Coronavirus Deutschland: Reisewarnung verlängert – Urlaub rückt in die Ferne

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News zur Coronavirus-Pandemie im Live-Ticker: Saarland: Gericht kippt Ausgangsbeschränkungen ab sofort – mehr als 6000 Tote in Deutschland

Die Coronavirus-Pandemie hält die Welt weiterhin in Atem: Mehr als drei Millionen Menschen sind bereits weltweit mit dem neuartigen Virus infiziert – 157.497 davon in Deutschland. Alle Meldungen zur Corona-Krise und dem Kampf gegen die Verbreitung des Virus finden Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

Zahl der Corona-Toten in den USA übersteigt US-Opferbilanz des Vietnamkriegs

Topmeldung (07.41 Uhr): Die Zahl der Todesopfer in den USA durch das neuartige Coronavirus hat nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität inzwischen die Zahl der während des Vietnamkriegs getöteten US-Bürger überschritten. Bis Dienstagabend starben 58.365 Menschen in den USA nach einer Infektion mit dem Coronavirus, wie die Universität in Baltimore mitteilte. Während des Vietnamkrieges wurden laut dem US-Nationalarchiv 58.220 US-Bürger getötet.

Die USA sind inzwischen das am schwersten vom Coronavirus betroffene Land der Welt. Bislang wurden dort mehr als eine Million Infektionen nachgewiesen, ungefähr ein Drittel aller weltweit diagnostizierten Fälle.

Bericht: Bundesregierung will Reisewarnung bis Mitte Juni verlängern

Topmeldung (06.10 Uhr): Die Bundesregierung will die weltweite Reisewarnung wegen der Coronavirus-Pandemie einem Bericht zufolge bis Mitte Juni verlängern. Das berichtete der “Spiegel” am Mittwoch unter Berufung auf einen entsprechenden Beschlussvorschlag, den das Auswärtige Amt (AA) kurz vor der Kabinettssitzung unter den Bundesministerien abgestimmt habe. Demnach heiße es in der Beschlussvorlage, die bisher gültige Reisewarnung gelte “bis auf weiteres”, mindestens aber bis Mitte Juni. Vor diesem Datum solle die Lage noch einmal neu bewertet werden, dazu wolle man sich vor allem mit den EU-Nachbarn eng abstimmen. Die Verlängerung soll laut “Spiegel” an diesem Mittwoch vom Kabinett verlängert werden, mindestens bis zum 14. Juni.

Dem Bericht zufolge lässt das Papier aus dem Auswärtigen Amt allerdings offen, ob Urlaubsreisen während der Sommerferien möglich sein werden, die in manchen Bundesländern schon Ende Juni beginnen. Wer allerdings über Pfingsten Ende Mai eine Auslandsreise gebucht habe, könne diese jetzt stornieren und sich auf die Reisewarnung berufen.

Die Reisewarnung werde damit begründet, dass in den nächsten Wochen keine normalen Reisen ins Ausland möglich seien, hieß es weiter. Laut dem AA sei weiterhin mit drastischen Einschränkungen im internationalen Luftverkehr und weltweiten Einreisesperren oder Quarantäneregelungen zu rechnen. Mit der Reisewarnung wolle man zudem die weitere Ausbreitung des Virus minimieren und vermeiden, dass deutsche Urlauber erneut massenhaft im Ausland stranden.

In Deutschland galt die weltweite Reisewarnung für Touristen zunächst bis zum 3. Mai. Die Grenzen zu den Nachbarländern dürfen abgesehen vom Warenverkehr nur noch von Berufspendlern oder Menschen mit einem anderen dringenden Grund passiert werden. Touristische Auslandsreisen sind untersagt. Außenminister Heiko Maas hat mehrfach deutlich gemacht, dass sich bisher keine Änderung dieser Situation abzeichnet: “Eine normale Urlaubssaison mit vollen Strandbars und vollen Berghütten wird es diesen Sommer nicht geben können.” Auch im Inland sind derzeit noch keine Urlaubsreisen möglich, die Hotels sind geschlossen.

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 157.497, 6054 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 31.406 (1307 Todesfälle)
  • Bayern: 41.804 (1708 Todesfälle)
  • Berlin: 5738 (137 Todesfälle)
  • Brandenburg: 2815 (136 Todesfälle)
  • Bremen: 796 (29 Todesfälle)
  • Hamburg: 4682 (147 Todesfälle)
  • Hessen: 8057 (336 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 687 (17 Todesfälle)
  • Niedersachsen: 10.015 (408 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 32.160 (1171 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 5956 (159 Todesfälle)
  • Saarland: 2526 (130 Todesfälle)
  • Sachsen: 4586 (151 Todesfälle)
  • Sachsen-Anhalt: 1526 (39 Todesfälle)
  • Schleswig-Holstein: 2653 (101Todesfälle)
  • Thüringen: 2145 (78 Todesfälle)

Gesamt: Stand 28.04., 19.28 Uhr, 157.497 (6054 Todesfälle)

Vortag: Stand 27.04., 19.05 Uhr, 156.232 (5842 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 117.400

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl: 0,9 (Stand 28.04.)

