Coronavirus News Deutschland: Gymnasium muss nach wenigen Tagen wieder schließen

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News zur Coronavirus-Pandemie im Live-Ticker: Gymnasium in NRW muss wegen Corona-Verdachts nach wenigen Tagen wieder schließen

Die Coronavirus-Pandemie hält die Welt weiterhin in Atem: Deutlich mehr als zwei Millionen Menschen sind bereits weltweit mit dem neuartigen Virus infiziert – 155.499 davon in Deutschland. Alle Meldungen zur Corona-Krise und dem Kampf gegen die Verbreitung des Virus finden Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

AKK nennt Bedingung für neue Lockerungen

Topmeldung (12.00 Uhr): CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat die Bundesländer vor zu schnellen Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen gewarnt. “Nun über massive Lockerungen zu reden, ist bei 2000 Neuinfektionen am Tag eine Wette, die riskant ist”, sagte Kramp-Karrenbauer am Montag in Leipzig. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen müsse weiter sinken, ehe weitere Lockerungen erfolgen können. Als Zielmarke nannte sie einen Wert von “1000, noch besser 600 oder 500” Neuinfektionen am Tag.

 

“Dann hätten wir eine Sicherung, dass wir über weitere Lockerungen reden können”, sagte sie. Kramp-Karrenbauer kritisierte, dass sich das Vorgehen der einzelnen Bundesländer in der Frage der Lockerungen deutlich von Land zu Land unterscheide – etwa in der Frage der Schul- und Kitaöffnungen. “Es gibt große Linien, die müssen einheitlich gestaltet werden”, sagte sie. 

Die Kultusminister und Ministerpräsidenten müssten hier eine gemeinsame “Grundlage” finden, “auf der sich alle bewegen”. Von den bevorstehenden Beratungen der Länderchefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Donnerstag erhoffe sie sich entsprechende Vereinbarungen. Die Verteidigungsministerin äußerte sich am Flughafen Leipzig, wo sie eine Lieferung von Schutzmasken aus China in Empfang nahm.

 

 

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 155.499, 5737 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 31.017 (1249 Todesfälle)
  • Bayern: 41.295 (1613 Todesfälle)
  • Berlin: 5644 (125 Todesfälle)
  • Brandenburg: 2780 (128 Todesfälle)
  • Bremen: 754 (27 Todesfälle)
  • Hamburg: 4636 (140 Todesfälle)
  • Hessen: 7965 (320 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 672 (16 Todesfälle)
  • Niedersachsen: 9909 (397 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 31.657 (1096 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 5873 (149 Todesfälle)
  • Saarland: 2512 (124 Todesfälle)
  • Sachsen: 4541 (147 Todesfälle)
  • Sachsen-Anhalt: 1516 (37 Todesfälle)
  • Schleswig-Holstein: 2630 (96 Todesfälle)
  • Thüringen: 2098 (73 Todesfälle)

Gesamt: Stand 26.04., 19.23 Uhr, 155.499 (5737 Todesfälle)

Stand vom Vortag: Stand 25.04., 19.39 Uhr, 154.150 (5634 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 112.000

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl: 0,9 (Stand 26.04.)

Alle weiteren Meldungen zum Coronavirus im News-Ticker:

Scheuer will Maskenpflicht auch im Fernverkehr

10.59 Uhr: Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer setzt sich für eine Schutzmasken-Pflicht auch im öffentlichen Fernverkehr ein. Das wolle er für die Gespräche der Bundesregierung mit den Ministerpräsidenten in dieser Woche Vorschlagen, sagte der CSU-Politiker am Montag. Im öffentlichen Nahverkehr, also etwa in Bussen, S-, U- und Straßenbahnen, ist von diesem Montag an das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes in allen Bundesländern Pflicht, auch ein Tuch oder Schal reichen aus. Aus Scheuers Sicht wäre es ein “Systembruch”, das im Fernverkehr anders zu machen, wie er sagte. Er glaube auch, dass die Bürger dazu bereit seien.

