Covid-19 News: 477 neue Corona-Fälle – Zahl der akut Infizierten steigt wieder

0
34
Werbebanner

Die Covid-19-Pandemie hält die Welt weiter in Atem. Mehr als 9,6 Millionen Menschen haben sich bislang weltweit mit dem neuartigen Coronavirus infiziert, 192.627 davon in Deutschland – wo es immer wieder zu lokalen Ausbrüchen kommt. Aktuelle Neuigkeiten zur Corona-Krise aus Deutschland, Europa und der Welt lesen Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

Covid-19-News aus Deutschland und der Welt – die Topmeldungen: Bundesländer melden 477 neue Corona-Fälle (21.31 Uhr) +++ Unruhen in süditalienischer Kleinstadt nach Corona-Ausbruch unter Landarbeitern (19.17 Uhr) ++++ Bund und Länder einigen sich auf neue Corona-Reisebeschränkungen (18.05 Uhr) +++

TOP-NEWS: Bundesländer melden 477 neue Corona-Fälle – Zahl der akut Infizierten steigt wieder stärker

21.31 Uhr: In Deutschland haben sich bislang 192.627 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, wie aus den Meldungen der Landesgesundheits- und Sozialministerien hervorgeht. Das sind 477 Fälle mehr als noch am Donnerstag. Bislang sind 8929 Menschen an den Folgen des Coronavirus gestorben. Die Zahl der Genesenen liegt laut Robert Koch-Institut bei 177.100. Die Zahl der akut Infizierten (aktiven Fälle) steigt somit erneut – auf 6600 (6400 jeweils am Mittwoch und Donnerstag). Der R-Wert, der angibt, wie viele Menschen eine infizierte Person im Schnitt ansteckt, fiel leicht auf 0,57.

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 192.627, 8.929 Todesfälle

Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.

  • Baden-Württemberg: 35.541 (1.829 Todesfälle)
  • Bayern: 48.189 (2.591 Todesfälle)
  • Berlin: 8.144 (213 Todesfälle)
  • Brandenburg: 3.437 (171 Todesfälle)
  • Bremen: 1.662 (50 Todesfälle)
  • Hamburg: 5.177 (229 Todesfälle)
  • Hessen: 10.707 (505 Todesfälle)
  • Mecklenburg-Vorpommern: 798 (20 Todesfälle)
  • Niedersachsen: 13.411 (629 Todesfälle)
  • Nordrhein-Westfalen: 42.147 (1.673 Todesfälle)
  • Rheinland-Pfalz: 6.954 (235 Todesfälle)
  • Saarland: 2.763 (172 Todesfälle)
  • Sachsen: 5.440 (221 Todesfälle)
  • Sachsen-Anhalt: 1.867 (58 Todesfälle)
  • Schleswig-Holstein: 3.146 (152 Todesfälle)
  • Thüringen: 3.244 (181 Todesfälle)

Gesamt (Stand: 26.06.20, 20.50 Uhr): 192.627 (8.929 Todesfälle)

Vortag (Stand 25.06.20, 19.31 Uhr): 192.150 (8.908 Todesfälle)

Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.

Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 177.100.

Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl: 0,57 (Stand 26.06.20)

Surftipp: Coronavirus – Reproduktionszahl und geglätteter R-Wert erklärt

Für das Saarland lagen am Freitag keine neuen Zahlen vor.

TOP-NEWS: Unruhen in süditalienischer Kleinstadt nach Corona-Ausbruch unter Landarbeitern

19.17 Uhr: Nach einem Corona-Ausbruch unter ausländischen Landarbeitern hat es in einer süditalienischen Kleinstadt Zusammenstöße zwischen Arbeitern und der lokalen Bevölkerung gegeben. Die Bereitschaftspolizei schickte am Freitag Verstärkung in die Stadt Mondragone nordwestlich von Neapel. Rund 700 Beschäftigte in der Landwirtschaft, die meisten aus Bulgarien, stehen dort  seit Montag in einem Gebäudekomplex unter Quarantäne. 43 Arbeiter waren zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden.

“Zwei Wochen lang darf niemand diese Gebäude verlassen. Die Zone wird 24 Stunden am Tag von Polizei und Armee kontrolliert”, sagte der Präsident der Region Kampanien, Vincenzo de Luca, nach Angaben lokaler Medien. Er werde die gesamte Stadt unter Quarantäne stellen, wenn es hundert positive Fälle gebe, kündigte er an. Alle Bewohner sollen laut Gesundheitsbehörden auf das Virus getestet werden.

Am Donnerstag waren hunderte Arbeiter in einem Protestmarsch durch die Stadt gezogen, was zu Spannungen und Zusammenstößen mit Anwohnern führte, die mit Steinen nach den Menschen warfen. In italienischen Fernsehberichten war zu sehen, wie italienische Einwohner die Autokennzeichen von beschädigten Fahrzeugen bulgarischer Arbeiter triumphierend hochhielten. Autoscheiben wurden eingeschlagen, in der Nacht zum Freitag wurde zudem ein Fahrzeug in Brand gesetzt.