Alle weiteren Meldungen zum Coronavirus im News-Ticker:

 

Gemeldete Coronavirusfälle in Deutschland (klicken Sie auf Ihr Bundesland)

 
 

Emotionale Foto-Aktion: Ärzte sitzen aus Protest nackt in ihren Praxen

Veto gegen Maskenpflicht an Schulen – Antrag bei Gericht

08.11 Uhr: Die Maskenpflicht im Unterricht an Jenas Schulen beschäftigt nun auch die Justiz. Eine Schule habe einen Eilantrag gegen die Einführung gestellt, sagte ein Sprecher des Verwaltungsgerichts in Gera. Eine Stellungnahme der Stadt erwarte das Gericht am Mittwoch, mit einer Entscheidung sei Anfang kommender Woche zu rechnen.

Laut Allgemeinverfügung der Stadt gilt ab 4. Mai eine Maskenpflicht an Jenaer Schulen – auch im Unterricht. Damit müssen die Schüler einen Mund-Nasen-Schutz auch in den Pausen und bei Wechsel eines Raumes tragen. Nur im Freien, etwa bei Pausen auf dem Schulhof, brauchen die Schüler die Masken nicht tragen.

Die Vorgaben der Landesregierung sehen dagegen keine Maskenpflicht im Unterricht vor. Die Schüler sollen die Nasen- und Mund-Bedeckungen aber in den Pausen und beim Raumwechsel tragen. Thüringens Bildungsminister Helmut Holter (Linke) hatte den Alleingang der Stadt kritisiert. Er führe zu Verunsicherung, sagte Holter.

Corona: Rätselhafte Blutgerinnsel bei Covid-19-Patienten

Topmeldung (06.50 Uhr): Knapp drei Wochen lag der kanadische Schauspieler Nick Cordero wegen Covid-19 auf der Intensivstation, dann mussten die Ärzte dem 41-Jährigen das rechte Bein amputieren. Durch ein Blutgerinnsel war das Bein abgestorben. Solche Thrombosen sind eine weitere Komplikation von Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus, über die Mediziner in China, Europa und den USA berichten.

“Ich hatte 40-Jährige auf meiner Intensivstation, die Blutgerinnsel in den Fingern hatten und es sah so aus, als würden sie sie verlieren”, sagt die Ärztin Shari Brosnahan vom Universitätskrankenhaus Langone in New York. Die einzige mögliche Erklärung für diese Gerinnsel sei das Sars-CoV-2-Virus. Bei einem der Patienten würden sogar beide Beine und Hände nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt, schildert die Intensivmedizinerin. Eine Amputation sei wahrscheinlich.

Blutgerinnsel sind nicht nur für die Gliedmaßen gefährlich, sondern können ihren Weg auch in die Lunge, das Herz oder das Gehirn finden und so Lungenembolien, Herzinfarkte und Schlaganfälle verursachen. In einer vor Kurzem in der niederländischen Zeitschrift “Thrombosis Research” veröffentlichten Studie zeigte sich, dass es bei fast jedem dritten von 184 untersuchten Corona-Patienten thrombotische Komplikationen gab. Die Wissenschaftler bezeichneten diesen Anteil als “bemerkenswert hoch” – auch wenn extreme Folgen wie Amputationen selten sind.

Trump: Die schlimmsten Tage der Pandemie liegen hinter uns

07.13 Uhr: Die USA haben nach Darstellung von Präsident Donald Trump das Gröbste der Corona-Krise überstanden. «Nun, da unsere Experten glauben, dass die schlimmsten Tage der Pandemie hinter uns liegen, freuen sich die Amerikaner auf eine sichere und schnelle Wiedereröffnung des Landes», sagte Trump bei einer Veranstaltung im Weißen Haus – am Tag, an dem die Zahl der nachgewiesenen Infektionen in dem Land die Marke von einer Million überschritt. Die in den USA bestätigten Fälle machen damit rund ein Drittel aller nachgewiesenen Infektionen weltweit aus, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore am Dienstag hervorging.

Saarländischer Gerichtshof kippt Ausgangsbeschränkungen

23.52 Uhr: Im Saarland müssen die im Zuge der Corona-Pandemie verfügten Ausgangsbeschränkungen nach einer Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs sofort gelockert werden. Es gebe “aktuell keine belastbaren Gründe für die uneingeschränkte Fortdauer der strengen saarländischen Regelung des Verbots des Verlassens der Wohnung” mehr, entschieden die Verfassungsrichter am Dienstag. Das heißt: Begegnungen in Familien sowie das Verweilen im Freien unter Wahrung der notwendigen Abstände und Kontaktbeschränkungen seien ab sofort wieder möglich.

Wenige Stunden zuvor hatte die saarländische Landesregierung angekündigt, die Ausgangsbeschränkung solle vom 4. Mai an gelockert werden. Eine Sprecherin des Gerichtes sagte am Abend, der Beschluss der Verfassungsrichter gelte ab sofort. Der Verfassungsgerichtshof erklärte, er wisse sich “in Übereinstimmung mit dem Vorhaben der Landesregierung”, die Ausgangsbeschränkungen zu lockern.

