Coronavirus in Deutschland: Zahl der Infizierten steigt auf 168.320 an

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News zur Coronavirus-Pandemie im Live-Ticker: 1263 neue positive Tests – Zahl der aktiven Fälle seit Anfang April um 71 Prozent gesunken

Die Coronavirus-Pandemie hält Deutschland und die Welt weiterhin in Atem: Rund 3,7 Millionen Menschen haben sich bis jetzt mit dem neuartigen Virus-Erreger Sars-CoV-2 infiziert – 168.320 davon in Deutschland. Alle Meldungen zur Corona-Krise und dem Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus finden Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

Topmeldungen zur Coronavirus-Pandemie

Zahl der positiven Corona-Tests in Deutschland steigt auf 168.320

Topmeldung (19.29 Uhr): Die Zahl der positiven Corona-Tests in Deutschland ist auf 168.320 gestiegen. Das hat FOCUS Online auf Grundlage der Meldungen der Landesgesundheits- und Sozialministerien berechnet. Somit stieg die Zahl der Positiv-Tests um 1263 gegenüber dem Vortag. Bislang sind 7337 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben.

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 168.320, 7337 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 33.070 (1535 Todesfälle)
  • Bayern: 44.295 (2134 Todesfälle)
  • Berlin: 6236 (164 Todesfälle)
  • Brandenburg: 3106 (156 Todesfälle)
  • Bremen: 1025 (32 Todesfälle)
  • Hamburg: 4925 (187 Todesfälle)
  • Hessen: 8877 (405 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 721 (19 Todesfälle)
  • Niedersachsen: 10.782 (500 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 34.504 (1396 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 6265 (194 Todesfälle)
  • Saarland: 2626 (147 Todesfälle)
  • Sachsen: 4884 (186 Todesfälle)
  • Sachsen-Anhalt: 1633 (48 Todesfälle)
  • Schleswig-Holstein: 2858 (122 Todesfälle)
  • Thüringen: 2513 (112 Todesfälle)

Gesamt: Stand 08.05., 19.26 Uhr, 168.320 (7337 Todesfälle)

Vortag: Stand 07.05., 19.34 Uhr, 167.057 (7196 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 141.700

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl: 0,71 (Stand 07.05.)

Die Zahl der derzeit aktiven Coronavirus-Infektionen liegt laut RKI-Tagesstatistik derzeit bei 18.334. Damit sei sie seit dem Höchststand vom 7. April um 71 Prozent gefallen, schreibt “Welt”-Redakteur Olaf Gersemann auf Twitter.

„Vater hat den Lebenswillen verloren“: Laschet verteidigt Lockerungen mit Plädoyer

Studie der Hamburger Uniklinik: Viele Covid-19-Erkrankte sterben an Embolien

Topmeldung (15.33 Uhr): Bei vielen gestorbenen Covid-19-Patienten können Thrombosen und Embolien festgestellt werden. Das ist das Ergebnis einer Studie am Institut für Rechtsmedizin des Uniklinikums Hamburg-Eppendorf, wie Stefan Kluge, Direktor der UKE-Intensivmedizin am Freitag in Hamburg sagte. Demnach seien bei Obduktionen von zwölf Covid-19-Patienten in sieben Fällen verstärkt Thrombosen – also Gerinselbildungen – in den Gefäßen der unteren Extremitäten festgestellt worden. Vier Patienten seien an einer Lungenembolie gestorben, ohne dass es vor ihrem Tod entsprechende Anzeichen gegeben habe.

Die Ergebnisse der Studie hätten sich auch bei weiteren Obduktionen wiedergefunden, sagte der Direktor des Instituts für Rechtsmedizin, Klaus Püschel. Insgesamt seien in seinem Institut bisher 190 gestorbene Covid-19-Patienten untersucht worden.

Die Ergebnisse hätten auch Einfluss auf die Behandlung Erkrankter, sagte Kluge. “Wir haben jetzt die Möglichkeit, einen Teil der Patienten zu behandeln mit Blutverdünnern. Und das sollten wir auch tun.”

Dass in die den Angaben zufolge weltweit erste Studie dieser Art nur vergleichsweise wenig Obduktionen eingingen, sei auch dem Zeitfaktor geschuldet, sagte der Oberarzt des Instituts für Rechtsmedizin, Jan Sperhake. Hätte man mehr Fälle berücksichtigt, “wären wir nicht schnell genug gewesen. So einfach ist das.”

