Coronavirus-News: In Berlin entsteht Teststation – ohne Wissen der Behörden

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Behörden wissen von nichts: In Berlin entsteht erste private Coronavirus-Teststation

Topmeldung (9.51 Uhr): Auf einem Parkplatz im Berliner Regierungsviertel wird eine private Corona-Teststelle eingerichtet. Das berichtet der „Tagesspiegel“. Es solle sich um eine Drive-in-Teststation handeln. Das Kuriose: Die Berliner Behörden sind überrascht. Weder bei Bezirk noch Gesundheitsverwaltung habe man Kenntnis von der Teststation. Man wisse nichts Genaues, heißt es in dem Bericht. Die Geschäftsführerin der Wertprojekt Liegenschaftsverwaltungs GmbH, die das Areal betreut, teilte auf Anfrage der Zeitung mit: „Ich darf Ihnen dazu nur sagen, dass Sie ab Mittwoch Informationen auf der Homepage des Ärztehaus Mitte finden.“

Eine Mitarbeiterin des Ärztehauses Mitte berichtet von einer praxiseigenen Teststelle. Für 60 Euro solle man sich künftig dort auf das Virus testen lassen können. Es handele sich dabei nicht um eine kassenärztliche Leistung. Der Gesundheitsstadtrat will, so heißt es in dem Bericht des „Tagesspiegel“, in der kommenden Woche prüfen lassen, ob es rechtlich zulässig ist, dass private Praxen mit Abstrichen Geld verdienen.

Alle weiteren Meldungen zum Coronavirus im News-Ticker:

Corona-Krise in Deutschland: Schrittweise Kita-Öffnung nicht vor dem 30. April

9.03 Uhr: Eine schrittweise Öffnung der Kindertagesstätten ist bis Anfang Mai bundesweit nicht absehbar. Dennoch erarbeiten die Familienminister der Länder bereits jetzt einen Fahrplan dafür. “Wir arbeiten das in diesen Tagen in den Ländern aus und werden den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten bis zum 30. April einen Beschlussvorschlag der Familienminister vorlegen”, sagte Hamburgs Familiensenatorin Melanie Leonhard (SPD) der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Die Politikerin ist bei den Planungen gemeinsam mit ihrem Amtskollegen aus Nordrhein-Westfalen federführend. “Wenn wir nicht wollen, dass die Eltern aus Verzweiflung irgendwann wieder die Kinder durch Großeltern und andere betreuen lassen, dann müssen wir dieses Thema jetzt intensiv abwägen.”

Auf ein konkretes Datum für eine Öffnung konnte und wollte Leonhard sich dabei noch nicht festlegen. “Mein Wunsch ist, dass es nicht mehr so lange dauert. Prävention hat im Moment Vorrang. Jede künftige Entscheidung muss aber am Wohl der Kinder Maß nehmen. Es geht darum, die Rechte von Kindern, die Bedürfnisse von Eltern und den Schutz der Gesundheit, auch von Erzieherinnen und Erziehern, in Einklang zu bringen.”

Das müsse auf einem Niveau passieren, “bei dem die Länder natürlich noch Möglichkeiten haben, das individuell auszugestalten.” Das sei wichtig, weil die Situation nicht nur in den Kitas einer Stadt, sondern auch in den Kommunen sehr unterschiedlich ist. Eine für alle Kitas gleichermaßen gültige starre Regel könne es deshalb nicht geben.

Bei den Absprachen für einen bundesweiten Beschluss spielt Leonhard zufolge auch die wissenschaftliche Debatte eine Rolle. So würden Kinder das neuartige Coronavirus möglicherweise nicht so stark übertragen wie zunächst angenommen.

Mindestens bis zum 6. Mai müssen sich Kinder, Eltern und Kita-Mitarbeiter noch gedulden. Vor diesem Datum wird es Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zufolge keine Änderungen der bestehenden Regeln geben.

Wegen Coronavirus-Epidemie dichtgemacht: Rund 300 Menschen protestieren an deutsch-polnischer Grenze

8.58 Uhr: An der deutsch-polnischen Grenze ist es am Freitagabend zu Protesten gegen die Grenzschließung durch die Regierung in Warschau gekommen. Sie hatte den Schritt mit der Corona-Pandemie begründet. In der Görlitzer Nachbarstadt Zgorzelec seien rund 300 Menschen auf die Straße gegangen, berichtete die Nachrichtenagentur PAP. In den Grenzstädten Slubice bei Frankfurt (Oder), Rosowek in Westpommern und Gubin in der Niederlausitz habe es Demonstrationen mit jeweils mehr als hundert Teilnehmern gegeben. Nach Angaben der Polizei verliefen die Proteste ruhig, ohne den Warenverkehr zu beeinträchtigen.

Die nationalkonservative Regierung von Ministerpräsident Mateusz Morawiecki hatte Mitte März im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie die Grenzen für Ausländer geschlossen. Berufspendler müssen nach ihrer Rückkehr nach Polen in eine 14-tägige häusliche Isolierung. “Die Region ist in zwei Hälften geteilt, was vielen Menschen im Grenzgebiet das Leben sehr erschwert”, sagte Marta Szuster, eine Sprecherin der Proteste in Rosowek der Nachrichtenagentur.

In Polen gab es nach Angaben des Gesundheitsministeriums bis Freitagnachmittag 10.892 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus. 494 Menschen starben.

