Coronavirus Deutschland: Sommerurlaub im Ausland? Maas ist optimistisch

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News zur Coronavirus-Pandemie im Live-Ticker: Sommerurlaub im Ausland? Maas ist optimistisch – Grundschule nach Corona-Ausbruch dicht

Die Coronavirus-Pandemie betrifft auch in Deutschland Medizin, Politik, Tourismus und Gesellschaft: Mehr als vier Millionen Menschen haben sich bereits mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert, 174.772 davon in Deutschland. Alle Neuigkeiten zur Corona-Pandemie aus Deutschland, Europa und der Welt finden Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

Coronavirus in Deutschland und der Welt – die Topmeldungen: +++ Zwei Lehrkräfte in Berlin mit Coronavirus infiziert – Grundschule geschlossen  (07.18 Uhr) +++ Sommerurlaub im Ausland? Außenministerium ist optimistisch (06.50 Uhr) +++ Corona-Tod von schwangerer Ärztin sorgt in Algerien für Empörung (06.17 Uhr) +++ Maas vor wichtigem Treffen optimistisch, was Sommerurlaub im Ausland angeht (06.55 Uhr) +++ Zahl der Neu-Infizierten nähert sich Drostens Zielmarke (19.48 Uhr) +++

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Top-News: Zwei Lehrkräfte in Berlin mit Coronavirus infiziert – Grundschule geschlossen

07.18 Uhr: In zwei Schulen in dem Berliner Stadtteil Spandau ist das Coronavirus ausgebrochen. Die Spandauer Amtsärztin und Leiterin des Gesundheitsamtes, Gudrun Widders, bestätigte am Sonntag dem „rbb“ auf Nachfrage, dass es sich bei den betroffenen Grundschulen um die am Weinmeisterhornweg und die am Birkenhain handelt.

Die Grundschule am Weinmeisterhornweg wird wegen der infizierten Lehrkraft vorübergehend ganz geschlossen, und zwar bis zum 26. Mai. Der Grund für die Entscheidung: Die Lehrkraft hatte Kontakt zu zwei Klassen der Grundschule, zum Hort und zu anderen Lehrern.

Anders war es bei der Grundschule am Birkenhain. Hier hatte die infizierte Lehrkraft nur eine abgeschlossene Lerngruppe unterrichtet und nach Angaben der Amtsärztin Kontakt zu vier anderen Personen. Deshalb entschied die Amtsärztin, lediglich die Lehrkraft, die vier Kontaktpersonen und die betroffene Lerngruppe unter Quarantäne zu stellen. Der Rest der Grundschule am Birkenhain bleibt offen.

Für alle, die die Schule am Birkenhain besuchen, bietet das Spandauer Gesundheitsamt allerdings die Möglichkeit, sich auf das Coronavirus testen zu lassen. Ein ungewöhnliches Angebot, das einen Strategiewechsel darstellt, wie die Amtsärztin bestätigte. Denn bislang wurde gewöhnlich nur der getestet, der auch Krankheitssymptome hatte.

Top-News: Sommerurlaub im Ausland? Außenministerium ist optimistisch

06.50 Uhr: Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) will am heutigen Montag mit seinen Kollegen aus beliebten Urlaubsländern der Deutschen beraten, wie die Reisebeschränkungen wegen der Corona-Pandemie nach und nach gelockert werden können. Zu der Videokonferenz sind Spanien, Italien, Österreich, Griechenland, Kroatien, Portugal, Malta, Slowenien, Zypern und Bulgarien eingeladen.

Ziel des Treffens ist ein koordiniertes Vorgehen bei der Öffnung der Grenzen für Touristen. In Deutschland gilt vorerst bis zum 14. Juni eine weltweite Reisewarnung für Urlauber. Maas will sie danach schrittweise aufheben, soweit es keinen Rückschlag bei der Pandemie-Bekämpfung gibt – zuerst für europäische Länder. Grundlage der Beratungen sind die von der EU-Kommission vor wenigen Tagen vorgestellten Leitlinien für Tourismus in der Krise.

