Coronavirus News: Corona-Zahlen aus Deutschland – US-Staat verklagt China

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Die Coronavirus-Pandemie hält die Welt weiterhin in Atem: Deutlich mehr als zwei Millionen Menschen sind weltweit bereits mit dem Virus infiziert – 143.142 davon in Deutschland. Alle News zur Coronavirus-Krise finden Sie im Ticker von FOCUS Online.

Schweizer Forscher macht Hoffnung: Corona-Massenimpfung vielleicht schon ab Oktober

Topmeldung (8.28 Uhr): Ein Schweizer Immunologe hat nach eigenen Angaben einen Impfstoff-Kandidaten gegen Corona entwickelt, der nach erfolgreichen Prüfungen möglicherweise noch in diesem Jahr zum Einsatz kommen könnte. Martin Bachmann vom Universitätsspital Bern will die nötigen Studien und Genehmigungsverfahren so schnell durchlaufen, dass er schon im Oktober Massenimpfungen in der Schweiz für möglich hält. Die Aufsichtsbehörde Swissmedic bestätigte Gespräche mit Bachmann und anderen Forschern, die an Wirkstoffen gegen Sars-CoV-2 arbeiten.

“Der Zeitplan ist äußerst optimistisch, aber er ist nicht komplett an den Haaren herbeigezogen”, sagte Swissmedic-Sprecher Lukas Jaggi der Deutschen Presse-Agentur. “Angesichts der Dringlichkeit, die die Coronavirus-Pandemie mit sich bringt, sprechen wir beim Zulassungsverfahren von Wochen, nicht von Monaten.” Wenn alle Zulassungsvoraussetzungen erfüllt würden, sei eine Entscheidung vor Ende des Jahres möglich. Eine erste kleine Erprobung am Menschen – eine sogenannte Phase-I-Studie – soll Bachmann zufolge im Juli starten. An nur wenigen Teilnehmern wird dabei zunächst die Sicherheit und allgemeine Verträglichkeit getestet.

“Wir halten uns an alle Auflagen, wir beschleunigen die Prozesse nur”, sagte Bachmann. Der Swissmedic-Sprecher bestätigte, dass in begründeten Fällen, etwa wenn es um lebensbedrohliche Krankheiten wie Covid-19 gehe, befristete Zulassungen schon vor Abschluss der klinischen Studien erteilt werden könnten. Auch die Studien selbst müssen aber genehmigt werden. Das allein brauche zwar sonst Wochen, könne aber in dieser besonderen Situation innerhalb von Tagen erfolgen, hieß es.

Erst die Studienergebnisse der insgesamt drei Phasen allerdings werden zeigen, ob sich der Impfstoff-Kandidat als hinreichend wirksam erweist und ob er frei von nicht akzeptablen oder gar gefährlichen Nebenwirkungen ist. Bachmann setzt auf ein Verfahren mit virenähnlichen Partikeln, die im Körper eine Abwehrreaktion auf den neuen Erreger auslösen sollen. Damit wäre das Immunsystem gewappnet, im Ernstfall bei einer Infektion die eindringenden Viren erfolgreich abzuwehren. Mit virenähnlichen Partikeln funktionieren auch die Impfstoffe gegen das Papilloma-Virus (HPV), das Gebärmutterhalskrebs auslösen kann, und Hepatitis B.

Europäische Polizeibehörde warnt vor Betrug mit Schutzmasken

Topmeldung (8.07 Uhr): Wegen der Corona-Krise ist die Nachfrage nach Schutzmasken in die Höhe geschossen. Sehr zur Freude der Unternehmen, die solche Masken herstellen. Doch auch Betrüger wittern das große Geschäft. So warnt die europäische Polizeibehörde Europol jetzt in einem internen schreiben an die Behörden der Länder vor neuen Betrugsversuchen. Darüber berichtet der „Spiegel“. Demnach versuchten Betrüger, mit gefälschten oder minderwertigen Produkten abkassieren. Die Ware werde bei staatlichen Stellen und Kliniken angeboten, heißt es weiter. Allerdings sei sie völlig unbrauchbar.

