhalten von Abstand und Hygiene-Regeln spricht sich das RKI dafür aus, Laboruntersuchungen und medizinische Versorgung für alle Patienten zugänglich zu machen – unabhängig von Herkunft und Versicherungsstatus.

TOP-NEWS: Zwei Kinder gestorben: WHO untersucht mysteriöse Krankheit

07.39 Uhr: Die Weltgesundheitsorganisation untersucht einen möglichen Zusammenhang zwischen dem neuartigen Coronavirus und einer seltenen entzündlichen Erkrankung bei Kindern. Es gebe erste Berichte darüber, dass jüngste Fälle der Kinderkrankheit mit dem Coronavirus in Verbindung stünden, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Freitag. Er forderte Mediziner in aller Welt dazu auf, mit der WHO und den nationalen Gesundheitsbehörden zusammenzuarbeiten um das Syndrom “besser zu verstehen”.

Erstmals hatten Ärzte in Großbritannien im April auf das multi-entzündliche Syndrom bei Kindern (MIS-C) hingewiesen, das Ähnlichkeiten mit dem seltenen Kawasaki-Syndrom aufweist. Inzwischen wurde es auch bei mehr als hundert Kindern in New York nachgewiesen, drei von ihnen starben.

Am Freitag meldete ein Krankenhaus im französischen Marseille den ersten Todesfall durch das Syndrom in Frankreich. Ein Neunjähriger sei infolge “neurologischer Schäden im Zusammenhang mit einem Herzstillstand” gestorben, sagte der zuständige Arzt Fabrice Michel der Nachrichtenagentur AFP. Insgesamt wurden aus Frankreich seit Anfang März 135 Fälle des Syndroms gemeldet. Die Patienten waren zwischen einem und 14 Jahre alt.

WHO-Chef Ghebreyesus betonte, es sei von höchster Wichtigkeit, das Syndrom genau zu beschreiben, die Auslöser der Krankheit zu ergründen und Behandlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

In Eruopa gibt es bisher 230 Kinder, die erkrankt sind, wie die EU-Behörde ECDC mitteilte. Insgesamt sind bisher zwei Kinder in Europa an der lebensbedrohlichen Krankheit gestorben, heißt es in dem Bericht der Behörde.

TOP-NEWS: Kanzleramtschef Braun: Es wird keine Impfpflicht gegen das Coronavirus geben

07.19 Uhr: Eine Impflicht im Kampf gegen das Corona-Virus soll es in Deutschland nach dem Willen des Kanzleramtes nicht geben. Vielmehr solle eine mögliche Impfung freiwillig sein, sagte Kanzleramtschef Helge Braun den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagsausgaben). Es wäre natürlich gut, “wenn sich viele impfen lassen – aber das entscheidet jeder selbst”.

“Wenn es den Impfstoff hoffentlich schnell gibt, kann jeder sich impfen lassen, wenn er das möchte”, sagte Braun. “Wer das nicht will, muss das Risiko einer Infektion selbst tragen.” 

Der Kanzleramtschef äußerte die Hoffnung, dass es zwischen Anfang und Mitte nächsten Jahres einen Impfstoff für die breite Bevölkerung geben wird. Dann sei auch das Ende der Pandemie erreicht: “Wenn Impfstoff verfügbar ist, dann wird es keine Beschränkungen mehr geben, und wir kehren endlich zum normalen Leben zurück”, sagte Braun. 

Übersterblichkeit wegen Coronavirus auch Mitte April über Durchschnitt

20.41 Uhr: Wegen der Corona-Epidemie haben die Sterbefallzahlen in Deutschland auch in der dritten Aprilwoche deutlich höher als in den Vorjahren gelegen. In der 16. Kalenderwoche vom 13. bis zum 19. April starben mindestens 18.693 Menschen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Das waren etwa acht Prozent mehr als der Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019.

Im Vergleich zur Vorwoche sanken die Sterbefälle allerdings um mehr als 1300. In der 15. Kalenderwoche vom 6. bis zum 12. April starben nach vorläufigen Zahlen mindestens 20.036 Menschen. Das waren knapp 2150 beziehungsweise zwölf Prozent mehr als im Durchschnitt der vergangenen vier Jahre. Die Abweichung zu den Vorjahren war in der 15. Kalenderwoche bislang auch am größten.

Bereits seit Ende März starben den Statistikern zufolge wegen der Corona-Epidemie in Deutschland im Vergleich zu den Vorjahren deutlich mehr Menschen. Der Trend deutet demnach auf eine Übersterblichkeit im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie hin, weil die Sterbefallzahlen in dieser Jahreszeit aufgrund der ausklingenden Grippewelle normalerweise von Woche zu Woche abnehmen.

