Coronavirus: Mecklenburg-Vorpommern verbietet Osterausflüge in Feriengebiete

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Corona-Krise in Deutschland: 859 Menschen sind bereits gestorben, 72.893 sind mit dem Coronavirus infiziert. Weltweit wurden bereits mehr als 900.000 Fälle registriert. Mittlerweile verzeichnen die USA mit mehr als 200.000 Fällen die meisten Corona-Fälle weltweit. Alle Informationen zur Corona-Krise finden Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

 

 
 

Osterausflüge auf Inseln und in Feriengebiete in Mecklenburg-Vorpommern verboten

14.19 Uhr: Die Landesregierung hat Osterausflüge über die nähere Umgebung hinaus in Mecklenburg-Vorpommern verboten. Tagesausflüge insbesondere zu den Inseln Rügen, Usedom und Hiddensee, an die Ostseeküste sowie an die Mecklenburgische Seenplatte müssten von Karfeitag bis Ostermontag unterbleiben, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Donnerstag in Schwerin nach einer Kabinettssitzung.

Französische Politiker: USA kaufen Corona-Schutzmasken in China auf

Topmeldung (13.58 Uhr): Französische Politiker werfen den USA vor, für Frankreich bestimmte Lieferungen von Schutzmasken in China aufzukaufen. Renaud Muselier, Präsident der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur, sagte dem Fernsehsender BFMTV am Donnerstag, dass für Frankreich bestimmte Maskenlieferungen von einem anderen Land auf dem Rollfeld chinesischer Flughäfen gekauft worden seien. Auf Nachfrage bestätigte Muselier, dass es sich dabei um die USA gehandelt habe.

Seinen Angaben zufolge wurde der dreifache Preis für die Sendung bezahlt, die Masken seien nun weg. Frankreich hatte zuletzt eine Milliarde Masken bestellt – unter anderem aus China.

Auch der Regionalpräsident der schwer von der Coronavirus-Pandemie getroffenen Region Grand Est, Jean Rottner, erhob Vorwürfe gegen die USA. “Es ist wahr, dass die Amerikaner auf dem Rollfeld ankommen, das Geld herausnehmen und drei- oder viermal mehr für die Bestellungen bezahlen”, sagte Rottner am Mittwochabend dem Radiosender RTL. Er sprach von einem täglichen Kampf. Eine Arbeitsgruppe seiner Region bemühe sich gemeinsam mit Geldgebern darum, “diese Märkte zu gewinnen”, sagte Rottner. Dass in der Nacht zu Mittwoch eine Lieferung mit rund zwei Millionen Schutzmasken aus China in Ostfrankreich angekommen war, habe ihn sehr glücklich gemacht. Die Region Grand Est grenzt an Deutschland.

Corona-Kontrollen: Berliner Polizei ordnete 830 Schließungen an

Topmeldung (12.41 Uhr): Die Berliner Polizei hat bei der Überwachung der Verordnung gegen die Ausbreitung des Coronavirus bereits in 830 Fällen die Schließung von Lokalitäten angeordnet. Seit dem 14. März wurden insgesamt 1982 Objekte überprüft, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Unter den geschlossenen Lokalitäten waren etwa Kneipen, Shisha-Bars und Wettbüros.

Zudem gab es in dem Zeitraum 1406 Überprüfungen im Freien. Insgesamt stellten die Polizisten 898 Straftaten fest. Seit dem 23. März wurden zudem 462 Verstöße von Menschen gegen das Infektionsschutzgesetz registriert, die als Ordnungswidrigkeiten eingestuft wurden.

Von Mittwochmorgen bis Donnerstagmorgen leitete die Polizei bei Kontrollen 36 Strafverfahren und 109 Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten ein. Nach der Berliner Verordnung zur Eindämmung des Virus dürfen Gruppen von Menschen im Freien nicht zusammenkommen, Restaurants und viele Geschäfte müssen geschlossen sein.