Mit der Entscheidung reagierte das Gericht auf den Eilantrag eines saarländischen Bürgers. Dieser hatte Verfassungsbeschwerde eingelegt und eine einstweilige Anordnung gegen die Beschränkung beantragt. Er sah sich laut Gericht in seinem Grundrecht der Freiheit der Person verletzt.

Seit 21. März durften die Saarländer ihre Wohnung wegen der Corona-Pandemie nur mit einem triftigen Grund verlassen. Dazu gehören der Weg zur Arbeit, notwendige Einkäufe oder Arztbesuche. Die Maßnahmen der Landesregierung seien wegen der vergleichsweise hohen Infektionszahlen im Saarland “geboten” gewesen (Beschluss vom 28. April 2020 – Lv 7/20), hieß es vom Gericht.

Viertes Bundesland mit mehr als 10.000 positiven Coronavirus-Tests – über 6000 Tote in Deutschland

22.25 Uhr: Die Zahl der positiven Corona-Tests in Deutschland ist auf 157.497 gestiegen. Das sind 1265 mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle überstieg am Dienstag die Marke von 6000 und wuchs auf 6054 – etwas mehr als 200 Tote im Vergleich zum Montag. Mit Niedersachsen (10.015) gibt es nun ein viertes Bundesland nach Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen mit mehr als 10.000 Corona-Infektionen.

Trump plant Corona-Tests für Fluggäste aus dem Ausland

21.19 Uhr: US-Präsident Donald Trump erwägt verpflichtende Corona-Tests für aus dem Ausland anreisende Flugpassagiere. „Wir werden das wahrscheinlich machen“, sagte Trump am Dienstag bei einem Treffen mit dem Gouverneur des Bundesstaates Florida, Ron DeSantis, im Weißen Haus. „Wir werden die Entscheidung bald treffen.“

 

Die Tests sollten im Flugzeug selbst vorgenommen werden, sagte Trump. Auf die Frage, ob ihm Temperaturmessungen oder richtige Corona-Tests vorschweben, antwortete Trump, „beides“. Als ein mögliches Land, das von dieser Regelung betroffen sein könnte, nannte der Präsident Brasilien: „Brasilien hatte einen ziemlichen Ausbruch.“ Trump nannte auch Südamerika allgemein.

Zahl der Corona-Infektionen in den USA übersteigt Marke von 1.000.000

20.12 Uhr: DIe Zahl der positiven Corona-Tests in den USA ist auf mehr als eine Million gestiegen. Die Forscher der Johns Hopkins University in Baltimore gaben die Infiziertenzahl am Dienstagabend mit 1.002.498 an. Die USA sind das mit Abstand am schwersten betroffene Land der Welt. Bei den Infizierten liegen die USA mehr als 750.000 Fälle vor dem “Zweitplatzierten” Spanien (232.128 Fälle). Verglichen mit den rund 3,08 Millionen Fällen weltweit, entfallen somit knapp ein Drittel aller Covid-19-Infizierten auf die USA.

Zahl der positiven Corona-Tests in Italien steigt auf mehr als 200.000

18.58 Uhr: Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen ist in Italien auf mehr als 200 000 gestiegen. Insgesamt haben sich in dem Land bis Dienstag 201 505 Menschen mit dem Virus angesteckt, wie der Zivilschutz mitteilte. Die Zahl der Toten stieg um 382 auf insgesamt 27 359. Für die politischen Entscheidungen zu den Ausgangsbeschränkungen ist aber vor allem die Zahl der Patienten auf der Intensivstation und im Krankenhaus wichtig, die weiter sinkt. Auch die Zahl der aktuell positiven Fälle – also die Zahl, aus der Tote und Genesene herausgerechnet werden – sank weiter.

Italien will ab 4. Mai die strengen Ausgangssperren nach fast zwei Monaten ein wenig lockern. Dann darf man zum Beispiel wieder draußen spazieren gehen oder Sport machen. Vielen gehen die Lockerungen aber nicht weit genug. Ministerpräsident Giuseppe Conte verteidigte sich für die Entscheidung. “Alle haben gehofft, dass wir schnell zur Normalität zurückkehren, aber die Bedingungen sind dafür nicht gegeben, das müssen wir klar und deutlich sagen”, erklärte er bei einem Besuch in Mailand.

Frankreich lockert Ausgangssperre ab dem 11. Mai schrittweise

16.04 Uhr: Frankreich will die seit sechs Wochen geltende Ausgangssperre ab dem 11. Mai schrittweise lockern. Das kündigte Premierminister Edouard Philippe am Dienstag in einer Regierungserklärung in der Pariser Nationalversammlung an. Geplant ist eine Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie eine massive Ausweitung der Corona-Tests auf rund 700.000 pro Woche. Zudem soll es eine Handy-App zur Nachverfolgung der Infektionswege geben.

 

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