Coronavirus: In britischen Kliniken wird jetzt die Schutzausrüstung knapp

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Die Coronavirus-Pandemie hält die Welt weiterhin in Atem: Mehr als zwei Millionen Menschen sind weltweit bereits mit dem Virus infiziert – knapp 138.000 davon in Deutschland. Um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, haben die Länder der Welt teils sehr strenge Regeln aufgestellt. Alle neuesten News zur Coronavirus-Epidemie finden Sie im Ticker von FOCUS Online.

In britischen Kliniken wird jetzt die Schutzausrüstung knapp

Topmeldung (14.04 Uhr): In den britischen Kliniken werden Ausrüstungen zum Schutz gegen das Coronavirus bedrohlich knapp. Es wird erwartet, dass noch an diesem Wochenende die für Ärzte und Pfleger empfohlenen langärmeligen, flüssigkeitsabweisenden Einweg-Kittel auf vielen Intensivstationen nicht mehr zur Verfügung stehen.

Die Lagerbestände sind nach offiziellen Angaben aufgebraucht. Daher haben die Behörden auch die Verwendung anderer Kittel erlaubt – ein Schritt, der am Samstag auf heftige Kritik unter anderem von Gewerkschaften stieß. Sie befürchten ein erhöhtes Ansteckungsrisiko für das Klinikpersonal.

Die British Medical Assocation (BMA) teilte mit, die Mitarbeiter sollten sich nicht selbst gefährden müssen, um andere zu retten. «Zu viele Ärzte und andere Mitarbeiter im Gesundheitswesen haben schon ihr Leben verloren», sagte Chaand Nagpaul von der Ärztegewerkschaft. Umfragen der BMA und des Royal College of Nursing hatten schon zuvor ergeben, dass sich Ärzte und Krankenpfleger nicht ausreichend bei ihrer Arbeit geschützt fühlen. Der staatliche Gesundheitsdienst NHS (National Health Service) ist chronisch unterfinanziert und marode.

Britischen Medien zufolge sind schon mindestens 50 NHS-Mitarbeiter an den Folgen ihrer Coronavirus-Infektion gestorben. Es ist aber nicht eindeutig geklärt, ob sich alle Betroffenen während der Arbeit angesteckt haben. In Großbritannien mangelt es auch an Klinikpersonal, Beatmungsgeräten für Covid-19-Patienten und Tests.

Schwedischer Epidemiologe: “Womöglich Herdenimmunität in Stockholm im Mai”

Topmeldung (08.37 Uhr): Die schwedische Gesundheitsbehörde sieht einen Trend, wonach die Zahl der Menschen, die im Land mit Covid-19 sterben, zurückgeht. Am Freitag wurden 67 neue Todesfälle bekannt – merklich weniger als in den Tagen zuvor. “Wir sehen einen Abwärtstrend. Es gibt immer noch eine große Anzahl von Verstorbenen pro Tag, aber wir sehen keinen Anstieg, sondern eine Verlangsamung”, sagte Karin Tegmark Wisell von der Gesundheitsbehörde Folkhälsomyndigheten am Freitag.

In Schweden waren bis Freitag 1400 Menschen an der Virusinfektion gestorben, sehr viel mehr als in den anderen nordischen Ländern. Nach Einschätzung des Staatsepidemiologen Anders Tegnell liegt das vermutlich daran, dass in Schweden viele ältere Menschen in Altersheimen erkrankten und starben.

Tegnell sagte am Donnerstag in einer Debatte im norwegischen Fernsehen, mathematischen Modellen zufolge sei es möglich, dass “in Stockholm bereits im Mai Anzeichen für eine Herdenimmität zu sehen sein” könnten.

Die schwedische Regierung schreibt der Bevölkerung nicht vor, wie sie sich verhalten soll, um eine Verbreitung des Virus zu bremsen. Die Aufforderungen sind aber dieselben wie in anderen Ländern: Bleibt zuhause, haltet Abstand und wascht die Hände. Versammlungen mit bis zu 50 Menschen sind weiter erlaubt. Auch die Restaurants sind geöffnet, müssen aber sicherstellen, dass die Gäste zwei Meter Abstand voneinander halten können.