Wichtig sei, dass im Bahnverkehr etwa in Italien und Frankreich nicht andere Regeln gelten als in Deutschland, sagte Scheuer. Man müsse mit Blick auf Abstandsregeln auch darüber sprechen, ob 30, 40 oder mehr Prozent der Kapazität ausgelastet würden. Die Bahn sei mit den Unternehmen der anderen Länder im Gespräch, auch die Bundesregierung stimme sich in Vorbereitung eine Besprechung der EU-Verkehrsminister an diesem Mittwoch mit anderen Ländern ab.

Es müsse darüber nachgedacht werden, ob das offene deutsche Bahnsystem ohne Reservierungspflicht beibehalten werden könne, sagte Scheuer, ohne sich in der Frage bereits festzulegen. Damit sei Deutschland immer gut gefahren, es gelte aber auch, Hygiene und Gesundheitsschutz zu beachten, sagte Scheuer. Es sei eine Frage, wie Passagierströme vor allen Dingen an großen Bahnhöfen organisiert würden. Ein geschlossenes System würde bedeuten, dass Kunden einen Platz in einem bestimmten Zug buchen müssen – so wie im Flugzeug.

War erst am Donnerstag wieder geöffnet worden: Dormagener Gymnasium muss wegen Corona-Verdachts wieder schließen

09.51 Uhr: Das Dormagener Norbert-Gymnasium Knechtsteden muss nach nur wenigen Tagen den Betrieb wieder einstellen. Grund ist ein Corona-Fall in der Familie eines Schülers. Das berichtet die “Rheinische Post” unter Berufung auf ein Schreiben der Schule an Eltern, Lehrer und Schüler. Das Gymnasium hatte den Betrieb erst am Donnerstag wieder für angehende Abiturienten aufgenommen. Die Abiturvorbereitung soll nun digital stattfinden.

Weil FFP2-Masken fehlen: Ärztepräsident wirft Bundesregierung Versagen vor

09.24 Uhr: Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, hat gefordert, die Bürger in Deutschland mit medizinischen Schutzmasken des Typs FFP2 auszustatten. Montgomery warf am Montag im Deutschlandfunk der Bundesregierung Versagen vor, weil sie es nicht geschafft habe, solche Masken frühzeitig in hinreichendem Umfang zu beschaffen. Die FFP2-Masken seien jedoch die Lösung, die die Politik jetzt liefern müsse.

Skeptisch äußerte sich Montgomery zu behelfsweisem Mund-Nasen-Schutz, wie er seit diesem Montag in fast allen Bundesländern beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln vorgeschrieben ist. Ein Schal oder Tuch halte Viren nicht ab, argumentierte der Ärztepräsident. Vielmehr könnten sich diese bei unsachgemäßen Anwendung darin sogar anreichern.

Bund und Länder dringen darauf, Schutzmasken der Typen FFP2 oder FFP3 medizinischem Personal vorzubehalten. Die Empfehlung für einfache Schutzmittel wie Behelfsmasken aus Baumwolle stützt sich darauf, dass diese zwar keinen sicheren Schutz für den Träger bedeuten, wohl aber die Infektionsgefahr für andere Menschen verringern, wenn ein Virusträger einen solchen Mund-Nasen-Schutz benutzt. Tragen ihn daher alle oder fast alle Menschen beim Einkauf oder im ÖPNV, sinkt demnach die Infektionsgefahr insgesamt deutlich ab.

Schwedische Behörden machen mehrere Lokale in Stockholm dicht

08.38 Uhr: In Stockholm sind mehrere Bars und Restaurants wegen Verstößen gegen die Regeln zum Schutz gegen das Coronavirus vorübergehend von den Behörden geschlossen worden. In den fünf dicht gemachten Lokalen seien die Vorgaben für den Abstand zwischen den Gästen missachtet worden, begründete der Chef der Gesundheitsdienste der schwedischen Hauptstadt, Per Follin, am Sonntag die Maßnahme.

Schweden hat in der Reaktion auf die Pandemie einen Sonderweg eingeschlagen und keine weitreichenden Restriktionen verhängt. Allerdings gilt für den Gastronomiebetrieb die Auflage, dass zwischen den Tischen ein Abstand von ein bis zwei Metern bestehen muss. In den jetzt geschlossenen Bars und Restaurants habe zu großer Besucherandrang sowohl im Innen- als auch Außenbereich geherrscht, sagte Follin der Nachrichtenagentur TT.

