Coronavirus-News: Test bei Merkel negativ – Supermärkte mit Einlasskontrollen

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Corona-Krise in Deutschland: 97 Menschen sind bereits gestorben, knapp 25.000 sind mit dem Coronavirus infiziert. Weltweit wurden bereits mehr als 300.000 Fälle registriert. Das öffentliche Leben kommt zunehmend zum Erliegen. Alle Informationen zum Coronavirus finden Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

Erster Corona-Test bei Kanzlerin Merkel negativ

Topmeldung (16.32 Uhr): Beim ersten Test von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf das neuartige Coronavirus ist keine Infektion festgestellt worden. “Das Testergebnis des heutigen Tests ist negativ”, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. “Weitere Tests werden in den nächsten Tagen durchgeführt.”

Merkel hatte sich am Sonntagabend in häusliche Quarantäne begeben, nachdem sie darüber unterrichtet worden war, dass sie am Freitag zu einem Arzt Kontakt hatte, der mittlerweile positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Der Mediziner hatte Merkel vorbeugend gegen Pneumokokken geimpft.

Bericht: Corona-Patienten aus Italien werden in Sachsen behandelt

Topmeldung (14.23 Uhr): Sachsen will sechs Corona-Patienten aus Italien in seinen Krankenhäusern aufnehmen. Das kündigte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Montag in Dresden an. Man komme damit einer Bitte der italienischen Regierung nach. Die Krankenhäuser im Freistaat hätten signalisiert, dafür die Kapazitäten zu haben. Zudem könne man durch die Behandlung der italienischen Patienten lernen, mit dem Virus umzugehen. “Das ist ein ganz wichtiges Zeichen, dass wir auch anderen helfen können”, sagte Kretschmer. Bis Montag waren in Sachsen 865 Infektionsfälle registriert, die meisten in Dresden, Zwickau und Leipzig.

Tränen-Bäcker entschuldigt sich: “Falscher Ton gegenüber meinen Mitarbeitern”

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 24.819 – 97 Todesfälle – 2809 Genesene

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder (Stand: 22.3.2020, 20.50 Uhr).

Baden-Württemberg: 4300 (27 Todesfälle)

Bayern: 4457 (22 Todesfälle)

Berlin: 1071 (1 Todesfall)

Brandenburg: 342 (1 Todesfall)

Bremen: 168

Hamburg: 887 (1 Todesfall)

Hessen: 1267 (3 Todesfälle)

Mecklenburg-Vorpommern: 187

Niedersachsen: 1586 (4 Todesfälle)

Nordrhein-Westfalen: 7361 (32 Todesfälle/Landkreis Heinsberg besonders betroffen)

Rheinland-Pfalz: 1149 (2 Todesfälle)

Saarland: 318 (1 Todesfall)

Sachsen: 731 (1 Todesfall)

Sachsen-Anhalt: 269

Schleswig-Holstein: 436 (1 Todesfall)

Thüringen: 290 (1 Todesfall)

Gesamt (Stand 22.03., 20.50 Uhr): 24.819 (97 Tote, mindestens 2809 Genesene; Hinweis: Bei der neuen Zahl handelt es sich um eine aktualisierte Angabe des RKI, die Zahl der Geheilten von gestern stammt von der John-Hopkins-Universität. die diese anders berechnet.)

Stand vom Vortag (21.03., 20.00 Uhr): 22.128 (76 Tote, mindestens 207 Geheilte)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien, Quelle zu Geheilten: Robert-Koch-Institut

 

 
 

Lesen Sie dazu: Infizierte im Landkreis: Die aktuellen Zahlen für alle Kreise in Deutschland

Kontakt-Verbot in der Corona-Krise: Das gilt jetzt

  • Die Bürger werden angehalten, die Kontakte auf ein absolutes Minimum zu reduzieren
  • Außerdem ist in der Öffentlichkeit ein Mindestabstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten
  • Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren, nicht im Haushalt lebenden Person oder mit Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet
  • Einkäufe, Arztbesuche, der Gang zur Arbeit und Bewegung in der frischen Luft sind weiter gestattet
  • Feiern in Gruppen auf öffentlichen Plätzen sowie im privaten Raum sind verboten
  • Gastronomiebetriebe werden geschlossen, ausgenommen Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen
  • Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege (Tattoostudios, Massagestudios, Friseure) werden geschlossen. Im medizinischen Bereich wird es keine Einschränkungen geben.
  • In allen Betrieben ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten
  • Die getroffenen Maßnahmen gelten zwei Wochen