Schwedens Außenministerin Ann Linde sagte am Freitag, es sei ein Mythos, dass in Schweden alles normal weitergehe. “Es gibt keinen vollständigen Lockdown in Schweden. Aber viele Teile der schwedischen Gesellschaft sind eingestellt”, so Linde. “Viele Menschen bleiben zuhause und haben aufgehört zu reisen. Viele Unternehmen brechen zusammen. Die Arbeitslosigkeit wird voraussichtlich dramatisch steigen.”

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 137.853, 4104 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 27.328 (922 Todesfälle)
  • Bayern: 36.520 (1164 Todesfälle)
  • Berlin: 5091 (91 Todesfälle)
  • Brandenburg: 2310 (79 Todesfälle)
  • Bremen: 564 (24 Todesfälle)
  • Hamburg: 4195 (84 Todesfälle)
  • Hessen: 6823 (207 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 644 (14 Todesfälle)
  • Niedersachsen: 8682 (283 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 28.607 (808 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 5279 (97 Todesfälle)
  • Saarland: 2305 (94 Todesfälle)
  • Sachsen: 4180 (100 Todesfälle)
  • Sachsen-Anhalt: 1288 (28 Todesfälle)
  • Schleswig-Holstein: 2349 (59 Todesfälle)
  • Thüringen: 1688 (50 Todesfälle)

Gesamt: Stand 17.04., 19.34 Uhr: 137.853 (4104 Todesfälle)

Stand vom Vortag: 16.04., 20.06 Uhr: 134.404 (3823 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei 81.800.

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Alle weiteren Meldungen zum Coronavirus im News-Ticker:

“Beschluss verfrüht”: Bayern will Krankschreibung per Telefon verlängern

15.23 Uhr:  Bayern pocht auf die Ausnahmeregelung bei Krankschreibungen für Arbeitnehmer. Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) kritisierte am Samstag, dass Arbeitnehmer für Krankschreibungen bei leichten Atemwegsbeschwerden vom kommenden Montag an wieder zum Arzt gehen müssen. “Dieser Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) ist mit Blick auf die Gefahren durch die Corona-Pandemie verfrüht. Denn zum jetzigen Zeitpunkt ist es wichtig, Infektionsrisiken konsequent zu vermeiden”, erklärte Huml.

Sie fordert deshalb eine Verlängerung der Ausnahmeregelung, dass Krankschreibungen bei leichten Atemwegsbeschwerden auch nach telefonischer Rücksprache mit dem Arzt möglich sind. Es sei zu befürchten, dass sonst auch Covid-19-Patienten wieder in den Arztpraxen erschienen und dadurch andere Menschen ansteckten. “Das muss verhindert werden”, betonte Huml.

Zahl der Corona-Todesfälle in Spanien steigt auf über 20.000

13.49 Uhr: In Spanien sind binnen 24 Stunden weitere 565 Menschen nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Damit stieg die offizielle Zahl der Todesopfer in der Corona-Krise auf 20.043, wie das Gesundheitsministerium am Samstag mitteilte. Die Zahl der täglichen Todesfälle ist rückläufig. Die spanischen Behörden gehen davon aus, dass der Höhepunkt der Pandemie Anfang April überschritten wurde. Damals wurden an einem Tag 950 Todesfälle gezählt. 

Die offiziellen Opferzahlen sind in Spanien jedoch umstritten: Um die Statistiken der verschiedenen Regionen zu vereinheitlichen, erfasst das Gesundheitsministerium nur noch die Todesfälle positiv getesteter Patienten. Mehrere Regionen kritisieren, dass tausende Todesfälle auf diese Weise nicht in der nationalen Statistik auftauchten.

In Spanien gelten besonders strenge Beschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus. Seit dem 14. März gilt für die Bevölkerung eine strikte Ausgangssperre.