Kurswechsel bei der Corona-App, doch Spahn dämpft Hoffnungen auf schnelle Lösung

06.32 Uhr: Nach Auffassung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kann es noch mehrere Wochen dauern, bis eine Corona-App zur Nachverfolgung der Kontakte von Infizierten entwickelt ist. Der jetzt eingeschlagene Weg mit einer dezentralen App solle “so schnell als möglich aber auch so sicher als möglich” gegangen werden, sagte Spahn am Sonntagabend in den ARD-“Tagesthemen”. Datensicherheit und Datenschutz seien dabei besonders wichtig.

Auf den Hinweis, dass die Corona-App ursprünglich schon Mitte April in Betrieb gehen sollte, sagte Spahn, er habe “immer darauf hingewiesen, mit den Erfahrungen aus anderen Digitalprojekten, dass es meistens ein, zwei drei Wochen länger dauert als manch einer öffentlich sagt, weil Datensicherheit und Datenschutz so wichtig sind”. So solle eine solche App nicht gehackt werden können und es müsse klare Regeln geben, wer worauf Zugriff habe. 

Die Bundesregierung hatte am Sonntag erklärt, dass sie nun doch eine Tracing-App zur Corona-Pandemie anstrebe, bei der die Daten dezentral nur auf den Mobilgeräten gespeichert werden. Zuvor hatte Spahn eine Variante mit zentraler Speicherung auf einem Server ins Auge gefasst gehabt, die aber datenschutzrechtlich umstritten ist.

Den Kurswechsel erklärte der Gesundheitsminister in den ARD-“Tagesthemen” damit, dass die dezentrale App eine “deutlich höhere Akzeptanz” habe. “Wir brauchen möglichst viele die mitmachen, damit wir das Virus und den Ausbruch unter Kontrolle bekommen.” Der über die App geführte Streit habe die Gefahr in sich getragen, “dass darüber Akzeptanz verloren geht und deswegen haben wir uns jetzt für diese dezentrale Lösung entschieden”.

Kanzleramt: Brauchen regional angepasste Maßnahmen

05.44 Uhr: Das Kanzleramt hat sich ausdrücklich zu einer regional angepassten Reaktion auf die Corona-Krise bekannt. Bei der Überprüfung der Maßnahmen mit den Ländern “muss auch berücksichtigt werden, dass die Epidemie sich in Deutschland nicht gleichmäßig ausbreitet, sondern die Lage regional unterschiedlich sein kann”, schreibt Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) in einer der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegenden Zwischenbilanz der Maßnahmen im Kampf gegen Corona für die Koalitions-Abgeordneten von Union und SPD.

“Das kann bedeuten, dass Beschränkungen in bestimmten Regionen aufrechterhalten oder nach zwischenzeitlichen Lockerungen wieder verschärft werden müssen”, schreibt Braun, der selbst Mediziner ist. Wenige Tage vor der nächsten Schaltkonferenz von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder an diesem Donnerstag betont der Kanzleramtschef, das Ausbruchsgeschehen dauere an. “Um im Interesse der gesamten Bevölkerung die Überlastung des Gesundheitssystems dauerhaft zu vermeiden, ist es für eine Aufhebung der Kontaktbeschränkungen noch zu früh.”

Berliner Polizei stoppte mehrere Fahrraddemos in Berlin

04.02 Uhr: Die Berliner Polizei hat an verschiedenen Orten der Hauptstadt Teilnehmer-Gruppen einer Fahrraddemonstration gestoppt. 16 solcher “Fahrrad-Demos” seien am Sonntagnachmittag angetroffen worden, sagte ein Polizeisprecher am frühen Montagmorgen. Die Information, dass die Demos womöglich als Sternfahrt zum Roten Rathaus verlaufen sollten, war demnach noch unbestätigt. Allerdings habe die Polizei gut 40 Radfahrer vor dem Rathaus festgestellt.

