Coronavirus: Hunderte Demonstranten ohne Abstand – Polizei riegelt Straße ab

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News zur Coronavirus-Pandemie im Live-Ticker: Neuinfektionen steigen so wie in den letzten Tagen – Remdesivir kriegt Sonderzulassung in USA

Die Coronavirus-Pandemie hält die Welt weiterhin in Atem: Mehr als drei Millionen Menschen haben sich bereits weltweit mit dem neuartigen Virus infiziert – 160.576 davon in Deutschland. Alle Meldungen zur Corona-Krise und dem Kampf gegen die Verbreitung des Virus finden Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

Remdesivir erhält in den USA Sonderzulassung für Coronavirus

Topmeldung (22.22 Uhr): Die USA erlauben den begrenzten Einsatz des Wirkstoffs Remdesivir bei Covid-19-Patienten in Krankenhäusern. Die Ausnahmegenehmigung sei angesichts der Coronavirus-Pandemie “in Lichtgeschwindigkeit” zustande gekommen, sagte der Chef der Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde Stephen Hahn am Freitag im Weißen Haus. Eine klinische Studie hatte zuvor gezeigt, dass der ursprünglich für Ebola entwickelte Wirkstoff bei Covid-Patienten die Zeit bis zu einer Genesung um mehrere Tage verkürzen kann. Der Chef des Arzneimittelherstellers Gilead, Daniel O’Day, erklärte, das Unternehmen werde US-Behörden 1,5 Millionen Dosen Remdesivir spenden.

1400 neue positive Corona-Tests in Deutschland – jetzt mehr als 6.600 Tote

Topmeldung (20.04 Uhr): Die Zahl der bestätigten Corona-Neuinfektionen ist in Deutschland innerhalb der vergangenen 24 Stunden um 1.396 auf jetzt 161.972 Fälle gestiegen. Das geht aus den täglich veröffentlichten Daten der Gesundheitsämter der 16 Bundesländer hervor – nur aus Bremen werden am heutigen 1. Mai keine neuen Zahlen gemeldet.

Dazu zählt das Land 200 weitere Corona-Todesopfer. Insgesamt sind in Deutschland nun 6.601 Menschen an den Folgen der Lungenkrankheit verstorben. Insgesamt bestätigt sich damit der Trend aus den vergangenen Tagen, an denen die Zahl der Neuinfektionen oft rund um 1500 lag und die Zahl der hinzukommenden Todesfälle häufig zwischen 150 und 210.

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 161.972, 6601 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 32.123 (1403 Todesfälle)
  • Bayern: 42.916 (1886 Todesfälle)
  • Berlin: 5936 (152 Todesfälle)
  • Brandenburg: 2921 (148 Todesfälle)
  • Bremen: 859 (30 Todesfälle)
  • Hamburg: 4820 (163 Todesfälle)
  • Hessen: 8393 (362 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 695 (18 Todesfälle)
  • Niedersachsen: 10.306 (457 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 33.034 (1261 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 6096 (173 Todesfälle)
  • Saarland: 2592 (138 Todesfälle)
  • Sachsen: 4677 (163 Todesfälle)
  • Sachsen-Anhalt: 1572 (44 Todesfälle)
  • Schleswig-Holstein: 2709 (110 Todesfälle)
  • Thüringen: 2323 (93 Todesfälle)

Gesamt: Stand 01.05., 19.58 Uhr, 161.972 (6601 Todesfälle)

Vortag: Stand 30.04., 19.57 Uhr, 160.576 (6401 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 126.900

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl: 0,79 (Stand 1.5.)

Alle weiteren Meldungen zum Coronavirus im News-Ticker:

Weitere Lockerungen der Anti-Corona-Maßnahmen in Österreich

19.15 Uhr: Österreich setzt einen neuen Schritt bei seinem Lockerungs-Kurs in der Corona-Krise. Von Samstag an dürfen alle Geschäfte sowie viele Dienstleistungsbetriebe wie Friseure wieder öffnen. Es gelten diverse Vorschriften. So soll möglichst ein Mindestabstand von einem Meter eingehalten und ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Die Zahl der erlaubten Kunden wurde auf einen Kunden pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche festgelegt.