Die Polizei griff ein, um die Demonstranten zurückzudrängen und sie zurück in die Gebäude und die angeordnete Quarantäne zu schicken. Am Abend trafen rund 50 Soldaten ein, um eine Sperrzone durchzusetzen. Laut Di Luca entzogen sich mehrere mit dem Virus infizierte Menschen der Quarantäne und flüchteten.

Bund und Länder einigen sich auf neue Corona-Reisebeschränkungen

18.05 Uhr: Reisende aus einem Landkreis mit hohem Corona- Infektionsgeschehen dürfen nur dann in einem Hotel untergebracht werden, wenn ihnen ein ärztliches Zeugnis bestätigt, dass sie keine Infektion haben. Das geht aus einem Beschluss des Chefs des Bundeskanzleramtes und der Leiter der Staats- und Senatskanzleien der Länder vom Freitag hervor. Das benötigte ärztliche Zeugnis “muss sich auf eine molekularbiologische Testung stützen, die höchstens 48 Stunden vor der Anreise vorgenommen worden ist”.

Bund und Länder wollen sich dafür einsetzen, die Testkapazitäten wo nötig weiter auszubauen. Sie werden die Umsetzung der Maßnahmen in den nächsten zwei Wochen beobachten und danach über das zukünftige Vorgehen bei neu entstehenden, besonders betroffenen Gebieten entscheiden, wie es in dem Beschluss weiter heißt. Die Länder begrüßen es auch, dass das Bundesgesundheitsministerium eine Kostenübernahme von Tests für Menschen, die sich in einem sogenannten Hotspot aufhalten oder aufgehalten haben, möglich gemacht hat.

Die Länder werden nach dem Beschluss in den besonders betroffenen Gebieten Vorsorge treffen, dass, so wörtlich, “Reisende aus einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt mit kumulativ mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten 7 Tage nur dann in einem Beherbergungsbetrieb untergebracht werden dürfen beziehungsweise ohne Quarantänemaßnahme in ein Land einreisen dürfen, wenn sie über ein ärztliches Zeugnis in Papier- oder digitaler Form verfügen, welches bestätigt, dass keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorhanden sind”.

Ein aus einem fachärztlichen Labor stammender Befund gelte als ärztliches Zeugnis. Dieses “muss sich auf eine molekularbiologische Testung stützen, die höchstens 48 Stunden vor der Anreise vorgenommen worden ist”. Maßgeblich für den Beginn der 48-Stunden-Frist sei der Zeitpunkt der Feststellung des Testergebnisses.

Merkel: Deutschland kann sich höhere Verschuldung erlauben

17.55 Uhr: Angesichts der beispiellosen Herausforderung durch die Corona-Pandemie darf Deutschland nach den Worten von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in Europa nicht nur an sich selbst denken. Man müsse in diesen Zeiten vielmehr zu einem “außergewöhnlichen Akt der Solidarität bereit” sein, sagte Merkel der “Süddeutschen Zeitung” und fünf weiteren europäischen Zeitungen unmittelbar vor Beginn der deutschen EU-Ratspräsidentschaft am 1. Juli. Sie rief die EU auf, den “starken europäischen Binnenmarkt zu erhalten und in der Welt geschlossen aufzutreten”.

Merkel verteidigte den von Deutschland und Frankreich angeschobenen Wiederaufbaufonds. In einer solchen Krise müsse man das Notwendige tun, “und das Notwendige ist in diesem Fall etwas Außergewöhnliches”. Deutschland könne sich mit seiner niedrigen Verschuldungsrate eine höhere Verschuldung erlauben. Es liege im deutschen Interesse, dass der Binnenmarkt stark sei, Europa zusammenwachse und nicht auseinanderfalle. “Was gut für Europa ist, war und ist gut für uns.” Allerdings sollte man nicht zu oft die Existenzfrage stellen, sondern seine Arbeit tun.

TOP-NEWS: Infizierten Türkei-Urlaubern droht Chloroquin-Zwangsbehandlung

16.30 Uhr: Türkei-Urlaubern, bei denen der Verdacht besteht, dass sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben, droht offenbar eine Zwangsbehandlung mit dem Malaria-Mittel Chloroquin. Das will der “Spiegel” erfahren haben. Es handele sich gar um eine in der Türkei geltende Vorschrift, heißt es in dem Bericht weiter. Nach Ansicht des Auswärtigen Amtes könne die Bundesregierung die Reisewarnung eben wegen jener Zwangsbehandlung nicht aufheben, so der “Spiegel”. Die Bundesregierung bestehe zunächst auf die Außerkraftsetzung der Vorschrift.

Chloroquin ist in Deutschland bislang nicht zur Behandlung von Covid-19-Patienten zugelassen. Der Einsatz ist umstritten. Das Mittel wurde wiederholt von US-Präsident Donald Trump und Brasiliens Staatschef Jair Bolsonaro beworben, die andererseits wenig von Corona-Schutzmaßnahmen wie Ausgangsbeschränkungen halten.

