Coronavirus in Deutschland: 230 Kinder in Europa leiden an mysteriöser Krankheit

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Coronavirus in Deutschland und der Welt – die Topmeldungen: Corona-Zahlen in Deutschland: 174.301 Infizierte, 7912 Todesfälle (19.50 Uhr) +++ RKI-Chef will keine Impfpflicht (15.55) +++ Erstmals keine Corona-Neuinfektionen in Sachsen-Anhalt gemeldet (15.06 Uhr) +++ Neuer Corona-Ausbruch im Kreis Heinsberg (12.31 Uhr)

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TOP-NEWS: Corona-Zahlen in Deutschland: 174.301 Infizierte, 7912 Todesfälle

19.50 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten in Deutschland ist am Samstag auf 174.301 gestiegen. Das sind 602 Menschen mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich auf 7912. Am Freitag waren es mit 7873 Toten noch 39 weniger.

Die Zahl der Geheilten in Deutschland laut Robert-Koch-Institut liegt bei 152.600. Die Reproduktionszahl, die das RKI meldet, liegt mit 0,88 etwas höher als am Freitag, wo sie 0,80 betragen hatte.

TOP-NEWS: 230 Kinder in Europa laut EU von mysteriöser Krankheit betroffen

18.18 Uhr: Fieber, Bauchschmerzen und Herzprobleme: Seit Beginn des Jahres wurden in Europa etwa 230 Verdachtsfälle einer seltenen Entzündungskrankheit bei Kindern beobachtet. Das teilte das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) in Stockholm mit.

Noch ist ungeklärt, ob das Paediatric Inflammatory Multisystem Syndrome (PIMS) mit dem Coronavirus in Verbindung steht. Ein Zusammenhang scheine plausibel, hieß es in einer ECDC-Mitteilung am Freitag. Teilweise wurden betroffene Kinder positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet. Es handle sich aber um eine seltene Erkrankung, “deren potenzielle Verbindung zu Covid-19 weder nachgewiesen, noch gut verstanden wird”. In Großbritannien und Frankreich hatte es je einen Todesfall im Zusammenhang mit dem Syndrom gegeben. Das Erkrankungsrisiko für Kinder sei in der EU und Großbritannien für beide Krankheiten gering, so die ECDC.

Die PIMS-Symptome ähneln dem sogenannten Kawasaki-Syndrom, das zu einer Überreaktion des Immunsystems führt, die vermutlich durch Bakterien oder Viren ausgelöst wird. Dass auch das Coronavirus eine derartige Überreaktion bewirken kann, ist von Erwachsenen bereits bekannt.  

Ärzte aus einem Krankenhaus im italienischen Bergamo hatten kürzlich Fälle von Kindern, die zwischen dem 18. Februar und dem 20. April derartige Krankheitsmerkmale zeigten, mit Kawasaki-Fällen in der Region aus den fünf Jahren vor Beginn der Pandemie verglichen. Insgesamt gab es demnach zwischen Januar 2015 und Mitte Februar dieses Jahres 19 Fälle des Kawasaki-Syndroms. In den zwei Monaten seither wurden bereits 10 Kinder mit Kawasaki-ähnlichen Symptomen behandelt, was den Studienautoren zufolge einer 30-fachen Zunahme entspräche. Allerdings weisen die Mediziner darauf hin, dass es schwierig sei, auf Grundlage solch geringer Zahlen valide Schlussfolgerungen zu ziehen.

Der Berliner Virologe Christian Drosten machte kürzlich im NDR-Podcast deutlich, dass er keinen Grund zu Alarmismus sieht. Es handle sich um ein seltenes Phänomen, über das die internationale Kinderheilkunde nun beginne zu diskutieren. Drosten verwies auch auf die gute Behandelbarkeit.

Corona-Demonstration in München: Am Ende gibt es ehrlichen Applaus für die Polizei

Für FOCUS Online sind Florian Reiter und Lena Glöckner vor Ort.

17.06 Uhr: Während der Corona-Demonstration in München gab es immer wieder Buhrufe für die Polizei, doch jetzt, am Ende, ist die Stimmung wieder versöhnlicher. Als einer der Organisatoren einen lauten Applaus für die eingesetzten Beamten fordert, stimmt ein Großteil der Anwesenden ein. “Mit der Münchner Polizei haben wir sehr viel Glück gehabt, wenn man die unerträglichen Bilder aus anderen Städten sieht”, sagt der Organisator. Nur vereinzelt gibt es Buhrufe. “Polizei geht nach Hause!”, ruft ein älterer Herr.

Lesen Sie dazu auch: In Metropolen und Kleinstädten: Wo Corona-Demos stattfinden und wie Polizei reagiert

Neuer Coronavirus-Ausbruch im Kreis Heinsberg: Schon 80 Mitarbeiter positiv getestet

16.45 Uhr: Von den etwa 400 Mitarbeitern des Paketzustellers DPD in Hückelhoven im Kreis Heinsberg seien bislang 80 Beschäftigte positiv auf das Virus getestet worden. Das erklärte der Heinsberger Landrat Stephan Pusch (CDU) am Samstag in einer Videobotschaft bei Facebook. Etwa 340 der Proben seien ausgewertet worden.