Lesen Sie hierzu: Ausgangssperre droht: Einkaufen, Joggen, Gassi gehen – was Bürger beachten müssen

Wichtige Telefonnummern bei Coronavirus-Verdacht

Die Regierung empfiehlt: Bei Covid-19-Symptomen ist es besser anzurufen, statt im Wartezimmer zu sitzen.

Alles Weitere zur Corona-Epidemie lesen Sie hier im Ticker von FOCUS Online

Bayern liefert 800.000 Schutzmasken an Kliniken aus

16.29 Uhr: In der Corona-Krise hat Bayern mit der Auslieferung von 800.000 Atemschutzmasken an Krankenhäuser und andere Einrichtungen begonnen. Das teilte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag mit. “Weitere Lieferungen durch den Bund und die Eigenproduktion im Freistaat werden folgen”, erklärte er.

700.000 Schutzmasken seien vom Gesundheitsministerium bestellt und bezahlt worden, teilte die Behörde mit. BMW habe zusätzlich 100.000 Schutzmasken zur Verfügung gestellt.

Laut Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) seien auch 235.000 Flaschen Handdesinfektionsmittel angekommen. Das Technische Hilfswerk habe die Auslieferung übernommen. Masken und Desinfektionsmittel würden an die THW-Ortsverbände verschickt und von dort aus an die örtlichen Katastrophenschutzbehörden verteilt. “Die Reihenfolge wird durch die medizinische Notwendigkeit bestimmt”, sagte Huml.

Nur noch ein Kunde pro zehn Quadratmeter: Supermärkte führen Einlasskontrollen ein

15.50 Uhr: Nach den strengeren Vorschriften für den Einzelhandel haben Supermarktketten begonnen, den Einlass in Märkte stärker zu reglementieren. Unter anderem in Nordrhein-Westfalen schreibt ein Erlass der Landesregierung nun vor, lediglich einen Kunden pro zehn Quadratmeter Ladenfläche zuzulassen, um die Ansteckungsgefahr mit dem neuartigen Coronavirus zu verringern.

“Wir sind derzeit in der Erarbeitung von Konzepten, die darauf abzielen, den Zugang zu den Märkten zu beschränken, wo der Kundenzulauf dies notwendig macht”, hieß es von der Rewe-Group, zu der auch die Penny-Märkte gehören, am Montag. Das könne etwa durch Einlasskontrollen oder eine beschränkte Anzahl an Wagen oder Einkaufskörben geschehen.

Aldi wies auf Anfrage darauf hin, es könne “mancherorts zu Einlasskontrollen oder Einlassbeschränkungen kommen” – etwa in Zeiten mit hohem Kundenaufkommen oder wenn der notwendige Abstand von 1,5 Metern zwischen den Personen nicht eingehalten werden könne.

Auch der Baumarkt Obi setzt mittlerweile auf Kontrollen, um nicht zu viele Kunden gleichzeitig in den Markt zu lassen. Nur unter strengen Sicherheitsauflagen dürfen Baumärkte seit dem neuen Erlass noch Privatkunden hereinlassen. Vorrangig bleiben sie für Handwerker und Gewerbetreibende geöffnet.

Alle sechs Minuten wird ein Corona-Toter aus Madrider Klinik getragen

12.18 Uhr: Alle sechs Minuten wird in Madrid ein Coronavirus-Infizierter tot aus dem Krankenzimmer getragen. Die Intensivstationen der spanischen Hauptstadt sind inzwischen hoffnungslos überfüllt, das Personal ist total überfordert. Einige brechen sogar bei der Arbeit in Tränen aus, wie “El País” am Wochenende berichtet. Die renommierte Zeitung titelt auf Seite Eins in großen Lettern mit der Aussage einer Ärztin: “Das ist der Krieg unserer Generation.”