TOP-NEWS: Covid-19: Zurückgeholte Touristen müssen 200 bis 1000 Euro zahlen

15.33 Uhr: Die Bundesregierung stellt den wegen der Corona-Pandemie aus dem Ausland zurückgeholten 67.000 Touristen 200 bis 1000 Euro für die Flüge in Rechnung. Damit sollen 40 Prozent der Gesamtkosten der beispiellosen Aktion von 94 Millionen Euro gedeckt werden. Die Kostenbeteiligung der Gestrandeten wird gestaffelt: Für Flüge von den Kanarischen Inseln und Nordafrika müssen 200 Euro gezahlt werden, für das südliche Afrika und die Karibik werden 500 Euro fällig, Rückkehrer aus Südamerika und Asien müssen 600 Euro zahlen, und wer aus Neuseeland und Australien zurückgeholt wurde, erhält eine Rechnung über 1000 Euro.

Das Auswärtige Amt gab diese Preise am Freitag nach der Versendung der ersten 1000 Rechnungen bekannt. Das Auswärtige Amt hatte die Aktion am 17. März zusammen mit Reiseveranstaltern und Fluggesellschaften gestartet, nachdem viele Länder wegen der Corona-Pandemie kurzfristig Grenzen geschlossen und Flugverbindungen gekappt hatten. Insgesamt wurden etwa 240 000 Reisende zurückgebracht. Die Reiseveranstalter brachten die Touristen, die bei ihnen gebucht hatten, selbst kostenlos zurück.

Für Individualtouristen und andere Reisende charterte das Auswärtige Amt selbst Maschinen, die 260 Flüge absolvierten und rund 67 000 Personen aus rund 65 Ländern zurückbrachten. Diese Personen werden nun zur Kasse gebeten. Die Ticketpreise liegen etwa im Bereich günstiger Economy-Tickets für die jeweiligen Regionen.

Unter den 67 000 Passagieren sind etwa 56 000 deutsche Staatsangehörige, 7600 Menschen aus anderen Ländern der EU und 3650 Personen aus Staaten außerhalb der Europäischen Union.

TOP-NEWS: Schwedens Staatsepidemiologe wirft WHO Fehldeutung von Covid-19-Daten vor

12.14 Uhr: Er ist das Gesicht des schwedischen Corona-Sonderwegs – und mit der Bewertung der Situation in seinem Land durch die Weltgesundheitsorganisation WHO nicht einverstanden: Staatsepidemiologe Anders Tegnell hat mit Unverständnis auf die Einordnung Schwedens als besonderes Risikoland durch die WHO reagiert. “Das ist leider eine totale Fehldeutung der Daten”, sagte Tegnell am Freitagmorgen im Morgenstudio des schwedischen Fernsehsenders SVT.

Schweden habe steigende Fallzahlen, die jedoch darauf beruhten, dass das Land deutlich mehr Tests durchführe als vorher, sagte Tegnell. “Es ist unglücklich, Schweden mit Ländern zu vermischen, die zuvor überhaupt keine Probleme hatten und offenbar erst am Anfang ihrer Epidemie stehen.” Die WHO hätte sich vermutlich einfach in Stockholm melden sollen, dann hätte man ihr ein detaillierteres Bild der schwedischen Situation geben können, sagte Tegnell.

Der Leiter des WHO-Regionalbüros Europa, Hans Kluge, hatte am Donnerstag von erneut steigenden Corona-Zahlen in Europa gesprochen. 30 Länder in der europäischen Region hätten im Laufe der vergangenen beiden Wochen wieder steigende Fallzahlen vermeldet, sagte der WHO-Regionaldirektor auf seiner wöchentlichen Online-Pressekonferenz in Kopenhagen. In elf Ländern habe eine beschleunigte Übertragungsrate zu einem sehr deutlichen Wiederaufleben des Coronavirus geführt – darunter neben Schweden Länder wie Armenien, Aserbaidschan, Albanien und die Ukraine. In diesen Ländern drohten starke Belastungen für das Gesundheitswesen, wenn nicht entschieden gegen die Ausbreitung vorgegangen werde, so Kluge.

In Schweden hat die Corona-Krise ähnlich früh wie zum Beispiel in Deutschland eingesetzt. Das skandinavische EU-Land hat darauf mit deutlich lockereren Maßnahmen reagiert als die meisten anderen Staaten. Bis heute sind die schwedischen Infektions- und Todesfallzahlen um ein Vielfaches höher als im Rest Skandinaviens.

Wegen Covid-19: Krankschreibungen in zwei NRW-Kreisen vorerst auch per Telefon

12.04 Uhr: Nach dem großen Corona-Ausbruch im Schlachtbetrieb von Tönnies in Westfalen können sich Patienten in der Region vorerst auch nach telefonischer Rücksprache mit ihrem Arzt krankschreiben lassen. Bei leichten Atemwegserkrankungen ist dafür befristet bis 14. Juli kein Praxisbesuch nötig, wenn die Praxis in den Kreisen Gütersloh und Warendorf liegt. Das sieht eine regionale Ausnahmeregelung vor, die der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen am Freitag beschloss. Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen sind dort nun für bis zu sieben Kalendertage telefonisch zu bekommen, dies kann dann auch telefonisch für noch einmal sieben Tage verlängert werden.