Die Berliner Gewerkschaft der Polizei (GdP) forderte am Mittwoch, Parks und größere Plätze in der Hauptstadt zu schließen, um Menschenansammlungen gerade bei schönem Wetter zu verhindern. Die zurückliegenden Tage hätten gezeigt, dass die Virus-Gefahren noch nicht von allen Menschen erkannt worden seien.

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 73.904, 879 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 14.580 (239 Todesfälle)
  • Bayern: 17.151 (241 Todesfälle)
  • Berlin: 2993 (17 Todesfälle)
  • Brandenburg: 1.038 (8 Todesfälle)
  • Bremen: 330 (6 Todesfälle)
  • Hamburg: 2437 (8 Todesfälle)
  • Hessen: 3582 (26 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 445 (3 Todesfälle)
  • Niedersachsen: 4717 (47 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 17.254 (197 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 3036 (25 Todesfälle)
  • Saarland: 1073 (15 Todesfälle)
  • Sachsen: 2245 (18 Todesfälle)
  • Sachsen-Anhalt: 816 (9 Todesfälle)
  • Schleswig-Holstein: 1.343 (12 Todesfälle)
  • Thüringen: 864 (8 Todesfälle)

Gesamt: Stand 02.04., 21.05 Uhr: 73.904 (879 Todesfälle)

Stand vom Vortag: 01.04, 21.05 Uhr: 72.893 (859 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

 

Gemeldete Coronavirusfälle in Deutschland (klicken Sie auf Ihr Bundesland)

 
 

Karte zeigt Ausbreitung der Corona-Fälle in jedem einzelnen Bundesland in Deutschland

 

Mehr Informationen im News-Ticker:

Neue Rekord-Totenzahl in Spanien: 950 Corona-Opfer in 24 Stunden

13.18 Uhr: Spanien hat am Donnerstag einen neue Rekordzahl an Todesopfern durch das Coronavirus verzeichnet. Innerhalb von 24 Stunden seien 950 Menschen gestorben, teilte das Gesundheitsministerium am Mittag mit. Zuvor hatte das Land fünf Tage hintereinander mehr als 800 Tote zu beklagen, jedoch gab es noch nie mehr als 900 Opfer. Damit sind in Spanien insgesamt bereits rund 10.000 Menschen an Covid-19 gestorben. Gleichzeitig kletterte aber auch die Zahl der geheilten Patienten auf eine Höchstmarke: Seit Mittwoch wurden fast 4100 Menschen als gesund entlassen.

Von der Leyen räumt Fehler in Corona-Krise ein

12.41 Uhr: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat in der Corona-Krise Fehler der Europäischen Union im Umgang mit Italien eingeräumt und Hilfen in Milliardenhöhe für Kurzarbeiter versprochen. “Die Union wird bis zu hundert Milliarden Euro zugunsten der am stärksten betroffenen Länder, angefangen mit Italien, bereitstellen, um die Kürzung der Gehälter der Kurzarbeiter auszugleichen”, schrieb von der Leyen in einem Beitrag für die Zeitung “La Repubblica“. “Alle Mitgliedsländer werden dazu beitragen, dieses neue Instrument (…) zu ermöglichen.”

Italien hat in der Krise so viele Tote wie kein anderes Land gemeldet, gefolgt von Spanien. Die wirtschaftlichen Schäden durch die strikten Ausgangssperren sind enorm.

“Es muss anerkannt werden, dass in den ersten Tagen der Krise angesichts der Notwendigkeit einer gemeinsamen europäischen Antwort zu viele nur an die eigenen Probleme dachten”, schrieb von der Leyen. “Es war ein schädliches Verhalten, das hätte vermieden werden können.” Inzwischen habe Europa aber das Tempo geändert. “Wir haben alles, was möglich ist, getan, um die europäischen Länder dazu zu bringen, wie ein Team zu handeln und eine koordinierte Antwort auf ein gemeinsames Problem zu gewährleisten”, schrieb die deutsche Politikerin.