“Wir haben nicht einmal Zeit zum Pinkeln”, klagt ein Mediziner im Vorort Getafe. Mehr als zehn Prozent aller Infizierten sind Ärzte, Pfleger und Sanitäter. Experten warnen, bei Nichtverschärfung der Ausgangssperre werde es schon in den nächsten Tagen einen Kollaps des Gesundheitssystems geben – bis um den “25. März herum”, behaupten sie.

Die Militärische Nothilfeeinheit UME, Heer und Marine überwachen unter anderem die Einhaltung der Ausgangssperre, verhindern Menschenaufläufe (etwa in U-Bahnstationen oder Hauptbahnhöfen) und desinfizieren öffentliche Einrichtungen.

In Spanien steigt die Zahl der Corona-Infizierten trotz aller bisherigen Maßnahmen weiter an. Bis Montagmittag wurden rund 33.000 Fälle bestätigt, 14 Prozent mehr als am Vortag. Die Zahl der Toten kletterte auf knapp 2200, von 1720 am Sonntag. Allein in der Region Madrid, dem Zentrum der Krise in Spanien, lag die Zahl der Todesopfer bei rund 1200. Nach Italien ist Spanien das am heftigsten betroffene Land Europas.

Gleichzeitig gab es aber auch positive Nachrichten: Mehr als 3300 Patienten sind bereits wieder gesund. “Zudem nimmt die Anzahl der täglich gemeldeten Fälle ab, aber wir sind nicht sicher, ob wir den Höhepunkt schon erreicht haben”, sagte der Leiter der Behörde für Gesundheitliche Notfälle (CCAES), Fernando Simón. Er rechne damit, dass der Gipfel der Ausbreitung in dieser Woche erreicht werde. “Dies sind entscheidende Tage”, so der Experte.

Spaniens König Felipe VI. hat der Regierung im Kampf gegen das Corona-Virus seine königliche Garde zur Verfügung gestellt. Der 52-Jährige habe Verteidigungsministerin Margarita Robles in einem Telefonat über die Unterstützung der “Guardia Real” unterrichtet, twitterte das Königshaus. Die Garde umfasst etwa 1500 Männer und Frauen, die normalerweise für den Schutz des Königs und seiner Familie verantwortlich sind.

Im besonders schwer von der Krise betroffenen Spanien sind bereits Tausende Soldaten im Einsatz, um bei der Eindämmung des Virus zu helfen.

Mann fordert Coronavirus-Sicherheitsabstand ein – und zieht dabei eine Waffe

12.12 Uhr: Im Streit um den Coronavirus-Sicherheitsabstand hat ein 49-Jähriger in Niederbayern mit einer Schreckschusspistole gedroht. Dem Mann kam offenbar eine dreiköpfige Familie zu nahe, weil sie nach seiner Einschätzung den empfohlenen Mindestabstand von 1,5 Metern zu ihm und seiner Frau nicht eingehalten hatte, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Der 49-Jährige holte den Angaben nach am Sonntagmittag während eines Streits die Waffe hervor und zeigte sie. Bei der anschließenden Kontrolle der Polizei stellte sich heraus, dass er zwar einen kleinen Waffenschein besitzt. Er trug diesen aber nicht – wie erforderlich – bei sich. Gegen ihn werde ein Strafverfahren eingeleitet. 

Rund 2000 Corona-Proben in Labor liegengeblieben – jetzt müssen sie wiederholt werden

10.37 Uhr: In einem Labor in Stuttgart sind rund 2000 Proben auf eine Infektion mit dem Coronavirus liegengeblieben und müssen nun voraussichtlich zum Großteil wiederholt werden. Der privaten Einrichtung hätten für den Test notwendige Chemikalien gefehlt, daher seien die Proben nicht analysiert worden und seien nun zum Teil nicht mehr verwertbar, teilten das baden-württembergische Gesundheitsministerium und mehrere Landkreise am Sonntagabend mit. Sie waren zuvor selbst von dem Labor informiert worden waren. Etwa die Hälfte der Proben stamme allein aus dem Kreis Tübingen, der Rest aus den Landkreisen Biberach, Ravensburg und dem Bodenseekreis.