Die Bundesregierung geht davon aus, dass in weiten Teilen Europas Urlaub möglich sein wird. “Die Chancen stehen gut, dass wir unsere Sommerferien nicht nur im Inland, sondern auch im europäischen Ausland verbringen können”, sagte der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, der “Stuttgarter Zeitung” und den “Stuttgarter Nachrichten” (Montag). Man müsse aber sichergehen, dass man nicht zu früh starte. Er sei jedoch “überzeugt, dass die weltweite Reisewarnung nach dem 14. Juni Geschichte sein wird”.

Top-News: Corona-Tod von schwangerer Ärztin sorgt in Algerien für Empörung

06.17 Uhr: Der Tod einer im achten Monat schwangeren Ärztin hat in Algerien für Empörung gesorgt. Die 28-jährige Wafa Boudissa war am Freitag nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Ihren Wunsch, wegen der Pandemie früher in Mutterschaftsurlaub gehen zu dürfen, hatte der Chef des Krankenhauses im Osten des nordafrikanischen Landes abgelehnt.

Am Sonntag wurde der Krankenhausdirektor von Gesundheitsminister Abderrahman Benbouzid gefeuert, wie die Nachrichtenagentur AFP aus einer dem Fall nahestehenden Quelle erfuhr.

Kollegen hatten den Wunsch der 28-Jährigen unterstützt und eine entsprechende Petition eingereicht. Benbouzid hatte am Samstag Ermittlungen in dem Fall eingeleitet und den Generalinspekteur des Gesundheitsministeriums mit der Leitung beauftragt. Wie von der Quelle verlautete, könnte jeder, der direkt für den Tod der Ärztin verantwortlich gemacht werden kann, wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht gestellt werden.

Das Staatsfernsehen zeigte unterdessen einen Besuch Benbouzids in dem Krankenhaus. Anschließend kondolierte er der Familie des Opfers in deren Zuhause. Dabei sagte er, er könne nicht verstehen, warum eine schwangere Frau zur Arbeit gezwungen werde.

In Algerien starben nach offiziellen Angaben bis Sonntag mehr als 540 Menschen an der von dem Coronavirus ausgelösten Atemwegserkrankung Covid-19, mehr als 6.800 Infektionen mit dem Erreger wurden in dem nordafrikanischen Land registriert.

Maschine stürzt bei Flugschau zu Ehren des Corona-Kampfs in Kanada ab – ein Toter

06.14 Uhr: In Kanada ist bei einer Flugschau zu Ehren der Anstrengungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie eine Maschine abgestürzt. Dabei kam am Sonntag ein Mitglied der kanadischen Streitkräfte ums Leben, ein weiteres wurde verletzt, wie die Armee mitteilte. Die Maschine der Kunstflugstaffel „Snowbirds“ der Luftwaffe war nahe der Stadt Kamloops in der westlichen Provinz British Columbia abgestürzt.

Das Flugzeug krachte dabei gegen die Fassade eines Hauses, das in Flammen aufging, wie von der örtlichen Wochenzeitung „Kamloops This Week“ veröffentlichte Bilder zeigten. Die Maschine verunglückte kurz nach ihrem Start. Sie hatte zusammen mit einem anderen „Snowbirds“-Flugzeug vom Airport von Kamloops abgehoben. Videoaufnahmen eines Zeugen zeigten, wie sich einer der Piloten mit dem Schleudersitz retten konnte.

Die beiden „Snowbirds“-Maschinen sollten am Sonntag als Teil einer Schau mit dem Namen “Operation Inspiration” in niedriger Höhe über British Columbia fliegen. Mit der Schau werden die Anstrengungen der kanadischen Bevölkerung zur Eindämmung des Coronavirus geehrt. Die Aktion der aus insgesamt neun Flugzeugen bestehenden „Snowbirds“ hatte in der Provinz Nova Scotia an der Ostküste begonnen.

