Coronavirus Deutschland: Zahl der Neu-Infizierten nähert sich Drostens Zielmarke

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Die Coronavirus-Pandemie betrifft auch in Deutschland Medizin, Politik, Tourismus und Gesellschaft: Mehr als vier Millionen Menschen haben sich bereits mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert, 174.772 davon in Deutschland. Alle Neuigkeiten zur Corona-Pandemie aus Deutschland, Europa und der Welt finden Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

Coronavirus in Deutschland und der Welt – die Topmeldungen: Zahlen am Sonntag: 174.772 Corona-Infizierte in Deutschland, 7934 Todesfälle (19.48 Uhr) +++ Bericht: Mindestens 70 Menschen in Flüchtlingsheim in NRW positiv auf Coronavirus getestet  (18.14 Uhr) +++ Corona-Patientin beginnt nach 58 Tagen an Beatmungsgerät plötzlich zu sprechen (16.06 Uhr) +++ Forscher weisen an Hamstern Wirksamkeit von OP-Masken gegen Corona nach (15.56 Uhr)

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Indien verlängert Corona-Ausgangssperre ein weiteres Mal

23.42 Uhr: Indien verlängert die wegen der Corona-Pandemie verhängte Ausgangssperre ein weiteres Mal. Die bestehenden Maßnahmen würden nun bis mindestens 31. Mai gelten, teilte das Innenministerium in Neu Delhi am Sonntag mit. Die Ausgangssperre für alle 1,3 Milliarden Bürger des Landes war Ende März verhängt worden.

Die damit einhergehende Einstellung des Zugverkehrs hat Millionen Wanderarbeiter bei der Rückkehr in ihre Heimat vor große Probleme gestellt. Zahlreiche Menschen sind schon bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen oder auf langen Fußmärschen an Hunger und Erschöpfung gestorben.

Trump-Berater: Gesundheitsbehörde hat Land im Stich gelassen

21.23 Uhr: Der Handelsberater von US-Präsident Donald Trump, Peter Navarro, hat in der Corona-Krise schwere Vorwürfe gegen die Gesundheitsbehörde CDC erhoben. Zu Beginn der Pandemie habe die Behörde “das Land mit den Tests echt im Stich gelassen”, sagte Navarro am Sonntag dem Sender NBC. “Das hat uns zurückgeworfen.”

CDC hatte zunächst einen eigenen Test entwickelt, statt auf bereits vorhandene Tests aus anderen Ländern zurückzugreifen. Der CDC-Test stellte sich dann als fehleranfällig heraus. Trump war wegen eines Mangels an Testmöglichkeiten in der Krise in die Kritik geraten.

TOP-NEWS: Zahlen am Sonntag: 174.772 Coronavirus-Infizierte in Deutschland, 7934 Todesfälle

19.48 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten in Deutschland ist am Sonntag auf 174.772 gestiegen. Das sind 471 mehr als noch am Samstag. Damit nähert sich die Zahl – zumindest am Wochenende – der zuletzt von Top-Virologe Christian Drosten anvisierten Wunschmarke von 300 Neuinfektionen pro Tag. Die Zahl der gemeldeten Todesfälle erhöhte sich auf 7934. Am Vortag waren es mit 7912 Toten noch 22 weniger.

Die Zahl der Geheilten in Deutschland liegt laut Robert-Koch-Institut aktuell bei rund 153.400 Personen. Die Reproduktionszahl, die das RKI täglich meldet, erhöhte sich auf 0,94. Am Samstag hatte sie 0,88 betragen.

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 174.772, 7934 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 33.962 (1653 Todesfälle)
  • Bayern: 45.777 (2297 Todesfälle)
  • Berlin: 6454 (180 Todesfälle)
  • Brandenburg: 3204 (166 Todesfälle)
  • Bremen: 1174 (37 Todesfälle)
  • Hamburg: 5029 (209 Todesfälle)
  • Hessen: 9317 (435 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 751 (20 Todesfälle)
  • Niedersachsen: 11.159 (548 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 36.268 (1504 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 6486 (217 Todesfälle)
  • Saarland: 2667 (155 Todesfälle)
  • Sachsen: 5122 (195 Todesfälle)
  • Sachsen-Anhalt: 1678 (54 Todesfälle)
  • Schleswig-Holstein: 3000 (126 Todesfälle)
  • Thüringen: 2724 (138 Todesfälle)

Gesamt: Stand 17.05., 19.44 Uhr, 174.772 (7934 Todesfälle)

Vortag: Stand 16.05., 19.43 Uhr, 174.301 (7912 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 153.400

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl: 0,94 (Stand 17.05.)