Europol geht davon aus, dass die Betrugsversuche wieder zunehmen könnten, sobald ein wirksamer Imfpstoff gegen das Coronavirus gefunden wurde. „Das wird sehr wahrscheinlich die nächste Welle für gefälschte Imfpstoffe auslösen“, so die Behörde.

Laut „Spiegel“ verzeichneten auch deutsche Behörden einen deutlichen Anstieg bei den Betrugsdelikten. Neben wirkungslosen Schutzmasken würden auch vermehrt gefälschte Handdesinfektionsmittel und angebliche Corona-Tests für zu Hause angeboten.

  

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 144.814, 4735 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 28.793 (1062 Todesfälle)
  • Bayern: 38.600 (1354 Todesfälle)
  • Berlin: 5341 (105 Todesfälle)
  • Brandenburg: 2457 (94 Todesfälle)
  • Bremen: 625 (26 Todesfälle)
  • Hamburg: 4401 (91 Todesfälle)
  • Hessen: 7305 (257 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 654 (15 Todesfälle)
  • Niedersachsen: 9275 (331 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 29.349 (895 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 5553 (117 Todesfälle)
  • Saarland: 2381 (108 Todesfälle)
  • Sachsen: 4342 (110 Todesfälle)
  • Sachsen-Anhalt: 1394 (33 Todesfälle)
  • Schleswig-Holstein: 2446 (72 Todesfälle)
  • Thüringen: 1898 (65 Todesfälle)

Gesamt: Stand 21.04., 20.12 Uhr: 144.814 (4735 Todesfälle)

Stand vom Vortag: Stand 20.04., 20.50 Uhr: 143.142 (4503 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 95.200

Alle weiteren Meldungen zum Coronavirus im News-Ticker:

Massive Kritik an NRW-Regierung

Topmeldung (6.19 Uhr): Kurz vor der Aufnahme des Schulbetriebs am Donnerstag in NRW hält die teils massive Kritik an der Landesregierung an. Helmut Dedy, Geschäftsführer des Städtetages NRW, sagte der Düsseldorfer „Rheinischen Post“: „Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.“ Aber noch immer gebe es offene Fragen, die die Schulträger, Schulleitungen, aber auch Schülerinnen, Schüler und Eltern verunsicherten. „Wir müssen beispielsweise auch wissen, wie viel Kinder in einem Standard-Klassenraum gleichzeitig unterrichtet werden dürfen. Wie lassen sich bei laufendem Schulbetrieb die Mindestabstände einhalten?“

Wie erleben Sie die Situation an der Schule?

Sie sind Lehrkraft, Schüler oder Schülerin oder Elternteil? Wie erleben Sie die derzeitige Situation? Haben als Schüler oder Elternteil eine Lehrkraft erlebt, die Außergewöhnliches in der Krise leistet und einen besonderen Weg gefunden hat, mit der Lage umzugehen und zu helfen? Schreiben Sie uns Ihre Gedanken zu an mein-bericht@focus.de

Und es passe auch nicht zusammen, dass mehr Familien Anspruch auf Notbetreuung ihrer Grundschulkinder hätten, die Notbetreuung zugleich aber zeitlich zurückgefahren und nicht mehr für das Wochenende gelten solle. „So wären viele Arbeitnehmer, die am Wochenende arbeiten müssen, wieder vorrangig auf die Großeltern angewiesen, die doch besonders geschützt werden sollen“, sagte Dedy. Es sei unverständlich, „dass das Land seinen Termin für den Schulbeginn an diesem Donnerstag so übers Knie gebrochen hat“.

Mit Blick auf die bis zu 400.000 Schüler, die am Donnerstag wieder in die Schulen strömen, sagte der Präsident des nordrhein-westfälischen Lehrerverbands, Andreas Bartsch, der „Rheinischen Post“: „Das sind umgerechnet fünf Fußballstadien voll.“ Die Schulen täten alles, um einen möglichst sicheren, reibungslosen Ablauf hinzubekommen. „Dafür benötigen wir aber die Unterstützung des Landes. Die Kollegen hätten sich klare Vorgaben für die Zentrale Prüfung nach der Klasse 10 gewünscht. Die soll ja jetzt dezentral stattfinden, quasi als Klassenarbeit.“

Bartsch forderte, um ein Mindestmaß an Vergleichbarkeit innerhalb der Schulen und innerhalb des Landes herzustellen, seien konkrete Kriterien zur Punktevergabe, dem Zeitrahmen und dem Aufgabentypus gewünscht. Das Schulministerium sagte zu, es werde im Vorfeld der anstehenden Prüfungsarbeiten noch einmal auf die Schulen zugehen und weitere Vorgaben zur genauen Ausgestaltung geben.