Von der Leyen will am Donnerstag ihren Plan zur Unterstützung von Kurzarbeitern in der Europäischen Union vorstellen. Die Initiative namens “Sure” soll den von der Corona-Krise besonders betroffenen Staaten wie Italien und Spanien zugute kommen. Geplant sind Kredite, die mit Hilfe von Garantien aus allen Mitgliedstaaten finanziert werden sollen.

Kampf gegen Corona: Nach Ostern Mundschutzpflicht in Nordhausen

12.39 Uhr: Nach Jena führt nun auch der Landkreis Nordhausen schrittweise eine Mundschutzpflicht in Geschäften, Bussen und Taxis ein. Ab Montag gilt dies zunächst als Empfehlung, nach Ostern wird es laut neuer Allgemeinverfügung zur Pflicht. Ziel sei es, andere vor Infektionen zu schützen, betonte Landrat Matthias Jendricke (SPD). Da Mund und Nase auch per Tuch, Schal oder selbstgenähter Maske bedeckt werden könnten, brauche niemand medizinischen Mundschutz zu kaufen. “Wir wissen, dass diese momentan Mangelware sind.”

Ladeninhaber und Busfahrer könnten Personen ohne Mund-Nasen-Schutz künftig den Zutritt verweigern. Jendricke: “Ich hoffe, dass es uns damit perspektivisch gelingt, wieder mehr Läden in Zukunft öffnen zu können, wenn wir uns alle mit diesen einfachen Mitteln schützen.” Die Regelung gilt vorerst bis 19. April.

Eine solche Maßnahme landesweit durchzusetzen, dafür sieht die Regierung bisher keine Notwendigkeit. Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hatte am Mittwoch erklärt, dass über einen solchen Schritt die Ministerpräsidenten bei einer Telefonschalte gesprochen hätten. Sie seien zu dem Ergebnis gekommen, dass man eine solche Pflicht nicht anordnen wolle.

Zu Wochenbeginn war Jena mit einer solchen Ankündigung vorgeprescht – als erste deutsche Großstadt. Dort wird das Bedecken von Mund und Nase von Montag (6. April) an im öffentlichen Personennahverkehr, Supermärkten sowie Diensträumen von Handwerkern und Dienstleistern Pflicht, am darauffolgenden Freitag (10. April) wird das dann auf weitere öffentliche Räume inklusive Arbeitsstätten mit mehr als einer Person ausgeweitet.

Amerikanische Studenten infizieren sich: “Spring Break” sorgt für Coronavirus-Ausbruch

12.09 Uhr: Offenbar haben sich 44 Studenten der Universität von Texas in Austin mit dem Coronavirus infiziert. Das berichtet die “New York Times”. Mit einem Charterflugzeug seien insgesamt 70 Studenten nach Cabo San Lucas (Mexiko) geflogen , um dort den sogenannten “Spring Break” zu feiern.

Die Organisatoren des Spring Breaks in Mexiko hätten die Studenten noch Mitte März über E-Mails dazu aufgefordert, trotz der Corona-Krise anzureisen. Die “New York Times” zitiert eine Mail, in der die Organisatoren glauben, dass “unser Reiseziel ist eines der sichersten und amüsantesten, an dem man zurzeit sein kann”. Auch zwei Wochen danach habe man mitgeteilt, dass die 5000 Gäste keinerlei Probleme hätten.

Der “Spring Break” gilt als wilde Party und dauert meist eine oder zwei Wochen an. Zuvor wurde bereits mehrfach Kritik an der geplanten Ausrichtung des Events geübt. Die 44 Studenten seien nun in Selbstisolation. Zudem würden nähere Kontakte der jungen Frauen und Männer ebenfalls auf das Virus geprüft werden.

Neben den Studenten der University of Texas haben sich dem Bericht zufolge weitere Studenten in Mexiko mit Covid19 infiziert. Viele von ihnen seien fälschlicherweise davon ausgegangen, dass sich jüngere Menschen nicht mit dem Virus infizieren könnten.