TOP-NEWS: Bericht: Mindestens 70 Menschen in Flüchtlingsheim in NRW positiv auf Coronavirus getestet

18.14 Uhr: In einem Flüchtlingsheim in Nordrhein-Westfalen sind einem Zeitungsbericht zufolge mehr als hundert Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nach einem ersten positiven Test am Donnerstag sei die Zentrale Unterbringungseinrichtung in Sankt Augustin-Niederpleis unter Quarantäne gestellt worden, berichtete der “Kölner Stadt-Anzeiger” (Montagsausgabe) vorab. Tests für alle fast 500 Bewohner seien angeordnet worden.

Laut dpa seien in der Unterkunft 300 Menschen getestet worden. Bislang seien aber lediglich 70 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Weitere Testergebnisse stehen demnach noch aus. Die infizierten Personen wurden auf den Isolierbereich verlegt.

Der Großteil der positiv getesteten Menschen zeige keine oder schwache Symptome, teilte die Bezirksregierung weiter mit. 60 negativ getestete Personen wurden unterdessen in andere Einrichtungen untergebracht.

“Wir haben mehrfach die Forderung gestellt, diese Heime durchzutesten”, sagte der grüne Landtagsabgeordnete Horst Becker aus Lohmar dem Blatt. “Es zeigt sich jetzt, dass das viel zu spät passiert ist.”

TOP-NEWS: Corona-Patientin beginnt nach 58 Tagen an Beatmungsgerät plötzlich zu sprechen

16.06 Uhr: Nach 58 Tagen an einem Beatmungsgerät hat eine 35-jährige Frau, die an Covid-19 erkrankt war, das Bewusstsein wiedererlangt und überraschend sogar zu sprechen begonnen. Das berichtet die „Sunday Times“. Noch immer sei die Patientin im Southampton General Hospital an das Gerät angeschlossen, benötige es aber nicht mehr zwingend. Ihre Entwöhnung von der Beatmung solle nun aber beginnen.

Der leitende Arzt für Intensivpflege des Krankenhauses, Dr. Sanjay Gupta, sagte, dass die Patientin noch einen langen Weg der Genesung sowie eine lange Reha-Phase vor sich habe. „Sie hat praktisch keine Muskelkraft mehr – kaum genug zum Atmen“, sagte der Arzt der „Sunday Times“ und erklärte auch, warum das so ist. „Wenn man an ein Beatmungsgerät angeschlossen oder in Intensivpflege ist, bauen die Skelettmuskeln mit der Zeit ab.“ Auch andere Probleme, wie ein geschwächtes Zwerchfell, würden dann auftreten.

Gupta war aus mehreren Gründen überrascht und begeistert davon, dass die Frau plötzlich kommunizieren konnte. Plötzlich konnte sie sprechen, während sie zuvor noch zu schwach war, um einen Finger zu heben oder zu schreiben, berichtete der Arzt.

Weil viele Untersuchungen eine hohe Sterbewahrscheinlichkeit von bis zu 90 Prozent für Covid-19-Patienten annehmen, die sich so lange in Intensivpflege befinden bzw. beatmet werden, seien die Fortschritte der Patientin umso bemerkenswerter.

TOP-NEWS: Forscher weisen an Hamstern Wirksamkeit von OP-Masken gegen Corona nach

15.56 Uhr: Hongkonger Forscher haben an Hamstern nachgewiesen, dass sich durch OP-Masken die kontaktlose Übertragung des Coronavirus deutlich verringern lässt. Die Übertragungsrate wurde durch den Einsatz der Masken um mehr als 60 Prozent reduziert, wie aus einer am Sonntag vorgestellten Studie der Universität Hongkong hervorgeht. Ohne chirurgische Maske infizierten sich zwei Drittel der Hamster binnen einer Woche. 