Spanien verschärft Einreise-Regeln, 14-tägige Quarantäne bleibt

19.35 Uhr: Im Kampf gegen das Coronavirus hat Spanien am Freitag seine Einreisebeschränkungen für Ausländer ohne ständigen Wohnsitz im Land verschärft. Nur noch Pendler, Mitarbeiter im Gesundheitswesen und der Altenpflege sowie Diplomaten dürfen ins Land kommen. Ausnahmegenehmigungen gibt es in “Notsituationen” und für reine Geschäftsreisen. Bei allen Ankommenden wird noch am Flughafen Fieber gemessen. Bis auf wenige Ausnahmen müssen dann alle in eine zweiwöchige Quarantäne. Die Maßnahmen gelten zunächst bis 15. Juni, teilte das Innenministerium mit.

Spanien ist mit fast 27.500 Toten eines der am schlimmsten von der Corona-Pandemie betroffenen Länder weltweit.

Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen bleibt stabil unter 1000 – weniger als 100 neue Tote

19.19. Uhr: Die Zahl der neuen positiven Corona-Tests in Deutschland liegt am Freitag bei 755. Damit steigt die Gesamtanzahl der bestätigten Covid-19-Infektionen auf 173.694. In den vergangenen 24 Stunden starben insgesamt 85 Menschen. Somit sind nun 7873 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Deutschland aufgetreten. Das ergibt eine Auswertung der einzelnen Angaben der Gesundheitsministerien der Länder.

Wie das Robert-Koch-Institut am Freitag mitteilte, ist die Zahl der Genesenen in Deutschland mittlerweile auf rund 151.700 angestiegen – das sind 1.400 mehr als am Vortag. Die Zahl der aktiv Infizierten laut RKI liegt somit bei knapp mehr als 13.600. Die Reproduktionszahl liegt jetzt bei 0,80.

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 173.699, 7873 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 33.856 (1645 Todesfälle)
  • Bayern: 45.532 (2277 Todesfälle)
  • Berlin: 6424 (181 Todesfälle)
  • Brandenburg: 3191 (164 Todesfälle)
  • Bremen: 1153 (36 Todesfälle)
  • Hamburg: 5009 (206 Todesfälle)
  • Hessen: 9204 (429 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 745 (20 Todesfälle)
  • Niedersachsen: 11.111 (542 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 35.949 (1492 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 6439 (216 Todesfälle)
  • Saarland: 2659 (154 Todesfälle)
  • Sachsen: 5082 (196 Todesfälle)
  • Sachsen-Anhalt: 1668 (54 Todesfälle)
  • Schleswig-Holstein: 2988 (126 Todesfälle)
  • Thüringen: 2689 (135 Todesfälle)

Gesamt: Stand 15.05., 19.12 Uhr, 173.699 (7873 Todesfälle)

Vortag: Stand 14.05., 19.10 Uhr, 172.944 (7788 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 151.700

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl: 0,80 (Stand 15.05.)

Verklagt Deutschland China? Bundestag-Gutachten prüft Schadenersatzanspruch wegen Covid-19

18.05 Uhr: Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages zeigt, dass auch in Deutschland die Option von juristischen Schritten gegen die Volksrepublik China in der Corona-Krise geprüft wird. Das berichtet das digitale Wirtschaftsmagazin “Business Insider”.

In dem 20-seitigen Schreiben mit dem Titel „Die Corona-Pandemie im Lichte des Völkerrechts“ werden zwei mögliche Rechtswege begutachtet: Zum einen mögliche Schadensersatzklagen gegen China, zum anderen mögliche Verletzungen des Völkerrechts durch China während der Pandemie.

Die Erfolgsaussichten einer Schadensersatzklage gegen China beurteilen die Autoren dabei äußerst zurückhaltend: „Offen wären nicht nur die prozessualen Modalitäten einer möglichen Klage; ungeklärt wäre in Teilen auch der Sachverhalt selbst. Überdies stellen sich Beweis- und Kausalitätsfragen sowie das Problem der Schadensbezifferung.“ Zu all diesen Fragen könne der Wissenschaftliche Dienst „seriöser Weise kaum einen sinnvollen Beitrag leisten“.

So müsste ein eventuelles Verfahren laut Einschätzung des Wissenschaftlichen Dienstes vor einer internationalen Instanz stattfinden. Wie auch die USA erkennt China jedoch die Rechtssprechung des Internationalen Gerichtshof (IGH) nicht an. „Eine ad hoc-Unterwerfung Pekings für ein IGH-Verfahren zwecks Klärung von Verantwortlichkeiten in der COVID-19-Pandemie ist nur schwer vorstellbar“, heißt es im Gutachten. „Die Vergangenheit hat vielmehr gezeigt, dass China nicht einmal bereit ist, Entscheidungen internationaler Streitschlichtungsorgane zu akzeptieren.“

„Rechtlich vielversprechend“ erscheint den Autoren des Berichts dagegen die Befassung mit den völkerrechtlichen Pflichten von Staaten während Pandemien: „Schon ‚virologische Desinformation‘ durch einen Staat kann unter Umständen eine Menschenrechtsverletzung begründen.” 