Bundesregierung will Klinik-Mitarbeitern Mietwagen stellen

6.09 Uhr: Die Bundesregierung will medizinischem Personal bestimmter Einrichtungen in der Corona-Krise einen Mietwagen für den Weg zur Arbeit finanzieren. “Wir wollen Menschen, die in systemrelevanten medizinischen Einrichtungen wie Kliniken, Pflegestationen oder Corona-Testlaboren arbeiten, schnell und unbürokratisch unterstützten”, sagte Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) den Zeitungen der Funke Mediengruppe. “Wir machen es möglich, dass sie Mietwagen für den Arbeitsweg nutzen können. Die Kosten übernimmt der Bund.”

Den Funke-Zeitungen zufolge werden dafür in den kommenden beiden Monaten zehn Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Der Leihwagen dürfe höchstens 400 Euro im Monat kosten, 125 Freikilometer pro Tag seien eingeschlossen, heißt es in dem Bericht weiter. Beginnen solle das Förderprogramm am kommenden Montag. Die Anträge auf Förderung könnten von den teilnehmenden Mietwagenfirmen bei der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV) eingereicht werden. Der Arbeitgeber müsse einen Arbeitsnachweis beifügen.

Scheuer machte deutlich, dass das auch der Wirtschaft helfen soll: “Damit nutzen und unterstützen wir die Mietwagenunternehmen, die derzeit einen massiven Einbruch erleben. Sie können nun günstige Angebote machen.” Er sprach von einer “Win-Win-Situation für medizinisches Personal und Wirtschaft”.

US-Bundesstaat Missouri verklagt China wegen Corona

6.00 Uhr: Als erster US-Bundesstaat verklagt Missouri wegen der Coronavirus-Pandemie die chinesische Regierung. Missouris Generalstaatsanwalt Eric Schmitt warf Peking am Dienstag vor, die Welt über die Lungenerkrankung Covid-19 “belogen” und zu wenig zur Eindämmung des Virus unternommen zu haben. Dies habe zu Erkrankungen, Todesfällen und wirtschaftlichen Schäden weltweit und auch in Missouri geführt.

Die chinesische Regierung habe sich eines gefährlichen Verhaltens und der Pflichtverletzung schuldig gemacht, erklärte Schmitt weiter. Sie müsse für “ihr Handeln zur Rechenschaft gezogen werden”. Das Verfahren könnte zu Schadenersatzforderungen gegen China führen.

Covid-19 habe weltweit “irreparable Schäden” verursacht, führte der Generalstaatsanwalt aus: Krankheit, Tod, wirtschaftliche Schäden und menschliches Leid. “In Missouri sind die Auswirkungen des Virus sehr real – Tausende haben sich angesteckt und viele sind gestorben.” Außerdem müssten kleine Unternehmen dichtmachen, viele Menschen hätten große Schwierigkeiten, “Essen auf den Tisch” zu bekommen.

Die Klage richtet sich unter anderem gegen die chinesische Regierung, die Kommunistische Partei Chinas, eine Reihe von Ministerien sowie die Regionalregierung der Provinz Hubei und die Stadtverwaltung von Wuhan, wo das Virus zuerst aufgetreten war. Eingereicht wurde die Klage vor einem US-Bundesgericht in Missouri.

“Während der entscheidenden Wochen des anfänglichen Ausbruchs haben die chinesischen Behörden die Öffentlichkeit getäuscht, wichtige Informationen unterdrückt, Whistleblower festgenommen, die Übertragbarkeit von Mensch zu Mensch trotz wachsender Hinweise bestritten, entscheidende medizinische Forschung zerstört, zugelassen, dass Millionen von Menschen dem Virus ausgesetzt werden, und sogar Schutzbekleidung gehortet”, heißt es in der Klage. Dadurch sei eine “weltweite Pandemie” ausgelöst worden, die “unnötig war und hätte verhindert werden können”.