Bei den Tieren, die sich trotz Maske infizierten, war der Virenbefall zudem weniger stark als bei Infektionen ohne Maske. Für die Studie wurden mit dem Coronavirus infizierte Hamster neben einen Käfig mit gesunden Tieren gesetzt. Zwischen die beiden Käfige wurden OP-Masken platziert. 

Es sei deutlich geworden, dass das Maskentragen durch Infizierte, insbesondere wenn sie keine Symptome zeigen, “sehr viel wichtiger ist als alles andere”, sagte Studienleiter Yuen Kwok-yung, einer der weltweit führenden Coronavirus-Experten. Der Mikrobiologe war einer der Entdecker des Sars-Virus im Jahr 2003 – eines Vorläufers des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2.

Yuen hatte den Hongkongern schon früh geraten, Masken zu tragen. Damals hatten die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Gesundheitsbehörden vieler Länder noch vom großflächigen Gebrauch von Masken in der Öffentlichkeit abgeraten, damit Schutzausrüstung für das Gesundheitspersonal nicht knapp wird. 

Vier Monate nach dem Auftreten der ersten Coronavirus-Infektion hat Hongkong die Epidemie weitgehend eingedämmt. Insgesamt infizierten sich nur rund 1000 Bewohner der 7,5-Millionen-Einwohner-Stadt mit dem Virus, vier Patienten starben.

TOP-NEWS: NRW-Innenminister Reul schießt gegen Corona-Demos: “Unterstützt nicht die Verrückten”

15.16 Uhr: Armin Laschet, Ministerpräsident  von Nordrhein-Westfalen, hat grundsätzlich Verständnis für Demonstrationen in Corona-Zeiten. “Es ist absolut legitim und eigentlich auch nicht ungewöhnlich, dass Menschen demonstrieren, wenn es zu den gravierendsten Grundrechtseinschränkungen seit dem Bestehen der Bundesrepublik kommt”, sagte er der «Neuen Osnabrücker Zeitung” (Samstag). Man müsse nur aufpassen, wer das politisch missbrauche und wissen, “dass Links- und Rechtsradikale und Reichsbürger diesen Protest für sich zu nutzen versuchen”.

NRW-Innenminister Herbert Reul appellierte hinegen, Veranstaltungen mit Extremisten zu meiden. “Ich kann jedem, der ein berechtigtes Anliegen hat, nur raten, da nicht hinzugehen” sagte Reul am Sonntag bei “Bild live”. “Meidet diese Veranstaltung, geht da nicht hin. Unterstützt mit Eurer Anwesenheit nicht die Verrückten, weder die Verschwörungstheoretiker, noch Links- oder Rechtsextreme.” Zugleich müsse die Politik den Menschen das Gespräch anbieten.

Die aktuelle Coronaschutzverordnung NRW erlaubt Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz, sofern ein Mindestabstand von 1,50 Metern zwischen den Teilnehmern sichergestellt werden kann.

Kampf gegen Corona lange noch nicht vorbei: WHO warnt vor “Doppel-Welle”

13.38 Uhr: Das Europa-Büro der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Europäer zu weiterer Wachsamkeit im Kampf gegen die Corona-Krise aufgerufen. Es gebe keinen Raum für Selbstgefälligkeit, warnt Hans Kluge, WHO-Regionaldirektor für Europa. Die Epidemie sei noch nicht vorbei, erklärte er gegenüber dem britischen „Telegraph“. In vielen europäischen Ländern sei die Zahl der Neu-Infektionen zwar zurückgegangen, eine Zeit zum Feiern sei das aber nicht. Als lobendes Beispiel hebt Kluge hier Japan, Singapur und die skandinavischen Länder hervor. Die Länder würden die jetzige Zeit zur Vorbereitung nutzen, um vorbereitet zu sein, sollte es zu einer zweiten Welle kommen.