Alle weiteren Meldungen zum Coronavirus im News-Ticker:

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EU-Kommission für Verlängerung des Einreisestopps in die EU bis 15. Juni

17.36 Uhr: Die weitreichenden Einreisebeschränkungen in die EU wegen der Corona-Krise sollten aus Sicht der EU-Kommission um weitere 30 Tage bis zum 15. Juni verlängert werden. Dies schlug die Brüsseler Behörde am Freitag vor. Zur Eindämmung der Pandemie hatten sich Mitte März alle EU-Staaten außer Irland sowie die Nicht-EU-Staaten Schweiz, Norwegen, Liechtenstein und Island darauf geeinigt, nicht zwingend notwendige Reisen in die EU zunächst einzuschränken.

Rheinland-Pfalz lockert Kontaktbeschränkungen zum 13. Mai

16.14 Uhr: In Rheinland-Pfalz gelten ab nächsten Mittwoch (13. Mai) die gelockerten Kontaktbeschränkungen. Ab dann dürfen sich die Menschen aus einem Haushalt mit denen aus einem anderen im öffentlichen Raum aufhalten. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Freitag in Mainz.

Corona-Lockerungen im Landkreis Coesfeld um eine Woche verschoben

15.40 Uhr: Nach dem gehäuften Auftreten von Coronavirus-Infektionen im Landkreis Coesfeld hat das Land Nordrhein-Westfalen die landesweit geplanten Lockerungen der Anti-Corona-Maßnahmen in dem Landkreis um eine Woche auf den 18. Mai verschoben. Davon ausgenommen seien die Schulen, die davon nicht betroffen seien, sagte Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann am Freitag in Düsseldorf. Gleichzeitig ordnete er die vorläufige Schließung des Schlachtbetriebs an, in dem die gehäuften Infektionen auftraten.

Coesfeld ist einer der Landkreise, die den von Merkel und den Ministerpräsidenten festgelegten Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit aktuell 52,7 überschreiten (siehe Meldung 12.05 Uhr).

Weiter teilte Laumann mit, dass der von besonders vielen Corona-Infektionen betroffene Schlachtbetrieb in Coesfeld vorübergehend geschlossen wird.

Kanzler Kurz ruft auf: Nur österreichische Produkte kaufen

13.33 Uhr: Österreichs Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) hat die Bürger dazu aufgerufen, durch ihre Kaufverhalten das eigene Land zu stärken. Die Alpenrepublik versuche nach der Corona-Krise nun ihr wirtschaftliches Comeback. „Daher meine große Bitte: Kaufen Sie regionale Produkte und konsumieren Sie regionale Produkte in den österreichischen Wirtshäusern. Sie leisten damit auch einen Beitrag, dass wir nicht nur gesundheitlich, sondern auch wirtschaftlich gut durch die Krise kommen“, schrieb der Regierungschef am Freitag auf Twitter.

 

Anlass des Tweets war eine Pressekonferenz zu den Details aus Anlass der Öffnung der Lokale und Restaurants am 15. Mai. Österreich sieht sich als eines der Länder Europas, das mit seinen stufenweisen Lockerungen weit vorne ist.

Über 600 Corona-Infizierte in der Fleischindustrie – viele rumänische Arbeiter betroffen

13.03 Uhr: In deutschen Schlachtbetrieben sind nach „Spiegel“-Informationen bislang mehr als 600 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Meist hätten sich rumänische Werkvertragsarbeiter angesteckt, die oft in Gemeinschaftsunterkünften lebten, berichtete das Magazin am Freitag unter Berufung auf Behördeninformationen. Demnach wurden beim baden-württembergischen Produzenten Müller Fleisch in den vergangenen Wochen etwa 300 Infizierte registriert, beim Unternehmen Westfleisch in Nordrhein-Westfalen mehr als 200.

 

„In den Betrieben darf weitergearbeitet werden, weil die Behörden davon ausgehen, die Lage mit den verfügten Quarantänemaßnahmen unter Kontrolle zu haben“, schrieb der „Spiegel“. Demnach dürfen Mehrbettzimmer nur von Partnern oder Familien bewohnt werden, die Fleischproduzenten verweisen auf verstärkte Hygiene in ihren Betrieben. Die Firma Vion allerdings habe ihren Schlachtbetrieb im schleswig-holsteinischen Bad Bramstedt nach einem Corona-Ausbruch mit mehr als hundert Infizierten geschlossen.

Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Katja Mast sagte dem Magazin, die seit Mitte April geltenden Vorgaben des Arbeitsministeriums würden „nach allem, was ich weiß, in kaum einer Unterkunft“ für Arbeitskräfte eingehalten. Sie will künftig die Fleischproduzenten selbst statt Subunternehmen für die Wohnsituation haften lassen: „Das Geschäftsmodell mit den prekären Unterkünften für osteuropäische Arbeiter muss beendet werden“, forderte die SPD-Politikerin.