Weiterhin bestünde jedoch auch im Völkerrecht das Problem der kaum feststellbaren Beweislast gegen China. „In der Pandemie besteht das Problem nun darin, dass sich eindimensionale (quasi ‚ungestörte‘) Kausalketten zwischen einer Pflichtverletzung und dem eingetretenen Schadensereignis praktisch kaum identifizieren und beweisen lassen“, heißt es im Gutachten abschließend.

TOP-NEWS: Bonner Forscher planen weitere Heinsberg-Studie

16.50 Uhr: Forscher der Uniklinik Bonn planen nach den Worten von Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) eine weitere Studie im besonders vom Coronavirus betroffenen Kreis Heinsberg. Sie solle klären, wie lange eine Immunität bei Corona-Patienten anhält. Die Landesregierung prüfe gerade, ob sie die Studie finanziell unterstützt. Vieles spreche dafür, sagte Laumann. Eine erste Studie von Forschern der Uniklinik unter Leitung des Virologen Hendrik Streeck hatte für Aufsehen aber auch Kritik an der Methodik und der Begleitung durch eine PR-Agentur gesorgt.

Lockerungen ab Montag auch im Krisen-Kreis Coesfeld

16.22 Uhr: Mit einer Woche Verspätung werden die Schutzmaßnahmen wie Kontaktbeschränkungen in der Corona-Krise ab Montag auch im Kreis Coesfeld gelockert. Das teilte Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Freitag in Düsseldorf mit. Nachdem von 1.033 Westfleisch-Mitarbeitern zuletzt 268 positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, habe der Kreis Coesfeld nur 16 Neuinfizierte ohne Kontakt zur Fleischindustrie registriert.

Laumann sprach deshalb von einem begrenzt lokalen Ausbruchsgeschehen bei Westfleisch in Coesfeld. Die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100 000 Einwohner liege mit den Westfleisch-Fällen bei 67,3. Ohne sie liegt der Wert Laumann zufolge bei nur 7,3. Die von Bund und Ländern vereinbarte Grenze liegt bei 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.

Viertklässler müssen ab Montag zur Schule – Eilantrag zurückgezogen

15.05 Uhr: Für die Schüler der vierten Klassen in Hessen gilt ab Montag die Schulpflicht. Eine Schülerin hat nach Angaben des Verwaltungsgerichtshofes vom Freitag ihren Eilantrag gegen die Schulpflicht wegen der Corona-Pandemie zurückgezogen.

TOP-NEWS: Corona-Infektionsrate in Greiz und Sonneberg unter kritischer Marke

14.06 Uhr: In den Landkreisen Greiz und Sonneberg ist die Infektionsrate nach neuen Zahlen der Landesregierung unter die kritische Marke von 50 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gerutscht. Sie lag am Freitag, Stand 10.00 Uhr, bei 48,9 in Greiz und bei 46,3 in Sonneberg, wie die Staatskanzlei mitteilte. Beide Landkreise sind Corona-Brennpunkte in Thüringen, aber auch bundesweit. Bund und Länder haben die Zahl 50 als Obergrenze bei der Infektionsrate festgelegt. Wird diese überschritten, müssen Beschränkungskonzepte erlassen werden. In ganz Thüringen lag die Rate am Freitag bei 7,4.

Katar führt Maskenpflicht ein: Drakonische Strafen drohen

13.44 Uhr: Das reiche Emirat Katar führt im Kampf gegen die Corona-Pandemie eine Maskenpflicht ein und droht mit drakonischen Strafen. Nach Angaben des Innenministeriums drohen Geldstrafen bis zu einer Höhe von umgerechnet knapp 51.000 Euro oder maximal drei Jahre Gefängnis. Die Maskenpflicht gelte für alle Menschen, die das Haus verlassen, teilte das Innenministerium am späten Donnerstagabend auf Twitter mit. Ausgenommen seien Personen, die allein in einem Fahrzeug unterwegs seien.

Nach offiziellen Angaben sind mehr als 28.000 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Neben Saudi-Arabien zählt Katar damit zu den am stärksten betroffenen Ländern in der arabischen Welt. 14 Menschen seien an den Folgen der Krankheit bislang verstorben, teilte das Gesundheitsministerium mit.

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