Nun würden zunächst die Kontaktpersonen nachverfolgt, sagte Pusch. Erst dann wisse man, ob die bisherigen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus ausreichend seien. Solch ein “lokales Geschehen” an einem Hotspot sei allerdings nicht so schlimm wie eine Verteilung der Fälle über den ganzen Kreis. Es wohnten nicht alle positiv Getesteten im Kreis, sagte Pusch. Über weitere Maßnahmen werde am Montag entschieden.

Corona-Demo in München: Hauptorganisatorin verbreitet Desinformation und beruft sich auf Ärzte

Für FOCUS Online sind Florian Reiter und Lena Glöckner vor Ort.

16.09 Uhr: Rund um das Gelände der Theresienwiese haben sich inzwischen hunderte Demonstranten versammelt, die wegen der begrenzten Teilnehmeranzahl von 1000 Personen nicht mehr auf das Demonstrationsgelände durften. Die Demonstranten auf dem Hauptgelände jubeln ihnen laut zu und winken. „Geil, das ist einfach nur geil“, freut sich ein Demonstrant über die Unterstützung von draußen. Dann beginnt ein anderer Demonstrant das Wort „Grundgesetz“ zu skandieren – und alle stimmen ein.

“Darf ein öffentlicher Diskurs stattfinden, der auch andere zu Wort kommen lässt?”, fragt eine der Rednerinnen, die Hauptorganisatorin Petra Kotthoff. “Nein!”, rufen die Teilnehmer einer öffentlichen Demonstration, die extra von staatlich bezahlten Polizisten abgesichert wird. Auch sonst ist die Veranstaltung ein Hort der Desinformation. “Die meisten Ärzte sind sich einig, dass Abstandhalten und Maskentragen nichts bringen”, lügt Kotthoff. Dann wird ein Lied angekündigt, mit dem Verweis, dass NS-Widerstandskämpferin Sophie Scholl es schon gesungen habe.

TOP-NEWS: RKI-Chef will keine Impfpflicht gegen Coronavirus

15.55 Uhr: Der Chef des Robert Koch-Instituts (RKI) hat sich gegen eine Impfpflicht gegen das Coronavirus ausgesprochen. “Wir haben keinen Anlass, an eine Impfpflicht zu denken”, sagte RKI-Präsident Lothar Wieler am Samstag in Schwerin. Die Bürgerinnen und Bürger seien definitiv klug genug zu wissen, wenn es einen sicheren Impfstoff gebe, dass dieser ihre Gesundheit fördern würde.

Zum Thema Impfstoff sei vor einigen Wochen eine Arbeitsgruppe beim RKI gegründet worden. Diese würde sich damit befassen, sofern es einen Impfstoff gebe, welche Bevölkerungsgruppen wie geimpft werden könnten.

München: Corona-Demonstranten fluten Theresienwiese – Polizei lässt keinen mehr herein

Für FOCUS Online sind Florian Reiter und Lena Glöckner vor Ort.

15.24 Uhr: Zehn Minuten vor Anfang der großen Corona-Demonstration auf der Münchner Theresienwiese ging nichts mehr. Die festgelegte Obergrenze von 1000 Personen war schnell erreicht. Die Polizei kontrolliert den Eingang streng, mit zwei verschiedenen Absperr-Ringen ist die Theresienwiese abgeriegelt. Als die Polizei über Lautsprecher mitteilt, dass niemand mehr auf das Demo-Gelände darf, regen sich Unmut und Buh-Rufe unter den Demonstrierenden, die noch einen Platz ergattern konnten. “Diktatur!”, schreit einer, und eine andere Teilnehmerin ruft: “Das sind noch keine Tausend!” Und tatsächlich: Die Polizei lässt noch einige Dutzend Menschen herein, nachdem die Demonstranten langsam alle ihre zugewiesenen Plätze eingenommen haben.

“Wir sind weder links noch rechts, und wir sind keine Verschwörungstheoretiker”, das betonen Organisatoren und Redner in ihren Ansprachen immer wieder. Auf den meisten Schildern äußern die Demonstranten ihre Angst um das Grundgesetz und vor einer gesetzlichen Impf-Pflicht. Doch es gibt auch andere Teilnehmer: Eine ältere Dame hat sich Schilder mit Motiven der rechtsextremen QAnon-Verschwörungstheorie aus den USA umgehängt. “Merkel = NWO-Marionette” hat ein anderer auf einem Schild stehen. Als einige Pressefotografen dasselbe Motiv fotografieren wollen, gibt es “Lügenpresse!”-Rufe aus den Reihen der Demonstranten. Und die erste Rednerin vergleicht die Demonstration mit der demokratischen Wende in der DDR 1989 – als sei das heutige Deutschland eine Diktatur, gegen die man aufbegehren müsse.