In einem ersten Schritt waren am 14. April alle Bau- und Gartenmärkte sowie kleine Geschäfte geöffnet worden. Da die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus dennoch sehr niedrig blieb, hielt die Regierung an der Öffnung aller Geschäfte zum 2. Mai fest. Als nächste Schritte sind die Öffnung der Lokale und Restaurants Mitte Mai sowie der Neustart der Hotels Ende Mai geplant.

In Österreich sind derzeit nur noch etwa 2000 Menschen am Coronavirus erkrankt. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen bewegt sich im zweistelligen Bereich. Tausende Betten für mögliche Covid-19-Patienten stehen leer. Die Regierung sieht diese Bilanz als Erfolg ihrer frühen und strikten Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus. Die Ausgangsbeschränkungen setzten am 16. März ein und galten bis 30. April.

ZDF-Team in Berlin von 15-köpfiger Gruppe angegriffen – vier Verletzte in Klinik

18.41 Uhr: Ein Kamerateam ist am 1. Mai-Feiertag in Berlin-Mitte angegriffen worden. Vier Menschen kamen nach ersten Erkenntnissen verletzt ins Krankenhaus, wie Polizeisprecherin Sara Dieng am Freitag sagte. Es habe sich um ein Kamerateam des ZDF gehandelt. Sechs Menschen seien festgenommen worden. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauerten an.

Die Polizei berichtete nach ersten Erkenntnissen, es sei zu einem körperlichen Übergriff auf das Kamerateam mit insgesamt sieben Personen gekommen. Sie seien durch eine etwa 15-köpfige Personengruppe angegriffen worden, hieß es zunächst.

“Ischgl von Berlin”? Hunderte Demonstranten ohne Abstand – Polizei riegelt Straße ab

18.35 Uhr: FOCUS-Online-Reporter Ulf Lüdeke ist in Berlin unterwegs, wo zur verbotenen Demonstration “Revolution 1. Mai Berlin” aufgerufen wurde. Tatsächlich sind dem Aufruf etliche Hundert, wenn nicht gar Tausend Menschen nachgekommen, von Sicherheitsabstand keine Spur. Die Polizei hat den Bereich um den Heinrichplatz auf der Oranienstraße abgeriegelt. Hubschrauber kreisen über Berlin-Kreuzberg. Die Beamten greifen bisher nicht ein. Die Polizei hatte zuvor vor einem “Ischgl in Berlin” gewarnt – aus Sorge, hier könnte sich das Virus ähnlich ausbreiten wie im österreischischen Ski-Mekka vor einigen Wochen.

Komoren bestätigen als eins der letzten Länder ersten Corona-Fall

17.38 Uhr: Als eins der letzten Länder der Welt hat der Inselstaat der Komoren den ersten Fall von Covid-19 bestätigt. Es handele sich um einen 50-Jährigen, der mit einem erkrankten französisch-komorischen Staatsbürger in Kontakt gekommen sei, teilte der Präsident des Staates im Indischen Ozean, Azali Assoumani, am Donnerstag mit.

Die panafrikanische Gesundheitsbehörde Africa CDC bestätigte den Fall. Bereits vor dem ersten Fall hatte der Inselstaat vor der Ostküste Afrikas Covid-Restriktionen eingeführt, etwa eine Ausgangssperre von abends bis morgens.

Somit gibt es auf der Welt nur noch wenige Länder ohne bestätige Covid-Erkrankungen, darunter der kleine südafrikanische Staat Lesotho als letztes Corona-freies Land in Afrika.