Eine entsprechende bundesweite Sonderregelung war angesichts der allgemein niedrigeren Infektionszahlen Ende Mai ausgelaufen. Ziel der nun beschlossenen Ausnahmeregelung in den Corona-Hotspots sei es wieder, durch verringerte direkte Kontakte das Übergreifen der Infektionen auf weite Teile der Bevölkerung zu vermeiden, sagte der Vorsitzende des Bundesausschusses, Josef Hecken.

TOP-NEWS: Anreise-Zeitpunkt entscheidend für Übernachtungsverbot in Bayern

11.41 Uhr: Wer eine Reise nach Bayern plant und aus einem Corona-Hotspot kommt, muss den Tag seiner Anreise genau beachten. Seit Donnerstag gilt im Freistaat ein Beherbergungsverbot für Menschen aus besonders betroffenen Regionen. Betroffen sind Kreise und kreisfreie Städte mit binnen sieben Tagen mehr als 50 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern.

“Wenn der maßgebliche Inzidenzwert unter 50 gefallen ist, dürfen Bürger aus dem betreffenden Landkreis von bayerischen Beherbergungsbetrieben wieder aufgenommen werden”, erklärte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in München am Freitag. “Sie dürfen dann auch unabhängig von der weiteren Entwicklung der Inzidenz bleiben. Maßgeblich ist insoweit der Zeitpunkt der Anreise.”

Im nordrhein-westfälischen Kreis Warendorf ist die wichtige Kennziffer der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage unter die entscheidende Marke von 50 gefallen.

Kreis Warendorf: Covid-19 – 7-Tage-Inzidenz wieder unter 50, aber Touristen dürfen nicht nach Niedersachsen

11.09 Uhr: Obwohl im Kreis Warendorf die 7-Tage-Inzidenz wieder unter die wichtige Marke 50 gefallen ist, dürfen Menschen aus der Region weiter nicht in Hotels in Niedersachsen übernachten. In der Verordnung des benachbarten Bundeslandes ist mit Verweis auf „Inkubationszeit und die Meldeverzögerung“ festgelegt, dass das Beherbergungsverbot erst 14 Tage nach Unterschreiten der Kennziffer aufgehoben wird.

„Die Landesregierung wird das (Neu-)Infektionsgeschehen insofern weiter sorgfältig beobachten. Die Verordnung wird dann entsprechend angepasst werden“, heißt es in der bisher gültigen Regelung. Mehrere Bundesländer hatten zuletzt Beherbergungsverbote für Menschen aus besonders vom Coronavirus betroffenen Kreisen erlassen. In der Verordnung aus Hannover werden namentlich die Kreise Gütersloh und Warendorf genannt.

Im Kreis Warendorf ist die wichtige Kennziffer der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage aktuell unter die entscheidende Marke von 50 gefallen. Das geht aus den am Freitag veröffentlichten Zahlen des Robert Koch-Instituts hervor. Demnach sind es im Kreis Warendorf nun 47,9 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen nach zuvor 50,4. Mit einem Wert von 177,7 ist nur noch der Kreis Güterloh über der von der Bundesregierung gesetzten 50er-Obergrenze.

Covid-19-Debakel: USA erreichen neuen Höchststand bei Neuinfektionen

10.54 Uhr: Mit rund 40 000 gemeldeten Fällen hat die Zahl der Corona-Neuinfektionen in den USA am Donnerstag einen neuen Höchststand erreicht. Damit ist der bisherige Rekordwert von rund 36 400 Neuinfektionen vom 24. April überstiegen, wie aus Zahlen der John-Hopkins-Universität hervorgeht. Die “Washington Post” hatte zuvor von über 39 327 gemeldeten Neuinfektionen am Donnerstag berichtet.

Demnach planen Bundesstaaten wie Texas, Arizona, Florida und New Mexico, angekündigte Lockerungen vorerst nicht umzusetzen. Allein in Texas sei ein neuer Rekord von 6000 neuen Fällen binnen 24 Stunden erreicht worden. In den USA sind damit über 2,4 Millionen Infektionen mit Sars-CoV-2 bekannt geworden. Über 124 000 Menschen sind mit dem Virus gestorben.

Corona-Warn-App: Mehrheit der Deutschen sieht keinen großen Nutzen

09.52 Uhr: Seit vergangener Woche gibt es eine App für Smartphones, die Hinweise gibt, ob man sich in der Nähe einer mit Corona infizierten Person aufgehalten hat. 38 Prozent gehen davon aus, dass diese App einen großen Beitrag zur Begrenzung der Pandemie in Deutschland leisten wird.

Eine Mehrheit von 56 Prozent aber bezweifelt das, vor allem die Anhänger der Grünen (62 Prozent), der FDP (70 Prozent) und der AfD (90 Prozent) sehen das kritisch.