New Yorks Gouverneur macht Coronavirus-Test vor laufenden Kameras

04.03 Uhr: Der New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo hat sich am Sonntag (Ortszeit) vor laufender Kamera einem Coronavirus-Test unterzogen. Während seiner täglichen Pressekonferenz zur Lage der Pandemie entnahm eine Ärztin ein Abstrichprobe aus der Nase des 62-Jährigen. Das sei schnell gegangen und habe überhaupt nicht weh getan, sagte Cuomo. Der Demokrat forderte die Menschen in New York auf, sich bei Bedarf testen zu lassen. Sie hätten die Kapazitäten deutlich ausgeweitet. An rund 700 Stationen könnten nun täglich 40 000 Tests durchgeführt werden.

Zahl neuer Corona-Toter in mehreren EU-Ländern auf tiefstem Stand seit Monaten

03.26 Uhr: In mehreren europäischen Ländern sind die Zahlen neuer Todesopfer durch die Corona-Pandemie am Sonntag auf den niedrigsten Stand seit Monaten gesunken. So wurden in Italien nach Angaben des Zivilschutzes 145 Verstorbene binnen 24 Stunden verzeichnet. Dies war die niedrigste Zahl täglicher Todesopfer seit dem 9. März.

Spanien registrierte 87 weitere Corona-Tote. Es war dort das erste Mal in zwei Monaten, dass die Zahl der täglichen Todesopfer unter 100 lag. in Großbritannien wurden 170 weitere Todesfälle gemeldet. Dies war die niedrigste Zahl seit Ende März.

TOP-NEWS: 92 Corona-Fälle: Fleischverarbeitender Betrieb in Niedersachsen setzt Produktion aus

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieses Eintrags hatte es geheißen, der Betrieb befinde sich in NRW. Es handelt sich allerdings um einen Betrieb in Niedersachsen. Wir bitten das zu entschuldigen.

Montag, 18. Mai, 01.53 Uhr: Wegen zahlreicher Coronavirus-Infektionen in der Belegschaft setzt ein fleischverarbeitender Betrieb in Niedersachsen die Produktion aus. Tests hatten ergeben, dass 92 Mitarbeiter des Betriebs in Dissen infiziert sind, wie der Landkreis Osnabrück am Sonntag mitteilte. Die betroffenen Mitarbeiter sowie deren Kontaktpersonen würden in Quarantäne geschickt, hieß es. Mit dem Land Niedersachsen werde nun das weitere Vorgehen beraten – dabei stehe die Frage im Zentrum, “ob das Unternehmen einen systemrelevanten Bereich der Lebensmittelindustrie darstellt”.

62 der positiv Getesteten wohnen den Angaben zufolge im Landkreis Osnabrück, teils in Sammelunterkünften. “Unter ihnen sind zahlreiche Kräfte, die von Subunternehmen beschäftigt werden.” Die Ermittlung der Kontaktpersonen war den Angaben zufolge noch nicht abgeschlossen.

Indien verlängert Corona-Ausgangssperre ein weiteres Mal

23.42 Uhr: Indien verlängert die wegen der Corona-Pandemie verhängte Ausgangssperre ein weiteres Mal. Die bestehenden Maßnahmen würden nun bis mindestens 31. Mai gelten, teilte das Innenministerium in Neu Delhi am Sonntag mit. Die Ausgangssperre für alle 1,3 Milliarden Bürger des Landes war Ende März verhängt worden.

Die damit einhergehende Einstellung des Zugverkehrs hat Millionen Wanderarbeiter bei der Rückkehr in ihre Heimat vor große Probleme gestellt. Zahlreiche Menschen sind schon bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen oder auf langen Fußmärschen an Hunger und Erschöpfung gestorben.