Mit Sorge blickt Kluge vor allem auf den Herbst: „Ich bin sehr besorgt über eine Doppel-Welle – im Herbst könnten wir eine zweite Covid-Welle und eine saisonale Grippe-Welle oder einen Masern-Asbruch haben. Vor zwei Jahren hatten wir 500.000 Kinder, die keine erste Impfung gegen Masen hatten“. In einer solchen Situation könne selbst das beste Gesundheitssystem in die Knie gezwungen werden.

Männer ohne Mundschutz prügeln auf Busfahrer ein

11.36 Uhr: Zwei junge Männer haben in Herrenberg in Baden-Württemberg auf einen Busfahrer eingeschlagen, nachdem sie des Busses verwiesen wurden. Der Fahrer hatte die jungen Männer am Samstagnachmittag zunächst ermahnt, weil sie keinen Mundschutz trugen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Nachdem er sie des Busses verwiesen hatte, rasteten die Männer aus und schlugen auf den Fahrer ein. Der Fahrer erlitt Verletzungen im Gesicht, die von Rettungskräften versorgt wurden. Die Fahndung nach den beiden brachte keinen Erfolg.

Zahl der Corona-Todesopfer in Mexiko auf mehr als 5000 gestiegen

11.30 Uhr: Mehr als 5000 Menschen sind inzwischen nach offiziellen Zahlen in Mexiko in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die Zahl stieg nach Angaben der Regierung vom Samstagabend (Ortszeit) im Vergleich zum Vortag um 278 auf 5045. Das nordamerikanische Land hat damit nach Daten von Forschern der US-Universität Johns Hopkins in der globalen Pandemie inzwischen die zwölftmeisten Toten zu beklagen – zuletzt überholte es China, wo das Virus zuerst festgestellt worden war.

Erstes Bundesland plant Corona-Paradigmenwechsel

Sonntag, 17. Mai, 09.04 Uhr: Nach zwei Monaten radikaler Einschränkung des öffentlichen Lebens wegen der Corona-Pandemie öffnet sich Schleswig-Holstein behutsam. Die Landesregierung beschloss am Sonnabend den rechtlichen Rahmen für die geplanten Lockerungen. Ab Montag sollen in Schleswig-Holstein neben Tourismus auch Restaurantbesuche und Training im Fitnessstudio wieder möglich sein.

Die Jamaika-Koalition in Kiel plant einen Paradigmenwechsel. Statt Verboten mit Ausnahmen sollen künftig grundsätzliche Erlaubnisse verbunden mit Auflagen im Vordergrund stehen. Ab Montag fallen unter strikten Vorgaben zahlreiche Öffnungsverbote in Tourismus, bei Dienstleistungen und im Freizeitbereich. Hotels – ohne Wellnessbereiche – und Ferienwohnungen dürfen wieder öffnen. Auch Camping- und Wohnmobilstellplätze können unter strengen Voraussetzungen genutzt werden.

Touristen aus anderen Bundesländern dürfen wieder in den Norden kommen. Das Betretungsverbot von Inseln und Halligen entfällt, allerdings würden Inseln wie Sylt, Föhr und Amrum gern zunächst auf Tagesgäste verzichten. Die Kreise können bei Bedarf den Tagestourismus in Orten begrenzen. Die Landesregierung und die Landräte von Ostholstein und Nordfriesland wollen am Montag Genaueres bekannt geben.

Diverse Freizeit- und Sportaktivitäten werden von kommender Woche an wieder möglich sein, soweit Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Kinos und Fitnessstudios dürfen öffnen. Auch Fahrschulen, Kosmetik- und Tattoo-Studios sowie Massagepraxen können aufmachen. Verboten bleiben Versammlungen mit mehr als 50 Personen. Tabu sind wie in Hamburg weiterhin Diskotheken, Schwimmbäder, Freizeitparks und Bordelle.

Vorschulkinder und solche mit Förderbedarf dürfen wieder in die Kitas, wo es bisher nur Notbetreuungen gibt. Ab dem 1. Juni sollen alle Jahrgangsstufen zumindest zeitweilig wieder Präsenzunterricht erhalten, wie das Bildungsministerium in Kiel mitteilte. Die Hamburger Kitas gehen am Montag ebenfalls wieder schrittweise in den Regelbetrieb.

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