„Deutschlandtrend“: Die Bürger verlieren die Angst vor Covid-19 – die Hälfte will in Urlaub fahren

09.29 Uhr: Die Furcht der Deutschen vor einer Infektion mit dem Coronavirus hat einer Umfrage zufolge deutlich abgenommen. Lediglich noch 24 Prozent der Befragten im neuen ARD-„Deutschlandtrend“ machten sich ernsthaft Sorge wegen einer Ansteckung, wie der WDR in der Nacht zum Freitag mitteilte. Ende März hatten demnach noch 55 Prozent de

r Befragten gesagt, sie seien in Sorge, dass sie selbst oder ein Familienmitglied sich anstecke.

Vor dem Hintergrund der Pandemie wollen der Erhebung zufolge viele Bürger ihren Urlaub daheim verbringen. 87 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, sie hätten schon über ihre Urlaubspläne entschieden. Davon sagten wiederum 51 Prozent, sie wollten dieses Mal zu Hause bleiben. 35 Prozent wollen demnach innerhalb Deutschlands verreisen, 17 Prozent ins europäische Ausland und lediglich zwei Prozent in ein Land außerhalb Europas.  Bei den Reisezielen waren Mehrfachnennungen möglich.

TOP-NEWS: Corona-Hilfe: US-Regierung schickt 1.200-Dollar-Schecks an eine Million tote Amerikaner

08.35 Uhr: In der Pandemie-Bekämpfung läuft in den USA vieles schief, ungeachtet der Appelle des Präsidenten Donald Trump steigen die Zahlen der Infizierten wieder dramatisch an. Aber nicht nur das: Eine neue Panne wirft ein schlechtes Licht auf die US-Regierung. Der Staat hat offenbar Corona-Soforthilfen an 1,1 Millionen Verstorbene ausgezahlt, wie die „Washington Post“ berichtet. Bei den Auszahlungen kamen im März und April fast 1,4 Milliarden Dollar zusammen. Das erklärte der Rechnungshof des US-Kongresses. Die Steuerbehörde IRS hat in den USA keinen Zugriff auf das Sterberegister, der Tod von Steuerzahlern werde aber häufig erst mit Verspätung an die Behörden weitergegeben, deshalb sei es zu diesen Fehlauszahlungen gekommen.

Diese Direkthilfen für Amerikaner sind Teil des Konjunkturpakets der Regierung. Jeder Bürger erhält einen Scheck über 1.200 Dollar. Das Geld forderte die Regierung übrigens im Mai zurück – ob das rechtlich zulässig ist, ist bisher umstritten.

Neue Studie: Nur sehr wenige Kinder sterben an Covid-19-Infektion

07.37 Uhr: Die Sterblichkeitsrate unter mit dem Coronavirus infizierten Kindern ist laut einer europaweiten Studie sehr gering. Weniger als ein Prozent der infizierten Kinder und Jugendlichen sterben an den Folgen der Infektion, geht aus der am Donnerstag von der Fachzeitschrift „The Lancet Child & Adolescent Health“ veröffentlichten Untersuchung hervor.

Bei der großen Mehrheit der mit dem neuartigen Coronavirus infizierten Kinder und Jugendlichen nehme die Erkrankung nur einen „milden“ Verlauf, erklärte der Leiter der Studie, Marc Tebruegge vom University College London.

Für die Untersuchung hatte das europäische Forscherteam die Krankheitsverläufe von 582 Minderjährigen im Alter zwischen drei und 18 Jahren ausgewertet, die in 82 Gesundheitseinrichtungen versorgt worden waren. Alle diese Kinder und Jugendlichen waren positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nur vier von ihnen starben. Zwei der Verstorbenen hatten Vorerkrankungen.

TOP-NEWS: Trump: Ohne Tests hätten die USA keine Corona-Fälle

07.03 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat die wieder dramatisch ansteigende Zahl von Coronavirus-Infektionen in den USA heruntergespielt. “Wenn wir nicht testen würden, hätten wir keine Fälle”, sagte Trump in einem am Donnerstagabend (Ortszeit) ausgestrahlten Interview des Senders Fox News. Die USA hätten bislang rund 30 Millionen Menschen auf das Virus getestet, mehr als jedes andere Land der Welt. Trumps Einschätzung zufolge geht darauf die hohe Zahl der nachgewiesenen Infektionen in den USA zurück.

Die meisten renommierten Experten lehnen Trumps Erklärung ab, wonach die Zunahme der Infektionen vor allem auf eine Zunahme von Tests zurückzuführen sein soll. Sie machen in erster Linie die von Trump vorangetriebene Lockerung von Corona-Beschränkungen in den Bundesstaaten verantwortlich.

Nach Daten der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore haben die USA zuletzt rund 35.000 neue Infektionen pro Tag verzeichnet – annähernd so viele wie beim Höhepunkt der Krise im April. Danach hatte die Zahl abgenommen, bevor sie in diesem Monat wieder in die Höhe schoss. Inzwischen verzeichnen rund die Hälfte der US-Bundesstaaten eine Zunahme von Fällen.