Trump-Berater: Gesundheitsbehörde hat Land im Stich gelassen

21.23 Uhr: Der Handelsberater von US-Präsident Donald Trump, Peter Navarro, hat in der Corona-Krise schwere Vorwürfe gegen die Gesundheitsbehörde CDC erhoben. Zu Beginn der Pandemie habe die Behörde “das Land mit den Tests echt im Stich gelassen”, sagte Navarro am Sonntag dem Sender NBC. “Das hat uns zurückgeworfen.”

CDC hatte zunächst einen eigenen Test entwickelt, statt auf bereits vorhandene Tests aus anderen Ländern zurückzugreifen. Der CDC-Test stellte sich dann als fehleranfällig heraus. Trump war wegen eines Mangels an Testmöglichkeiten in der Krise in die Kritik geraten.

Zahlen am Sonntag: 174.772 Coronavirus-Infizierte in Deutschland, 7934 Todesfälle

19.48 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten in Deutschland ist am Sonntag auf 174.772 gestiegen. Das sind 471 mehr als noch am Samstag. Damit nähert sich die Zahl – zumindest am Wochenende – der zuletzt von Top-Virologe Christian Drosten anvisierten Wunschmarke von 300 Neuinfektionen pro Tag. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle erhöhte sich auf 7934. Am Vortag waren es mit 7912 Toten noch 22 weniger.

Die Zahl der Geheilten in Deutschland liegt laut Robert-Koch-Institut aktuell bei rund 153.400 Personen. Die Reproduktionszahl, die das RKI täglich meldet, erhöhte sich auf 0,94. Am Samstag hatte sie 0,88 betragen.

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 174.772, 7934 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 33.962 (1653 Todesfälle)
  • Bayern: 45.777 (2297 Todesfälle)
  • Berlin: 6454 (180 Todesfälle)
  • Brandenburg: 3204 (166 Todesfälle)
  • Bremen: 1174 (37 Todesfälle)
  • Hamburg: 5029 (209 Todesfälle)
  • Hessen: 9317 (435 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 751 (20 Todesfälle)
  • Niedersachsen: 11.159 (548 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 36.268 (1504 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 6486 (217 Todesfälle)
  • Saarland: 2667 (155 Todesfälle)
  • Sachsen: 5122 (195 Todesfälle)
  • Sachsen-Anhalt: 1678 (54 Todesfälle)
  • Schleswig-Holstein: 3000 (126 Todesfälle)
  • Thüringen: 2724 (138 Todesfälle)

Gesamt: Stand 17.05., 19.44 Uhr, 174.772 (7934 Todesfälle)

Vortag: Stand 16.05., 19.43 Uhr, 174.301 (7912 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 153.400

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl: 0,94 (Stand 17.05.)

TOP-NEWS: Bericht: Mindestens 70 Menschen in Flüchtlingsheim in NRW positiv auf Coronavirus getestet

18.14 Uhr: In einem Flüchtlingsheim in Nordrhein-Westfalen sind einem Zeitungsbericht zufolge mehr als hundert Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach einem ersten positiven Test am Donnerstag sei die Zentrale Unterbringungseinrichtung in Sankt Augustin-Niederpleis unter Quarantäne gestellt worden, berichtete der “Kölner Stadt-Anzeiger” (Montagsausgabe) vorab. Tests für alle fast 500 Bewohner seien angeordnet worden.

Laut dpa seien in der Unterkunft 300 Menschen getestet worden. Bislang seien aber lediglich 70 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Weitere Testergebnisse stehen demnach noch aus. Die infizierten Personen wurden auf den Isolierbereich verlegt.

Der Großteil der positiv getesteten Menschen zeige keine oder schwache Symptome, teilte die Bezirksregierung weiter mit. 60 negativ getestete Personen wurden unterdessen in andere Einrichtungen untergebracht.

“Wir haben mehrfach die Forderung gestellt, diese Heime durchzutesten”, sagte der grüne Landtagsabgeordnete Horst Becker aus Lohmar dem Blatt. “Es zeigt sich jetzt, dass das viel zu spät passiert ist.”

 

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