Mächtiger nigerianischer Politiker stirbt nach Corona-Infektion

11.33 Uhr: Mallam Abba Kyari, einer der mächtigsten Politiker Nigerias, ist nach einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Der Stabschef des Präsidenten Muhammadu Buhari sei positiv auf das Virus getestet worden und habe sich in Behandlung befunden, teilte ein Regierungssprecher am Samstag mit.

Kyari sei am Freitag gestorben. Noch vergangenen Monat sei er in Deutschland gewesen, hieß es weiter. Kritiker des Präsidenten sahen Kyari als den tatsächlichen starken Mann des westafrikanischen Landes.

Nigeria ist mit rund 190 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land, die größte Volkswirtschaft und auch der wichtigste Ölproduzent Afrikas. Gleichzeitig leben in keinem Land der Welt mehr Menschen in extremer Armut. Das ist einer der Gründe, wieso viele Nigerianer nach Europa gehen.

Ärzte-Chef Reinhardt: “Hätte mir mehr Lockerungen vorstellen können”

10.54 Uhr: Ärztepräsident Klaus Reinhardt hat Teile der Beschlüsse zur Lockerung der Corona-Maßnahmen kritisiert. “Insgesamt hätte ich mir aber einige Lockerungen mehr vorstellen können”, sagte der Chef der Bundesärztekammer der “Rheinischen Post” vom Freitag. Es brauche vor allem einen klaren Stufenplan für die Wiederaufnahme des Schulbetriebs, sagte Reinhardt. 

Für die Fortsetzung der Kontaktbeschränkung bis zum 3. Mai gebe es keine konkrete wissenschaftliche oder medizinische Grundlage. “Im Moment gibt es überhaupt keinen Hinweis darauf, dass wir auf eine Überforderung der Krankenhäuser zusteuern”, sagte Reinhardt. Es gebe keinen Grund, die Kontaktsperre in diesem Umfang zu verlängern.

Dennoch warnte der Mediziner vor einem Wiederanstieg der Neuinfektionen mit dem Coronavirus. “Wenn wir wieder mehr soziale Kontakte zulassen, wird es unter Umständen auch zu einem messbaren Anstieg der Infektionszahlen kommen können”. Die Zahl der Tests solle erhöht werden, daher werde es automatisch zu höheren Infektionszahlen kommen. 

Reinhardt glaubt nach eigener Aussage nicht daran, dass Deutschland das Thema Coronavirus im Mai oder Juni hinter sich haben werde. “Wir sind erst dann wirklich durch, wenn wir einen wirksamen Impfschutz für die Bevölkerung haben”, sagte er.

Kanzleramtschef Braun rät, Patientenverfügung zu verfassen

09.57 Uhr: Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) rät den Bürgern, eine Patientenverfügung zu verfassen. “Eine Patientenverfügung ist immer sinnvoll, gerade bei hochbetagten und stark vorerkrankten Menschen. Und auch in dieser Corona-Krise”, sagte Braun, der Mediziner ist, der Düsseldorfer “Rheinischen Post” und dem Bonner “General-Anzeiger” (Samstag).

Wer im Krankenhaus nicht mehr intubiert oder beatmet werden, sondern lieber im Kreis der Familie sterben wolle, könne das in einer Patientenverfügung festlegen. Das könne auch verhindern, dass Angehörige Entscheidungen treffen müssten, die sie überforderten, sagte der CDU-Politiker. “Es ist für alle – den Kranken, die Familie und auch die Ärzte – eine Hilfe, wenn der Wunsch für die Behandlung oder eben Nichtbehandlung schriftlich festgelegt ist.” Das sei nicht immer leicht. Es gebe aber gute Berater, die beim Aufsetzen einer Patientenverfügung helfen würden.

Daran, dass in der Pandemie-Krise selbst Familienangehörige Sterbende in Kliniken und Heimen nicht begleiten könnten, weil auch sie Abstand dort halten müssen, zeige sich, “wie grausam das Virus ist”. Braun: “Sterbende sind häufig hochbetagt, ihre Angehörigen teilweise auch. Man kann nur hoffen, dass im Einzelfall damit sensibel umgegangen wird. Das zeigt aber, dass eine solche Pandemie uns in viele Situationen bringt, die man nicht zufriedenstellend auflösen kann.”