Trump wirbt dennoch für eine rasche Wiedereröffnung der Wirtschaft. Er will – auch mit Blick auf die Wahl im November – möglichst schnell zur Normalität zurückkehren. Seiner Darstellung zufolge ist das Coronavirus dabei, nach und nach aus den USA zu verschwinden.

Die Daten stützen das nicht. Der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, kündigte erst am Donnerstag an, die Schritte zur Wiedereröffnung des Bundesstaats würden wegen der dramatisch steigenden Fallzahlen ausgesetzt. Abbott gehört wie Trump der Republikanischen Partei an.

NRW-Ministerin: Bei Corona-Ausbruch nicht reflexhaft Schulen schließen

Freitag, 26. Juni 2020, 01.02 Uhr: Bei regionalen Corona-Ausbrüchen sollten nach Ansicht von Nordrhein-Westfalens Schulministerin Yvonne Gebauer nicht immer “reflexhaft” die Schulen geschlossen werden. Wenn es regionale Infektionen gebe, müsse man darauf “gezielt” reagieren, sagte die FDP-Politikerin dem “Kölner Stadt-Anzeiger” (Freitag). “Es kann allerdings nicht sein, dass die Entscheidungsträger vor Ort reflexhaft als erste und einzige Maßnahme immer sofort Kitas und Schulen schließen”, wenn es im Umfeld von Schulen Corona-Fälle gebe, sagte Gebauer. “Da wünsche ich mir eine differenzierte Betrachtungsweise – und keinen Aktionismus zu Lasten unserer Kinder.”

Wegen des Corona-Ausbruchs beim Fleischproduzenten Tönnies sind seit Donnerstag die Schulen im Kreis Warendorf geschlossen. Im benachbarten Kreis Gütersloh sind sie schon seit einigen Tagen zu.

Gemeinden des Großraums Lissabon müssen wieder in den Corona-Lockdown

21.55 Uhr: Wegen einer Zunahme der Corona-Infektionen müssen weite Teile des Großraums Lissabon am 1. Juli zwei Wochen lang wieder in den Lockdown. Das gab der portugiesische Ministerpräsident António Costa am Donnerstag bekannt. Die Bewohner der 19 betroffenen Gemeinden im Großraum der Hauptstadt werden demnach nur noch aus dem Haus gehen dürfen, um Einkäufe zu tätigen, zur Arbeit zu fahren oder einen Arzt aufzusuchen. In dieser Zeit werden dort nur Versammlungen von maximal fünf Personen zulässig sein. Die Bezirke im Zentrum Lissabons sind nicht betroffen.

“Die einzige wirksame Form, die Pandemie unter Kontrolle zu bringen, ist, dass die Menschen so lange wie möglich zu Hause bleiben und stets die soziale Distanz sowie alle Schutz- und Hygienestandards einhalten”, sagte Costa vor Journalisten.

Die Region Lissabon ist seit Mittwoch mit knapp 18 000 Infektionsfällen erstmals seit Ausbruch der Pandemie der von Corona am schwersten betroffene Teil des Landes. Bisher war es der Norden gewesen. Insgesamt verzeichnete Portugal bisher mehr als 40 000 nachgewiesene Infektionen sowie mehr als 1500 Todesfälle in Zusammenhang mit der Krankheit Covid-19.

Covid-19-Podcast mit Drosten räumt doppelt bei Grimme Online Award ab

21.48 Uhr: Der Podcast “Das Coronavirus-Update” mit dem Berliner Virologen Christian Drosten hat gleich zwei Auszeichnungen beim Grimme Online Award gewonnen. Einen Preis gab es von der Jury, einen vom Publikum. Die Grimme-Juroren zeichneten die NDR-Produktion am Donnerstagabend in der Kategorie “Information” aus. Zur Begründung hieß es: “‘Das Coronavirus-Update’ demonstriert, dass auch ausführlicher Wissenschaftsjournalismus das Publikum fesseln kann – und erschließt ganz nebenbei neue Hörergruppen für das Medium Podcast.” Am Ende der Verleihung kam auch noch der Publikumspreis hinzu, über den Internet-Nutzer abstimmen konnten.

Der NDR hatte den Podcast im Februar gestartet, seitdem hat er sich zu einem großen Erfolg entwickelt. Geduldig geht der Charité-Wissenschaftler Drosten dabei auf die neueste Entwicklungen rund um die Coronavirus-Pandemie ein. Aktuell befindet sich der Podcast in der Sommerpause.

Daneben konnten sich weitere Netz-Angebote über den begehrten Preis für herausragende Online-Publizistik freuen. Dazu zählte auch das Video “Die Zerstörung der CDU” von YouTuber Rezo. Die Jury zeichnete es in der Kategorie “Spezial” aus. “Auf spektakuläre Weise knackte er die Wagenburg der politischen Kommunikation und ließ hunderttausende seiner Follower*innen hinein ins Zentrum der Macht”, hieß es zur Begründung.