Trump will Einwanderung für mindestens 60 Tage stoppen

5.39 Uhr: Vorerst keine Green Cards mehr: US-Präsident Donald Trump will wegen der wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie die Einwanderung in die Vereinigen Staaten für mindestens 60 Tage großteils aussetzen. Er begründete dies am Dienstag damit, dass US-Bürger auf dem von der Krise schwer getroffenen heimischen Arbeitsmarkt bevorzugt zu behandeln seien.

Vorläufig gestoppt wird die Ausstellung von permanenten Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungen, die als Green Cards bezeichnet werden. Visa für das nur vorübergehende Wohnen und Arbeiten in den USA – also etwa die Saisonarbeit – können hingegen grundsätzlich weiterhin ausgestellt werden. Das entsprechende Dekret will Trump nach eigenen Worten “wahrscheinlich” noch am Mittwoch unterzeichnen.

Vor Ablauf der 60 Tage solle eine mögliche Verlängerung der Maßnahme geprüft werden, sagte Trump während seines täglichen Briefings zur Corona-Krise im Weißen Haus. Die Dauer des Zuwanderungsstopps hänge von den “ökonomischen Bedingungen” ab.

Trump begründete die Maßnahme damit, dass er “die amerikanischen Arbeiter schützen” wolle. Wenn der Arbeitsmarkt wieder wachse, sollten US-Bürger “die ersten in der Schlange für Jobs” sein. Er nannte es “falsch und ungerecht”, wenn bei Stellenbesetzungen US-Bürger durch Immigranten verdrängt würden. Durch die Corona-Pandemie haben bereits rund 22 Millionen Menschen in den USA ihre Jobs verloren.

Trump hatte die Suspendierung der Immigration bereits am Montag über den Internetdienst Twitter angekündigt, aber noch keine Details genannt. Einreisen in die USA sind wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus derzeit ohnehin schon weitgehend eingeschränkt.

Bundesregierung plan keinen Verzicht auf Ministergehälter

Mittwoch, 22. April, 0.30 Uhr: Die Bundesregierung plant wegen der Corona-Krise derzeit keine Spende von Ministergehältern nach österreichischem Vorbild. “In der Bundesregierung gibt es derzeit kein solches Vorhaben”, teilte ein Regierungssprecher der “Bild”-Zeitung (Mittwochsausgabe) auf Anfrage mit. Am Montag hatte Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz angekündigt, dass die Minister seiner Regierungskoalition jeweils einen Netto-Monatslohn für wohltätige Zwecke spenden werden.

Damit solle ein “Zeichen des Zusammenhalts” in der Corona-Krise gesendet werden, hatte Kurz gesagt. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte sich in einem “Bild”-Interview offen für einen Gehaltsverzicht bei Politikern und Beamten gezeigt, jedoch ein gemeinsames Vorgehen der Regierungschefs der Bundesländer gefordert. 

Weltweit haben Regierungsvertreter angekündigt, wegen der Corona-Krise auf ihre Gehälter zu verzichten. Dazu gehören unter anderem die Minister in Bulgarien und Neuseeland.

Corona-Pandemie erreicht traurigen Meilenstein

22.25 Uhr: Mehr als 2,5 Millionen Menschen sind laut Angaben der John-Hopkins-Universität seit Dienstag bestätigt mit dem Coronavirus infiziert – mehr als 175.000 Verstorbene gibt es zu beklagen. Die meisten Fälle zählen die USA mit 814.587, dahinter folgen Spanien mit 204.178 und Italien mit 183.957.