TOP-NEWS: Erstmals keine Coronavirus-Neuinfektionen in Sachsen-Anhalt gemeldet

15.06 Uhr: Zum ersten Mal seit dem Auftauchen der Corona-Pandemie in Sachsen-Anhalt sind dem Sozialministerium im Vergleich zum Vortag keine neuen Corona-Infektionen gemeldet worden. Das teilte eine Ministeriumssprecherin am Samstag mit. Es sei jedoch eine Momentaufnahme, von einer Trendwende zu sprechen, sei viel zu früh, zumal am Wochenende generell weniger Testergebnisse eingingen, hieß es.

Schweizer greifen durch und räumen Corona-Demo

14.48 Uhr: In der Schweiz greift die Polizei gegen Teilnehmer einer Anti-Lockdown-Demo durch, wie Schweizer Portale übereinstimmend berichten. In Zürich wird gerade der Sechseläutenplatz geräumt, nachdem die Teilnehmer einer nicht erlaubten Veranstaltung sich zuvor geweigert hatten, den Platz von alleine zu verlassen. Dabei gab es einige Festnahmen.

Auch in Bern versammelten sich einige Demonstranten zu einem nicht erlaubten Protest. Die Polizei erteilte einige Platzverbote und drohte mit Anzeigen.

Die Schweiz hat derweil die Absperrungen an ihren Grenzübergängen nach Österreich und Deutschland entfernt. Die Arbeiten würden im Laufe des Samstags abgeschlossen, teilte die eidgenössische Zollverwaltung am Samstag mit, kontrolliert werde aber weiterhin. Das an Deutschland, die Schweiz und Liechtenstein grenzende österreichische Bundesland Vorarlberg öffnet seine Grenzen erst in der Nacht zu Sonntag, wie die dortigen Gesundheits- und Polizeibehörden mitteilten.

Greiz und Sonneberg bleiben knapp unter kritischer Infektionsgrenze

14.29 Uhr: Die Landkreise Greiz und Sonneberg bleiben weiterhin knapp unter der kritischen Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern binnen sieben Tagen. In Greiz lag der Wert am Samstagvormittag, Stand 10 Uhr, bei 49,9, wie die Thüringer Staatskanzlei mitteilte. Für den Landkreis Sonneberg lag der Wert bei 46,3. Beide Landkreise sind Corona-Brennpunkte in Thüringen. Bund und Länder haben die Zahl 50 als Obergrenze bei der Infektionsrate festgelegt. Wird diese überschritten, müssen Beschränkungskonzepte erlassen werden.

Tschechien verlängert weitgehenden Einreisestopp für Ausländer

13.11 Uhr: In Tschechien läuft der wegen der Coronavirus-Pandemie verhängte Ausnahmezustand in der Nacht von Sonntag zu Montag aus. Doch der Einreisestopp für Touristen aus Deutschland und anderen Ländern bleibe auf anderer Grundlage bestehen, stellte ein Sprecher des Innenministeriums in Prag auf dpa-Anfrage klar. Das tschechische Gesundheitsministerium veröffentlichte am Samstag eine diesbezügliche Verordnung zum “Schutz vor einer Einschleppung von Covid-19”. Sie gilt ab dem 18. Mai vorerst unbefristet.

TOP-NEWS: 42 Infizierte in Paketzentrum: Neuer Coronavirus-Ausbruch im Kreis Heinsberg

12.31 Uhr: Der Paketzusteller DPD hat einen Standort im Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen mit Hunderten Mitarbeitern wegen eines Corona-Ausbruchs vorübergehend geschlossen. Bislang seien 80 Beschäftigte positiv auf das Virus getestet worden, erklärte ein Unternehmenssprecher am Samstag. Es seien aber noch nicht alle Proben ausgewertet worden, bisher liegen die Ergebnisse von 167 Angestellten vor. Alle 400 Mitarbeiter aus dem Standort in Hückelhoven sind demnach in zweiwöchiger Quarantäne. Zuvor hatte der WDR berichtet.

Die Zustellung von Paketen und Abholung von Sendungen bei Kunden werde von benachbarten Standorten übernommen und sei sichergestellt, sagte der Sprecher.

Die ersten Fälle waren demnach in dieser Woche bekanntgeworden und dem Gesundheitsamt gemeldet worden. Die Behörde habe dann mobile Teststationen veranlasst, sagte der Sprecher. Das Depot soll nun gründlich gereinigt und desinfiziert werden. Andere DPD-Standorte seien nicht betroffen.

Der Kreis Heinsberg gilt als besonders betroffen vom Coronavirus. In der Gemeinde Gangelt hatten sich nach einer Karnevalssitzung Mitte Februar viele Bürger mit dem neuartigen Virus infiziert. Die Gemeinde gilt daher als Epizentrum. Zuletzt wurden in dem Kreis 1798 bestätigte Infektionen und 68 Todesfälle gezählt (Stand Freitag).

Die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner liegt dem Robert Koch-Institut zufolge bei 4,7 (Stand Samstag, 0.00 Uhr). Die von Bund und Ländern vereinbarte Grenze liegt bei 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen.

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