Weitere Preisträger waren der Webblog “NSU-Watch”, das “RomArchive” über die Künste und Kulturen der Sinti und Roma, die Multimedia-Reportage “Die Spende” von “stern.de”, das Projekt “Eigensinn im Bruderland” über die einstige Lebenswelt von Migranten in der DDR und die beiden Video-Formate “STRG_F” und “Karakaya Talk”, des öffentlich-rechtlichen Content-Netzwerks Funk.

Der undotierte Grimme Online Award gilt als wichtigste deutsche Auszeichnung für herausragende Online-Publizistik und wird seit 2001 verliehen. Oft lassen sich an ihm auch Trends des Jahres erkennen – im Corona-Jahr kamen viele Preisträger aus den Kategorien “Information” sowie “Wissen und Bildung”. Wegen der Corona-Pandemie wurden die Gewinner 2020 nicht bei einer Gala, sondern in einem Livestream gewürdigt.

Bundesländer melden 642 Neu-Infizierte – allein in NRW 300 neue Fälle

21.45 Uhr: In Deutschland haben sich bislang 192.150 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, wie aus den Meldungen der Landesgesundheits- und Sozialministerien hervorgeht. Am Donnerstag kamen 642 Corona-Fälle hinzu. Allein in Nordrhein-Westfalen wurden mehr als 300 neue Fälle gemeldet. Drei Bundesländer meldeten unterdessen nur einen neuen Fall – Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und das Saarland.

8908 Menschen sind bislang an den Folgen des Coronavirus gestorben. Die Zahl der Genesenen liegt laut Robert Koch-Institut bei 176.800. Somit sind derzeit rund 6400 Menschen in Deutschland akut infiziert (aktive Fälle). Der R-Wert fiel erneut – von 0,72 am Mittwoch auf 0,59. Er gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt.

Behörde offenbart das wahre Corona-Ausmaß in den USA

21.08 Uhr: In den USA haben sich nach Schätzungen der Gesundheitsbehörde CDC wohl rund zehnmal mehr Menschen mit dem Coronavirus infiziert als bislang bekannt. “Für jeden Fall, den wir verzeichnet haben, gab es wahrscheinlich zehn weitere Infektionen”, sagte CDC-Direktor Robert Redfield bei einer telefonischen Pressekonferenz am Donnerstag. Das sei vor allem auf asymptomatische Infektionen zurückzuführen und darauf, dass in den USA in den ersten Monaten des Ausbruchs deutlich weniger getestet worden sei als jetzt. “Mit den Methoden, die wir im April und Mai benutzt haben, haben wir wahrscheinlich rund zehn Prozent der Infektionen verzeichnet.”

Die Behörde gibt derzeit für die USA mehr als 2,3 Millionen bekannte Corona-Infektionen an – mehr nachgewiesene Fälle als jedes andere Land der Welt. Mehr als 121.000 Menschen starben laut CDC infolge einer Covid-19-Erkrankung.

Derzeit würden viele Neuinfektionen bei jüngeren Menschen festgestellt. “Die haben wir in der Vergangenheit wahrscheinlich einfach nicht diagnostiziert.” Die steigende Zahl der Neuinfektionen vor allem in südlichen Bundesstaaten besorge ihn sehr, sagte Redfield. Allerdings seien nur rund 110 Landkreise derzeit wirkliche “Hotspots”. Er wolle aber nichts herunterspielen, so Redfield. “Das ist eine bedeutendes Ereignis und wir sind natürlich besorgt.” Die Hygiene- und Abstandsregeln sollten unbedingt weiter eingehalten werden, vor allem von besonders gefährdeten Menschen mit Vorerkrankungen.

Zu einer Corona-Warn-App gebe es derzeit keine konkreten landesübergreifenden Überlegungen, sagte Jay Butler, der beim CDC für Infektionskrankheiten zuständig ist. Solche Apps hätten “viel Verheißungsvolles, aber auch viele Herausforderungen”, sagte Butler. Die Autorität über das Vorgehen bleibe bei den lokalen und regionalen Behörden.

Seychellen zwei Monate ohne Coronafälle – und nun erneut betroffen

20.09 Uhr: Nach zwei Monaten ohne neue Corona-Fälle zählt das Urlaubsparadies der Seychellen nun wieder zu den von Sars-CoV-2 betroffenen Ländern. Der Grund sind fünf Matrosen einer spanischen Fischfangflotte, wie die Behörden am Donnerstag bekanntgaben. “Bei elf der Matrosen wurde entdeckt, dass sie Covid-19-Antikörper entwickelt hatten”, hatte der der zuständige Gesundheitsbeamte Jude Gedeon, am Vortag erklärt. Fünf Matrosen hatten jedoch das Virus in ihrem Kreislauf, ohne dass sie allerdings irgendwelche Symptome zeigten. Sie wurden unter Quarantäne gestellt.

Auf die Insel werden regelmäßig Austausch-Crews für die Fischereiboote geflogen. Da die Seeleute jedoch direkt auf die Boote gebracht werden, ist ihr Kontakt mit der Insel-Bevölkerung nur sehr beschränkt. Die Regierung des Inselstaats im Indischen Ozean hatte Anfang Mai eine strenge Corona-Ausgangssperre gelockert, nachdem seit dem 5. April kein neuer Fall verzeichnet worden war.