Hunderte Touristen noch auf Malediven gestrandet – auch Deutsche

14.57 Uhr: Knapp Tausend Touristen, darunter auch mehrere Deutsche, sind immer noch auf den Malediven gestrandet. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur von der Tourismusbehörde des Inselstaates. Rund 180 dieser Urlauber hätten zeitweise am Flughafen ausgeharrt und auf Flüge Richtung Heimat gehofft. Da es zurzeit aber nur Evakuierungsflüge gebe, hätten sie maledivische Behörden in einem Hotel untergebracht – kostenlos. «Es wäre schlecht für unser Image, wenn wir sie hätten rumsitzen lassen», sagte der Direktor der Tourismusbehörde, Mohamed Hassan. In das Hotel hätten sie auch einige Touristen gebracht, die sich teure Hotels inzwischen nicht mehr leisten könnten.

Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes sagte, dass sich derzeit noch eine niedrige zweistellige Zahl von Deutschen auf den Malediven befinde. Die meisten von ihnen hielten sich dort aber längerfristig auf. Aus den Malediven habe es im Rahmen der Rückholaktion für gestrandete Deutsche zwei Ausreisemöglichkeiten gegeben – eine auf einem Charterflug der Reiseveranstalter im März und eine auf einem von der Bundesregierung gecharterten Sonderflug aus Sri Lanka im April. Insgesamt seien rund 85 Deutsche ausgeflogen worden.

Russlands Infizierten-Zahl schießt in die Höhe

14.18 Uhr: Russland hat seine bislang höchste Zahl an Corona-Neuinfektionen bekannt gegeben. Das vermeldete am Freitag einen Anstieg der Infektionen um fast 8000 auf 114.431. Die Zahl der Toten stieg auf 1169.

Auch Russlands Regierungschef Michail Mischustin hat sich mit dem Coronavirus infiziert und seine Amtsgeschäfte vorläufig niedergelegt. Er begebe sich in Selbstisolation, sagte der 54-Jährige am Donnerstagabend in Moskau. Das Staatsfernsehen übertrug eine entsprechende Videoschalte des Ministerpräsidenten mit Kremlchef Wladimir Putin. Der Präsident äußerte die Hoffnung auf eine rasche Genesung Mischustins. Vize-Regierungschef Andrej Beloussow (61) soll nunmehr die Aufgaben Mischustins übernehmen. Putin ernannte ihn vorübergehend per Erlass zum Ministerpräsidenten.

Der Arbeit des Krisenstabs müsse weitergehen, hieß es. Kremlsprecher Dmitri Peskow betonte, dass der Politiker nach seiner Genesung wieder auf seinen Posten zurückkehren solle. Dass die Bürger quasi in Echtzeit über einen Krankheitsfall in der Staatsführung informiert werden, hat Seltenheitswert in Russland. Mischustin war bislang Russlands wichtigster Manager im Kampf gegen die Corona-Krise. In der russischen Hauptstadt gelten seit Wochen sehr strenge Ausgangssperren für Bürger wegen der Pandemie. Politiker allerdings bewegen sich frei und arbeiten weiter in ihren Büros.

Polizei hat Sorge vor dem “Ischgl von Berlin”

13.39 Uhr: Die Polizei will am 1. Mai mit einem Großaufgebot die Corona-Einschränkungen in der Hauptstadt durchsetzen und größere Menschenansammlungen konsequent auflösen. Der Tag stehe ganz im Zeichen des Infektionsschutzes, kündigte Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) an. Demonstrationen dürften nicht “zum Ischgl von Berlin werden”, hatte der SPD-Politiker betont. Bei Partys in dem österreichischen Skiort hatten sich zahlreiche Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert und weitere Menschen angesteckt.

Etwa 5000 Polizisten werden am Freitag im Einsatz sein; 1400 davon sollen aus anderen Bundesländern und von der Bundespolizei kommen. Rund 20 Versammlungen mit jeweils bis zu 20 Teilnehmern wurden laut Geisel genehmigt. Die Teilnahme an nicht genehmigten Demonstrationen sei derzeit eine Straftat.

Am Abend des 1. Mai wollten linke und linksradikale Gruppen statt der üblichen großen Demonstrationen in Kreuzberg spontane Protestaktionen veranstalten. Zu den Ankündigungen sagte der Innensenator: “Wir sind vorbereitet.”