Wer zwischen dem 14. und dem 18. März in den genannten Landkreisen eine Probe abgegeben und noch kein Ergebnis bekommen hat und zudem jetzt noch grippeähnliche Symptome zeige und Fieber habe, soll sich nun bei seinem jeweiligen Gesundheitsamt melden, um einen weiteren Test zu veranlassen. Wer keine Symptome mehr habe, könne mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, nicht infiziert zu sein, hieß es weiter. Wer davon in den kommenden Tagen aber noch Symptome zeige, solle sich ebenfalls beim Gesundheitsamt melden. Parallel werde nun geprüft, ob zumindest ein Teil der liegengebliebenen Proben noch verwendet werden kann.

“Das Vorgehen des Labors hält alle betroffenen Bürgerinnen und Bürger weiter in Ungewissheit und ist nicht akzeptabel”, betonten das Ministerium und die Landkreise in ihrer Mitteilung.

Zweiter Corona-Erkrankter in Berlin gestorben

09.15 Uhr: In Berlin ist eine zweite Person am Coronavirus gestorben. Das gab Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Montag im Abgeordnetenhaus bekannt. Bei der Mann handelt es sich um einen 70-Jährigen.

Kanzleramtsminister Braun: “Guter Hoffnung, dass Merkel nicht infiziert ist”

08.08 Uhr: Seit Sonntagabend befindet sich Bundeskanzlerin Angela Merkel in Corona-Quarantäne. Sie war am Freitag von einem Arzt gegen Pneumokokken geimpft worden, bei dem mittlerweile das Virus diagnostiziert wurde. Kanzleramtschef Helge Braun – Merkels wichtigster Mann in der Krise – sagte nun zu der Situation im ARD-Talk von Anne Will: “Es war nur ein kurzer Kontakt. Wir sind guter Hoffnung, dass Angela Merkel nicht infiziert ist.” Demzufolge handele es ich bei der Quarantäne um eine Vorsichtsmaßnahme. Sie werde sich am heutigen Montag telefonisch zur Kabinettssitzung dazuschalten. Ihre geplante Rede im Bundestag am Mittwoch werde nicht stattfinden, so Braun, der den Krisenstab der Bundesregierung zu Corona koordiniert.

54 Jahre, keine Vorerkrankungen: Mann in Bayern stirbt am Coronavirus

07.16 Uhr: Im Landkreis Rosenheim ist ein Patient am Coronavirus gestorben. Das teilte das Landratsamt in einer Mitteilung mit. Es ist der erste Todesfall im Landkreis, der auf das neuartigen Virus zurückzuführen ist.

Wie das Unternehmen des Verstorbenen, die Schlossbrauerei Maxlrainer in einem Facebook-Beitrag mitteilte, handele es sich um einen 54-Jährigen. Er ist damit eines der jüngsten Todesopfer nach einer Infektion mit dem Coronavirus in Deutschland. Beim bisher jüngsten Verstorbene handelte es sich um einen 67-Jährigen. Lesen Sie die komplette Meldung hier

In den USA mehr als hundert Corona-Todesopfer binnen 24 Stunden

07.07 Uhr: Durch die Coronavirus-Pandemie sind in den USA binnen 24 Stunden mehr als 100 Menschen gestorben. Damit stieg die Zahl der Corona-Todesopfer in den Vereinigten staaten auf 389, wie aus einer Aufstellung der Johns–Hopkins-Universität in Baltimore hervorgeht. Die meisten Todesopfer wurden demnach in den Bundesstaaten New York (114), Washington (94) und Kalifornien (28 Tote) registriert. Landesweit steckten sich mehr als 32.000 Menschen mit dem neuartigen Coroanavirus an.