Kein Landeverbot für Flüge aus Nordrhein-Westfalen in Österreich

19.24 Uhr: Flugzeuge aus Nordrhein-Westfalen dürfen trotz des massiven Corona-Ausbruchs beim Fleischkonzern Tönnies weiterhin in Österreich landen. “Landeverbote aus Nordrhein-Westfalen wird es aktuell nicht geben”, teilte das Gesundheitsministerium in Wien am Donnerstag mit. Die Situation würde laufend neu bewertet. Vorerst sei hinsichtlich der Einreise für deutsche Staatsbürger aber keine Beschränkung geplant. An Flughäfen in der Alpenrepublik würde Gästen aber Fieber gemessen.

Österreichs Außenministerium hatte am Mittwoch eine Reisewarnung für Nordrhein-Westfalen ausgesprochen. Für Reisende aus Deutschland gebe es aber weiterhin keine Test- oder Quarantäneerfordernis. Für die anderen Regionen Deutschlands gilt aus Sicht des Ministeriums ein niedrigeres Sicherheitsrisiko mit dem Hinweis, dass von “nicht unbedingt notwendigen Reisen in das Land” abgeraten wird.

Covid-19 wütet, Briten strömen an die Strände

17.44 Uhr: Trotz Corona-Pandemie sind am Donnerstag Zehntausende Briten an die Küsten im Süden ihres Landes gestürmt. In Bournemouth mussten die Einsatzkräfte sogar einen “ernsten Zwischenfall” auslösen, weil die Lage nicht mehr beherrschbar war. Das gibt den Einsatzkräften mehr Rechte und Abstimmungsmöglichkeiten.

Solche Menschenmengen habe es sonst nur an den Feiertagen gegeben, teilten Vertreter der Stadt mit. “Wir sind absolut entsetzt über die Szenen, die an unseren Stränden …. in den letzten 24 bis 48 Stunden zu sehen waren.” Einsatzkräfte klagten unter anderem über illegales Parken, Verkehrskollaps, Müllverschmutzungen, aggressives Verhalten der Strandbesucher und Alkoholmissbrauch bei hohen Temperaturen.

Der Donnerstag war der bisher heißeste Tag des Jahres in England. Am Nachmittag wurden über 33 Grad am Großflughafen London-Heathrow gemessen.

Innerhalb Englands sind auch in der Corona-Krise Tagesausflüge erlaubt. Damit zieht es unter anderem Menschen aus der Millionen-Metropole London an die Küsten. Großbritannien ist das am schlimmsten von der Pandemie betroffene Land in Europa.

Jetzt mindestens 79 Mitarbeiter in Dönerfabrik in Moers infiziert

16.22 Uhr: Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Mitarbeiter einer Dönerfleischproduktion in Moers bei Duisburg hat sich auf 79 erhöht. Nachdem zunächst 17 Beschäftigte positiv getestet worden waren, kamen bei weiteren Tests nun 62 hinzu, teilte der Kreis Wesel am Donnerstag mit. Insgesamt wurden am Mittwoch nach dem Bekanntwerden der 17 Fälle von rund 200 Mitarbeitenden Abstriche genommen. Davon stehen den Angaben zufolge noch 120 Ergebnisse aus.

Die Kontaktnachverfolgung laufe auf Hochtouren. “Keine der positiv getesteten Personen weist bisher die Corona-typischen Symptome auf”, erklärte der Kreis. Der Dönerfleischproduzent hat nach Angaben des Kreises 275 Mitarbeiter.

Die ersten positiven Testergebnisse waren bei einer Nachtestung herausgekommen: Die 17 infizierten Mitarbeiter waren nachträglich untersucht worden. Sie hatten unter anderem wegen Urlaubs und Kurzarbeit nicht an einer ersten Testung im Mai teilgenommen. Das NRW-Gesundheitsministerium hatte damals eine Reihentestung bei allen Schlachtbetrieben im Bundesland angeordnet.

Weitere Meldungen zum Coronavirus aus diesem News-Ticker finden Sie  auf der nächsten Seite.

 

FOCUS Online versorgt Sie täglich mit den wichtigsten Nachrichten direkt aus der Redaktion. Hier können Sie den Newsletter ganz einfach und kostenlos abonnieren.

 
 

Cem Özdemir: „Solchen Leuten gehört die Uniform ausgezogen – und zwar sofort“

 

Mehr News zur Covid-19

 

lik, cvh, lau, ufe, fas, ter, sca, beb, pnh, flr, cba, mbe/mit Agenturmaterial


Coronacare

[Coustom ad_2]
Dieser Beitrag ist ein öffentlicher RSS Feed. Sie finden den Original Post unter folgender Quelle (Website) .

Krypto-Nachrichten ist ein RSS-Nachrichtendienst und distanziert sich vor Falschmeldungen oder Irreführung. Unser Nachrichtenportal soll lediglich zum Informationsaustausch genutzt werden.

Werbebanner

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

zwölf + zwei =