Zuletzt hatte ein Student und Besucher des “Spring Breaks” in Miami in Florida in der amerikanischen Öffentlichkeit für Empörung gesorgt, als er sagte: “Wenn ich Corona bekomme, bekomme ich halt Corona. Das hält mich nicht davon ab, zu feiern.” Der junge Mann hat sich mittlerweile über Instagram für seine Aussage entschuldigt.

Corona: Griechenland riegelt Flüchtlingslager nach Virus-Ausbruch ab

10.28 Uhr: Griechenland hat am Donnerstag ein Flüchtlingslager nahe Athen abgeriegelt, nachdem 21 Flüchtlinge positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden waren. Der Zugang zum Ritsona-Lager werde für zwei Wochen eingeschränkt, teilte das Migrationsministerium mit. Zudem werde zusätzliches medizinisches Personal in die Region geschickt.

Eine Frau aus dem Lager war diese Woche nach der Geburt ihres Kindes in einem Athener Krankenhaus positiv auf das Virus getestet worden. Es war der erste nachgewiesene Infektionsfall in einem griechischen Flüchtlingslager. Inzwischen seien auch 20 weitere Flüchtlinge positiv getestet worden, teilte das Ministerium mit. Mitarbeiter des Lagers hätten sich nicht infiziert. Insgesamt wurden 63 Menschen getestet.

Kurz zuvor hatte Regierungschef Kyriakos Mitsotakis noch die Schutzmaßnahmen in den griechischen Lagern gelobt. Die Behörden seien bei der Nachverfolgung von Kontakten im Falle einer Infektion gut aufgestellt, sagte er dem Sender CNN. “Wir werden weiterhin sehr, sehr genau beobachten, was in unseren Lagern passiert, und wir bauen die medizinischen Einrichtungen weiter aus.”

In Griechenland sind bislang 1415 Coronavirus-Infektionen nachgewiesen worden. 50 Infizierte starben. Die Sorge ist groß, dass sich das Coronavirus auch in den völlig überfüllten Flüchtlingslagern in Griechenland ausbreiten könnte.

“Unverantwortlich”: Rückkehrer schimpfen über fehlende Corona-Kontrollen an deutschen Flughäfen

10.02 Uhr: Die Rückholaktion des Auswärtigen Amts für im Ausland festsitzende Deutsche stößt auf Schwierigkeiten. In Neuseeland warteten am Mittwoch noch rund 10.000 Reisende auf eine Rückreisemöglichkeit, wie eine Sprecherin des Auswärtigen Amts in Berlin mitteilte. Ebenfalls tausende deutsche Reisende befinden sich laut Auswärtigem Amt noch in Südafrika, Thailand, Australien und Peru. Daneben gibt es kleinere Gruppen in zahlreichen weiteren Staaten.

Für Schwierigkeiten sorgt jedoch nicht nur die Rückholaktion als solche, sondern nun auch die offenbar sehr laschen Kontrollen bei der Rückkehr an deutschen Flughäfen. So berichtete aus Rückkehrerin aus Sri Lanka der „Welt“, dass es – anders als in Sri Lanka – in Deutschland überhaupt keine Gesundheitskontrollen gegeben habe. „Ich bin ausgestiegen und konnte direkt weiterreisen.“ Sie finde das „unverantwortlich“. Auch eine weitere Reisende berichtet von großem Gedränge in Frankfurt, sie spricht von einer „unkontrollierten Situation“.

Eine Jugendliche berichtet der „Welt“: „Ich hatte Mitreisende, die mit Krankheitssymptomen eingestiegen sind.“ Weder an Bord noch bei der Rückkehr nach Deutschland seien sie kontrolliert worden.