In allen NRW-Schlachtbetrieben werden Mitarbeiter auf Corona getestet – Kreis reißt Obergrenze

12.05 Uhr: Nach dem Corona-Ausbruch unter den Beschäftigten einer fleischverarbeitenden Firma in Coesfeld sollen die Mitarbeiter aller Schlachtbetriebe in Nordrhein-Westfalen auf das Virus getestet werden. Das teilte Regierungssprecher Christian Wiermer am Freitag mit.

Zuvor war bekanntgeworden, dass dem Kreis Coesfeld als erstem in Nordrhein-Westfalen neue Beschränkungen in der Pandemie drohen. Nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) ist der Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche überschritten worden. Er lag am Freitag bei 52,7.

 

Bund und Länder hatten sich am Mittwoch darauf verständigt, dass zahlreiche im Zuge der Corona-Krise verfügte Einschränkungen des öffentlichen Lebens wieder gelockert werden, bei einer Überschreitung dieser Obergrenze aber umgehend wieder ein Beschränkungskonzept umgesetzt werden muss.

Das Virus hatte sich zuletzt vor allem in dem fleischverarbeitenden Betrieb Westfleisch in Coesfeld ausgebreitet. 129 Infizierte waren am Donnerstag nach Kreisangaben erfasst worden. Alle 1200 Beschäftigten des Standortes sollten auf das Virus getestet werden.

Der Kreis Coesfeld erklärte am Morgen, dass die Situation fortlaufend bewertet und über Maßnahmen beraten werde.

Kreis Steinburg liegt mit Corona-Infektionen über Obergrenze

Mit 87 bestätigten Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus liegt auch der Kreis Steinburg in Schleswig-Holstein über der von Bund und Ländern festgelegten Grenze von 50 Neuinfizierten je 100 000 Einwohnern. Das geht aus Angaben des Kreises vom Freitag hervor. Der Grenzwert für den Kreis mit 131 000 Einwohnern liege bei 66 Neuinfektionen.

Deutlicher Anstieg der Sterbefallzahlen wegen Coronavirus seit Ende März

11.22 Uhr: Seit Ende März sind wegen der Corona-Epidemie in Deutschland im Vergleich zu den Vorjahren deutlich mehr Menschen gestorben. Die auffälligsten Anzeichen für eine Übersterblichkeit im Zusammenhang mit Covid-19 gab es bislang vor allem in der zweiten Aprilwoche, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte.

Nach vorläufigen Zahlen starben in der 15. Kalenderwoche vom 6. bis 12. April mindestens 19.892 Menschen. Das waren 2000 beziehungsweise elf Prozent mehr als im Durchschnitt der vergangenen vier Jahre.

Bereits seit der letzten Märzwoche liegen die Sterbefälle über dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019, wie aus der Sonderauswertung des Statistikamts hervorgeht. In der 13. Kalenderwoche vom 23. bis 29. März starben mindestens 19.385 Menschen und damit 446 mehr als im Schnitt der vier Jahre davor. In der 14. Kalenderwoche vom 30. März bis 5. April starben mindestens 20.207 Menschen und damit 1727 mehr als in den Vorjahren.

 

In der 15. Kalenderwoche gab es mindestens 19.872 Sterbefälle, wobei hier die Abweichung zu den Vorjahren am größten war. Demnach wurden nach vorläufigen Zahlen 1979 Sterbefälle mehr registriert als im Vergleich zu 2016 bis 2019. Im Vorjahresvergleich lagen die Sterbefallzahlen in der zweiten Aprilwoche in einer Spannweite von 18 Prozent über den Zahlen von 2017 und vier Prozent über denen von 2018. Die Daten für die 16. Kalenderwoche werden erst am 15. Mai vorliegen.

Der Trend deutet den Statistikern zufolge auf eine Übersterblichkeit im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie hin, da die Sterbefallzahlen in dieser Jahreszeit aufgrund der ausklingenden Grippewelle normalerweise von Woche zu Woche abnehmen. Im europäischen Vergleich ist die Übersterblichkeit in Deutschland bislang aber gering.

Die Sonderauswertung enthält Sterbefallzahlen nach Tagen, Wochen und Monaten seit dem 1. Januar 2016. Derzeit werden sie wöchentlich erhoben. Die aktuellen Fallzahlen sind noch nicht endgültig und können sich wegen der verzögerten Meldungen noch leicht erhöhen.

Im März war mit insgesamt mindestens 85.900 Sterbefällen noch “kein auffälliger Anstieg der Sterbefallzahlen im Vergleich zu den Vorjahren erkennbar”, wie die Statistikbehörde schreibt. Dies änderte sich mit der letzten Märzwoche.

 

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