Die Polizei werde mit Augenmaß vorgehen, “sie wird verhältnismäßig vorgehen, aber sie wird auch konsequent vorgehen”, hatte Geisel im Parlament bekräftigt. Die in den Vorjahren praktizierte Politik der ausgestreckten Hand und Deeskalation durch die Polizei wird laut Geisel nicht so einfach funktionieren.

Nach Verwirrung um Schulöffnung: NRW-Ministerium korrigiert Mail

13.21 Uhr: Nach der Verwirrung um die Öffnung der Grundschulen in Nordrhein-Westfalen hat das Landesschulministerium eine Mail an die Schulen zu dem Thema korrigiert. Sämtliche “weiteren Schritte der Schulöffnung für die Klassen 1 bis 3, die frühestens ab dem 11. Mai 2020 realisiert würden, stehen unter dem Vorbehalt der noch ausstehenden Beratungen zwischen den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin am 6. Mai 2020”, heißt es in der auf der Homepage des Ministeriums veröffentlichten Mail vom Donnerstagabend. Die Viertklässler sollen bereits ab dem 7. Mai an die Schulen zurückkehren.

Zuvor hatte Ministerpräsident Armin Laschet das Ministerium nach einer anders lautenden Mail öffentlich zurückgepfiffen und eine Korrektur angekündigt. In der Ursprungsmail hatte der Staatssekretär im Schulministerium, Mathias Richter (FDP), am Donnerstag an die Schulen geschrieben: “Ab dem 11. Mai 2020 sollen in einem tageweise “rollierenden” System die Kinder aller Jahrgangsstufen wieder in “ihre” Schulen gehen können.” Demnach hätte ab dem 11. Mai an jedem Werktag ein anderer Jahrgang in die Schule gehen können – nach wochenlanger coronabedingter Zwangspause.

In der korrigierten Version schreibt Richter nun: “Bund und Länder müssen im Rahmen der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz Mitte nächster Woche zuerst die Grundlagen für weitere Schritte schaffen, um ein bundesweit abgestimmtes Vorgehen sicherzustellen.” Die ursprüngliche Schulmail beschreibe “einen für NRW denkbaren Plan, sofern ein solcher Öffnungsbeschluss von Bund und Ländern am 6. Mai 2020 getroffen wird”. Dies wolle er “im Interesse einer eindeutigen und unmissverständlichen Kommunikation” klarstellen.

Corona-Krise: Erste deutsche Strände bereiten sich schon auf Touristen vor

11.28 Uhr: An einigen Stränden in Niedersachsen machen sich die Verantwortlichen bereit für die ersten Badegäste. Beim Strandbad Norddeich im Kreis Aurich stehen schon 200 der 600 Strandkörbe. “Das soll auch ein Zeichen der Hoffnung sein – die Braut macht sich hübsch, nur der Bräutigam fehlt noch”, sagte der Geschäftsführer Tourismus und Bäder in Norden, Armin Korok. Er spekuliere darauf, die Körbe schon bald an Einwohner oder auch Zweitwohnungsbesitzer für die gesamte Saison vermieten zu können. Körbe zur tageweisen Vermietung sollen erst später folgen.

Auch wenn die Strandkorbvermietung noch nicht erlaubt ist, bereitet sich der Tourismus-Service Butjadingen (Kreis Wesermarsch) laut Geschäftsführer Robert Kowitz in Absprache mit dem Gesundheitsamt darauf vor. “Wir werden die Strände in diesem Jahr parzellieren.” Auf 25 Quadratmetern könnten sich dann nur eine Familie oder maximal zwei Personen aufhalten. Kowitz sagte, dass Strandurlaub in diesem Jahr denkbar sei: “Wir machen dafür vieles möglich, auch wenn es aufwendig ist.”

Weitere Meldungen zum Coronavirus aus diesem News-Ticker finden Sie  auf der nächsten Seite.

 

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