Informationen zum Gesundheitsstand der Rückkehrer erhebt das Auswärtige Amt offenbar nicht. Außenminister Heiko Maas teilte am Mittwoch über Twitter lediglich mit, dass bereits 187.00 Urlauber aus dem Ausland zurückgeholt worden seien. „Wir kämpfen weiter für jeden einzelnen Flug, den wir möglich machen können.“ Die Lufthansa-Group verweist darauf, dass das Bordpersonal durch Inaugenscheinnahme prüfe, ob jemand erkennbar krank sei. Und das Risiko einer Ansteckung sei an Bord ohnehin sehr gering.

Londoner Arzt reist trotz Quarantäne-Verordnung nach Potsdam – und stirbt dort

09.16 Uhr: Ein Londoner Arzt ist trotz Quarantäne-Verordnung zu seinem Zweitwohnsitz nach Potsdam gereist und dort an den Folgen seiner Corona-Erkrankung gestorben.

Wie die “B.Z.” berichtet, sei die Leiche des Mannes am Montag entdeckt worden. Eine Ärztin bestätigte, dass er zwischen Freitag und Sonntag gestorben war. Laut Bericht sei erst am Mittwoch ein Test des Mannes auf das Coronavirus positiv ausgefallen.

Mike Schubert, Oberbürgermeister von Potsdam, äußerte sich empört. „Als Arzt kannte er das Infektionsrisiko. Wie konnte er sich dann in mehreren Ländern unter Menschen begeben? Der Mann hat völlig verantwortungslos gehandelt!“

Nach Angaben des EVB Klinikums in Potsdam habe der Arzt in keiner Einrichtung der Landeshauptstadt gearbeitet. Der Krisenstab des Landes sei über den Fall informiert. Die Bundespolizei prüft derzeit den noch unklaren Weg des Mediziners von London nach Potsdam.

In Brandenburg sind bislang acht mit dem Coronavirus infizierte Menschen gestorben. Das teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch nach Vorlage der aktuellen Statistik mit. In Potsdam wurden demnach drei Todesfälle registriert, einer wurde aus dem Landkreis Oberhavel gemeldet, einer aus dem Kreis Elbe-Elster, zwei aus Potsdam-Mittelmark und ein Todesfall aus dem Landkreis Uckermark. Die Zahl der nachgewiesenen Fälle von Infizierten erhöhte sich demnach innerhalb von 24 Stunden um 93 auf insgesamt 1038.

Zahl der Corona-Infizierten in Deutschland steigt auf 72.893 – 859 Menschen gestorben

Topmeldung (21.08 Uhr): Die Zahl der Corona-Infizierten in Deutschland ist auf 72.893 gestiegen. Das geht aus den Meldungen der Landesgesundheits- und Sozialministerien hervor. Am Dienstag lag die Zahl der gemeldeten Fälle noch bei 67.021. 859 Menschen sind bislang am Coronavirus gestorben, somit 158 nur in den vergangenen 24 Stunden.

UN-Klimakonferenz in Glasgow wegen Corona verschoben

06.16 Uhr: Die für November im schottischen Glasgow geplante UN-Klimakonferenz ist wegen der Coronavirus-Pandemie für unbestimmte Zeit verschoben worden. Ein neuer Termin für 2021 solle später genannt werden, teilte die britische Regierung am Mittwochabend mit. UN-Klimaschutzsekretärin Patricia Espinosa nannte die Verschiebung unvermeidlich, warnte die Weltgemeinschaft aber davor,die Bedrohung des Erdklimas aus den Augen zu verlieren. Auf lange Sicht sei die Klimaerwärmung “die größte Bedrohung für die Menschheit”.

Zu der zehntägigen Konferenz im November waren rund 30.000 Menschen erwartet worden, darunter etwa 200 Staats- und Regierungschefs aus aller Welt. Bei der Mammuttagung sollen die Staaten des Pariser Abkommens von 2015 ihre neuen Klimaschutzzusagen vorlegen. Die Vertagung der wurde vom UN-Klimasekretariat UNFCCC zusammen mit dem Gastgeberland Großbritannien und dessen Partner-Ausrichter Italien beschlossen.