Studie zu Malaria-Medikament bei Covid-Fällen: kein positiver Effekt

22.07 Uhr: Ein von US-Präsident Donald Trump beworbenes Malaria-Medikament hat einer Studie zufolge keinen positiven Effekt auf Patienten, die an der Lungenkrankheit Covid-19 leiden. Bei Patienten, die Hydroxychloroquin erhielten, habe sich sogar eine höhere Sterblichkeitsrate als in der Vergleichsgruppe ergeben, hieß es am Dienstag in einer noch nicht von unabhängigen Experten geprüften Studie. Diese befasste sich retrospektiv mit den Daten von 368 männlichen Covid-Patienten, die bis 11. April in Krankenhäusern für US-Veteranen behandelt worden waren. Von den Patienten waren 97 mit Hydroxychloroquin behandelt worden, 113 bekamen zusätzlich noch das Antibiotikum Azithromycin, 158 weitere weder noch.

Die Forscher erklärten, es liefen derzeit größere und belastbarere Studien inklusive Placebo-Gruppen zur Verwendung des Medikaments. Deren Ergebnisse würden aber erst später vorliegen. Daher sei es das Ziel ihrer Analyse gewesen, aktuelle «Erkenntnisse zu den klinischen Ergebnissen» zu bieten, schrieben die Forscher um Joseph Magagnoli, Siddharth Narendran und Felipe Pereira. Dies sei auch mit Blick auf die bedeutenden Nebenwirkungen des Malaria-Medikaments wichtig.

Die Einnahme von Hydroxychloroquin oder eine Kombination mit Azithromycin habe die Wahrscheinlichkeit, an ein Beatmungsgerät angeschlossen werden zu müssen, nicht verringert, hieß es in der Studie. Bei Patienten, die nur das Malaria-Medikament erhielten, habe sich sogar eine deutlich höhere Sterberate ergeben, hieß es weiter. Die Forscher erklärten, die allgemeine gesundheitliche Verfassung der Patienten sei vergleichbar gewesen. Sie schränkten allerdings ein, dass vor allem Patienten mit einem schwereren Krankheitsverlauf Hydroxychloroquin bekommen hätten.

Trump hat sich wiederholt für den Einsatz des bereits seit Langem für andere Zwecke zugelassenen Wirkstoffs Chloroquin eingesetzt. In Kombination mit dem Antibiotikum Azithromycin könne das «einer der größten Durchbrüche der Geschichte der Medizin sein», warb Trump etwa Ende März. Trumps eigene medizinische Experten betonten jedoch, dass es bislang keine belastbaren wissenschaftlichen Beweise für die Wirksamkeit des Medikaments bei Covid-19-Patienten gebe.

Laschet will im Mai weitere Lockerungen in Corona-Krise

22.07 Uhr: NRW-Ministerpräsident Armin Laschet  strebt im Mai weitere Lockerungen in der Corona-Krise an. Bund und Länder sollten sich bei ihrem nächsten Treffen darauf einigen, sagte Laschet der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” (FAZ, Mittwoch). Zwar wisse man dann noch nicht, wie die bereits beschlossenen Lockerungen sich auswirkten. “Ich glaube trotzdem, dass man noch einmal über ein paar weitere Maßnahmen nachdenken muss”, sagte Laschet der Zeitung.

Der Ministerpräsident nannte Sportangebote für Jugendliche. “Wenn die Jugendlichen jetzt alle in Shopping-Malls gehen oder sich in Parks treffen, statt auf den Sportplatz zu gehen, ist das ja auch nicht Sinn der Sache”, sagte er. Weitere Öffnungen müssten auch Kindertagesstätten, Spielplätze und Schulen betreffen. Laschet kritisierte, dass die Lebenswirklichkeit vieler Kinder durch die Corona-Politik aus dem Blick geraten sei.

Auch Familienministerin Franziska Giffey hatte bereits eine vorsichtige Öffnung von Spielplätzen – insbesondere in Städten – ins Gespräch gebracht. Alle Kinder bräuchten Bewegung und freies Spiel, hatte sie argumentiert.

Noch am Montag hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel eindringlich dazu aufgerufen, bei der Einhaltung der Regeln nicht nachzulassen, und in einer Schaltkonferenz des CDU-Präsidiums kritisch von “Öffnungsdiskussionsorgien” in einigen Ländern gesprochen.

Wo tritt Coronavirus auf? Echtzeit-Karte zeigt die Verbreitung der Krankheit

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