Es habe keine Ausnahmegenehmigung für eine solche Demonstration vorgelegen, sagte der Sprecher. Eine Ansammlung von mehr als 20 Menschen verstoße gegen die Covid-19-Eindämmungsverordnung. Je nachdem, wie groß die einzelnen Gruppen waren, handle es sich um eine Ordnungswidrigkeit oder um eine Straftat. Wie groß die einzelnen Gruppen mit Radfahrern waren, wurde zunächst nicht bekannt.

Staat New York: Gouverneur stellt Lockerung der Auflagen in Aussicht

Montag, 27. April, 02.32 Uhr: Im besonders hart von der Corona-Pandemie betroffenen US-Bundesstaat New York soll das Wirtschaftsleben möglicherweise ab der zweiten Maihälfte wieder etwas hochgefahren werden. Gouverneur Andrew Cuomo sagte am Sonntag, nach dem 15. Mai könne im Norden des Bundesstaates möglicherweise wieder in Fabriken und auf dem Bau die Wiederaufnahme der Arbeit erlaubt werden.

In der Millionenstadt New York und anderen südlichen Gebieten des Bundesstaates könne eine Lockerung der Restriktionen allerdings erst später erfolgen, betonte Cuomo. Dort sei die Lage “komplizierter” als im Norden. So müssten alle Lockerungsmaßnahmen in New York City mit den angrenzenden Bundesstaaten New Jersey und Connecticut koordiniert werden.  

Mehrere Lokale in Stockholm wegen Verstößen gegen Corona-Auflagen geschlossen

01.24 Uhr: In Stockholm sind mehrere Bars und Restaurants wegen Verstößen gegen die Regeln zum Schutz gegen das Coronavirus vorübergehend von den Behörden geschlossen worden. In den fünf dicht gemachten Lokalen seien die Vorgaben für den Abstand zwischen den Gästen missachtet worden, begründete der Chef der Gesundheitsdienste der schwedischen Hauptstadt, Per Follin, am Sonntag die Maßnahme.

Schweden hat in der Reaktion auf die Pandemie einen Sonderweg eingeschlagen und keine weitreichenden Restriktionen wie etwa Ausgangssperrenverhängt. Bars, und Cafés und Schulen haben weiterhin geöffnet. Allerdings gilt für den Gastronomiebetrieb die Auflage, dass zwischen den Tischen ein Abstand von ein bis zwei Metern bestehen muss. In den jetzt geschlossenen Bars und Restaurants habe zu großer Besucherandrang sowohl im Innen- als auch Außenbereich geherrscht, sagte Follin der Nachrichtenagentur TT.

Kurz hatte Hoffnungen geäußert: Österreich will sich nur “behutsam” für Urlauber öffnen

Montag, 27. April, 00.55 Uhr: Österreichs Regierung hat versichert, dass das Land beim Sommertourismus für ausländische Gäste “behutsam” vorgehen werde. Grenzüberschreitender Tourismus werde “nur vorsichtig und Schritt für Schritt wieder möglich sein”, sagte Außenminister Alexander Schallenberg der “Bild”-Zeitung. Österreich werde mit Partnerländern und in engem Kontakt mit der EU-Kommission gemeinsam “an Lösungen arbeiten, wie ein behutsames Hochfahren des Sommertourismus wieder möglich sein könnte”. 

Zudem kämen für die Einreise nur Urlauber aus Ländern in Frage, die im Kampf gegen das Coronavirus ähnlich weit seien wie Österreich und ähnlich niedrige Infektionszahlen aufwiesen, betonte Schallenberg. Zuvor hatte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) vor einem “europäischen Wettlauf” bei der Wiedereröffnung des Tourismus gewarnt. Ein solcher Wettbewerb könne zu “unvertretbaren Risiken” führen.

Österreichs Kanzler Sebastian Kurz hatte vergangene Woche bei “maischberger. die woche” die Entwicklung Österreichs und Deutschlands gelobt und angeregt, bei entsprechender Fortführung über die Öffnung der Grenzen in der Zukunft nachdenken zu können.

Weitere Meldungen zum Coronavirus finden Sie auf der nächsten Seite.

 

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