In New York City steigt die Zahl der Coronavirus- Infizierten weiter stark an. “Wir befinden uns an der Schwelle von 10 000 Fällen”, teilte der Bürgermeister von New York am Sonntag mit. Bill de Blasio sprach von einer schockierenden Zahl im “Epizentrum” der Corona-Pandemie in den USA und warnte vor einer “neuen Realität”, die Wochen oder Monate andauern werde. Auf die mit knapp neun Millionen Einwohnern größte Stadt in den USA kommen damit rund ein Drittel der erfassten Covid-19-Fälle in den Vereinigten Staaten.

In dem besonders betroffenen US-Bundesstaat New York stieg die Zahl der Infizierten nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität bis Sonntagabend (Ortszeit) auf knapp 15 800, 117 Menschen sind in dem Staat bereits an Covid-19 gestorben. Mehr Tests haben die Zahl der Corona-Fälle in New York in den letzten Tagen hochschnellen lassen.

Wegen der Corona-Krise ringt der US-Kongress derzeit um ein gigantisches Hilfspaket für Bürger und Unternehmen im Umfang von mehr als einer Billion Dollar (934 Milliarden Euro). Nachdem am Samstag (Ortszeit) der Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, verkündet hatte, die Unterhändler von Republikanern und Demokraten seien einem Kompromiss “sehr nahe” gekommen, gerieten die Verhandlungen am Sonntag offenbar wieder ins Stocken. McConnell verschob eine erste Abstimmung über das Hilfspaket um drei Stunden auf 18.00 Uhr (Ortszeit, 23.00 Uhr MEZ).

Ein abschließendes Votum des Senats ist für Montag geplant. Danach muss noch das von den Demokraten dominierte Repräsentantenhaus zustimmen, bevor US-Präsident Donald Trump mit seiner Unterschrift die Umsetzung des Hilfspakets in Gang setzen kann.

McConnells Entwurf sieht unmittelbare Finanzhilfen für die Bürger in Höhe von 1200 Dollar pro Erwachsenen, rasche Hilfen für kleine Unternehmen im Umfang von 300 Milliarden Dollar und Milliardenhilfen für die von der Coronavirus-Krise schwer getroffene Luftfahrtbranche und weitere Wirtschaftszweige vor. Das neue Programm wäre bereits das dritte US-Hilfspaket gegen die Folgen der Pandemie.

Die Demokraten meldeten jedoch Nachbesserungsbedarf an. Sie forderten eine stärkere Unterstützung von Arbeitnehmern und höhere Finanzhilfen für Privathaushalte.

Corona-Krise: Supermarkt-Kunden hamstern nun auch Leergut

Montag, 23. März, 06.38 Uhr: Schilder in Geschäften appellieren an Menschen, Abstand zu halten oder erstmal zu klingeln. Das sind in Supermärkten wegen der Coronavirus-Krise inzwischen übliche Szenen. Um die Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2 einzudämmen, ergreifen auch die Supermärkte in Deutschland allerhand Maßnahmen: Abstandsmarkierungen am Boden, “Spuckschutz” an den Kassen, mehr bargeldloses Bezahlen sowie Desinfektionsmittel und Handschuhe für Mitarbeiter. Doch die Läden haben auch noch mit anderen Problemen zu kämpfen: Einige Kunden “hamstern” Leergut.

Die Getränkebranche appelliert daher an ihre Kunden, Getränke trotz der Angst vor dem Coronavirus nicht massenweise in Kellern und Kammern zu lagern. Es müsse ausreichend Leergut in den Kreislauf des Mehrwegsystems zurückkommen, sagt Julian Schwarzat vom Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels (GFGH). “Das Mehrwegsystem ist ein Kreislaufsystem. Es ist darauf angewiesen, dass Leergut wieder zurückgebracht wird.”

Verbraucher sollten beim Einkauf das genutzte Leergut bei Mehrweg – Flaschen ebenso wie Kästen – “so bald wie möglich wieder über den Handel zurückzubringen”, fordern nun große Verbände wie der Deutsche Getränke-Einzelhandel, der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels (GFGH) und der Verband Deutscher Mineralbrunnen in einer gemeinsamen Erklärung. Es gebe aber trotzdem ausreichend Nachschub, versicherten die Branchenvertreter.

 

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