USA: Sechs Wochen alter Säugling stirbt am Coronavirus

23.33 Uhr: Im US-Bundesstaat Connecticut ist ein sechs Wochen alter Säugling aus der Region Hartford an einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Das teilte Gouverneur Ned Lamont auf Twitter mit. Das Baby sei Ende vergangener Woche leblos in eine Klinik gebracht worden, wo Wiederbelebungsversuche gescheitert seien. Inzwischen hätte ein Test ergeben, dass der Säugling an Covid-19 erkrankt war.

“Das ist absolut herzzerreißend”, schreibt Lamont. “Dieser Virus greift die Schwächsten unserer Gesellschaft ohne Gnade an. Das zeigt, wie wichtig es gerade ist, zuhause zu bleiben und den Kontakt zu anderen Menschen zu beschränken. Ihr Leben und die Leben anderer könnten davon abhängen. Wir beten für die Familie in dieser schwierigen Zeit.”

Zu viele Corona-Infektionen: Münchner Klinik gibt Alltagsbetrieb auf

22.45 Uhr: Wegen einer Vielzahl von Corona-Infektionen unter Patienten und Mitarbeitern gibt eine Münchner Klinik den normalen Krankenhausbetrieb vorübergehend auf. “Es geht darum, dass wir keine neuen Patienten aufnehmen, und die Patienten, die entlassen werden könnten, aktuell nicht entlassen”, erläuterte der Sprecher des Helios Klinikum München West, Marten Deseyve, am Mittwochabend auf Anfrage. “Alle Patienten, die jetzt da sind, bleiben auch weiter da.” So sollten Infektionsketten unterbrochen werden. Bislang wurden 14 Patienten und 2 Mitarbeiter positiv getestet, wie Deseyve sagte.

Die Klinik hatte ein gehäuftes Auftreten von Covid-19-Fällen verzeichnet, besonders auf einer gemischt internistischen und einer chirurgischen Station. Als Gegenmaßnahme gibt es nun bis auf weiteres weder stationäre Aufnahmen, Verlegungen noch Entlassungen. Auch die Notaufnahme ist davon betroffen.

In Abstimmung mit dem städtischen Referat für Gesundheit und Umwelt werden darüber hinaus die Sicherheitsvorkehrungen, die bislang nur für Verdachtsfälle und positiv Getestete bestanden, auf die Behandlung aller Patienten ausgeweitet. Mitarbeiter sollen in der Öffentlichkeit zudem einen Mund-Nasen-Schutz tragen und mit Ausnahme ihrer Arbeitszeit zu Hause in Quarantäne bleiben. Alle Patienten und Mitarbeiter werden nun auf das Virus Sars-CoV-2 getestet. Wie lange dieser “eingefrorene Zustand” erhalten bleibt, sei noch unklar, sagte Deseyve.

UN-Klimakonferenz wegen Coronavirus verschoben

22.15 Uhr: Die UN-Klimakonferenz wird wegen der Coronavirus-Pandemie verschoben. Das teilte die britische Regierung am Mittwochabend mit. Die Konferenz sollte eigentlich im November im schottischen Glasgow stattfinden.

Klinik in Goslar nimmt Patienten aus den Niederlanden auf

21.49 Uhr: Ein Krankenhaus in Goslar nimmt zwei schwer an Covid-19 erkrankte Patienten aus den Niederlanden auf. Als erster Patient sei ein 55 Jahre alter Mann eingetroffen, teilte die Asklepios-Harzklinik am Mittwochabend mit. Wann der zweite Patient, ein Mann im Alter von 62 Jahren, eintreffen wird, war zunächst nicht bekannt. Beide Männer seien auf Beatmungsgeräte angewiesen, hieß es. Zwei weitere Erkrankte aus dem niederländischen Zwolle würden zu einem noch ungenannten Zeitpunkt möglicherweise ebenfalls nach Goslar verlegt.

Lanz entlarvt verwirrende WHO-Masken-Empfehlung: Virologe gerät in die Defensive

 

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