60 weitere Infizierte auf italienischen Kreuzfahrtschiff – insgesamt 150 Menschen an Covid-19 erkrankt

7.59 Uhr: Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf japanische Medien berichtet, haben sich auf dem italienischen Kreuzfahrtschiff „Costa Atlantica“ vor dem Hafen von Nagasaki 60 weitere Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Damit liege die Zahl der Infizierten auf dem Schiff jetzt bei 150. Es handle sich bei den Erkrankten ausschließlich um Crew-Mitglieder. Insgesamt befänden sich derzeit 623 Crew-Mitglieder und keine Passagiere an Bord der „Costa Atlantica“.

Britische Regierung hofft auf Plasmatherapie im Kampf gegen Coronavirus

7.38 Uhr: Großbritannien untersucht, ob sich das Blutplasma von geheilten Covid-19–Patienten für die Therapie von erkrankten eignet. Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf das britische Gesundheitsministerium berichtet, könnten im Rahmen dieses neuen Behandlungsansatzes schon bald wöchentlich 5000 schwerkranke Patienten behandelt werden.

Das Plasma der geheilten Patienten werde demnach per Transfusion auf jene Patienten übertragen, die keine eigenen Antikörper gegen das Coronavirus entwickeln können, heißt es weiter. „Ich hoffe, dass diese Behandlung ein wichtiger Meilenstein in unserem Kampf gegen diese Krankheit sein wird.“

Bereits während des SARS-Ausbruchs 2002 bis 2004 wurde sogenanntes Rekonvaleszenzplasma erfolgreich zu Behandlung von Erkrankten eingesetzt, heißt es in dem Bericht weiter.

Trump: Äußerung zu Injektion von Desinfektionsmitteln war Sarkasmus

20.13 Uhr: Und plötzlich will US-Präsident Donald Trump es gar nicht so gemeint haben. Nach der vernichtenden Kritik an seinen umstrittenen Äußerungen zu möglichen Therapieansätzen gegen das Coronavirus behauptet Trumo nun, das sei Sarkasmus gewesen. “Ich habe Reportern (…) sarkastisch eine Frage gestellt, nur um zu sehen, was passieren würde”, sagte Trump am Freitag im Weißen Haus in Washington. “Ich dachte, das wäre klar.”

Trump gab an, er habe keineswegs Amerikaner dazu aufrufen wollen, Desinfektionsmittel zu sich zu nehmen. Er habe lediglich eine “sehr sarkastische” Frage an eine “feindliche Gruppe” von Reportern gestellt.

Mehr als 2000 Neu-Infektionen mit Coronavirus in Deutschland – Zahl der neuen Todesfälle unter 200

19.59 Uhr: Die Zahl der positiven Corona-Tests in Deutschland ist auf 152.366 gestiegen. Das sind 2354 Infektionen mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle stieg in den vergangenen 24 Stunden um 193 auf 5454.

Strobl stellt Grenzöffnung nach Frankreich in Aussicht

18.39 Uhr: Das baden-württembergische Innenministerium denkt über Bedingungen nach, die Grenze nach Frankreich wieder schrittweise zu öffnen. “Wenn sich die Lage im Elsass und Baden-Württemberg nun weiter angleicht, wenn auch in Frankreich wieder Geschäfte öffnen, können die Grenzschutzmaßnahmen Stück für Stück wieder zurückgefahren werden”, sagte Innenminister Thomas Strobl (CDU) der Deutschen Presse-Agentur am Freitag nach einer Telefonkonferenz mit dem Präsidenten der Region Grand Est, Jean Rottner. “Wir können dann beispielsweise darüber nachdenken, welche der momentan elf geschlossenen Grenzübergänge zwischen Baden-Württemberg und Frankreich vorsichtig nacheinander wieder geöffnet werden können.”

Die Regeln sollten grenzüberschreitend koordiniert, die Grenzmaßnahmen an der deutsch-französischen Grenze so schnell wie möglich zurückgefahren werden, sagte der deutsche Vorsitzende der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung, Andreas Jung. “Besondere Grenzmaßnahmen müssen befristet bleiben, es ist Zeit für grenzüberschreitende europäische Lösungen”, betonte Jung. “Als erste Schritte dazu müssen umgehend Begegnungen von Familien und Lebenspartnern ermöglicht, zusätzliche Grenzübergänge geöffnet und alle Behinderungen des Binnenmarktes beseitigt werden.”

Coronavirus-Ausbruch auf weiterem US-Marineschiff

18.13 Uhr: Die US-Marine kämpft mit einem weiteren Coronavirus-Ausbruch auf einem Schiff. Mindestens 18 Besatzungsmitglieder der “USS Kidd” wurden positiv auf das Coronavirus getestet, wie die Marine am Freitag mitteilte. Zuvor hatte ein Soldat Symptome gezeigt und war am Donnerstag zur Behandlung nach San Antonio im US-Bundesstaat Texas gebracht worden.

Mittlerweile sei ein Ärzteteam an Bord des Schiffs, um Tests durchzuführen und zurückzuverfolgen, mit wem die infizierte Person Kontakt hatte, erklärte Pentagon-Sprecher Jonathan Hoffman am Freitag bei einer Pressekonferenz. “Die Tests werden fortgesetzt und wir rechnen mit weiteren Fällen”, erklärte die Marine.

Die Marine bereitet Hoffman zufolge die Rückkehr des Schiffes in einen Hafen vor. Ein Teil der Besatzung werde das Schiff dann verlassen. Der Sprecher machte keine Angaben zur Größe der Crew.

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