USA verbieten Corona-“Wundermittel”

Samstag, 18. April, 07.35 Uhr: Die US-Justiz hat den Verkauf eines als angebliches Wundermittel gegen das Coronavirus angepriesenen Mittels auf Chlorbasis verboten. Ein Bundesgericht in Florida erließ am Freitag in einem Eilverfahren ein vorläufiges Verkaufsverbot für die von einer Gruppe namens “Genesis-Kirche” vertriebene “Wunder-Minerallösung” (MMS), die laut Website angeblich “95 Prozent aller Krankheiten” heilen kann, darunter Krebs, Aids, Autismus, Cholera und jetzt auch Covid-19.

Das US-Justizministerium erklärte, bei der angeblichen “Wunderlösung” handele es sich um ein chemisches Produkt, das vermischt mit einem ebenfalls in der Packung enthaltenen Aktivator Chlordioxid ergibt. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hatte schon vor mehreren Jahren eine Warnung vor dem Mittel ausgesprochen, das Übelkeit, Erbrechen und Dehydrierung auslösen kann.

Mehrere Anbieter des angeblichen Wundermittels waren in den vergangenen Jahren in Prozessen verurteilt worden. Die “Genesis-Kirche” hält jedoch an ihrem Produkt fest, das auf ihrer Website als “heilig” beschrieben wird.

Trump: Tatsächliche Corona-Opferzahlen in China sind höher als in den USA

22.53 Uhr: US-Präsident Donald Trump geht davon aus, dass auch Chinas nach oben korrigierte Corona-Todesopferzahlen noch deutlich zu niedrig sind. Tatsächlich seien die Zahlen „wesentlich höher und wesentlich höher als die der USA“, schrieb Trump am Freitag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Die korrigierten Angaben entsprächen „nicht einmal annähernd“ der Realität. Dabei sprach Trump fälschlicherweise von einer Verdoppelung der Zahlen, die die chinesischen Behörden vorgenommen hätten.

 

Die Behörden in der zentralchinesischen Stadt Wuhan hatten zuvor die Zahl der Corona-Toten in der Stadt um 50 Prozent nach oben korrigiert und dies mit der Überprüfung der vorliegenden Daten begründet. Demnach starben allein in Wuhan 3869 Menschen, 1290 mehr als bisher angegeben. In ganz China waren es 4632. In den USA starben bereits mehr als 34.500 Menschen.

Italien vermeldet Rekord-Zahl von Corona-Genesenen

22.40 Uhr: Italien hat am Freitag eine Rekordzahl von Menschen gemeldet, die eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus überstanden haben. Binnen 24 Stunden seien 2.563 Menschen genesen, teilte Zivilschutzchef Angelo Borrelli mit. Allerdings seien auch 575 Menschen seit Donnerstagabend gestorben.

Die Zahl der Erkrankten gab Borrelli mit knapp 107.000 an, das waren 355 mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie liegt in Italien bei mindestens 22.745 – das ist die zweithöchste Zahl weltweit nach den USA, wo mehr als 34.500 Menschen starben.

In Frankreich starben binnen 24 Stunden 761 Menschen in Krankenhäusern und Pflegeheimen, wie der Generaldirektor für Gesundheit, Jérôme Salomon, am Freitag mitteilte. Aber auch hier sank die absolute Zahl der Coronavirus-Patienten. Dies sei der seit vier Wochen bestehenden Ausgangssperre zu verdanken, sagte Salomon. Insgesamt starben in Frankreich mindestens 18.681 Menschen nach einer Coronavirus-Infektion.

Erste US-Bundesstaaten kündigen Lockerung von Maßnahmen an

22.18 Uhr: Nach den neuen Richtlinien von US-Präsident Donald Trump in der Corona-Krise haben erste Bundesstaaten vorsichtige Lockerungen der Schutzmaßnahmen angekündigt. Der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, sagte am Freitag in Austin, derzeit geschlossene Läden könnten von Freitag nächster Woche an wieder öffnen, wenn sie Waren lieferten, schickten oder zur Abholung bereitstellten. Mit der Wiedereröffnung von Parks unter Verwaltung des Bundesstaats werde bereits am Montag begonnen. Besucher müssten aber Schutzmaßnahmen befolgen. Schulen blieben in diesem Schuljahr geschlossen.

Minnesotas Gouverneur Tim Walz kündigte am Freitag an, dass unter anderem Parks, Wanderwege, Golfplätze, Freiluft-Schießstände und Läden zum Verkauf von Angelködern wieder öffnen könnten, wenn Besucher Schutzmaßnahmen befolgten. „Es ist wichtig für uns, aktiv zu bleiben und die Natur zu genießen und gleichzeitig die Verbreitung von Covid-19 zu verhindern“, sagte Walz nach einer Mitteilung. In Vermont können unter bestimmten Bedingungen Händler wieder öffnen und Bauarbeiten wieder aufgenommen werden.

 

Trump will die USA mit den am Donnerstag vorgestellten Richtlinien in drei Phasen auf den Weg zur Normalität zurückführen und die Wirtschaft graduell wieder öffnen. Eine landesweite Schließung könne keine langfristige Lösung sein, betonte Trump. In den USA ist die Arbeitslosigkeit wegen der Corona-Krise zuletzt dramatisch angestiegen. Trump gab keinen genauen Zeitplan vor und überließ die Entscheidung den Gouverneuren der 50 Bundesstaaten.

Johns-Hopkins-Universität: Mehr als 150.000 Corona-Tote weltweit

21.50 Uhr: Trotz weltweiter Maßnahmen gegen das neue Coronavirus sind nach Daten von US-Forschern inzwischen mehr als 150.000 damit infizierte Menschen gestorben. Die Zahl der weltweit nachgewiesenen Infektionen lag der Johns-Hopkins-Universität zufolge am Freitagabend (21.30 Uhr MESZ) bei mehr als 2,2 Millionen. Das bis vor gut drei Monaten praktisch noch völlig unbekannte Virus Sars-CoV-2 kann die Lungenkrankheit Covid-19 auslösen.

Die meisten Todesfälle infolge der Coronavirus-Pandemie gab es der Hochschule in Baltimore zufolge bislang in den USA (rund 34.000), Italien (23.000), Spanien (19.000), gefolgt von Frankreich und Großbritannien. Die Daten der US-Forscher zeigen in der Regel höhere Stände als jene der Weltgesundheitsorganisation (WHO), weil sie regelmäßiger aktualisiert werden. In manchen Fällen wurden Infektions- und Todeszahlen zuletzt aber auch wieder nach unten korrigiert. Die WHO hatte bis Donnerstag weltweit gut 130.000 Corona-Todesfälle und rund 2 Millionen bekannte Infektionen gemeldet.

Die Zahl der bekannten Infektionen pro Land wiederum lässt sich wegen der unterschiedlichen Testquote und einer hohen Dunkelziffer nur begrenzt vergleichen. Rein an den absoluten Zahlen gemessen gab es die meisten Infektionen der Universität zufolge mit fast 700.000 Fällen in den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern. An zweiter Stelle stand Johns Hopkins zufolge Spanien mit rund 190.000 bekannten Infektionen, in Italien waren es mehr als 170.000.

Etwa 3450 neue Coronavirus-Fälle in Deutschland

19.43 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen ist im Vergleich zum Vortag leicht gestiegen. Am Freitag meldeten die Behörden der Bundesländer etwa 3450 neue bestätigte Corona-Fälle. Am Vortag waren noch knapp 3000 Neuinfektionen gemeldet worden. Zudem stieg die Zahl der Todesopfer um 281.

 

Gemeldete Coronavirusfälle in Deutschland (klicken Sie auf Ihr Bundesland)

 
 

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